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Fast & Furious 9: Im neuen Trailer geht es mit fliegenden Autos Richtung Weltall

PCGH-Redaktion

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SlaveToTheRave

Freizeitschrauber(in)
Man sollte dann aufhören wenn es am schönsten ist
und das war spätestens 2015 nach Teil 7.

Aber gut.
Nach dem ruinieren und abmelken von Star Wars und Star Trek wundert mich eh nichts mehr.
Pro-Tipp: Einfach ignorieren und links liegen lassen.
 

Einwegkartoffel

Lötkolbengott/-göttin
Teil 10 wird noch kommen...'Versprechen' an Paul Walker ^^

Ja, es wird immer absurder, aber die Story drum herum finde ich noch unterhaltsam genug, dass ich mir die Filme weiterhin ansehen werde. Ein, zwei Bierchen dazu und dann passt das ;)
 

Bandicoot

PCGH-Community-Veteran(in)
Seh ich wie Herr Einwegkartoffel!;) Dafür reichts noch.
Weltall, jawohl, wurde nicht schon nach Teil 7 witzelder Weise gesagt, igendwann fahren die im Weltall.
Es ist soweit :nicken: :devil: freu mich den mal zu sichten.
 

ToZo1

Freizeitschrauber(in)
Ich fand den 1. Teil und Tokio Drift am besten.... den Rest eher ... kennt jemand das, wenn man anfängt die Aktionszenen vorzuspulen, weil sie einen tierisch nerven und langweilen?
 

slasher

Freizeitschrauber(in)
Ich fand den 1. Teil und Tokio Drift am besten.... den Rest eher ... kennt jemand das, wenn man anfängt die Aktionszenen vorzuspulen, weil sie einen tierisch nerven und langweilen?
Jop, darüber hinaus kam echt nur noch Blödsinn.

Oh weia, ich weiß noch das die Tuning Scene damals im Mittelpunkt stand und nicht der Blödsinn den die da jetzt vermarkten.
Ich wünschte die würden wieder "normal" und etwas im Zusammenhang von Teil 1 und Teil 3 machen.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe die Box. Teile 1-7. Ich mag die Schauspieler. Die Musik ist auch ganz cool und die Frauen schön anzusehen.
Aber ernst genommen habe ich die Reihe noch nie. Und dieses Freunde-Familien-Getue ist auch nur oberflächlich.
 

Cosmas

BIOS-Overclocker(in)
Für zwei Stunden Popcorn Unterhaltung reichts, da kann man bissel entspannen und sich amüsieren, man weiss ja was man bekommt, nicht wie WW84 dieser Müll.
 

ToZo1

Freizeitschrauber(in)
Also das irgendwas in Kinos startet halte ich für ein Gerücht.....
Warum? In den USA haben ungefähr 18-20 Bundesstaaten die Lockdowns und Coronazwangsmaßnahmen inklusive Maskenzwang eingestellt. In UK anscheinend auch. Da sind die Kinos wieder auf. In der EU... tja, da haste recht.
 

RedDragon20

BIOS-Overclocker(in)
Ich mag die Reihe. Eben WEIL sie so absurd ist und eigentlich nur von all den Übertreibungen, Sprüchen und der Action lebt. Nicht mehr, nicht weniger. Hirn aus, Bier auf und sich berieseln lassen. Mehr braucht man von der Reihe nicht zu erwarten und das macht auch mal Spaß.

Wenn ich Anspruch will, guck ich Filme aus dem Indie-Bereich.
 

Finallin

Software-Overclocker(in)
Teil 1-3 (der 4. Teil evtl.. auch noch) haben mir gefallen. Aber alles was danach kam wurde immer absurder und hatte mich dem eigentlichen Thema nicht mehr viel zutun leider.

Vermutlich werde ich mir auch den 9. Teil ansehen, aber mehr als billiges "Popcorn- Kino" ist es in meinen Augen nicht mehr.
 

Atma

PCGH-Community-Veteran(in)
Tokyo Drift war der letzte gute Teil, danach habe ich aufgehört. War definitiv eine gute Entscheidung, bei den Teilen danach sterben einem beim Zuschauen doch Hirnzellen ab ...
 

restX3

Software-Overclocker(in)
Warum ist das so erfolgreich? Nicht mal den Anstand nach dem tragischen Tod von Paul Walker aufzuhören mit der Serie.
Was ist das inzwischen? Alles Super Geheimagenten mit schnellen Autos?
 

