News Fantasy-RPG Avowed: Verkäufe gut, erster Patch ist da

New Vegas war tatsächlich bis neulich BG3 (und gerade KCD2) das einzige Mal, dass es so aussah, als könnten höhere Budgets, 3D und RPGs zusammengehen. Und zwar, ohne Biothesda-like die "We want Call Of Duty's"-Brechstange zu bemühen. Das Spiel war die pure Hoffnung in seichtesten Jahren.

Davor war seit Bloodlines radikale Ebbe. :( Und es sollte noch seichter kommen: mit RPGs für Leute, die gar keine RPGs mögen. :fresse: https://www.pcgamer.com/fallout-4-good-game-bad-rpg/


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Heck, selbst Pentiment hat bessere Verkaufszahlen, und das ist nun wirklich "niche", mehr eine spielemechanische Kunstform, als alles andere, was wir sonst von Obsidian gewohnt sind.


Das bezweifle ich dann doch sehr, sehr stark. Ich gehe sogar Wetten ein. Denn das ist das unkommerzionellste Passion-Projekt, das ein Studio dieser Größe seit Ewigkeiten rausgewuppt hat. Lass ma aufzählen:

- Heiliges Römisches Reich, 16. Jhd.
- kein Kampf, keine Action, keine Monster, keine Elfen und auch keine Titten
- Charakter ist ein Kunst-Student an einem Kloster
- Holzschnitt statt Raytracing


Und entstanden ist es eigentlich nur, weil Pillars-Projektleiter Josh Sawyer dafür hart mit dem Obsi-Management gekämpft hatte. Man kann es fast als eine Art "Belohnung" ansehen. Denn vor Pentiment hatte sich auch Sawyer fast eine Dekade hart für Pillars aufgerieben. Pillars 1 rettete ja quasi die Firma. PS: The Outer Worlds hatte auch keinen höheren Steam-Peak. Trotzdem kennt es fast jeder oder kennt zumindest jemanden, der es gespielt hat. Schließlich war es am Ende ein Millionenl-Seller. Es bekommt sogar ein Sequel. Pentiment hingegen war ein Liebhaber-Ding. Für so Leute wie mich.


Sie sollten lieber bei ihren TopDown Titeln bleiben oder intern massive Änderungen vornehmen, denn ihre TopDown Titel sind ja eigentlich richtig gut weswegen es verwundert warum es so immens bei den 3D Titeln scheitert.


Ich hätte auch lieber ein drittes PoE gesehen. Aber: das letzte davon war Deadfire -- vor sieben Jahren. Das zu Launch eine ziemliche Enttäuschung war, kommerziell. Hat Jahre gebraucht, bis es in der Profitzone gelandet ist. Tyranny davor lief auch schon nicht viel besser. Gerade bei Deadfire ist mir das recht schwer begreiflich -- zumindest in etwa die Spieler, die Teil 1 gespielt hatten, hätten zu Launch von Deadfire parat stehen müssen. Es ist in vielen Belangen auch klar das stärkere Spiel. Den Rest covert dieses Post Mortem. tl;dw: Hoher Produktionsaufwand, hohe Erwartungen -- und die nicht erfüllt.

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Das bezweifle ich dann doch sehr, sehr stark. Ich gehe sogar Wetten ein. Denn das ist das unkommerzionellste Passion-Projekt, das ein Studio dieser Größe seit Ewigkeiten rausgewuppt hat. Lass ma aufzählen:

- Heiliges Römisches Reich, 16. Jhd.
- kein Kampf, keine Action, keine Monster, keine Elfen und auch keine Titten
- Charakter ist ein Kunst-Student an einem Kloster
- Holzschnitt statt Raytracing


