Eine Frage an die HDD Experten hier

Riezonator

PC-Selbstbauer(in)
Ich bin zur Zeit auf arbeit an der Reparatur DVD-Festplatten-Recordern Beteiligt

Ich wollte eine HDD einbauen mit meinen Akkuschrauber (muss ja schnell gehen :lol:) und wer Akkuschrauber kennt "rattern" die ja immer so wenn man das eingestellte Drehmoment eingestellt hat.

soviel der Vorgeschichte

ich nun die HDD darein geschraubt (mit niedrigsten Drehmoment) und da sprang unser Meister Vom Stuhl auf un hat fast einen Herzenfakt bekommen und meinte das durch die Vibrationen die (ausgeschaltete, Nagelneue) HDD
(Westendigital 160GB) davon kaputt geht.

Ich als lieber netter Lehrling (:ugly:) ja Herr S...... ich mache es das nächstemal mit dem Schraubenzieher.

Ich meinte jedoch mal gehört zu haben das der Lese/Schreibarm im ausgeschalteten Zustand sozusagen in sicherheits Position geht und damit nichts bei Vibrationen Passiert.

Wer hat jetzt recht?? er oder ich

PS: bei dem Wort Schraubenzieher hat er den nächsten Herzinfakt bekommen
"Das heißt Scraubendreher! Schrauben kann man nur raus drehen und nicht ziehen!" :wall:
 
die leichten vibrationen des bohrers sollten der festplatte nichts antun, die sollte sogar stürze aushalten.. aber darauf würd ich mich nicht verlassen^^

wie du schon gesat hast sie die köpfe in parkposition und somit gegen leichte erschütterungen geschützt.

und es heist eigentlich schraubendreher.. aber darüber kann man sich gern streiten wa genau richtig ist.
 
Sollte nix passieren. Die Festplatte schwingt ja im Betrieb selbst, also wäre es ziemlich doof, wenn sie durch leichte Erschütterungen kaputt gehen würde...
 
Naja das sind ja schon etwas mehr als leichte Erschütterungen die da entstehen. Sei damit lieber vorsichtig, sind ja auch nur 4 Schrauben die du hast da kann man schon mal den Schraubendreher nehmen.


OT Aber gut zu wissen das du mit Festplatten Recordern rumhantierst da weiß ich ja an wenn ich mich wenden kann wenn ich nächsten Monat einen kaufen will/werde.

gruß kays
 
Kurz mal was gegoogelt und meine Meinung ist bestätigt, es kann im Grunde überhaupt nichts passieren wenn die Festplatte ausgeschaltet ist,

da die Leseköpfe eine Ruheposition haben und in dieser nicht über den Scheiben hängen.

Oder überlegt mal wie könnte sonst eine einzige Festplatte heil ankommen, da die ja auch mit nem LKW u.s.w. transportiert werden.

Wenn beim Design der Festplatte nicht “geschlampt” wurde, sollte es auch keine Probleme geben wenn “Stromausfall” eintritt.

Was geschehen könnte ist folgendes:

Der Schreib- / Lesekopf der Festplatte wird durch die Drehung der Magnetscheibe zum Fliegen gebracht. Deshalb kann erst dann geschrieben beziehungsweise gelesen werden, wenn die Magnetscheibe eine gewisse Drehgeschwindigkeit hat. Ist diese Drehgeschwindigkeit erreicht, wird automatisch ein mechanischer Mechanismus ausgelöst, welcher den Schreib- / Lesekopf “freigibt”. Von nun an muss die Magnetscheibe so schnell drehen, damit der Schreib- / Lesekopf immer Fliegt (so wie ein Jumbo, der einen Meter über dem Boden fliegt...da hats nicht viel Platz). Wird die Drehgeschwindigkeit zu langsam sollte ebenfalls ein Mechanismus greifen, welcher den Schreib- / Lesekopf zur Rückkehr in die Ruheposition (Festplatte ausgeschaltet) “zwingt”.

Alles in allem sollten diese Vorgänge (aus- und einfahren des Schreib- / Lesekopfes) - da mechanischer Natur - auch ohne Strom funktionieren. Aber so genau wissen tu ich das auch nicht :-[

Mal sehen ob du deinen Meister überzeugen kannst.^^
 
man kann einen meister nicht überzeugen, der hat immer recht ;)

aber es stimmt, dass nix passieren kann. Also jedenfalls nicht viel mehr als bei einer fahrt im auto mit der platte auf dem sitz oder beim hinlegen der platte auf den Schreibtisch ohne unterlage.
Sind halt alles leichte vibrationen und erschütterungen.
Übrigens ist noch kein rechner gestorben, den ich geschlagen habe und das ist definitiv eine erschütterung ;)
 
Leider hilft das wirklich nicht mehr, einen Athlon XP, Duron oder P4 konnte man damit noch zu leibe rücken. Bei zicken reichte ein kurzer klaps und es ging wieder. klappte damals überraschend oft ;)

Geschadet hat es übrigens nicht mal einer IBM Deatstar. Die geht nämlich bei meinem Paps erst grad kaputt, nach etwa 4 Jahren ^^
 
Eine Festplatte hat eine Eigenschaft, die besagt, welche Beschleunigung sie aushält. Das wird in Viefachen von g gemessen, der Erdbeschleunigung, also 9,81 m/s².

