Eigenbau NAS Server

Ich betreibe auch 5 WD green 3TB im Raid 5 das läuft zuverlässig seit 2 Jahren.
Ich hätte da kein schlechtes Gewissen dabei.
:daumen:
Zur Frage des Speicherplatz. Seitdem ich mehr als ausreichend Spielraum habe, sind vollständige Systemabbilder nur eine kleinigkeit die ich sehr zu schätzen weiß!
Natürlich müssen die Wichtigen Daten auch wieder irgendwo als Backup hin, das sind bei mir nur 2TB das bitte auch immer berücksichtigen!
 
Ich betreibe auch 5 WD green 3TB im Raid 5 das läuft zuverlässig seit 2 Jahren. :daumen:

Die WD Blue´s sind so weit ich weiß bis auf den Aufkleber und die Firmware mit den WD Green´s identisch (oder?)

Zur Frage des Speicherplatz. Seitdem ich mehr als ausreichend Spielraum habe, sind vollständige Systemabbilder nur eine kleinigkeit die ich sehr zu schätzen weiß!
Natürlich müssen die Wichtigen Daten auch wieder irgendwo als Backup hin, das sind bei mir nur 2TB das bitte auch immer berücksichtigen!

Bei meinen knapp 0,5TB werden 2TB die nächsten Jahre aus jeden Fall ausreichen, 12TB braucht ich (noch) nicht ;)
 
Die WD Blue´s sind so weit ich weiß bis auf den Aufkleber und die Firmware mit den WD Green´s identisch (oder?)
Schau dir mal die Datenblätter an: Red Green Blue
Da wird auffallen dass überall die selbe Technik mit anderer Firmware dahinter steckt :rollen:
Die "IntelliPower" Drehzahl geht je nach Auslastung der Platte bis zu den magischen 5400 RPM welche auch die anderen haben :lol:

Ich habe mich damals für die Green entschieden, da ich schon einige kleinere Platten hatte und diese bis heute zuverlässig laufen.
Auch bei meinem Varter im NAS laufen 2x2TB WD Greens nachdem die Seagate (2x1TB) Platten vor jahren ausgefallen sind. Daher hatte ich auch keine bedenken mit Greens im Verbund.
 
Ich hab gerade den Thread überflogen, wenn es dir um den minimalen Stromverbrauch + um minimale Kosten geht, warum dann 2 Platten als Raid 1?
Für ein privates NAS macht das nicht unbedingt Sinn und um ein externes Backup kommst du auch nicht rum. Von daher würde ich mir das an deiner Stelle sparen.
 
Ich hab gerade den Thread überflogen, wenn es dir um den minimalen Stromverbrauch + um minimale Kosten geht, warum dann 2 Platten als Raid 1?
Für ein privates NAS macht das nicht unbedingt Sinn und um ein externes Backup kommst du auch nicht rum. Von daher würde ich mir das an deiner Stelle sparen.

Es geht mir halt 1. darum dass ich meine HDD aus meinem PC rausbekomme (SSD only) und dass ich endlich einen Ort habe auf den ich mit allen meinen Geräten zugreifen kann, auch wenn ich mal nicht zu Hause bin
Und da ich die Daten auf dem NAS nicht dauernd sichern will komm ich um ein RAID 1 kaum herum. Und was das mit so wenig Stromverbrauch und Kosten betrifft: damit ist gemeint dass ich eine einigermaßen schnelle Gigabit LAN Verbindung habe ohne dabei übertrieben teure Hardware zu kaufen welche Leistungen hat die ich nicht nutzen kann und trotzdem mehr Strom als nötig Verbraucht
Außerdem werde ich das NAS bei Nichtgebrauch in den Standby Modus schalten lassen und per WoL wieder aufwachen lassen ;)
 
Tut mir leid, um ne Sicherung kommst du nicht rum, ob du die dauernd machen musst hängt von deiner persönlichen Paranoia bzw. Sicherheitsbedürfnis ab. Ein RAID 1 eignet sich jedenfalls in keinster Weise für eine Datensicherung. Da gehts um Datenverfügbarkeit - die ist für Firmen wichtig, privat aber meist entbehrlich. Das RAID hilft dir nur, wenn eine Platte den Geist aufgibt. Für alle anderen Fälle des Datenverlustes ist sie nicht zu gebrauchen! D.h. Virenbefall, versehentliches Löschen, Blitzschlag, Netzteil oder Controlerdefekt mit damit verbundener Löschung des Inhaltes/Zerstörung der Platte, Brand, Überschwemmung usw.

Billiger und stromsparender wäre es, eine Platte im NAS zu betreiben und über ne externe Platte regelmäßig (z.B. alle 2-4 Wochen) das Ganze zu sichern. Das externe Sichern bleibt dir ja eh nicht erspart, insofern sparst du bei der Anschaffung ne Platte + im Betrieb die zusätzliche Stromkosten der 2. Platte - das Ganze ohne irgendwelche Einschränkungen.
 
Billiger und stromsparender wäre es, eine Platte im NAS zu betreiben und über ne externe Platte regelmäßig (z.B. alle 2-4 Wochen) das Ganze zu sichern. Das externe Sichern bleibt dir ja eh nicht erspart, insofern sparst du bei der Anschaffung ne Platte + im Betrieb die zusätzliche Stromkosten der 2. Platte - das Ganze ohne irgendwelche Einschränkungen.