Und entstanden ist es eigentlich nur, weil Pillars-Projektleiter Josh Sawyer dafür hart mit dem Obsi-Management gekämpft hatte. Man kann es fast als eine Art "Belohnung" ansehen. Denn vor Pentiment hatte sich auch Sawyer fast eine Dekade hart für Pillars aufgerieben. Pillars 1 rettete ja quasi die Firma. PS: The Outer Worlds hatte auch keinen höheren Steam-Peak. Trotzdem kennt es fast jeder oder kennt zumindest jemanden, der es gespielt hat. Schließlich war es am Ende ein Millionenl-Seller. Es bekommt sogar ein Sequel. Pentiment hingegen war ein Liebhaber-Ding. Für so Leute wie mich.
Dem allen widerspreche ich nicht. Es ist ein absolutes Niche-, Lieberhaber-, Kunstprojekt und verdient als solches die herausragenden Reviews.
Ich gehe jetzt alleine mal von den rein als losen Indikator genutzten Steam-Statistiken für Verkäufe aus:
Pentiment = zwischen 220k und 471k. Dabei dürfte das Spiel nicht die Welt gekostet haben und sich finanziell sogar sehr lohnen.
Avowed ist ein ganz anderes Kaliber = da liegen die "Owner estimations" zwischen 145k bis 180k nach einer Woche.

Allein hier hat das Spiel (also Pentiment) schon bessere Verkaufsindikatoren zum jetztigen Zeitpunkt.
Also wenn da nicht durch eine andere Verkaufsplattform plötzlich ein massives statistisches Ungleichgewicht rein drückt, das hier nicht erfasst wird, dann siehst es schon danach aus.
 
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Dem allen widerspreche ich nicht. Es ist ein absolutes Niche-, Lieberhaber-, Kunstprojekt und verdient als solches die herausragenden Reviews.
Ich gehe jetzt alleine mal von den rein als losen Indikator genutzten Steam-Statistiken für Verkäufe aus:
Pentiment = zwischen 220k und 471k. Dabei dürfte das Spiel nicht die Welt gekostet haben und sich finanziell sogar sehr lohnen.
Avowed ist ein ganz anderes Kaliber = da liegen die "Owner estimations" zwischen 145k bis 180k nach einer Woche.

Allein hier hat das Spiel schon bessere Verkaufsindikatoren zum jetztigen Zeitpunkt.
Also wenn da nicht durch eine andere Verkaufsplattform plötzlich ein massives Statistisches Ungleichgewicht rein drückt, das hier nicht erfasst wird, dann siehst es schon so aus.

Bei The Outer Worlds lagen sie damals garantiert auch nicht höher. Denn bei diesen Estimates spielen Steam-Spielerzahlen eine Rolle -- und da war The Outer Worlds nicht besser dran. Das Spiel hat sich trotzdem sehr viel besser als Pentiment verkauft und bekommt ein Sequel. Selbst wenn ein Avowed kein Bestseller wird -- schwer vorstellbar, dass es unter Pentiment performt. Man könnte Avowed ja fast als Obsidians Bioware-Game sehen: mehr Action, weniger RPG.

Hatte auch noch nie ein Obsidian-Game gesehen, dass in deren eigenem Forum so wenig Diskussionen hatte wie Pentiment. Traurigerweise sogar bis heute. Das Spiel ist spannend und hätte mehr verdient gehabt. Aber kommerzielle Überlegungen waren hier (zum Glück) zweitrangig.
 
Bei The Outer Worlds lagen sie damals garantiert auch nicht höher. Denn bei diesen Estimates spielen Steam-Spielerzahlen eine Rolle -- und da war The Outer Worlds nicht besser dran.
Ich nehme lieber Belege, keine Garantien.
Ich würde behaupten, dass bei Outer Worlds noch wesentlich mehr Hoffnungen und Sympathien mitgeschwungen haben und das Spiel trotz seiner Mittelmäßigkeit immer noch mehr zu bieten hat, als nun Avowed.

Wir werden sehen.

Jedenfgalls habe ich garnicht von Outer Worlds' Verkaufzahlen gesprochen.

Alles was ich sage: selbst Pentiment hat als absolutes Nichen-Produkt in einer Momentaufnahme mehr Verkäufe unter dem Gürtel, als das Hauptprodukt bis jetzt akkumulieren konnte.
Geht man davon aus, dass ein Hauptprodukt üblicherweise die Fanbase innerhalb der ersten Tage aktiviert, sehe ich hier sehr verhaltenes Käuferinteresse.

