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Festnetztelefonie, Zwangsumstellung auf VoIP verhinderbar?

T

Tim1974

Guest
Hallo,

ich bin derzeit dabei mich doll darüber zu ärgern, daß mein Provider (Telekom bzw. t-online) meinen Festnetztelefonanschluss auf VoIP umstellen will. Da ich aber als Festnetzleitung ISDN habe und vor ca. 1,5 Jahren ein neues ISDN-Telefon gekauft habe, als Router den Speedport W 723 V habe, den ich ebenfalls vor ca. 1.5 Jahren für ca. 130 Euro gekauft habe, bin ich nicht bereit jetzt in absehbarer Zeit ein neues Telefon oder einen neuen Router zu kaufen und ein Leihgerät kommt auch nicht in Frage, weil ich ebenfalls nicht bereit bin ca. 5 Euro monatlich mehr zu bezahlen.
Außerdem traue ich der VoIP-Telefonie irgendwie sowieso nicht über den Weg und schalte auch meinen Router mittels Steckdosenleiste zumindest nachts oder wenn ich außer Haus bin ab um Energie zu sparen, auch würde ich keine feste IP wollen.

Jetzt die eigentliche Frage, gibt es einen Weg weiterhin den herkömmlichen ISDN-Anschluss zu behalten, oder müßte ich dazu den Provider wechseln, oder bietet das gar kein Provider mehr längerfristig an?

MfG.
Tim
 

Paulebaer1979

Software-Overclocker(in)
Jetzt die eigentliche Frage, gibt es einen Weg weiterhin den herkömmlichen ISDN-Anschluss zu behalten, oder müßte ich dazu den Provider wechseln, oder bietet das gar kein Provider mehr längerfristig an?
Gute Frage. Du wirst auf jeden Fall dank der Umstellung ein Sonderkündigungsrecht haben. D.h. du bist nicht an die (eventuell) langen Fristen gebunden.

Ansonsten hilft wohl nur die Suche nach anderen Anbietern in deinem Wohnort. Wobei z.B. dein ISDN-Telefon auch an meiner alten Easybox laufen würde - Anschluß ist vorhanden. Da analoge Festnetzanschlüsse heute auch schon oft bis zu 5 Rufnummern bieten, bräuchtest du vom neuen Anbieter dann nur einen neuen Router (ist bei 24 Monaten Laufzeit meist enthalten) und kannst da dann deine jetzige Hardware anschließen. Oder du "gönnst" dir ne passende Firtzbox.
 

derGronf

PC-Selbstbauer(in)
Hallo Tim36,

erst einmal bekommst du trotz VoIP keine feste Ip. Zu midnest die Angst ist unbegründet. Bei den normalen Internetverträgen. Bei Kabel gibts feste. Oder wenn du was schnelleres an Leitung haben willst.

Des weiteren ist die Umstellung deines aktuellen Vertrags ein Sonderkündigungsgrund. Heißt also, die Telekom kann drohen, aber dich nicht zwingen. Da die Verträge normalerweise auf zwei Jahre befristet sind, kann dir die Telekom einen neuen Vertrag anbieten, wenn die Zeit abgelaufen ist, den musst du aber nicht annehmen. Jetzt kann die Telekom sagen, dass du dann eben nicht mehr mit der Telekom ins Internet kannst.

Weiß nicht, obs noch Verträge gibt, die mit ISDN laufen. VoIP ist eben das neue "toll".

Es gab mal einen Bericht, wo auch immer, ist noch nicht so lange her, da ging es um genau dein Problem. Die Telekom will ihre Kunden dazu bringen, auf VoIP umzustellen. Vermutlich aus Kostengründen. Müsste man mal nach ducken. (Ich meine ducken, wie bei der englischen Ente. Wer heut noch googlet ist selber Schuld.)

Du hast also keine Chance, wenn es keine Anbieter mehr gibt, die ISDN anbieten.

derGronf
 

Yellowant

PC-Selbstbauer(in)
Nimm das neue mit, führt kein weg mehr daran vorbei.
Wegen deinem Telefon brauchst dir keine Sorgen machen, die werfen gerade bei den Kunden wo die Umstellung wirklich wichtig ist mit einer Gutschrift von 120,00 € um sich. Also neues Gerät schicken lassen und Gutschrift einstreichen.


p.s. längerfristig wird es kein echtes ISDN mehr geben. Ist jetzt ja schon zu beobachten das du die Anbieter an einer Hand abzählen kannst.
 

Knaeckebrot93

Freizeitschrauber(in)
Hallo Tim36,

Bei Kabel gibts feste. Oder wenn du was schnelleres an Leitung haben willst.