Mendokusaay

Kabelverknoter(in)
Ich hab das damals für ein Witz gehalten als eine Meme mit Vin Diesels Karre Richtung Weltall die Runde im Internet gemacht hat 😂
 

Joker-TS

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich mag die Reihe. Eben WEIL sie so absurd ist und eigentlich nur von all den Übertreibungen, Sprüchen und der Action lebt. Nicht mehr, nicht weniger. Hirn aus, Bier auf und sich berieseln lassen. Mehr braucht man von der Reihe nicht zu erwarten und das macht auch mal Spaß.

Wenn ich Anspruch will, guck ich Filme aus dem Indie-Bereich.
Nich bös gemeint, aber ich weiss meine zeit besser zuverplämpern...
 

manimani89

BIOS-Overclocker(in)
fand die alle einfach nur schlecht. gibt soo gute action filme aber das ist nur mist und max für 12 jährige gemacht. besten action filme sind the dark knight, heat, the raid 1 und 2, stirb langsam, usw...
 

doedelmeister

Freizeitschrauber(in)
Die Serie ist mit das schlechteste was es an Kinofilmen gibt. Die ersten 2 Teile konnte man sich wenigstens noch ansehen, danach baut es immer weiter ab. Die Dialoge und Schauspielleistung war ja schon immer grenzwertig, aber in den neueren ist die Action auch immer abgehobener.
 

LDNV

Software-Overclocker(in)
Ich mag die Reihe. Eben WEIL sie so absurd ist und eigentlich nur von all den Übertreibungen, Sprüchen und der Action lebt. Nicht mehr, nicht weniger. Hirn aus, Bier auf und sich berieseln lassen. Mehr braucht man von der Reihe nicht zu erwarten und das macht auch mal Spaß.

Wenn ich Anspruch will, guck ich Filme aus dem Indie-Bereich.
Genauso ist es. Mag sie auch alle noch :D Vom ersten bis zum letzten.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Der Blödsinn wäre leichter zu ertragen oder könnte sogar richtig gut sein, wenn nicht gleichzeitig so viel Drama dazwischen geschoben würde. Entweder ganz selbstironisch oder gar nicht.
 

Bandicoot

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich sehe die Fast & Furious Filme wie ein filmisch gewordenes Destruction Derby.
Am besten fande ich nach Teil 1 noch den 5. das in Rio war unterhaltsam.
Tokio Drift schaut sich eher wie ein Spin Off aber geht auch noch.
Der Rest ist so lala.
 

Sinuscom

Komplett-PC-Käufer(in)
Sowas ist der Grund dafür warum ich in den letzten 13 Jahren nur 1 mal im Kino war, und da war ich Joker schauen, und es war großartig.
 

Acgira

Software-Overclocker(in)
Sowas ist der Grund dafür warum ich in den letzten 13 Jahren nur 1 mal im Kino war, und da war ich Joker schauen, und es war großartig.
Das Kino ist auch vorwiegend für ein junges Publikum (6 - 27 Jahre) gemacht. Wenn man sich dort ab 30 von Jahr zu Jahr stets mehr fehlplatziert fühlt und immer weniger Filme vorfindet die Inhaltlich passen, dann ist das etwas ganz natürliches.
 

Sinuscom

Komplett-PC-Käufer(in)
Das Kino ist auch vorwiegend für ein junges Publikum (6 - 27 Jahre) gemacht. Wenn man sich dort ab 30 von Jahr zu Jahr stets mehr fehlplatziert fühlt und immer weniger Filme vorfindet die Inhaltlich passen, dann ist das etwas ganz natürliches.
Ich bin erst 31^^
Und selbst in meiner Kindheit fand ich die meisten Filme etc. *********************.
Wie Kyle aus South Park als er Depressionen hatte :D


Nachbearbeitung: Ich bin n bisl schockiert, aber nicht gänzlich überrascht, dass sogar hier im beschissenen Forum die leichtesten Kraftausdrücke wie z.B. ********************* zensiert werden.
#1984

Der ganze scheiß wird immer offensichtlicher, für immer mehr Menschen.
 

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Zuletzt bearbeitet:

Sinuscom

Komplett-PC-Käufer(in)
Das Schlechte an der Technologie kann von ihrem Guten nicht getrennt werden.