Ich denke dann nehme ich statt den 2x 2TB WD Blue´s lieber eine 2TB WD RED und eine kleine SSD für das System :daumen:
 
Je nach verwendetem OS kannst du auch auf eine System SSD verzichten. Mein NAS läuft z.B. unter FreeNAS mit nem 8GB USB Stick als "Systemplatte".
 
Also ich hab nen hundsgewöhnlichen USB Stick genommen. Nach EInrichtung des Systems habe ich ein Image des Sticks erstellt und separat gesichert. Damit bin ich für einen evtl. Ausfall des Sticks gewappnet.
 
OpenMediaVault finde ich auch sehr gut. Basiert auf Debian. Da kannst du entweder gleich zur ISO von der offiziellen Seite greifen oder aber auch dein eigenes System aufsetzen und dann OMV drüber installieren. Möglich ist da eigentlich alles und wenn du dich mit Linux auskennst solltest du da keine Probleme bekommen. Aber auch ohne Kenntnisse kann man dank der Weboberfläche schon einiges sehr einfach einrichten.

Als zweite größere Alternative gibt es halt noch FreeNas, was mir persönlich aber nicht so zusagt.
Da bist du halt an ZFS gebunden ( = mehr RAM ). Und für ZFS sollte es auch gleich ECC-Ram sein.
Auch basiert FreeNas auf BSD, da muss man sich unter Umständen erst etwas zurecht finden.

Wenn du dich für einen USB Stick als System-Speicher entscheiden solltest, würde ich dir definitiv zu SCL-Sticks raten.
Sind zwar etwas teurer, aber halten so lang wie eine SSD.
Normale Sticks gehen gerade wenn sie für ein OS genutzt werden sehr schnell ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als zweite größere Alternative gibt es halt noch FreeNas, was mir persönlich aber nicht so zusagt.
Da bist du halt an ZFS gebunden ( = mehr RAM ). Und für ZFS sollte es auch gleich ECC-Ram sein.

Und für ECC RAM braucht man Hardware die diesen unterstützt, was aber sehr in das Budget schlägt :D

Wenn du dich für einen USB Stick als System-Speicher entscheiden solltest, würde ich dir definitiv zu SCL-Sticks raten.
Sind zwar etwas teurer, aber halten so lang wie eine SSD.
Normale Sticks gehen gerade wenn sie für ein OS genutzt werden sehr schnell ein.

Da fällt mir gerade ein - hatte mal Linux mint auf nem Corsair USB Stick installiert und nach einer Weile wurde es immer langsamer (dachte es würde an Linux liegen :schief:)

Edit

Hardwaremäßig hab ich es jetzt so gedacht:

- Quad Core AM1 CPU
- 8GB DDR3 1600L
- 1x 2TB WD RED
- ASRock AM1H-ITX

Wie würde es eigentlich mit dieser SSD aussehen?
Mach Xtreme Technology MX-Starter Premium 16GB

Oder doch lieber 5€ mehr und dann die hier?
Transcend SSD340 Alu 32GB

MfG :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man so machen. Der Athlon 5350 wurde hier ja schon genannt, eignet sich für ein NAS sehr gut.
Nutze ihn selbst momentan in meinem Desktop PC, also hat er ausreichend Power um paar Daten hin und her zu schubsen :P
8GB Ram braucht es für ein NAS nicht unbedingt, aber kostet ja auch kaum mehr.

Die Platten kenn ich nicht. Du fährst den Server ja aber wahrscheinlich auch nicht so häufig hoch und runter, von daher kann man da denke ich schon was günstiges verbauen.
Die Option mit dem Stick würde ich selber aber bevorzugen.
Vorallem weil er dir keinen Sata-Port belegt.
Mach Xtreme Technology MX-ES 8GB Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Ich würde dir auch dazu Raten, wenn du nicht gewährleisten musst dass wirklich immer die Daten erreichbar sind, auf Raid zu verzichten.
Du Sparst direkt 50% der Stromkosten für die Platten, du kannst auch abwechselnd alle Woche oder alle 2 Wochen auf verschiedene Platten deine Backups machen :daumen:
Damit hast du den Vorteil, dass du den zusätzlichen SATA-Ccontroller deaktivieren kannst. Das spart auf dem Board ca 1W und 3s beim Systemstart.
Ich habe an den SoC SATA Ports meine SDD und mein Datengrab hängen. Am ASM1061 sind mein DVD laufwerk und mein zusätzlicher Festplatteneinschub für Backups. Demnach kann ich den Kram den ich sowieso zu 95% nicht benötige einfach deaktivieren.

Über den miniPCIe lässt sich um überschaubares Geld noch zwei weitere Steckplätze nachrüsten.
Ich denke das wird ein wenig übertrieben, denn auf dem Board ist sowieso schon eine Erweiterungskarte integriert.
Außerdem ist der Slot viel wichtiger für ordentliche WLAN Module :ugly:
 
Ich denke ich werde den USB Stick nehmen, den kann ich einfacher in dem Gehäuse packen als eine SSD, vor allem wenn ich mir ein mini-ITX Gehäuse zulege, da ist eine Festplatte weniger einfacher zu verstauen und man hat weniger Kabel
 
Eine SSD hat quasi überall Platz.
Hab schon mehrere mit doppelseitigem Klebeband irgendwo drangeklebt.
Bedenke halt das sich nicht jedes Betriebssystem auf einen USB-Stick instalieren lässt.
 
Zurück