ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
FDP: standhaft oder am Wähler vorbei?
Nachdem wir schon allgemeien Threads zu SPD, NPD und natürlich Dauerzankapfel Linke haben, hier mal einer zur FDP.
Die aktuelle Lage dürfte sich rumgesprochen haben:
Obwohl die FDP (imho) eine ganze Reihe ihrer Wahlversprechen 1:1 umgesetzt hat, laufen ihr die Wähler davon. 3 von 4 Leuten, die 2009 die FDP wählten, würde das heute sein lassen. Westerwelle, Niebel und Rösler sind (mit Abstand) die unbeliebtesten Politiker im Deutschlandtrend. Nur 14% der Befragten glauben der FDP, dass sie ihre Ziele ehrlich angibt. (zugegeben: die "vertrauens"würdigste Partei wären die Grünen mit 32%. Zwar mehr als das doppelte, aber ein reines Trauerspiel für die deutsche Politiklandschaft)
Vom gestrigen Dreikönigstreffen haben sich deswegen viele Leute eine Reihe grundlegender Änderungen erhofft. Stattdessen ging Westerwelle mit seinem 2-Jahrzehnte-Dauermantra "Steuersystem vereinfachen, Steuern für die Wirtschaft senken" in die Interviews.
Deswegen die Frage nach eurer Meinung:
Seht ihr die FDP als standhafter Fels in der Brandung? Die Partei, die nicht nun die wichtigsten Prioritäten unserer Zeit erkannt hat (1. Wirtschaft, 2. Großkonzerne, 3. globale Industrien
), sondern sie auch standhaft vertritt und sich so von den restlichen Fähnchen-im-Wind-Parteien abhebt? Die von den Wählern zu Unrecht missverstanden wird/wurde?
oder
Ist die heutige FDP eurer Meinung nach prinzipiell nicht regierungstauglich und dringend erneuerungsbedürftig? Eine kompromissunfähige Partei, deren Forderungen nicht nur engstirnig, sondern auch veraltet oder/und inakzeptabel/undurchdacht/... sind? Die nur dank "un"geschickt formulierter Wahlversprechern & -programm ein paar Stimmen ergattern konnte?
*Bonusfrage:*
Und kann mir jemand erklären, warum Westerwelle "seine" Partei in die Landtagswahlen 2011 (bei 7 Wahlen ein Vollzeitjob) führen will/muss? Sollte das nicht Aufgabe der Landesvorsitzenden sein, wärend Westerwelle eigentlich dafür bezahlt wird, die Aufgaben eines Außenministers und Vizekanzlers wahrzunehmen?
Nachdem wir schon allgemeien Threads zu SPD, NPD und natürlich Dauerzankapfel Linke haben, hier mal einer zur FDP.
Die aktuelle Lage dürfte sich rumgesprochen haben:
Obwohl die FDP (imho) eine ganze Reihe ihrer Wahlversprechen 1:1 umgesetzt hat, laufen ihr die Wähler davon. 3 von 4 Leuten, die 2009 die FDP wählten, würde das heute sein lassen. Westerwelle, Niebel und Rösler sind (mit Abstand) die unbeliebtesten Politiker im Deutschlandtrend. Nur 14% der Befragten glauben der FDP, dass sie ihre Ziele ehrlich angibt. (zugegeben: die "vertrauens"würdigste Partei wären die Grünen mit 32%. Zwar mehr als das doppelte, aber ein reines Trauerspiel für die deutsche Politiklandschaft)
Vom gestrigen Dreikönigstreffen haben sich deswegen viele Leute eine Reihe grundlegender Änderungen erhofft. Stattdessen ging Westerwelle mit seinem 2-Jahrzehnte-Dauermantra "Steuersystem vereinfachen, Steuern für die Wirtschaft senken" in die Interviews.
Deswegen die Frage nach eurer Meinung:
Seht ihr die FDP als standhafter Fels in der Brandung? Die Partei, die nicht nun die wichtigsten Prioritäten unserer Zeit erkannt hat (1. Wirtschaft, 2. Großkonzerne, 3. globale Industrien
), sondern sie auch standhaft vertritt und sich so von den restlichen Fähnchen-im-Wind-Parteien abhebt? Die von den Wählern zu Unrecht missverstanden wird/wurde?oder
Ist die heutige FDP eurer Meinung nach prinzipiell nicht regierungstauglich und dringend erneuerungsbedürftig? Eine kompromissunfähige Partei, deren Forderungen nicht nur engstirnig, sondern auch veraltet oder/und inakzeptabel/undurchdacht/... sind? Die nur dank "un"geschickt formulierter Wahlversprechern & -programm ein paar Stimmen ergattern konnte?
*Bonusfrage:*
Und kann mir jemand erklären, warum Westerwelle "seine" Partei in die Landtagswahlen 2011 (bei 7 Wahlen ein Vollzeitjob) führen will/muss? Sollte das nicht Aufgabe der Landesvorsitzenden sein, wärend Westerwelle eigentlich dafür bezahlt wird, die Aufgaben eines Außenministers und Vizekanzlers wahrzunehmen?
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