Ein weiterer Grund, warum die industrielle Gesellschaft nicht reformiert werden kann, liegt darin, dass die Technologie ein einheitliches System ist, in dem alle Teile voneinander abhängen. (...) Betrachten wir zum Beispiel die moderne Medizin. Fortschritt in der Medizin beruht auf Fortschritt in der Chemie, Physik, Biologie, Computerwissenschaft und in andern Wissenschaften. Fortgeschrittene medizinische Behandlung erfordert teure High-Tech-Ausrüstung, welche nur eine technologisch und ökonomisch hoch entwickelte Gesellschaft bereitstellen kann. Damit wird offensichtlich, dass kein grosser Fortschritt in der Medizin ohne denjenigen des ganzen technologischen Systems möglich ist.
Selbst wenn der medizinische Fortschritt ohne denjenigen der ganzen übrigen Technologie aufrechterhalten werden könnte, so würde er doch an sich gewisse Übel mit sich bringen. Nehmen wir an, eine Kur für Diabetes würde entwickelt. Menschen mit genetisch bedingter Tendenz zu Diabetes würden damit überleben und sich so gut wie alle andern reproduzieren können. Die natürliche Selektion gegen Gene, welche zu Diabetes tendieren, würden somit nicht ausgeschaltet und sich verbreiten. (Das geschieht schon heute zu einem gewissen Grad mit dem Einsatz von Insulin). Was hier für Diabetes ausgeführt wird, gilt natürlich auch für viele andere Krankheiten, welche einen genetischen Faktor haben. Damit haben wir eine sukzessive Degradation der Bevölkerung. Einzige Abhilfe wird ein eugenisches Programm sein oder ein genmanipulativer Eingriff grossen Umfangs, so dass der Mensch in Zukunft nicht mehr eine Schöpfung der Natur, oder des Zufalls oder Gottes (je nach Glauben oder Philosophie) sein wird, sondern ein Fabrikat seiner selbst.
Wenn du denkst, der Staat mische sich heute zu stark in deine eigenen Angelegenheiten ein, so warte, bis er beginnen wird, die genetische Konstitution deiner Kinder zu kontrollieren. Das wird die unausweichliche Folge der Einführung der Genmanipulation an Menschen sein, denn die Folgen unkontrollierter, ungeregelter Anwendung der Gentechnologie wären desaströs (19).
Normalerweise wird einem auf solche Betrachtungen mit dem Hinweis auf die medizinische Ethik geantwortet. Doch ein ethischer Kodex wird die Freiheit angesichts des medizinischen Fortschrittes nicht schützen, im Gegenteil die Sache nur noch schlimmer machen. Ein auf die Genmanipulation anwendbarer ethischer Kodex wird ein Richtstab zur Regulierung der genetischen Konstitution der Gattung werden. (...) Wahrscheinlich wird es Sache der oberen Mittelklasse sein, diesen ethischen Kodex herauszuarbeiten, womit sie ihre Wertvorstellungen auf die gesamte Menschheit überträgt. Selbst als Resultat eines demokratischen Diskurses wird eine Mehrheit ihre Vorstellungen von Ethik auf die Genmanipulation und Eugenik übertragen. (...) Der einzige ethische Kodex, welcher wirklich die Freiheit schützte wäre derjenige, welcher jede Genmanipulation an Menschen untersagte und du kannst sicher sein, dass ein solcher in der industriell-technologischen Gesellschaft nie zur Anwendung gelangt. (...) Dafür ist die biotechnologische Tendenz in der Gesellschaft zu stark, ihre Verlockung zu unwiderstehlich, denn die meisten Menschen werden viele Anwendungsmöglichkeiten der Gentechnologie einhellig und als offensichtlich positiv begrüssen. (z.B. die Beseitigung körperlicher und geistiger Krankheiten). Die Genmanipulation wird unausweichlich eine weitgehende Anwendung finden, selbstverständlich nur in Übereinstimmung mit dem industriell-technologischen System (20).


Warum ist die Technologie eine stärkere gesellschaftliche Macht als der Drang zur Freiheit?

