E-Bike: Vanmoof V ist 50 km/h schnell & kann reserviert werden

Tja, da hat wohl jemand nicht ganz den Inhalt verstanden.;)
Aber du darfst gerne morgen mittags dich mal an eine Straße stellen und 5 Minuten biaslos zählen.
Ich war gerade eben draußen kurz frische Luft schnappen, genau diese 5 Minuten und mal gezählt.
Ich lag falsch.
Es sind sogar in dieser Stichprobe rund 40%.
Hmmm.

Edit:
Fahren ohne Licht waren es sogar rund 60%. :stupid:

Ja, meine Radfahrkollegen, die permanent auf der falschen Seite fahren (mein Favorit war ja mal ein junger Dude, der bergauf im Fahrrad-Feierabend-Gegenverkehr einhändig gefahren ist, mit Musikstöpseln in den Ohren und mit der anderen sein Handy bedienend), finde ich auch nervig. Nicht, dass es bei mir nicht auch mal vorkäme, aber das betrifft vielleicht 5% der Wege. Zum Beispiel wenn entweder die Kreuzungen, die ich benutzen müsste, um ein kurzes Stück auf der richtigen Seite zu fahren, einfach lebensgefährlich sind. Oder die Radwegqualität abschnittsweise ebenso lebensgefährlich.

Fahren ohne Licht verstehe ich einfach nicht. Letztens kreuzte ein Typ meinen Weg, sogar auf einer halbwegs gut ausgeleuchteten Innenstadtstraße. Schwarzes Rad, schwarze/dunkle Klamotten, nicht ganz heller Teint und dunkle Haare - und halt kein Licht an. Superleicht zu übersehen, wenn man nicht wirklich aufmerksam ist. Ich kam mir im Vergleich dazu wie eine Diskokugel vor. Vorne und hinten am Rad LED-Leuchten, Helm mit hellblauem, reflektierenden Überzug und sogar so eine supersexy neongelbe Reflektorweste. (Ich fahre aber auch täglich bei jedem Wetter morgens und spätnachmittags - also mittlerweile im Dämmerlicht und bald in der Dunkelheit - jeweils 10km quer durch die Innenstadt. Und definitiv deutlich schneller als der Durchschnittsradler, wenn auch nicht ganz so schnell wie viele dieser Kamikaze-Rennradler)
 
Man schaue sich nur mal an, wie hochoptimiert unsere Landschaft für Autos ist, und dann wo man als Radfahrer fahren muss.
Da gebe ich dir prinzipiell schon Recht.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass auf Landstraßen neben denen ein perfekt ausgebauter und sauberer Radweg verläuft immer noch häufig Möchtegern-Rennradfahrer unterwegs sind die sich lieber mit einer Relativgeschwindigkeit von 70+ km/h überholen lassen (von ebenso irren Autofahrern die ihre erlaubten 100 durchziehen auch wenn sie gefühlt nen Meter an nem Radler vorbeifahren) weil auf einem Radweg fahren wohl unter ihrer Würde ist.

Ich verstehe manche Leute da wirklich nicht. Spätestens wenn der erste 3-tonnen SUV in 70cm Abstand mit 120 km/h an mir als Fahrradfahrer vorbeigeballert ist dass alleine der Luftzug dich schon schüttelt (dass das grob fahrlässig ist ist natürlich auch klar aber diese Leute gibts leider eben auch) MUSS man doch begreifen dass es lebensmüde ist auf der STraße statt auf dem Radweg zu fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast mal Fotos von deinem "Bio Bike" ? :D
Aber ja, hässlich ist es schon, habe das Gefühl die haben keine Lust gehabt das Design zu bearbeiten und haben einfach irgendwas gemacht.

Warum denn ein Foto von meinem Rad?

Da gebe ich dir prinzipiell schon Recht.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass auf Landstraßen neben denen ein perfekt ausgebauter und sauberer Radweg verläuft immer noch häufig Möchtegern-Rennradfahrer unterwegs sind die sich lieber mit einer Relativgeschwindigkeit von 70+ km/h überholen lassen (von ebenso irren Autofahrern die ihre erlaubten 100 durchziehen auch wenn sie gefühlt nen Meter an nem Radler vorbeifahren) weil auf einem Radweg fahren wohl unter ihrer Würde ist.

Ich verstehe manche Leute da wirklich nicht. Spätestens wenn der erste 3-tonnen SUV in 70cm Abstand mit 120 km/h an mir als Fahrradfahrer vorbeigeballert ist dass alleine der Luftzug dich schon schüttelt (dass das grob fahrlässig ist ist natürlich auch klar aber diese Leute gibts leider eben auch) MUSS man doch begreifen dass es lebensmüde ist auf der STraße statt auf dem Radweg zu fahren.

