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Ein NAS | HTPC | StreamingServer zum selberbauen

Bambusbar

BIOS-Overclocker(in)
Moinsen :)

Ich weiß nicht, ob das hier das richtige Forum ist, aber es erschien mir am passendsten.

Erstmal - worum gehts?
Einfaches Problem - der Rechner meiner Frau läuft die halbe Zeit, weil dort der ganze Kram liegt, den wir uns dann übers Netzwerk und via WD TV Live HD am Fernseher angucken. Funktioniert super, hat aber den Nachteil, dass der Rechner relativ lange an ist und dementsprechend auch Strom verbraten wird.
Zu viel Strom, wenns nach mir geht. Also muss eine sparsame Lösung her.
Ein NAS also - was sonst?

Ein 'fertiges' NAS kommt dabei eigentlich kaum in Frage, da eins, was meinen Ansprüchen genüge tun würde am Ende bestimmt irgendwo bei 300€ und mehr landet und das muss nicht sein.
Wobei - es geht bestimmt auch billiger, aber dann muss man wieder Abstriche machen - und dann ist mir das Geld dafür zu Schade.
Mit einer selbst gebauten Lösung hat man auch die Möglichkeit da nachher noch mehr drauß zu machen als nur ein NAS.

Hä, meine Ansprüche?
Ja, Ansprüche :>
Ich brauch erst mal entsprechende Peformance. Wenn die Datenübertragung mit 20MB/s durch die Gegen zuckeln würde, weiß ich ganz genau, dass ich mir jedesmal von meine Frau was anhören darf und darauf hab ich keine Lust.
Also - Performance!
Wake on LAN ist ebenfalls wichtig, da das NAS nicht die ganze Zeit vor sich hinlaufen soll, wenn es nicht gebraucht wird, man aber auch nicht das Ding jedes mal manuell anschalten muss - wäre auch wieder ein Grund zu meckern. :schief:

Und als letztes - es muss sparsam sein.
Ansonsten könnt ihr mir die ganze Schoße ja sparen ^^
(Und ja, ich weiß - bevor ich das Geld für das NAS wieder drin hab durch die Stromersparnis, muss das erst mal ein paar Jahre laufen .. jaaaaa, ich weiß :P )

tl;dr

So, kommen wir nun also zu meiner Überlegung -endlich nach soviel Text :D
Ich hab mit als Plattform einen AMD E-350 ausgesucht - der sollte definitiv genug Power haben ist im Gegenzug aber auch nicht so ein Stromfresser - wenn ich den Berichten trauen darf.

Board - Ich dachte hier z.b. ein ein schnuckeliges Ding von ASUS - ASUS E35M1-I, A50M (PC3-8500U DDR3) (90-MIBFQ1-G0UBY0DZ)
Das hat so ziemlich alle Anschlüsse die ich brauche und bietet dank den 6 SATA-Ports auch noch genug Platz zum erweitern.
Evtl. lass ich mich auch zu der USB Version hinreißen ...mal sehen :ugly:

Falls jemand einen besseren Vorschlag hat - immer her damit.

RAM - 4 GB DDR3 (vorhanden)
HDD
- 2x 2 TB WD Green (vorhanden)
Dazu evtl. noch eine kleine SSD fürs das OS, damit die anderen Platten schlafen können, wenn möglich. Ideen bzgl. der SSD?

Das Gehäuse wird wohl ebenfalls MarkeEigenbau oder ich bau das Ding einfach in die Kommode direkt.

Netzteil - der einzige Punkt, wo ich mir noch wirklich unsicher bin.
Ich hätte gerne eine PicoPSU, hab aber leider kaum Erfahrung damit.
Meine Überlegung soweit:

Gelbe PicoPSU mit 80W (z.b. hier) + eff. Tischnetzteil - nur welches? Ich hab hier noch ein 60W Ding mit 12V das zum testen wohl erst mal ausreicht. Die Frage ist - reichen 60W für den E-350 und die HDDs? Für den normalen Betrieb sicher, aber was ist mit dem Peak beim einschalten der Festplatten?
Oder doch eine rote Pico und ein günstiger, aber gutes 16-24V Tischnetzteil?
Hier brauche ich also definitiv noch einen Rat :daumen:

Hab ich was vergessen?
Was übersehen?
 
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AW: Ein NAS zum selberbauen

Du hast übersehen, dass du ohne Software nicht weit kommen wirst :P
Wenns eine Linux-Lösung sein darf, dann schau dir mal FreeNAS an. Das lässt sich auch vom USB-Stick oder ner Speicherkarte starten, so dass du dir die SSD sparen kannst^^
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Ne, ich habs nur nicht erwähnt :D
OS wird wahrscheinlich Linux (ubuntu evtl) oder eben FreeNAS.

Bei USB weiß ich nich ob da Dauerbetrieb von aus so gut ist - aber das mit der Speicherkarte is ne gute Idee .. und spart nochmal Strom :D
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Tja, hab ich auch schon drüber nachgedacht .. aber irgendwie konnte mit der D525 nie so ganz überzeugen.
Ich hab mir deinen Vorschlag aber doch mal zu Gemüt geführt und bin über folgendes gestoßen:

Intel DN2800MT, NM10 (PC3-8500S DDR3) (BOXDN2800MT)

Vorteile:
- direkt 12V (8-19V) Anschluss, also keine PicoPSU notwendig
- laut Test LinuxTECH.NET - Reviews - Intel DN2800MT (CedarView Atom) power draw test einen extrem geilen Idle Verbrauchswert. Klar, der is ohne normale HDDs aber ich find den trotzdem geil und das Board echt interessant

Nachteile:
- häßlich wie die Nacht :D
- nur 2 SATA Anschlüsse
- RAM müsste gekauft werden (is aber nich so schlimm)
- wo krieg ich den Strom für die HDDS her? :ugly:

Das mit den SATA-Ports stört mich am meisten ..hier müsste man evtl. dann ne Erweiterungskarte noch dran flanschen.