Ein technologischer Fortschritt, welcher anfänglich die Freiheit nicht zu beschneiden scheint, erweist sich später oft als eine erhebliche Gefahr für diese Freiheit. Betrachten wir beispielsweise den motorisierten Verkehr. Ein Fussgänger konnte früher gehen, wohin, so schnell oder langsam wie er wollte, ohne Rücksicht auf Verkehrsregeln zu nehmen, unabhängig von irgendwelchem technologischen Support. Als die Motorfahrzeuge eingeführt wurden, so schienen sie die Freiheit des Individuums zu erweitern. Sie beschränkten die Freiheit des gehenden Menschen nicht, niemand brauchte wider Willen ein Auto zu kaufen. Doch die Einführung des motorisierten Transportes veränderte die Gesellschaft so, dass die Freiheit der Ortsveränderung stark eingeschnitten wurde. Die Autos wurden zahlreich und es wurde notwendig, ihren Gebrauch einzuschränken. Insbesondere in dichtbesiedelten Zonen kann man nicht in beliebigem Tempo fahren. Da gibt es Strassenverkehrsgesetze und einen zähflüssigen Verkehr. Ausserdem braucht man Autoversicherungsschein, Fahrausweis, Kontroll- und Sicherheitsbescheinigung, Steuerabgaben etc. Darüber hinaus ist der motorisierte Transport nicht mehr freiwillig. Der generalisierte motorisierte Verkehr verwandelte unsere Städte dergestalt, dass die Menschen nicht mehr in Fussgängerdistanz von ihrem Arbeitsplatzes wohnen, einkaufen und sich erholen können, weshalb sie ein Auto für den Transport unbedingt brauchen. Oder sie brauchen öffentliche Verkehrsmittel, wobei sie dann über ihre Bewegung noch weniger Kontrolle haben als im Auto. Auch der Fussgänger hat mit den Ampeln keine grosse Freiheit mehr. Vom Wandern entlang der Überlandstrassen nicht zu sprechen. (...)
Das Beispiel soll herausstreichen, wie ein anfänglich von den Individuen durchaus als vorteilhaft angenommenes, frei benutzbares, technisches Mittel seinen Vorzug mit seiner generellen Einführung verlor. Es verändert die Gesellschaft und führt zur erzwungenen Abhängigkeit von ihm.
Während der technologische Prozess als ganzer genommen kontinuierlich unsere Freiheit beschränkt, erscheint jede technische Neuerung einzeln gesehen als wünschenswert. Elektrizität, Sanitärinstallation, schnelle Fernverbindungen... wie könnte man gegen diese oder sonst eine der unzählbaren technischen Errungenschaften der modernen Gesellschaft sein? Es wäre absurd gewesen, gegen die Einführung des Telephons zu kämpfen. Es scheint nur Vorteile und keine Nachteile zu haben (21). (...)
Doch all diese schönen Errungenschaften zusammen ergaben, wie wir gesehen haben, eine Welt, in der das Geschick des Einzelnen nicht mehr länger in seiner oder seiner kleinen Gruppe Hand ist, sondern in derjenigen der Politiker, Manager der grossen Gesellschaften und entfernter, anonymer Techniker und Bürokraten, die nicht zu beeinflussen sind. Dies gilt auch für die Zukunft. Nur wenige werden sich der Einführung eines genmanipulatorischen Eingriffs widersetzen, durch welchen eine Erbkrankheit beseitigt wird. Er verursacht keinen offensichtlichen Schaden und verhütet viel Leiden. Doch eine grosse Anzahl genetischer Verbesserungen wird den Menschen insgesamt in ein künstliches Produkt verwandeln.
129. Ein anderer Grund, warum die Technologie eine solch mächtige gesellschaftliche Macht ist, besteht darin, dass der technologische Prozess innerhalb der gegebenen Gesellschaft in nur einer Richtung verläuft. Sie kann nie umgekehrt werden. Nach der Einführung einer technischen Neuerung werden die Menschen gewöhnlich von ihr abhängig, ausser sie wird durch eine fortgeschrittenere Technik ersetzt. Doch nicht nur die Menschen, das System als Ganzes wird von ihr abhängig. Man stelle sich nur vor, wie das heutige System ohne Computer funktionieren sollte. Die Richtung des Systems ist diejenige weiterer Technologisierung. Technologie zwingt die Freiheit, Schritt für Schritt zurückzutreten - da sie davor zurückschreckt, das ganze technologische System umzustürzen.
