Jobsti84
Software-Overclocker(in)
Das ganze Thema Elektro-Altgeräte ist total behämmert wie ich finde ***,
für Leute wie mich (Hersteller, Händler, Webshop, Lokal etc.) wird die Geschichte immer schwieriger
und für den Endkunden wird's immer teurer.
Als Hersteller oder auch Inverkehrbringer (bin ich beides), muss ich schon die Entsorgung im Voraus bezahlen,
das muss entsprechend auf den Kunden (also das Produkt) abgewälzt werden.
Und jetzt soll da noch ein Pfand oben drauf? Tolle Sache.
Heißt ich zahle jetzt Entsorgung und dazu sogar noch die (Versand)Kosten, dass die Altgeräte zu mir kommen? Super.
Das schlimmste daran ist aber eigentlich der ganze Papierkram im Hintergrund, dafür kann man sich jetzt schon quasi wen einstellen, der sich um nix anderes kümmert...
PS:
Witzig wird das ganze dann mit DIY-Kit versus Fertiggerät.
Fertige Gerätschaften werden dann wesentlich günstiger, da man auf alle Einzelteile jeweils Pfand berechnen müsste.
Z.B. einen Lautsprecher-Bausatz.
***
Ich hatte es schonmal hier im Forum geschrieben, momentan zahle ich Elektroschrott-Entsorgung für Holz,
ja richtig gehört..... Und der Kunde darf's sogar netmal abgeben beim Elektrohof, sondern muss es erst zerlegen.
Heißt, ich bzw. der Kunde zahlt die Entsorgung, obwohl s netmal entsorgt werden darf wie es ist.
Also bekommen die Geld für was, was nicht entsorgt wird.
---------------------------------------
Mal zwei Beispiele des Irrsinns:
1.) Elektroteile wie den Lautsprecher kauft man in D oder der EU, der Hersteller/Inverkehrbringer zahlt dafür schon
die Entsorgung im Voraus (geht alles nach Gewicht).
Wir bauen daraus nun einen großen Subwoofer, dieser zählt als neues Produkt. Die Elektronik können wir nun also vom Gewicht (und somit Kosten) her abziehen da ja schon gezahlt wurde. Was bleibt?
Richtig, Entsorgung wird nun rein für das Holz berechnet/gezahlt.
Der Irrsinn: Man muss dafür zahlen, da Elektroartikel.
Aber man kann das beim Elektrohof nicht mal abgeben, da diese das dann mit einer Schrankwand vergleichen.
Heißt, ein großer Schrank mit einer kleinen Leuchte dran, ist kein Elektroschrott. Sprich mehr Holz als Elektronik,
ergo darf das nicht angenommen werden, da "Sperrmüll".
Die EAR sagt aber "Doch die müssen das nehmen".
So und nu? Einer so, der andere so. Am Ende haste massig Diskussionen und Aufriss, aber kommt nicht drumherum.
Man zahlt im Voraus quasi die Entsorgung für das Holz als Elektroschrott, was nicht mal bei der Entsorgungsstelle angenommen wird. (Mit kleinen Lautsprechern, wie bei HiFi ist das kein Problem)
2.) Verkaufe ich das Gehäuse und den Lautsprecher separat, also der Kunde schraubt sich das Ding selbst rein,
ist man aus der Geschichte komplett raus und keiner zahlt irgendwas
Gleiches Spiel wie: Ich verkaufe das als Set zum selbst Zusammenbauen,
eine andere Firma bietet rein das Zusammenschrauben als Leistung an,
ist man auch komplett raus, der Kunde hätte aber ein fertiges Produkt.
Jetzt noch Punkt 3:
Das alles wird in Kategorien gesteckt, diese geben zeitlich an wie lang im Schnitt ein Produkt genutzt wird
bevor es entsorgt wird. Der längste Zeitraum ist hierbei 5 Jahre, es gibt also laut EAR keine
Elektrogeräte welche länger genutzt werden.
Sehr doof bei ProAudio (oder HighEnd HiFi/Kino), die Geräte kosten tausende von Euros;
bevor die irgendwer entsorgt, werden diese entweder repariert und/oder mehrmals gebraucht weiterverkauft.
Ein guter Zeitraum wäre mMn. hier eher 15 Jahre, oder mehr.
