E-Autos dürfen in Tiefgaragen parken

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Vor Gericht scheiterte eine Eigentümergesellschaft, die das Parken von Elektroautos in Tiefgaragen wegen möglicher Brandgefahr verbieten wollte.

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Mich würde ja interessieren wie genau gelöscht wird falls denn doch ein Brand bei einem E-Auto in einer Tiefgarage ausbricht. Meines Wissens nach werden die E-Autos in einen großen Container mit Wasser getunkt, was in einer Tiefgarage problematisch wird.

Interessant wäre auch ob die Statistiken über E-Auto Brände tatsächlich richtig sind. Statistiken werden ja gerne mal für bestimmte Zwecke optimal ausgelegt.
 
Mich würde ja interessieren wie genau gelöscht wird falls denn doch ein Brand bei einem E-Auto in einer Tiefgarage ausbricht. Meines Wissens nach werden die E-Autos in einen großen Container mit Wasser getunkt, was in einer Tiefgarage problematisch wird.

Die werden ganz normal gelöscht. das Problem ist, dass die Akkus immer noch geladen sind und so weiterhin einen Brand auslösen können. Man kann also nicht, wie bei einem normalen Auto, das ganze einfach unbeobachtet stehen lassen, wenn es abgekühlt ist. Man muß es dann wohl aus der aus der Garage ziehen und da entweder irgendwo hinstellen, wo ein weiterer Brand ungefährlich ist oder eben die Lösung mit dem Container durchführen.

Das ganze wird überschätzt.
 
Mich würde ja interessieren wie genau gelöscht wird falls denn doch ein Brand bei einem E-Auto in einer Tiefgarage ausbricht. Meines Wissens nach werden die E-Autos in einen großen Container mit Wasser getunkt, was in einer Tiefgarage problematisch wird.
Das Hauptproblem bleibt aber weiterhin bestehen. Wenn die Batterie brennt, dann brennt die egal was du machst. Da kannst du nur versuchen das Feuer so einzudämmen dass sich da nichts ausbreitet. Ein Brand in der Tiefgarage ist aber generell unwahrscheinlich und wenn doch da braucht man auch nicht über löschen nachdenken da es dann sehr wahrscheinlich die Batterie betrifft.
Interessant wäre auch ob die Statistiken über E-Auto Brände tatsächlich richtig sind. Statistiken werden ja gerne mal für bestimmte Zwecke optimal ausgelegt.
Wird sicher einen "Bonus" beinhalten. Dabei hilft aber auch der deutlich größere Bestand, veraltete Technik und Fzg mit hohem Alter und damit höheren Verschleißgraden auf diversen Bauteilen die ebenfalls Feuer begünstigen können. Alles im allem sind solche Statistikvergleich sinnlos und reine Stimmungsmache, da diese uns nichts sagen solange solche Faktoren nicht normiert sind.
 
Und was ist, wenn das Thermal Runaway passiert ist? Kann man es dann immer noch so easy in den Griff bekommen?
In so einer Anwohnertiefgarage ist ja jetzt nicht so ein Kommen und Gehen, wie in einer Öffentlichen.
Hier könnte sich so ein Brand schon relativ unbemerkt verschärfen.
Brände von Fahradakkus zeigen da wohl ein anderes Bild, als im Artikel suggeriert.
Ich bin da skeptisch. Im Leben ist NIE etwas so einfach, wie es im ersten Moment erscheinen mag.
Und was wir von Datenerhebungen und Statisiken zu halten haben? Naja.
Gruß T.
 
Und was ist, wenn das Thermal Runaway passiert ist? Kann man es dann immer noch so easy in den Griff bekommen?

"Easy" natürlich nicht, aber 50L brennendes Benzin sind auch nicht "easy". Da hilft dann nur das übliche: dem Feuer die wärme und auch den Sauerstoff zu entziehen.

Hier könnte sich so ein Brand schon relativ unbemerkt verschärfen.

Wenn es danach geht, dann dürften wir keine Verbrenner fahren, sondern nur Druckluftautos. Strom wäre auch tabu und brennbare Materialien sowieso. Irgendwie hatte damit aber kaum einer ein Problem. Bei Elektroauto ist diese Tatsache jedoch etwas besonderes.

Und was wir von Datenerhebungen und Statisiken zu halten haben? Naja.

Es sind die neutralen Daten einer Versicherung.
 
Beim Verbrenner hältste aber auch net ein Streicholz ran, aber beim E das Ladekabel.
... sollte damit net die Wahrscheinlichkeit von Bränden steigen

Statistiken können ja erst aussagekräftig sein, wenn überhaupt mal mehr E in TG stehen und oft geladen werden.
Das GM seine E`s austauschen muss, ist sicher net in der dt. Statistik.
 