130. Die technologischen Errungenschaften nehmen mit grosser Geschwindigkeit zu und bedrohen die Freiheit gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen: Überbevölkerung, Gesetze, Regelungen, wachsende individuelle Abhängigkeit von grossen Organisationen, Propaganda und andere psychologische Techniken, Genmanipulation, Eindringen in die Privatsphäre durch Überwachungsgeräte und Computer etc. Eine dieser Bedrohungen zurückzuhalten erforderte einen langen, besondern Kampf. Diejenigen, welche die Freiheit schützen wollen, werden von der schieren Überzahl neuer Attacken und der Geschwindigkeit, mit der sie wachsen, überwältigt. Infolgedessen werden sie pathetisch und geben letzlich den Widerstand auf. Aussichtslos, jede einzelne der Freiheitsbedrohungen zu bekämpfen: Aussicht auf Erfolg verspricht einzig der Kampf gegen das technologische System als ganzes. Das ist eine Revolution, keine Reform.
Techniker, Spezialisten aller Richtungen, Beamte des Staates oder grosser Organisationen sind dermassen ihrer Arbeit (einer Ersatzbetätigung vom power process aus gesehen) ergeben, dass sie im Konflikt zwischen Freiheit und ihrer technisch-bürokratischen Tätigkeit immer zu letzterer tendieren. Erzieher und humanitäre Gruppen zögern nicht, Propaganda zu machen oder psychologische Techniken anzuwenden, wenn es ihnen nützlich scheint; grosse Gesellschaften und Behörden scheuen nicht vor Eingriffen in die Privatsphäre zurück. Gesetzeshütende Instanzen empfinden die konstitutionellen Rechte der Verdächtigen oft als hinderlich und versuchen sie - legal oder illegal - zu umgehen. Persönlich mögen die Techniker, Funktionäre, Sozial-Ingenieure etc. an Freiheit, Privatheit und Verfassung glauben; im Konfliktfall erachten sie aber ihr Tun als wichtiger.
Es ist wohlbekannt, dass die Menschen im allgemeinen besser und ausdauernder arbeiten, wenn sie durch Belohnung, als wenn durch die Vermeidung einer Strafe motiviert sind. Wissenschafter und andere Techniker kennen nur die Belohnungen ihrer Arbeit. Diejenigen aber, welche die technologische Durchlöcherung (invasion) der Freiheit bekämpfen, versuchen ein negatives Ergebnis zu vermeiden, was wenig attraktiv ist und es ist nur logisch, dass nur wenige diese entmutigende Aufgabe mit Ausdauer auf sich nehmen. Wenn Reformisten jeweils einen für sie zeichensetzenden Sieg erlangt haben, welcher eine solide Barriere gegen weitere Erosion der Freiheit durch den Fortschritt zu sein scheint, so wenden sie sich gern angenehmeren Zielen zu. Doch die Wissenschafter werden in ihren Laboratorien fleissig weiter arbeiten und die fortschreitende Technologie wird Wege finden, über alle Barrieren hinweg ihre Kontrolle über die Individuen zu erweitern und sie vom System abhängig zu machen.
Es gibt keine Arrangements mit der Gesellschaft zu treffen, Gesetze, Regelungen, ethische Codices aufzustellen, um sich gegen die Technologie zu schützen. Die Geschichte hat deren Schicksal zu oft bewiesen: Sie werden gebrochen oder degenerieren. Der Rest sind Illusionen.
Aus all diesen oben dargestellten Gründen erweist sich die Technologie als eine mächtigere gesellschaftliche Macht als der Drang nach Freiheit. Doch erfordert diese Aussage einen wichtigen Zusatz. Es ist offensichtlich, dass das industriell-technologische System in den nächsten Jahrzehnten mit den ökonomischen und Umweltproblemen und insbesondere den Problemen menschlichen Verhaltens (Entfremdung, Rebellion, Feindlichkeit, eine Vielzahl von sozialen und psychologischen Schwierigkeiten) ernsten Zerreissproben ausgesetzt sein wird. Wir hoffen, diese werden das System zu Fall bringen oder es wenigstens genügend schwächen, damit eine Revolution Erfolg hat. Dann wird der Drang nach Freiheit mächtiger sein als die Technologie.
Um im Vergleich mit den beiden Nachbarn, dem starken und dem schwachen, zu bleiben: Nehmen wir einmal an, der starke werde krank, so dass er sich momentan nicht verteidigen kann. Dann kann der schwache diesen zur Rückgabe des ihm abgenötigten Landes zwingen oder ihn töten. Im ersten Fall ist er ein Idiot, denn der starke Nachbar wird wieder gesund werden und ihm sein Land wieder wegnehmen. Folglich werden wir das Industriesystem vernünftigerweise, wenn es krank ist, zerstören. Jeder Kompromiss mit dem System lässt es wieder gesund werden und es wird uns vielleicht jede Freiheit nehmen.