Spandex Piraten nerven extrem! :D
 
Situationen wo Radfahrer gegen Verkehrsregeln verstoßen und dabei sich oder andere gefährden beobachte ich persönlich extrem selten. Mir fällt gerade nicht mal eine Situation ein.
Direkt verstoßen vielleicht nicht, aber sehr sehr viele Radfahrer haben die Angewohnheit ihr Recht zu erzwingen bzw immer davon auszugehen, dass die anderen Rücksicht auf sie nehmen.

Egal ob ich mit dem Rad oder dem Auto unterwegs bin, ich vergewissere mich immer ob mich der andere auch sieht bevor ich meine Vorfahrt wahrnehme. Aber viele Radfahrer schauen nicht mal mehr beim Überqueren der Straße ob ein LKW oder Bus auch bremst. Klar hat das Rad Vorfahrt wenn der rote Radweg auch über die Straße geht aber mir würde nie im Traum einfallen da blind in voller Fahrt einfach darüber zu fahren.
 
Von "Wenden" ist die "Mobilitätswende" vermutlich die dümmste. Deutschland soll in irggendwas Weltmeister werden, das bei genauerem hinsehen völlig ausichtslos (Beispiel "Energiewende": da hatte Norwegen schon vor 20 Jahren einen Anteil der Erneuerbaren von 99,6%, dennoch reden die Politiker gerne vom Weltmeistertitel).

Heute werden 82% aller Personenkilometer mit dem Auto zurückgelegt. Selbst wenn es mit der aussichtslosen 50% Erhöhung der Alternativen (wozu auch das Flugzeug gehört) klappen würde, dann wäre die Änderung nicht sonderlich groß (73% zu 82%).

Gefährliche Situationen die durch völlig schwachsinnig agierende Fahrradfahrer entstehen hab ich SEHR viel öfter als Situationen durch unvorsichtige Autofahrer oder Fußgänger. Woran das liegt weiß ich nicht.

Als Fahrradfahrer ist man zwischen den Welten. Auf der einen Seite hat man die gewisse Anarchie der Fußgänger (wer hat zu Fuß schonmal was von "rechts vor links" gehört) und zum anderen hat man doch eine gewisse Geschwindigkeit (an ein Tempolimit halten sich Radler quasi nie, die sind dann immer überrascht, dass Verkehrsregeln für alle gelten).

Es gibt keine Führerscheinpflicht. Jeder Depp kann sich aufs Rad hocken und losdüsen, ob er die Verkehrsregeln kenn oder nicht. Es gibt auch keinen Führerschein, den man einem Radler entziehen könnte, es gibt noch nichtmal die Pflicht zu Fahrstunden. Dann gibt es auch kleine Pflicht zu einem Kennzeichen, womit man irgendwelche Rüpel und Leute, die sich nicht an die Regeln halten, identifizieren könnte.

Daran wird sich auch nichts ändern, da keine Partei dafür irgendwelche Mehrheiten erhalten würde. Man kann sich ja noch nichtmal auf eine Helmpflicht einigen.

Ich bin Fahrrad und Autofahrer und kann dir versichern die Autofahrer sind um einiges irrer. Vor allem was die Gefährdung von Leben angeht auch skrupelloser.

Mir begegnen nur selten Autos, die auf dem Fußgängerweg fahren und wenn, dann sind die eigentlich immer mit 3-6kmh unterwegs. Radler sind schon heftiger, da ist mal einer mit über Tempo 30 ganze 5cm an mir vorbeigefahren. Wenn ich nicht stehen geblieben wäre, dann hätte mich der Typ über den Haufen gefahren.

Fahrradfahrer sind aus den oben genannten Gründen wesentlich schlimmer. Würde man die Anforderungen, die ein Fahrradfahrer erfüllen muß (keine), auch auf Autos übertragen, dann würde auf den Straßen Mord und Totschlag herrschen.
 
