Einbaulautsprecher - B&W vs Canton

@sori: sorry für diese Diskussion hier, aber ich kann es echt nicht leiden, wenn Leute (damit mein ich nicht sQ) ihre pure Fachkompetenz raushängen lassen und gut gemeinte Tipps bezogen auf Preis-Leistung quasi ignorieren und rein mit ihrem Technikwissen bombardieren, ohne selber auf das Thema Preis-Leistung und die Argumente einzugehen... Wenn es definitiv feststeht, dass Einbauboxen erwünscht sind, ist das völlig okay. Und wenn am Ende das Geld auch doch nicht sooo wichtig ist, ob es jetzt 100-200€ mehr oder weniger kostet, dann kannst du natürlich erst recht ruhig Einbauboxen nehmen, selbst wenn VIELLEICHT normale Boxen den gleichen Klang günstiger ermöglichen würden.
Kein Problem, solche Diskussionen sind auch für mich ziemlich interessant :)


Hier wären noch andere Canton Elektrowelt24 - Onlineshop & Versand für HiFi und Heimkino - Canton InWall 945 LCR Canton InWall 945 LCR 03503 die haben zwei kleinere Tief/Mittentöner statt einem großen wie bei den Canton 980. Aber da weiß ich nicht, was von beiden "besser" wäre.
Wenn ich das richtig sehe, ist das ein Center-Lautsprecher, oder? Lohnt sich sowas noch dazu? Oder villeicht sogar 3 davon statt den 980? Rein von den Spezifikationen her sind die beiden ja eigtl. identisch...

Immer und immer wieder die Frage ob es sich denn lohnt ^^

Ansonsten steht momentan 2x 980, den Canton Subwoofer - was ist mit dem Receiver? Wird wahrscheinlich über ein Digital Optical Kabel angesteuert (Auf dem Fernseer läuft Android 5.0; die jeweiligen Inhalte werden direkt über ein Tablet darauf gestreamt).


edit: Interessanter Link, Danke Icedaft! Ich bin mir zu 80% sicher, dass wir die hier: inakustik Ambientone No. 1 - Hidden Audio

gehört haben. Werde aber nochmals nachfragen.

LG,

sori
 
Ich versuche es noch einmal ...
du weisst es also nicht, sondern vermutest es nur und redest also, um es auf den Punkt zu bringen, nur rein prinzipiell preisunabhängig von der Frage, ob Einbauboxen ein Kompromiss sind oder nicht? Sorry, aber wenn da so sein sollte: darum geht es hier aber nicht.
Es geht unter anderem darum, dass Einbaulautsprecher kein Kompromiss sind, aber auch darum, dass sie im Hinblick auf das P/L-Verhältnis nicht zwangsläufig schlechter sind als gleich teure "normale" Lautsprecher. Das ist "nur" eine fundierte Vermutung, aber ehrlich gesagt ist es bei euch ebenfalls nur eine fundierte aber unbelegte Vermutung.
Genelecs komplettes (?) Portfolio kann bspw. auch in die Wand eingebaut werden.

Wenn man in einer Kaufberatung Tipps gibt, geht es bei der Frage von "Kompromissen" NATÜRLICH um die Frage, was man für sein Geld bekommt oder was nicht.
Natürlich geht es darum was man für sein Geld bekommt. Etwas das man ausdrücklich nicht möchte oder etwas das man möchte ...

Und IMO ist es an sich nicht unlogisch, dass man mit "normalen" Boxen mehr fürs Geld bekommt allein schon weil es Vermarktungs- und Produktionstechnisch eher Massenware ist und daher RELATIV günstig angeboten werden kann. Vor allem wenn man noch bedenkt, dass man sich mit normalen Boxen die "Bauarbeiten" spart, d.h. an sich müsste man die Einbauboxen ja preislich etwas höher bewerten, weil der Einbau ja idR noch dazukommt.
Prinzipiell können die gleichen Chassis auch in Einbaulautsprechern verwendet werden. Die Vermarktung beschränkt sich bei den meisten Anbietern auf eine Ausschreibung auf der Homepage, die "zusätzlichen" Kosten halten sich in Grenzen. Je nach Ausführung ist das "Gehäuse" einfacher zu fertigen und die Materialkosten sind geringer. Der Bafflestep und dessen Entzerrung, sowie möglicherweise weitere Frequenzgangkorrekturen aufgrund von Kantendiffraktion entfallen, der Entwicklungsaufwand und Kostenaufwand für die Weiche ist geringer.