So und jetzt bitte bitte liebe EU, macht den ganzen Kram noch bissel komplizierter, aufwändiger und teurer
und vor allem im Hintergrund für Leute wie mich hirnrissiger.
für Leute wie mich (Hersteller, Händler, Webshop, Lokal etc.) wird die Geschichte immer schwieriger
und für den Endkunden wird's immer teurer.
Als Hersteller oder auch Inverkehrbringer (bin ich beides), muss ich schon die Entsorgung im Voraus bezahlen,
das muss entsprechend auf den Kunden (also das Produkt) abgewälzt werden.
Und jetzt soll da noch ein Pfand oben drauf? Tolle Sache.
Heißt ich zahle jetzt Entsorgung und dazu sogar noch die (Versand)Kosten, dass die Altgeräte zu mir kommen? Super.
Das schlimmste daran ist aber eigentlich der ganze Papierkram im Hintergrund, dafür kann man sich jetzt schon quasi wen einstellen, der sich um nix anderes kümmert...
PS:
Witzig wird das ganze dann mit DIY-Kit versus Fertiggerät.
Fertige Gerätschaften werden dann wesentlich günstiger, da man auf alle Einzelteile jeweils Pfand berechnen müsste.
Z.B. einen Lautsprecher-Bausatz.
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Ich hatte es schonmal hier im Forum geschrieben, momentan zahle ich Elektroschrott-Entsorgung für Holz,
ja richtig gehört..... Und der Kunde darf's sogar netmal abgeben beim Elektrohof, sondern muss es erst zerlegen.
Heißt, ich bzw. der Kunde zahlt die Entsorgung, obwohl s netmal entsorgt werden darf wie es ist.
Also bekommen die Geld für was, was nicht entsorgt wird.
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Mal zwei Beispiele des Irrsinns:
1.) Elektroteile wie den Lautsprecher kauft man in D oder der EU, der Hersteller/Inverkehrbringer zahlt dafür schon
die Entsorgung im Voraus (geht alles nach Gewicht).
Wir bauen daraus nun einen großen Subwoofer, dieser zählt als neues Produkt. Die Elektronik können wir nun also vom Gewicht (und somit Kosten) her abziehen da ja schon gezahlt wurde. Was bleibt?
Richtig, Entsorgung wird nun rein für das Holz berechnet/gezahlt.
Der Irrsinn: Man muss dafür zahlen, da Elektroartikel.
Aber man kann das beim Elektrohof nicht mal abgeben, da diese das dann mit einer Schrankwand vergleichen.
Heißt, ein großer Schrank mit einer kleinen Leuchte dran, ist kein Elektroschrott. Sprich mehr Holz als Elektronik,
ergo darf das nicht angenommen werden, da "Sperrmüll".
Die EAR sagt aber "Doch die müssen das nehmen".
So und nu? Einer so, der andere so. Am Ende haste massig Diskussionen und Aufriss, aber kommt nicht drumherum.
Man zahlt im Voraus quasi die Entsorgung für das Holz als Elektroschrott, was nicht mal bei der Entsorgungsstelle angenommen wird. (Mit kleinen Lautsprechern, wie bei HiFi ist das kein Problem)
2.) Verkaufe ich das Gehäuse und den Lautsprecher separat, also der Kunde schraubt sich das Ding selbst rein,
ist man aus der Geschichte komplett raus und keiner zahlt irgendwas

Gleiches Spiel wie: Ich verkaufe das als Set zum selbst Zusammenbauen,
eine andere Firma bietet rein das Zusammenschrauben als Leistung an,
ist man auch komplett raus, der Kunde hätte aber ein fertiges Produkt.
Jetzt noch Punkt 3:
Das alles wird in Kategorien gesteckt, diese geben zeitlich an wie lang im Schnitt ein Produkt genutzt wird
bevor es entsorgt wird. Der längste Zeitraum ist hierbei 5 Jahre, es gibt also laut EAR keine
Elektrogeräte welche länger genutzt werden.
Sehr doof bei ProAudio (oder HighEnd HiFi/Kino), die Geräte kosten tausende von Euros;
bevor die irgendwer entsorgt, werden diese entweder repariert und/oder mehrmals gebraucht weiterverkauft.
Ein guter Zeitraum wäre mMn. hier eher 15 Jahre, oder mehr.
So und jetzt bitte bitte liebe EU, macht den ganzen Kram noch bissel komplizierter, aufwändiger und teurer
und vor allem im Hintergrund für Leute wie mich hirnrissiger.
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