Nicht, dass es bei mir nicht auch mal vorkäme, aber das betrifft vielleicht 5% der Wege. Zum Beispiel wenn entweder die Kreuzungen, die ich benutzen müsste, um ein kurzes Stück auf der richtigen Seite zu fahren, einfach lebensgefährlich sind. Oder die Radwegqualität abschnittsweise ebenso lebensgefährlich.
Das ist ja auch verständlich.
Aber hier vor meiner Hütte gibts gut ausgebaute ewig lange Radwege in gutem Zustand - angeblich Fahrradstadt.
Ist echt nervig wenn man nicht in aller Ruhe in eine Richtung auf dem Radweg fahren kann ohne wirklich genauestens aufzupassen, ob nicht irgendeine Schlafmütze gleich mit einem kollidiert, weil sie glaubt entgegen der vorgegebenen Richtung fahren zu müssen. :motz:

Fahren ohne Licht verstehe ich einfach nicht. Letztens kreuzte ein Typ meinen Weg, sogar auf einer halbwegs gut ausgeleuchteten Innenstadtstraße. Schwarzes Rad, schwarze/dunkle Klamotten, nicht ganz heller Teint und dunkle Haare - und halt kein Licht an. Superleicht zu übersehen, wenn man nicht wirklich aufmerksam ist. Ich kam mir im Vergleich dazu wie eine Diskokugel vor. Vorne und hinten am Rad LED-Leuchten, Helm mit hellblauem, reflektierenden Überzug und sogar so eine supersexy neongelbe Reflektorweste.
Das ist ja das schlimme...kein Licht und alles am besten von Kopf bis Fuß in mattschwarz inklusive Bike, als wären sie auf Stealthflug hinter feindlichen Linien. :stupid:
Ein paar Reflektoren allein machen einen riesen Unterschied, auch wenn manche "lichtfaul" sind, weil kein Bock auf schwergängigem Dynamo oder die ansteckbare Leuchte wieder vergessen.
 
Oder weil die "Radwege" für Rennräder nicht nutzbar sind, wegen wurzeln, löchern Pflaster, Kies...
Das trifft in der Tat auf gut 60% aller Radwege hier in Frankfurt zu, die nicht auf der Straße verlaufen. Da würde ich mein Rennrad nicht mal lang Schieben, geschweige denn mit 40+ Kmh lang Fahren.
 
Warum soll man sich sowas anschaffen, entweder man fährt Moped, also Simson, alles andere ist eh nichts oder man fährt Fahrrad, also ein richtiges Fahrrad und reine Radwege in Deutschland sind rar gesät und fahrt mal 45 auf einem Radweg und hat das Ding überhaupt eine Zulassung für Deutschland, da fehlen doch einfach ein paar Teile
 
Warum soll man sich sowas anschaffen, entweder man fährt Moped, also Simson, alles andere ist eh nichts oder man fährt Fahrrad


EIN Moped ist etwas tolles, ich habe eine ganze Garage voll verschiedenster Zweiräder.

Leider bringt einem die verklärt romantische Sicht auf Mopeds und Motorräder nichts, wenn man mal den Fokus vom einzelnen aufs Ganze richtet.

Mehrere Tausend Zweitakter in einer Stadt sind nämlich gar nicht mehr so romantisch und schön.


Und das sage ich als absoluter Zweiradenthusiast.

Du fragst dich also ernsthaft, wieso man heutzutage ein leichtes, flinkes Zweirad möchte, ohne Emissionen und Ölflecken?

Ebenso finde ich diese Fahrradhybriden eigtl sehr sinnvoll, man bekommt noch etwas Bewegung und kann im Zweifel schnell auf normales Rad umstellen und auch mal einen Radweg lang radeln.

Das fand ich als Jugendlicher schon zu Mofazeiten recht praktisch ?

Das ist natürlich ein Grund sich auf der Landstraße daneben totfahren zu lassen, klar. :wall:

Wie unverschämt von diesen Radfahrern, sich mit ihren filigranen Körper in die näher der 2Tonnen Todesstahlwalzen zu begeben.

Soll er gefälligst seinen doofen Sport sein lassen, hier wollen Leute schließlich Auto fahren.

Unsere Landschaften werden zersägt, Lebensraum in Städten wird immer weiter dezimiert, immer breitere Straßen, immer mehr Parkplätze aber wenn jemand über Land Fahrrad fahren will, ist er der verrückte Vollidiot mit Todeswunsch.


Man schaue sich einfach mal an, wie die Dänen das regeln, ebenso weite Teile in Holland.


LOL, gerade gesehen:

kurz gesagt:
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Die Beispiele im Video sind übrigens mein Arbeitsweg, bessere Beispiele gibt es fast nicht. Venloer Straße in Köln => Kriegsgebiet.
 
Zuletzt bearbeitet:
VanMoof oder die Cowboy Bikes sind schon wegweisend beim Design, wenn ich denke dass E-Bikes die vergleichbar sind bei uns in der Schweiz gerne mal 4 - 5000.- Euro aufwärts kosten. So ein S3 wäre schon schick, gerade zu dem Preis eigentlich unschlagbar für mich als City Fox. Aber ja, die liefern ja nicht in die Schweiz und selbst in den Ländern die beliefert werden ist der Support beschissen da man nur zu den Service Hubs kann oder das Bike zurücksenden muss, was ja völlig inakzeptabel ist.