Nimmt man Bauarbeiten mit in die Rechnung, muss man fairerweise auch bei normalen Lautsprechern alle Kosten addieren. Bei einigermaßen vergleichbarem Ergebnis wären das eine unsichtbare Kabelverlegung in der Wand, entsprechende Anschlussterminals, schöne Kabel zwischen Wand und Lautsprecher, rückseitige Bedämpfung der Wand um klangliche Nachteile auszugleichen, einen Equalizer um die Bassüberhöhung abzusenken (meist per AVR realisierbar) und gegebenenfalls Lautsprecherständer/Wandhalterungen.

Und wenn du es selber nicht weißt, wie es nun bei Preis-Leistung mit Einbauboxen aussieht, dann solltest du nicht so tun, als würden wir Käse reden (so kommt es nämlich rüber), nur weil du fachlich sehr viel Ahnung hast... wenn du jetzt sagen würdest, dass die anfangs genannten Boxen in nichts anderen "normalen" Boxen aus dem jeweils gleichen Preisbereich nachstehen, dann würde ich das sofort akzeptieren und hätte was gelernt.
Die -zugegebenermaßen provokative- Aufforderung die Statements zu begründen bezogen sich lediglich auf den schlechten Klang von Einbaulautsprechern im Vergleich zu normalen Lautsprechern. Dein Beitrag geht später noch auf deine Vermutung ein ... bei Venom war davon allerdings garnichts zu lesen.

genau solche Überlegungen veranlassen mich eben zu der Annahme, dass es schwieriger/teurer ist, ohne genügend Freiraum um die Box herum den gleichen Sound wie bei freistehenden, normalen Boxen hinzubekommen.

Wenn es klanglich bei gleichem Preis kein Unterschied wäre, warum produzieren die Hersteller dann bitte trotzdem hauptsächlich Lautsprecher, für die ein gewisser Freiraum um das Chassis herum empfohlen wird, und bieten nicht nur noch die ach so tollen Einbauboxen an, die mit viel weniger Freiraum bzw. sogar irgendwo eingebaut ihren Klang voll entfalten? ^^
Ein Kasten ist einfach zu bauen, eine einzelne Schallwand noch viel einfacher ;) Die komplette Baffle-Problematik entfällt bei Wandeinbau. Platz um die Lautsprecher (seitlich, oben & unten) sollte weiterhin vorhanden sein. Probleme mit dem Wandabstande (Reflexionen und Interferenzen) umgeht man.


Sind die 2000-2400 € für Receiver, Subwoofer und 5 Lautsprecher? Oder nur die 2 Lautsprecher und Subwoofer?
Imho sind KEFs Koaxiallautsprecher (Ci200QS und hinten die 160/130) sehr interessant, im Subwooferbereich sieht es bei KEF allerdings -zumindest im Einbaubereich- nicht besonders gut aus.
Die B&W würden für mich schon aufgrund des maximalen Pegels ausscheiden, sind aber sicherlich keine schlechten Lautsprecher.
Canton ... kann man machen, mir persönlich gefällt der Klang nicht.
Die Dali sind sicherlich auch eine Überlegung wert.

Edit:
LCR = Left, Center, Right. Der Lautsprecher ist für alle drei Frontlautsprecher eines 5.1 Systems gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, Danke schonmal! Die KEF- sowie die LB-Lautsprecher sehen interessant aus. Was mich geradezu anspringt sind die Unterschiede bei den Übergangsbereichen. Nach unten ist es relativ klar, hier auch ein Danke an Schwarzer Quader zur Erläuterung zu den Raummoden.

Aber nach oben - 20 khz, 34 khz sowie 40 khz sind mit dabei. Hört man da wirklich grosse Unterschiede?


Die 2000-2400 Euro sind für Receiver, Subwoofer und 2 (bzw. mit Center? 3) Lautsprecher.


LG,

sori
 

Hier nur kurz direkt angemerkt: Das Video scheint als Quellmaterial ok zu sein. Jedenfalls zeigt ne schnelle Analyse, dass alle Frequenzen auch sauber und in gleicher Lautstärke vorhanden sind.
Auf Youtube gibt es nämlich leider ne Menge solcher "Tests", die sehr schlecht sind und gar nicht für einen Test taugen. Hinzu kommen ja noch die eingesetzten Kopfhörer, die mitunter einen spürbaren Einfluss haben können.
Wirklich ernsthafte Hörtests kann man am besten beim Hörgeräteakustiker machen lassen, wo es die inzwischen oft schon kostenlos gibt. Aber wie gesagt, dieses Video ist für einen schnellen Test wohl ganz in Ordnung.
 
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