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Erster selbstgebauter PC. 3D-Rendering.

Unkn0wnUser

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,

ich brauche einen neuen PC. Da mir fertige Systeme nicht zusagen, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich selber einen bauen möchte. Dieser würde ausschließlich für 3D-Programme wie AutoCAD Revit oder SketchUp benutzt werden.
Da ich aber relativ wenig Ahnung habe, worauf es bei Rendering ankommt, wäre ich sehr Dankbar, wenn einer sich mal mein geplantes System anschauen könnte. Budget liegt bei max. 600€.

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(Gehäuse wird woanders bestellt)

Habe mich natürlich informiert, worauf es bei 3D-Rendering ankommt. Mehr Kerne, desto besser. Problem ist jedoch, dass Revit oftmals nur einen Kern benutzt. Also dachte ich mir, dass ich lieber einen i5 nehme.
Oder soll ich doch noch umsatteln auf einen FX8350?
Ansonsten ist viel RAM noch wichtig und die GPU muss nicht die beste und aktuellste sein. Hab ich zumindest gelesen :D

Da das mein erster selbst gebauter PC wird, hätte ich doch noch ein paar Fragen.
1. Wenn ich das jetzt so bestelle wie dort oben, wäre dann alles für den Zusammenbau da? Also wären alle Kabel da?
2. Mindfactory bietet an, BIOS updaten und CPU einbauen. CPU einbauen schaff ich auch, aber wie ist das mit dem BIOS updaten? Setze ich zuerst alles ein, starte das System und update dann das BIOS oder muss das davor geschehen?

Vielen vielen Dank für Antworten

Gruß
 
Hey Unkn0wnUser,

herzlich willkommen im Forum!

Ich fange mal bei deinen Fragen an:
1) Ja, ist alles dabei, außer du willst drei Sata-Geräte (z.B: Laufwerk, HDD, SSD) anschließen, dann brauchst du noch ein drittes Sata Kabel. Beim Mainboard sind nur zwei dabei.
2) Ich habe schon ein paar PCs zusammengebaut und musste noch nie beim Zusammenbau das Bios updaten. Das kannst du problemlos später selber machen, die meisten Mainboardhersteller bieten dafür sehr einfach zu bedienende Tools an, ich kenne das z.B. von ASRock. Wenn man fies wäre könnte man sagen Mindfactory bietet diesen Service nur zur Gewinnmaximierung an. Grade, wenn das Budget kanpp ist meiner mach absolut unsinnig ;)

Habe mich natürlich informiert, worauf es bei 3D-Rendering ankommt. Mehr Kerne, desto besser.
Das stimmt pauschal nicht, wie du selbst bemerkt hast. Theoretisch wäre eine Profikarte (Nvidia Quadro/AMD Firepro) wünschenswert, das lässt das Budget hier aber nicht zu.

Jetzt zut Konfiguration:
-Reichen dir für den Anfang vielleicht 250GB Speicher? Dann könntest du erstmal mit einer SSD anfangen und später das Datengrab nachrüsten. Ist so einfacher als andersrum.
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-Was die Grafikkarte angeht kannst du dir auch mal die neuere RX 460 anschauen:
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-Beim Netzteil reichen 300W:
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-Beim ram kannst du noch etwas sparen:
16GB Crucial CT2K8G4DFD8213 DDR4-2133 DIMM CL15
-Alternative zum Gehäuse, du kannst auch das VS4-W nehmen:
AeroCool Aero-500 White Edition Preisvergleich | Geizhals Deutschland
-Dieses Laufwerk ist neuer und ein paar Cent günstiger:
LG Electronics GH24NSD1 schwarz, SATA, bulk Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Falls du erstmal keine HDD brauchst (Punkt 1) hast du auch noch genug Geld für ein vernünftiges Mainboard übrg:
http://geizhals.de/asrock-h170a-x1-3-1-90-mxb0g0-a0uayz-a1368517.html?hloc=at&hloc=de

Macht dann genau 600€ bei mir.

Soweit meine Gedanken.

Liebe Grüße

Florian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

vielen Dank für deine Antwort und Verbesserungen. Teile sind bestellt :)
Bevor es aber an den Einbau geht, hätte ich nochmals ein paar Fragen.
1. Woher weiß ich, wo welches Kabel rein gehört? Ist dies alles auf dem Mainboard verzeichnet oder gibt es dazu eine passende Anleitung?
2. LAN und Sound beziehe ich ja vom Mainboard. Reicht es da nur das Mainboard upzudaten, also mit dem neusten Treiber oder muss ich für beide jeweils eigenständige Treiber besorgen?
3. Ist es möglich, dass ein kleiner Fehler beim Einbau, z.B. falsches Kabel iwo falsch rein gesteckt, den PC bzw. Teile der Hardware zerstört?

Vielen Dank :D
 
1. Eine gute Anleitung findest du z.B. hier im Forum: [How-To] PC selbst zusammenbauen
Im Prinzip kannst du nichts falsch machen, die meisten Stecker passen nur da rein, wo sie auch hingehören. Das einzige, wozu man ins Handbuch des Mainboards schauen muss sind die Frontanschlüsse vom Gehäuse. Das siehst du aber dann ;) Bei Fragen stehen wir dir auch immer zur Verfügung. Einfach alles ruhig angehen, dann klappt das :daumen:

2. Beim Mainboard ist eine Treiber-CD dabei. Die schmeißt du einfach nach der Windowsinstallation ins Laufwerk und installierst die Treiber. Oftmals sind mittlerweile neuere Treiber im Netz verfügbar, die kannst du dann aktualisieren, nachdem du einmal von der CD alles installiert hast.
Für das ASRock geht das entweder mit dem hauseigenen Update-Tool (ist meine ich auch auf der CD) oder direkt von deren Seite: ASRock > H170A-X1/3.1

3. Möglich ist alles, da müsstest du dich aber wirklich sehr blöd anstellen. Mir fällt auf die Schnelle nicht ein, wie das gehen soll. Im Normalfall startet der PC einfach nicht, wen du etwas falsch angeschlossen hast.
Am kritischten ist da wahrscheinlich noch das Einsetzen der CPU. Die sollte man schon richtigrum in den Sockel setzen, und keine Pins auf der Unterseite verbiegen. Das ist auch nochmal gut im Guide erklärt, den ich dir verlinkt habe.
Wenn du in deiner Wohnung Tppichboden hast ist es auch vielleicht schlau dich zu erden, bevor du auf dem Mainboard rumdrückst :D



EDIT: Ich schreibe dir mal schnell einen groben Ablaufplan, wie ich das in der Regel mache:

1. Gehäuse vorbereiten
->Netzteil, Laufwerk und SSD im Gehäuse befestigen
2. Mainboard präparieren
->Ram im Mainboard einsetzen (idR. Bank 1 & 3)
->CPU einsetzen
->CPU-Kühler montieren
3. Fertigstellung
->Mainboardblende einsetzen
->Mainboard ins Gehäuse setzen
->Grafikkarte einbauen
->Alles verkabeln
4. Software
->Windows installieren
->Treiber von CD installieren
->Treiber aktualisieren
->Grafikkartentreiber von der Herstellerseite
(->Antivirenprogramm)

Es kann gut sein, dass ich da etwas vergessen habe, oder dass die Reihenfolge nicht ganz optimal ist. Das war jetzt nur auf die Schnelle.
 
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