Die müssten ihr Service Netzwerk dringend verbessern oder den 0815 Fahrrad Händlern auch Zugang zu Ersatzteilen und Fahrrädern geben. So geil das S3 auch ist, ich hätte echt keinen Bock da Stress zu haben nur weil etwas defekt ist.
 
Ich bin Radfahrer, kein Autofahrer. Und ich empfinde E-Bikes (und Rennräder) als ähnlich gefährlich wie Autos.

Geht mir auch so. Das aber nicht weil die Geräte gefährlich wären und auch nicht weil der größte Teil der Benutzer irgendwas falsch machen würde, sondern weil gefühlt jeder 10. Fahrradfahrer (egal ob elektrisch unterstützt oder konventionell) sich so verhält als würden für Räder keinerlei Regeln gelten und man sowieso keine großartige Lust hat besonders alt zu werden.
Als langjähriger Radfahrer (12 Jahre+), der vor kurzem auf ein E-Bike umgestiegen ist (aus Gründen), möchte ich dazu auch etwas sagen. Im ersten Punkt kann ich Alk vollkommen zustimmen. Keiner hat eine weiße Weste, keine Frage, aber es gibt einen Unterschied zwischen jenen Radfahrern, die sich an die Regeln halten und jenen, denen einfach alles egal ist. Die besten Beispiele sind immer die eigenen: Ich bin über eine große Kreuzung gefahren und wollte dann links abbiegen. Der Weg über die Straße führt auf einen kleinen Radweg auf dem Bürgersteig und wer nach links fahren möchte, steht direkt vor der nächsten Ampel. Wenn von rechts auch Radfahrer kommen (und das tun sie in der Regel), ist es nicht möglich, sich rechts auf dem Radweg einzureihen, sondern man muss brav mit den anderen auf der linken Radweg-Seite darauf warten, dass die Ampel grün wird (und dann hoffen, dass die anderen das Reißverschlussprinzip beherrschen). Einer von den 10 von Alk genannten Radfahrern muss es dann aber immer genauer wissen: am besagten Tag fuhr einer von der anderen Seite über rot, während ich ja noch auf der falschen linken, also seiner richtigen Seite stand. Der wäre fast in mich reingebrettert und hat mir dann noch irgendwelche Flüche hinterher gerufen und ich dachte nur "WTF?!, du Depp bist doch gerade über Rot gefahren und dann beschwerst du du dich auch noch??". :schief:

Ich habe in den 12 und mehr Jahren aber inzwischen so viel irres Zeugs erlebt... einmal hätte mich ein LKW fast platt gefahren (weil er mich nicht gesehen hat, toter Winkel und so), mich haben viele PKWs geschnitten, bei Regen hätte mich ein PKW fast überfahren (hat mich angeblich nicht gesehen, meine Warnweste und das Licht am Rad sind offenbar kaum zu sehen), ich selbst hätte Fußgänger fast überfahren, weil die sehr oft einfach ohne zu schauen auf Radwege laufen (lebensmüde?) ... summa sumarum ist es am Ende des Tages wichtig, vorsichtig und immer mit vorausschauenden Blick zu fahren, genau wie es auch für Autofahrer gilt, dann passiert auch nichts. Ich habe in den ganzen Jahren keinen einzigen Unfall gehabt oder bin schwer gestürzt. Ich fahre immer mit Helm, Licht, Reflektoren und halte mich möglichst an alle Regeln.

Zum Thema "(schnell) fahren mit (E-)Bike" generell:
Ich habe sowohl mit meinem MTB vorher, als auch jetzt mit dem E-Bike die gleichen Spitzengeschwindigkeiten, es hat sich nur zugungsten des E-Bike die Durchschnittsgeschwindigkeit verändert. Ich fahre die gleichen Wege, habe mit den gleichen Hindernissen zu kämpfen und bremse auch an den gleichen Stellen ab. Der elektische Antrieb ist zudem nicht komplett lautlos und auf jeden Fall besser hörbar, als ein Rad ohne. Die Situation ist also nicht gefährlicher oder anders als zuvor, der Unterschied ist höchstens, dass ich jetzt etwas schneller beschleunige. Von daher bringt das verteufeln von E-Bikes (bis 25 km/h) nichts, das sind normale Räder, nur minimal schneller.
 