Für das System sind auch einfachere soziale Probleme unlösbar. Betrachten wir einmal die Umweltproblematik. Der Wertkonflikt ist hier so klar wie nirgends: ökonomische Entwicklung versus Schutz einiger natürlicher Ressourcen für unsere Nachwelt (22). Bei den Machthabern finden wir aber in dieser Sache alles andere als eine klare Linie und das System fährt fort, Umweltprobleme aufzuhäufen, mit welchen unsere Kindeskinder zu leben haben werden. Der Rest sind Kämpfe mit Kompromissen zwischen den verschiedenen Parteien, mehr oder weniger erfolgreich im Sinne der Umweltschützer, je nach dem Barometer der gerade öffentlichen Meinung. Im allgemeinen sind die für ein soziales Problem jeweils gefundenen Lösungen kaum je konzeptuell, d.h. geplant, sondern eher Kompromisse und Arrangements zwischen konkurrieren Faktionen. Hier gelten die schon angestellten Überlegungen über die Planbarkeit der Zukunft (die rationalen Utopien) (23).
Daraus wird ersichtlich, dass die Menschheit im besten Fall eine beschränkte Kapazität für die Lösung relativ leichter sozialer Probleme hat. Wie soll denn nun die weit grössere und schwierigere Frage der Versöhnung von Freiheit und Technologie gelöst werden? Technologie bietet unmittelbare, konkrete Vorteile, während Freiheit eine Abstraktion ist, welche für verschiedene Menschen ganz Verschiedenes bedeutet; ihr Verlust lässt sich überdies durch Propaganda und Gerede vertuschen.
Und beachten wir weiter: Es ist denkbar, dass unsere Umweltprobleme eines Tages von einem verständigen, rationalen Lösungsplan beseitigt werden können - wenn das im Interesse der langfristigen Interessen des Systems ist. Niemals aber wird es im Interesse des Systems sein, die Freiheit und die Autonomie der kleinen Gruppen zu bewahren (24). Im Gegenteil ist es im Interesse des Systems, das menschliche Verhalten so weit wie möglich unter Kontrolle zu bringen. Während also praktische Überlegungen das System dazu veranlassen könnten, einen vernünftigen, vorsichtigen Versuch zur Lösung der Umweltproblematik zu unternehmen, könnten ähnliche Überlegungen das System dazu veranlassen, das menschliche Verhalten viel enger in den Griff zu nehmen (vorteilhafterweise über indirekte Mittel, welche die Beschneidung der Freiheit vertuschen. Das ist nicht unsere Erfindung. Hervorragende Gesellschaftswissenschafter (z.B. James Q. Wilson) haben die Bedeutung wirkungsvollerer Sozialisation unterstrichen.
Wir kommen zu unserer These zurück: Revolution ist leichter als Reform. Es gibt keine realistische Reform. Das mag paradox erscheinen, denn eine Revolution erfordert doch offensichtlich einiges mehr als eine Reform. Heutzutage ist dem aber unter gewissen Umständen nicht so: Eine revolutionäre Bewegung kann ein solches Mass an Hingabe freisetzen wie eine Reform niemals. Die Reform will einige Probleme lösen, die Revolution hingegen alle auf einen Streich und für die ganze Welt. Sie setzt ein Ideal, für welches die Menschen bereit sind, grosse Gefahren und grosse Opfer auf sich zu nehmen. Deshalb wird es viel leichter sein, das ganze technologische System umzustürzen, als dauerhafte, wirkungsvolle Einschneidungen in der Entwicklung und Anwendung nur eines Teils der Gesamtdynamik des Systems durchzusetzen, wie etwa der Genmanipulation; doch unter günstigen Umständen widmet sich eine grosse Anzahl von Menschen leidenschaftlich der Revolution gegen das industriell-technologische System - in Erwartung einer immensen positiven Entschädigung: der Erfüllung ihrer revolutionären Vision. Sie werden deshalb ausdauernder und härter arbeiten als das je Reformisten in der Verfolgung von Teilzielen tun.
Reform wird immer von der Angst vor schmerzlichen Folgen begleitet, etwa, dass der Wandel zu weit gehe. Hat jedoch das revolutionäre Feuer einmal die Gesellschaft erfasst, so sind die Menschen bereit, für die Sache der Revolution grenzenlose Härten auf sich zu nehmen. Das haben die Französische und die Russische Revolution deutlich gezeigt. Mag sein, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung sich ganz der Revolution verpflichtet, doch diese ist genügend gross und aktiv, dass sie die herrschende Kraft in der Gesellschaft wird.