Ob der Ruf und die Tragweite eines Hauptproduktes mit solchen Qualitätsdefiziten dennoch reicht, da über die nächsten Wochen und Monate aufzuschließen, mag sein - wir werden sehen.
Trotzdem sieht man allein schon an dieser Relation, wie wenig Zug dahinter steht. Bei einem Produkt, das im Herstellungsbudget wesentlich höher liegt und das ROI umso schwerer wiegt.

Das Spiel hat sich trotzdem sehr viel besser als Pentiment verkauft und bekommt ein Sequel. Selbst wenn ein Avowed kein Bestseller wird -- schwer vorstellbar, dass es unter Pentiment performt.
Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass das so Dauerzustand bleiben wird. Alleine die Werbung, negativ wie verteidigend positiv wird zu größerer Bekanntheit führen, als Pentiment diese erfahren durfte.

Wenn es dauerhaft unter Pentiment zurückbliebe, dann wäre das ein herber Gesichtsverlust.
Aber selbst wenn es höhere Verkaufszahlen generiert, muss es damit härter Kämpfen, da auch die Ausgaben wesentlich höher waren. Ganz zu schweigen von den Erwartungen an ein RPG-Hauptprodukt.
Pentiment hat den Underdogbonus. Pentiment hat die herausragenden Bewertungen. Pentiment kommen die geringen Entwicklungskosten eines Nichen-Prodult und das schnellere ROI zugute.

Und was ein Sequel am Ende bekommt ... naja, da wird Microsofts Wirtschaftsabteilung sich genau die Zahlen zu den IP's nehmen und sehen, welche am meisten Impact haben.
Outer Worlds hat immerhin noch fast 82% positive Bewertungen und Verkäufe zwischen 0,8 und 1,5 Mio auf Steam vorzuweisen.
Also nimmt man sich die vielversprechensten IPs und führt diese fort, solange man dem Studio noch irgendeine Chance einräumt - bevor irgendwann der Stecker gezogen und ausgeschlachtet wird.

Und dass Avowed kein "Bestseller" mehr wird, ich glaube davon kann man zum jetztign Zeitpunkt schon ausgehen. Zu groß sind die Defizite unter der Haube. Hübsche Erkundung alleine reicht nicht, das hat man bei Avatar: Frontiers of Pandora und Star Wars Outlaws erfahren.
Grafisch hoch gelobt und viel gescreenshotted. Langzeitmotivation extrem gering.
Hübsch allein, ob mit oder ohne Raytracing-Zwang, hält niemanden lange bei der Stange.
 
Und dass Avowed kein "Bestseller" mehr wird, ich glaube davon kann man zum jetztign Zeitpunkt schon ausgehen. Zu groß sind die Defizite unter der Haube. Hübsche Erkundung alleine reicht nicht, das hat man bei Avatar: Frontiers of Pandora und Star Wars Outlaws erfahren.
Grafisch hoch gelobt und viel gescreenshotted. Langzeitmotivation extrem gering.
Hübsch allein, ob mit oder ohne Raytracing-Zwang, hält niemanden lange bei der Stange.


Bei Avowed weiß ichs nicht, mal sehen, ob und wann ichs spiele. Aber ich fand ja schon The Outer Worlds sehr safe und oberflächlich und wie gesagt, Steam-Peak von 20.000, mehr war auch da nicht. Das waren weniger Spieler gleichzeitig als damals beim Flop Deadfire. Durchgespielt hatte ichs nur, weil mir die Art von Spiel prinzipiell zusagt. Und viele gibts nicht.... am wenigsten von Bethesda. Also ausgerechnet denen, bei denen die Fallout-IP gelandet ist. :D

Apropos, könnte auch was werden: https://www.pcgamer.com/games/rpg/t...-gate-3-size-budget-he-was-fantasizing-about/
 
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