Warum soll man sich sowas anschaffen, entweder man fährt Moped, also Simson, alles andere ist eh nichts oder man fährt Fahrrad, also ein richtiges Fahrrad und reine Radwege in Deutschland sind rar gesät und fahrt mal 45 auf einem Radweg und hat das Ding überhaupt eine Zulassung für Deutschland, da fehlen doch einfach ein paar Teile

Weil man doch etwas Sport bzw. Bewegung haben möchte, der Arbwetsweg aber zu lang/anstrengend ist für das klassische Rad?

Ja, auch wenn viele Pedelec fahren mit Mofa gleichsetzen - man kann sich auch mit einem Pedelec anstrengen. Man muss nur entsprechend schneller den Berg hochfahren...
Der Motor unterstützt ja prozentual. Bei 0 W Eigenleistung macht der Motor gar nichts.

Klar ist es im Turbo Modus deutlich weniger anstrengend als mit dem klassichen Rad. Ein Durchschnittspuls von 135 ist aber auch damit problemlos möglich und somit der gesundheitliche Effekt da.
Und man kann auch im Eco fahren.

Ich fahre allerdings mit einem einfachen Pedelec zur Arbeit.
Und wenn ich im Eco zurück fahre ist es nur etwas weniger anstrengend als ohne E, ich bin aber schneller. 2/3 der Fahrleistung muss man ja weiterhin selber bringen.
Ich versuche aber meistens auch mind. 25 km/h zu fahren. Das E erhöht also meine Durchschnittsgeschwindigkeit.


Mit einem S-Pedelec darf man aber nicht auf dem Radweg fahren. Die dürfen nur da fahren, wo auch Motorroller (Kleinkrafträder) fahren dürfen. Also nix mit 45 km/h auf dem Radweg.
Daher ist S-Pedelec fshren in DE bei manchen Strecken schon etwas risikobehaftet.
 
Jeden morgen wenn ich zur Arbeit radele, sehe ich fette Menschen, die sich in ihren neumodischen Mini SUV Bomber, die sich in die Stadt rein stauen. Wenn die Hälfte von denen wenigstens auf ein Rad umsteigen würden, meinetwegen auch son E Bike, das wäre doch was. Ich sehe in einem Fahrrad den sportlichen Aspekt und werde mir solange ich körperlich fit bin, kein E Bike zulegen. Hab zwar auch noch ein Auto und gar Motorrad, aber das Auto ist auch nur noch aus Luxusgründen da, weil die Familie so verstreut wohnt. Naja irgendwie hat jeder irgend ne Ausrede für irgendwas.
 
Tja, da hat wohl jemand nicht ganz den Inhalt verstanden.;)
Aber du darfst gerne morgen mittags dich mal an eine Straße stellen und 5 Minuten biaslos zählen.
Ich war gerade eben draußen kurz frische Luft schnappen, genau diese 5 Minuten und mal gezählt.
Ich lag falsch.
Es sind sogar in dieser Stichprobe rund 40%.
Hmmm.

Edit:
Fahren ohne Licht waren es sogar rund 60%. :stupid:

Ich kenne sogar stellen, da käme ich morgens auf 90 bis 100 Prozent. Weil es da gar keine Fahrmöglichkeit in die zu dieser Zeit vorherrschende Richtung gibt. Aber genau deswegen fahren alle regelbewussten Fahrradfahrer auch einen Block weiter auf der vollkommen regelkonformen Parallelroute. Jemand, der eine Aussage über "1/3 aller Radler" machen will, muss diese mitzählen. Und auch alle anderen in der Stadt und im Umland. Soll zusätzlich auch noch "regelmäßig" beurteilt werden, dann jeweils mit 5 Wochen Beobachtungszeitraum, nicht 5 Minuten. Alles andere besagt nichts über durchschnittliches Radfahrerverhalten, aber viel über mangelndes Statistikverständnis.


Das trifft in der Tat auf gut 60% aller Radwege hier in Frankfurt zu, die nicht auf der Straße verlaufen. Da würde ich mein Rennrad nicht mal lang Schieben, geschweige denn mit 40+ Kmh lang Fahren.

In ebenen Städten wie Frankfurt habe ich auch als Autofahrer keine Probleme mit Rennradlern, sofern sie ihrem Namen gerecht werden. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer mit 50+ km/h stört weniger, wenn er sich so schlank macht. Was ich aber nie verstehen werde: Wie man seinen Urlaub auf dicht befahrenen, engen, schlecht einsehbaren Mittelmeer-Landstraßen verbringen kann, wo bergauf nicht mehr als 20 km/h drin sind, während alle anderen die 70er- und die Überholverbots-Schilder als grobe Richtlinie betrachten.
 
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