Die Kontrolle des menschlichen Verhaltens.

Von ihrem Beginn an mussten die Zivilisationen auf die Menschen Druck ausüben, damit der gesellschaftliche Organismus wirklich funktioniere. Dieser Druck sah je nach Gesellschaft verschieden aus und war entweder physisch: ungenügende Ernährung, übermässige Arbeit, Umweltdegradation oder eher psychologisch: Lärm, Übervölkerung, Verhaltensdressur. In der Vergangenheit war die menschliche Natur annähernd konstant. Damit sind die Grenzen der Belastbarkeit etwa gegeben. Wurde sie überschritten, ging die Sache fehl: Rebellion, Kriminalität, Korruption, Flucht vor Arbeit, Depression, andere psychische Krankheiten, erhöhte Todesrate, fallende Geburtsrate, etc., so dass eher die Gesellschaft zusammenzubrechen droht und ihr Funktionieren ineffizient wird, bis ein besser funktionierendes System an ihren Platz tritt.
Damit war also in der Vergangenheit der Grad der Entwicklung der Gesellschaften bzw. ihres Druckes auf das Individuum gegeben. Heutzutage könnte das anders werden: die moderne Technologie entwickelt Mittel der dauerhaften Veränderung der menschlichen Wesen (25).
Stell dir eine Gesellschaft vor, die ihre Untergebenen Bedingungen aussetzt, welche sie schrecklich unglücklich macht. Nun gibt sie ihnen Drogen, welche ihnen ihre Unglücksgefühle nimmt. Science Fiction? Nein. Das geschieht in gewissem Ausmasse schon heute in unserer Gesellschaft. Es ist gut bekannt, dass die Rate klinisch Depressiver in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist. Wir glauben, dass dies durch den Bruch mit dem power process bedingt ist (siehe vorn). Doch selbst, wenn wir diesbezüglich falsch liegen, ist die wachsende Rate der Depression sicher das Ergebnis irgendwelcher spezifischer Bedingungen der modernen Gesellschaft. Anstelle davon, die Bedingungen der Entstehung von Depression zu entfernen, gibt die moderne Gesellschaft den an Depression leidenden Menschen Antidepressiva, womit sie instand gestellt werden, gesellschaftliche Bedingungen zu akzeptieren, die sie sonst unaushaltbar fänden. (Ja, wir wissen, dass Depression oftmals rein genetischen Ursprungs ist; er sei hier nicht in Betracht gezogen).
Drogen sind aber nur eine Methode, das menschliche Verhalten zu kontrollieren, welche entwickelt worden ist.
Da gibt es die Überwachungstechniken. Versteckte Videokameras werden jetzt in den meisten Läden und an vielen Plätzen aufgestellt; Computer werden dazu benutzt, riesige Mengen von Informationen über Individuen zu sammeln und zu verarbeiten. Damit wächst die Effizienz gesetzlicher Kontrollorgane beispielsweise beträchtlich. Eine weitere Methode ist die Propaganda, für welche die Massenkommunikationsmittel gute Vehikel darstellen (26). Es sind wirksame Techniken zur Gewinnung von Wahlen, zum Verkauf von Produkten und für die Beeinflussung der öffentlichen Meinung entwickelt worden. Die Unterhaltungsindustrie dient als wichtiges Werkzeug des Systems, auch wenn sie viel Sex und Gewalt bringt. Unterhaltung verschafft dem modernen Menschen die notwendigen Fluchtmittel. Vom Fernsehen, Video etc. absorbiert kann er Stress, Angst, Frustration und Unzufriedenheit vergessen. In den primitiven Gesellschaften sind die Menschen, wenn sie nichts zu arbeiten haben, zufrieden, sitzen stundenlang herum und tun nichts. Sie sind in Frieden mit sich und der Welt. Die meisten Menschen aber müssen konstant etwas tun oder unterhalten werden, sonst wird es ihnen langweilig, d..h sie werden zappelig, reizbar und fühlen sich unbehaglich.
Andere Techniken gehen weiter als die eben dargestellten. Erziehung ist nicht länger mehr das simple Geschäft von Schlägen, wenn ein Kind seine Lektion nicht kann und von freunschaftlichem Klaps, wenn es sie kann. Sie ist eine wissenschaftliche Technik der Kontrolle der kindlichen Entwicklung geworden. Sylvan Learning Centers zum Beispiel haben grossen Erfolg darin, Kinder fürs Lernen zu motivieren und das gilt auch für andere an Schulen verwendete Techniken. Parenting-Techniken werden Eltern vermittelt und sollen sie befähigen, die Kinder grundsätzliche Werte des Systems akzeptieren zu lassen und sie so anzuleiten, dass sie sich in systemerwünschter Weise verhalten. Mental Health-Programme, Interventions-Techniken, Psychotherapie usw. dienen offensichtlich dem Wohle der Individuen, doch letztlich sind es Methoden, Individuen zu veranlassen, wie das System zu denken und zu handeln. Darin liegt kein Widerspruch: Ein Individuum mit einem Verhalten, das es mit dem System in Konflikt bringt, legt sich mit einer zu grossen Macht