Auch da nicht zwingend.
Ich habe einen Kabelanschluss ,nutze VOIP und habe keine statische Adresse.
Wie das ganze genau abläuft weiß ich nicht genau ,aber der ISP über welchen VOIP läuft weiß ja welche Ip er dir zu welchem Zeitpunkt vergeben hat wofür sollte man dann zwingend eine statische IP brauchen ?
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Moderne Voip Router haben fast alle noch einen S0 Bus, wo man ISDN Geräte anklemmen kann. Kannst das Telefon also weiter benutzen. Nur ein neuer Router wär dann fällig.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Das ist echt ein guter Grund zu wechseln! Hab ich überhaubt nicht dran gedacht, dass die Terrorkom jetzt drosselt!:ugly:

Tun sie das denn jetzt schon, wenn man einen neuen Vertrag abschließt?
Dann ist noch die Frage, wenn sie einen quasi zu VoIP zwingen, ob das dann insgesamt ein neuer Vertrag ist, auch was die Internetflatrate angeht?
Gibt es eigentlich überhaupt noch anbieter, die echte Flatrates zu den bisher üblichen, niedrigen Preisen noch längerfristig im Programm haben?
 

Research

Lötkolbengott/-göttin
Jo, look at this Bishop.
Wer drosselt? - Informationen deutscher Internetprovider zur Datendrosselung

Deutsche Telekom

Stand 02.12.2013 bestätigt
Die Telekom kippt die Drosselung im Festnetz für Bestandskunden.
Am 5. Dezember 2013 wurde die Drossel-Klausel aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den bisherigen Tarifen wird nicht angewendet. Sobald die angekündigten neuen Verträge inkl. Volumenbegrenzung mit allen Details vorliegen, werden die Informationen auf dieser Webseite entsprechend angepasst.

Nur bekommen alle nen neuen Vertrag dank VoIP.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Moderne Voip Router haben fast alle noch einen S0 Bus, wo man ISDN Geräte anklemmen kann. Kannst das Telefon also weiter benutzen. Nur ein neuer Router wär dann fällig.

Oder eben ein neues nicht-ISDN-Telefon und dann den jetzigen Router weiter nutzen, letztendlich käme mich das vermutlich günstiger so, hab nämlich nur ein 60-Euro-ISDN-Telefon, was mich eh nicht so super zufrieden stellt.

Aber noch was zum Thema Sicherheit, wenn ich die VoIP-Telefonie nutze und keine statische IP habe, dauert es dann nicht immer ein wenig länger als beim normalen Festnetzanschluss, bis man einen Anruf tätigen kann, also bis sich der Router verbunden hat?
Bieter der VoIP-Anschluss nicht noch andere Nachteile bzw. Gefahren, z.B. daß jemand meinen Account knackt und dann VoIP von irgendwo anders auf meine Kosten nutzen könnte?
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Die Kabelanbieter wollen angeblich nicht drosseln.

VOIP dauert immer länger zum verbinden, das liegt nicht an statischer oder dynamischer IP. Dein Router muss bei VOIP immer Online sein, sonst kannst du nicht angerufen werden.;)

Das VOIP Accounts gehackt wurden hab ich noch nicht mitbekommen. Die meisten VOIP Accounts vom Provider selber funktionieren sowieso nur aus dem eigenen Netz.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Das ist ja nervig, wenns dann immer länger dauernt...
Naja, ich werd versuchen die Umstellung so lange wie möglich rauszuschieben, glaube es geht noch bis maximal 2016. Bis dahin will ich dann vielleicht schnelleres Internet als die jetzigen vDSL 50 MBit und brauche dann dafür vermutlich sowieso wieder andere Router-Hardware. Vielleicht ist VoIP dann auch schon ausgereifter...
 

kerze21

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

du kannst denen natürlich sagen das du nen Hausnotruf oder ähnliches hast :D damit haben wir uns für die nächsten 2 Jahre auf jeden Fall rausgeredet :D

Gruß
Rouven

keiner Edit:

EC-Terminal ginge natürlich auch, is aber als Privatkunde nich wirklich glaubwürdig :D
 

mrfloppy

Software-Overclocker(in)
Hausnotruf und ec ist Quark, da beides für ip zu bekommen ist . Hausnotruf ruft man zb Malteser an und die bringen ein dementsprechendes neues Gerät
 

Z28LET

Software-Overclocker(in)
Bis 2018 sollen ja alle ISDN und Analog Anschlüsse abgeschaltet, bzw portiert sein.
Daher schaltet die Telekom bei Neuverträgen und Vertragsumstellungen nur noch die neuen VoIP Anschlüsse.

Das wird dann wohl bei allen anderen Anbietern genauso sein!
 
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