Einsteiger NAS

propaddy87

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

ich befinde mich auf der Suche nach einer einsteiger NAS. Diese soll nur als Ablage als Backup für meinen PC,Laptop u. mein Handy darstellen. Zu dem möchte ich gerne mittels meiner Sonos, MP3´s streamen. Ich möchte am liebsten alles recht einfach haben.
Könnt ihr mir da was für den Einstieg empfehlen?
Vielen Dank im Voraus
 
Da empfehle ich dir eins selber zu bauen hab ich auch gedacht hab nur 150 bezahlt läuft unter linux ist zwar ein bisschen eigenarbeit aber tut was es soll
 
Wenn das NAS nur für Backups und für das Streamen von MP3-Dateien da sein soll. Dann kann ich dir einen Banana PI + Festplatte + Open Media Vault ans Herz legen. Läuft bei mir jetzt seit einem halben Jahr ohne Probleme.

Hier mein System:
Banana PI mit Sata Anschluss und 1 Gbit, damit sich nicht wie beim Raspberry PI der 100Mbit + USB Interface die Bandbreite teilen.
1TB 2,5" Laptop Festplatte, denn für 3,5" braucht man ein weiteres Netzteil.
Banana PI SATA-Kabel
Netzteil mit 5V 2A
Bananian auf dem Open Media Vault per Konsole bzw. SSH installiert wurde und dann per Webinterface konfiguriert wurde. Anleitung: OMV Installieren 2.x - Banana Pi Forum
Banana Pi Gehäuse

Wenn du noch Fragen hast, dann stell sie einfach.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls du noch einen alten PC hast, der nicht mehr gebraucht wird, kannst du den umfunktionieren.

Nur so als Alternative.
 
Alter PC ist nur kurzzeitig für einen Test brauchbar, da der Stromverbrauch der meisten alt PCs viel zu hoch ist.
Da muss das Teil aber schon sehr lange laufen, bis man das Geld über den geringeren Stromverbrauch wieder drin hat.

Selbst, wenn ich mal einen mittlerweile steinzeitlichen P4 mit ca. 128W Verbrauch rechne (ein NAS braucht keine 500W Grafikkarte und wird meist im Idle-Modus laufen) und dagegen mein NAS (QNap TS-412 inkl. 4 Platten) mit 28W rechne, dann sind das 100W/h oder 2,4 KW Mehrverbrauch am Tag, also bei meinen aktuellen Stromkosten 60 Cent. Macht im Jahr 220 Euro, wenn man denn 365 Tage im Jahr zu Hause ist und das Teil überhaupt 24h am Tag laufen muss.

Nehme ich schon nur meinen ebenfalls steinalten Q6600 (von Ende 2007), dann braucht der im Idle ca. 23W, mit Platten und Rest also schon sehr hoch geschätzt so um die 60W. Macht also einen Mehrverbrauch von vieleicht 70 Euro im Jahr. Diesen müsste man nun, wenn es auch um die Umwelt und nicht nur um die Kosten geht, auch noch gegen die Ressourcenverschwendung für die Produktion des neue NAS gegenrechnen.

Ein Synology DS216J für zwei Platten kostet dann schon 160 Euro. Macht sich bei einem 9 Jahre alten PC, den man zum NAS umbaut, also nach gut 2 Jahren bezahlt (realistisch eher nach 3, da ich auch mit Famailie mein NAS niemals 365 Tage im Jahr laufen hätte).

Was man an Geld und Nerven für eine BananaPI-Lösung ausgibt, wenn man nicht selber darauf kommt und dies aus reinem Spaß macht, darf man selber entscheiden.

Ich hätte dem TO einfach ein Synology oder QNap mit der passenden Anzahl an HDDs empfohlen, da es ihm auch um "einfach" ging.
 
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