an, als dass es siegen oder entkommen könnte. Folgen davon sind Stress, Frustration, Niederlage. Es wird es leichter haben, wenn es sich systemgemäss verhält. In dieser Hinsicht wirkt das System dahingehend, das leidende Individuum mit dem System konform zu machen. Kindsmissbrauch in seiner groben und offensichtlichen Form ist in nahezu allen Kulturen verpönt. Doch viele Psychologen interpretieren den Begriff des Missbrauchs viel weiter. Sind Prügel als Teil eines rationalen und zusammenhängenden Disziplinarsystems eine Form des Kindsmissbrauchs? Letztlich entscheidet die Folge von Prügeln oder Nichtprügeln die Antwort: Ergibt sich ein mit dem System kompatibles oder nicht kompatibles Verhalten? Letztlich könnte Missbrauch jedes Erziehungsverhalten meinen, welches zu einem mit dem System nicht übereinstimmenden Resultat führt. Die über den offensichtlichen Kindsmissbrauch hinausgehenden Präventionen zielen also auf die Kontrolle menschlichen Verhaltens ab, im Sinne des Systems.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die psychologischen Techniken besser werden. Doch sie haben unzweifelhaft ihre Grenzen. Jenseits davon könnten biologische Mittel eingesetzt werden. Von Drogen haben wir gesprochen. Einiges ist noch von der Neurologie und der Gentechnologie zu erwarten; letztere in Form der Gentherapie.
Das System wird in Zukunft in argen Stress geraten: Ein rechter Teil der gesellschaftlichen und ökologischen Probleme resultieren aus dem menschlichen Verhalten: Entfremdung, niederes Selbstwertgefühl, Depressivität, Feindlichkeit, Rebellion, Schulverweigerung, Jugendgangs, nichtlegale Drogen, Vergewaltigung, Kindsmissbrauch, Kriminalität überhaupt, unsafer Sex, Teenagerschwangerschaft, Bevölkerungswachstum, politische Korruption, Rassenhass, ethnische Rivalität, ideologischer Konflikt, politischer Extremismus, Terrorismus, Sabotage, antistaatliche Gruppen, Hassgruppen. Sie bedrohen das Überleben des Systems und es wird gezwungen sein, alle praktischen Mittel einzusetzen, um das menschliche Verhalten zu kontrollieren.
Der gesellschaftliche Bruch, den wir heute sehen, ist sicher durch die Lebensform bedingt, welche uns das System aufzwingt (der Bruch mit dem power process). Sollte es dem System gelingen, die Kontrolle über das menschliche Verhalten in einem solchen Masse zu erlangen, dass sein Überleben gewährleistet ist, so wird eine weitere Wasserscheide in der Geschichte der Menschheit überschritten worden sein. Mit den erwähnten Mitteln der Modifikation der menschlichen Natur wird der Mensch ganz Produkt des Systems werden (27).
Allgemein darf man annehmen, dass die technologische Kontrolle über das menschliche Verhalten nicht mit totalitärer Absicht oder sogar nur in der bewussten Absicht, die menschliche Freiheit einzuschränken, eingeführt werden wird. Jeder neue Schritt in der Erweiterung der Kontrolle über den menschlichen Geist wird als rationale Antwort auf ein Problem erscheinen, dem die Gesellschaft gegenübersteht, wie die Einschränkung des Alkoholismus, die Reduktion der Kriminalität oder die Motivation der Jugend zum Studium der Naturwissenschaften. Vielfach wird eine durchwegs humanitäre Rechtfertigung bestehen. So etwa, wenn ein Psychiater einem depressiven Patienten ein Antidepressivum verschreibt. Sicher macht er das zu dessen Wohle. Ja er handelte sonst inhuman. Auch die Eltern eines unmotivierten Kindes, welche es in ein Sylvan Learning Center schicken, damit es gerne lerne, tun das zu seinem Wohle. Die einen oder andern mögen gar nicht so überzeugt sein, ihr Kind brauche ein Spezialtraining, müsse ein Computer-Freak werden etc., um einen Job im Leben zu kriegen. Doch was sollen sie tun? Sie können die Gesellschaft nicht ändern und sie müssen verhindern, dass ihr Kind fürs System unbrauchbar wird. Deshalb schicken sie es zu Sylvan.
Die Kontrolle über das menschliche Verhalten resultiert also nicht aus berechneter Entscheidung einer Autorität, sondern kommt im Prozess der gesellschaftlichen Evolution zustande. Es ist unmöglich, ihm zu widerstehen, denn jeder weitere Schritt in der technologischen Entwicklung erscheint für sich betrachtet als vorteilhaft und akzeptabel oder zumindest ist das Übel darin kleiner als seine Ablehnung. Propaganda wird auch für gute Zwecke gebraucht, z.B. gegen Kindsmissbrauch oder Rassenhass (14). Sexuelle Erziehung ist offensichtlich nützlich - andrerseits ist es die Absicht des Systems, die Ausformung des Sexualverhaltens der Kontrolle der Familie zu entziehen.
 

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