Tjoa .. und nu?
Hat noch wer sonst nen Vorschlag?
Ansonsten stehts wohl E-350 vs. N2800
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ein NAS zum selberbauen

Ja, ich denke auch, dass es nun doch ein E-350 werden wird.
Ich hab gestern ein D-Link DNS-325 zum testen bekommen, aber wie vermutet ist die Performance beim schreiben mit ~ 18 mb/s bei großen Dateien doch eher sehr mager.


Bleibt nur noch die Frage nach der PicoPSU offen ;P
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Ja, über den Link bin ich auch gestolpert Softy, trotzdem danke :)

Es wird wohl eine gelbe Pico, wahrscheinlich die mit 90Watt.
Das sollte ja eigentlich für Board + 2 HDDs (+ evtl. Lüfter) dicke ausreichen.
Die mit 80Watt ist wohl ausreichend, hat aber soweit ich das sehe keinen 4-PIN CPU Stecker ..das wäre ja dann suboptimal :>

Einwände?
Oder was sagen die Stromspar-Profis dazu? :D
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Von der Leistung her völlig ausreichend, ich habe einen AMD E-350 mit einem externen 60 Watt Netzteil, auch das reicht aus.
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Danke Softy :D
Genauso sowas wollte ich hören.

Jetzt nur noch hoffen, dass eins von den grob Dutzend 12V externen Netzteilen auch ne halbwegs vernünftige Effizenz hat :D

Hardware Shoppen 'träller'
Konsum-Gott - ich komme :ugly:
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Komplett passiv funktioniert aber nicht beim E-350, ich habs ausprobiert :fresse:

Du solltest also einen langsam drehenden Lüfter beim Gehäuse einplanen, z.B. einen Scythe SlipStream mit 500 rpm.
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Bei mehr Geld vielleicht ein SilntWings oder ShadowWings Low Speed
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Danke für den Tipp.
Ich habs schon fast geahnt, das komplett passiv eher ne Sauna wird :D
Finde es aber nicht so schlimm, weil das Ding eh nicht unmittelbar in Hörreichweite stehen soll.

Lüfter hab ich noch ein paar Artic F12 auf Lager, die ich seit meinem HAF-X nimmer brauche :ugly:
Ich probiers mit denen mal.

Bzgl. dem Gehäuse mach ich grad schon Brainstorming.
Favorit bis jetzt "Green Computing - taken to the next Level" :fresse:
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Hi,

du müsstest doch dein System schon fertig haben. Kannst du vielleicht noch berichten wies läuft und welche Probleme du bisher hattest?

Ich möchte mir auch ein NAS bauen hab aber kein Plan welche Hardware ich nehmen soll und finde deine Auswahl sehr interressant.
 
AW: Ein NAS zum selberbauen

Hoi hoi :)

Ja, das System läuft mittlerweile.
Ich bin zwar noch nicht dazugekommen, es in ein schickes Gehäuse zu bauen, daher verweilt es im Moment in der Kommode und werkelt da vor sich hin.

Die Hardware sieht so aus:
Board - ASUS E35M1-M, A50M (PC3-8500U DDR3) (90-MIBEU0-G0EAY0DZ) - PC Games Hardware Online
RAM - 4 GB Corsair 1333 Mhz
HDD - 2 TB Seagate Green, 2 TB WD Green (kommt noch)
Lüftung - 1x Arctic F12
Netzteil - gelbe PicoPSU mit 80W -> Link

Der Zusammenbau war kein Problem - gibt ja nicht soviel Teile :)
Als OS habe ich mich für ubuntu 12.04 LTS SErver entschieden und das ganze auf einem 4 GB USB-Stick installiert, den ich mir für 4€ im MediaMarkt gekauft habe.
Installation hat ohne Probleme geklappt, dann einfach n Samba-Server installieren, den ein wenig getuned (performance technisch) und damit war das NAS eigentlich schon fertig.
Für das Wake on Lan bzw. das Auto-Suspend hab ich mich dann im ubuntu-Wiki ein wenig eingelesen. Das implenetieren der Skripte war auch kein Problem - ist ja auch teilweise mein Job ^^

Das System läuft imo einwandfrei.
Unter Last bzw. wenn ich per Samba-Freigabe auf meinem TV mir was angucke verbraucht die Kiste ~ 23Watt. Nach das Auto-Suspend-Skripte das NAS in den Schlummerschlaf versetzt hat, zieht er noch 1.5W aus der Dose.
Zum aufwachen braucht er dann grobe 10 sec.
Das Aufwecken selber habe ich per Batch-Datei realisiert, die ein kleines Wake on Lan Tool startet, die Wartezeit mit einem Ladebalken überbrückt und dann direkt die Netzwerkfreigabe öffnet.
Per Smartphone und WoL-Tool läßt sich das NAS ebenfalls aufwecken.

Wirkliche Probleme hatte ich eigentlich an keiner Stelle, wenn ich Recht überlege.
Bzw. das einzige was war - Softy hatte Recht. Ohne Lüfter wird das Ding echt warm. Passivbetrieb ist also nicht wirklich möglich. Der F12 auf 7V ist aber unhörbar leise (außerhalb der Kommode ^^) und hält die Kiste schön kühl.

Wenn du noch Frage hast - immer her damit.
 
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