Der allwissende Meister wird somit die Frage beantworten können, wieviele g denn die dort verwendeten Platten aushalten (sollte im Datenblatt stehen, so 3g sind realistisch) und der Meister wird sicher auch wissen, wieviele g der Accuschrauber beim Ansprechen des Drehmomentbegrenzers bringt (0,5g?).

Vielleicht behält man die Frage aber auch für sich... :lol:
 
Selbst im ein geschalteten Zustand kann man kaum die Beschleunigung beim Bewegen der Festplatte erreichen. Ich habe hier schon viele Platte im laufenden Betrieb durch die Gegend geschoben, daran ist bisher noch keine verstorben.
 
Mir sind schon mehrere HDDs vom Schreibtisch gefallen und alle laufen noch. Also kann nix passieren wenn der Drehmomentbegranzer einsetzt. das ist außerdem nur eine Vibration. Ein Schlag wäre viel gefährlicher für die Festplatte. Der Schreib-/lesekopf ist im Ausgeschaltetem Zusatnd immer in der PArkposition. Wenn eine Fetplatte den Geist aufgibt, hört man immer wie der Kopf in die Parkposition zurück will wenn man saft drauf gibt.
 
Schließe mich den anderen an - die Vibrationen sollten nicht so stark sein, dass sie eine ruhende Platte beschädigen, zumal es ja letzten Ende Drehbewegungen sind. (idealerweise auch noch in Bewegungsebene der Platten, wenn von unten verschraubt wird)

Aber bei sämtlichen mir bekannten Akkuschraubern würde ich mir auch auf niedrigster Einstellung Gedanken machen, was für Belastungen auf die dafür nicht ausgelegten Gewinde wirken und ob dass die 2 Sekunden Zeitersparniss wert ist.
 
Naja, überhaupt nen Akkuschrauber zu benutzen finde ich schon komisch.
Sicher in der Firma heisst es: Zeit ist Geld, leider!
Ich fühle mich beim basteln wohler wenn es in meiner Hand liegt, sprich schön altmodisch per Schraubendreher.

Hab atm eine Harddisk bei der Post abgegeben.
Sie ist beim Versand kaputtgegangen und die wollen überprüfen ob das auch zutrifft.
Bin auf das Ergebnis gespannt.

Allerdings treten sicher größere Kräfte auf wenn der genervte Postbote das Paket in seinen Bully pfeffert, als ein kleiner Akkuschrauber jemals ausüben könnte.;)
 
Einen Akkuschrauber beim zusammenbau zu nutzen ist nicht ungewöhnlich. Der Rekordhalter bei ATELCO damals hat irgendwas in der Größenordnung von <10 min für nen Zusammenbau gepackt. Das ging nur mit Akkuschrauber, Handschrauber dauert einfach länger ;)
 
Danke schon mal für die Antworten sowas konnte ich mir schon fast denken.

Aber wie schon von den anderen hier erwähnt ein ein Handwerksmeister gehört ja leider nicht zur kritikfähigsten Gattung auf diesen Planeten.:wall:

und da ich ja übernommen werden will immer schön Maul halten :daumen:
und "ja und Amen"

so ist das leider :(

@ kays kanst ja nen thread auf machen ;) oder icq/msn??

ach ja den Akkuschrauber hat ich noch aus den Zeiten als ich Plasmas geschraubt hab

55 (!!) alleine in der Rückwand
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
und es heist eigentlich schraubendreher.. aber darüber kann man sich gern streiten wa genau richtig ist.

Genauso heisst es auch Glühlampe nicht Glühbirne... die bekommst du wenn der Chef dir nen ordentlichen Einlauf verpasst..es ist ansichtssache ich sage Schraubenzieher...könnte auch Regionales-phänomen sein...wer weiss

man kann einen meister nicht überzeugen, der hat immer recht ;)

und wenn er nicht recht hat, hat einer Schuld entweder Praktikant oder der Azbi..

Mir sind schon mehrere HDDs vom Schreibtisch gefallen und alle laufen noch.

was machst denn damit..:devil:mir fällt sowas nie runter..die werden immer gestreichelt und verhätschelt..
 
Genauso heisst es auch Glühlampe nicht Glühbirne...
Die übliche Diskussion um das Leuchtobst.
Korrekterweise ist das Leuchtmittel die Lampe und das ganze Ding in dem die Lampe sitzt ist die Leuchte.
Im Alltagssprachgebrauch halten sich aber eben nur die Leute daran, die täglich damit arbeiten. Man stelle sich vor, ich meine, mein Mitarbeiter soll die Lampe auswechseln und ich ordne den Leuchtenwechsel an :wall:
 
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