Und was ist, wenn das Thermal Runaway passiert ist? Kann man es dann immer noch so easy in den Griff bekommen?
In so einer Anwohnertiefgarage ist ja jetzt nicht so ein Kommen und Gehen, wie in einer Öffentlichen.
Hier könnte sich so ein Brand schon relativ unbemerkt verschärfen.
Brände von Fahradakkus zeigen da wohl ein anderes Bild, als im Artikel suggeriert.
Ich bin da skeptisch. Im Leben ist NIE etwas so einfach, wie es im ersten Moment erscheinen mag.
Und was wir von Datenerhebungen und Statisiken zu halten haben? Naja.
Gruß T.
Einen Fahrradakku mit einem E-Auto-Akku zu vergleichen, ist unfair. Schließlich gibt es im Elektroauto viel mehr Platz und mehr Crashvorrichtungen und ein Thermal-Management vom Akku, was es so - aus Platzgründen - nicht bei Fahrrädern/E-Bikes gibt.
Autohersteller rüsten ihre Akkus - bei aktuellen E-Autos - mit Relais und speziellen Crashvorrichtungen aus, sodass sich ein Akku nicht einfach entzünden kann, wenn es einen Unfall gibt. Da herrscht keine größere Gefahr, als bei einem Auto mit Verbrennungsmotor. Im Thermal-Management wird die Akkutemperatur überwacht, auch beim Laden. Wenn der Akku zu heiß wird, dann wird - zunächst - die Ladeleistung gedrosselt, sprich der Ladevorgang dauert dann länger. Falls das nichts bringt, unterbricht der Ladevorgang automatisch, wobei der Befehl wahlweise vom Auto oder der Wallbox kommt. Selbst Notladekabel für die 230-V-Schuko-Steckdose kommen - mittlerweile - mit einem Temperatursensor daher, der im Notfall den Ladevorgang abbricht.
Bei den meisten Berichten über "brennende E-Autos" geht's gar nicht um den Akku, sondern andere Bauteile haben angefangen, zu brennen...
 
Die Nottrennung im Falle eines Unfalls (die übrigens nicht mit Relais erfolgt, sondern afaik überall phyrotechnisch mit Schneidladungen) dient nicht dazu, einen Akkubrand zu verhindern. Kann sie auch gar nicht. Sondern dazu, lebensgefährlichen Starkstrom auf der Karosserie auszuschließen.

Das Batterieautos bei Unfällen nicht häufiger als Verbrenner brennen, liegt einfach an der Lage der Batterie in der Sicherheitszelle und mehreren 100 kg Panzerung und Verstärkung. Würden die Zellen verformt werden, würden sie sich auch entzünden - aber das wird jeden Preis verhindert. Bei einem Crash, der dennoch zum Akkubrand führt, wären die Insassen dann vermutlich ohnehin nicht mehr zu retten gewesen. (auch wenn der Tod ggf. extra qualvoll wird)

Das hat aber nichts mit Bränden an einem äußerlich intakten Akku zu tun und in Tiefgaragen sind so schwere Unfälle wohl selbst mit der Beschleunigung eines Batterieautos möglich.

Mich würde ja interessieren wie genau gelöscht wird falls denn doch ein Brand bei einem E-Auto in einer Tiefgarage ausbricht. Meines Wissens nach werden die E-Autos in einen großen Container mit Wasser getunkt, was in einer Tiefgarage problematisch wird.

Das Tunken ist eher eine primitive Abschlusspraktik. Abgesehen davon, dass sie weder immer nötig ist und es teils technische Alternativen gibt (die aber, im Gegensatz zu einer Bauschuttmulde, nicht immer verfügbar sind), hievt niemand das im Vollbrand stehende Auto in einen Container. Wie auch?
Es wird erst gelöscht und dann zur Kühlung und Sicherung getaucht. Im Falle einer Tiefgarage müsste man das Wrack halt zwischendurch unter anhaltender Kühlung mit normalem Löschsystem rausschleifen. Nicht gut und ein deutlicher Nachteil gegenüber einem abschließend gelöschten Verbrenner, aber machbar. Ein prinzipielles Problem damit hat wenn dann eher die Spurensicherung im Falle von Brandstiftung.

Aber löschtechnisch gibt es nur zwei relevante Aspekte bei Batterieautos:
- Sie entwickeln auch ohne Sauerstoffzufuhr Wärme. In einer großen Tiefgarage erst im Worst Case (dutzende Autos brennen) relevant (und das ist unwahrscheinlich, denn Batterien zündet man nicht so einfach durch Wärme von außen an), aber in einer kleinen, schlecht belüfteten Einzelgarage dürfte sich ein Verbrennerfeuer selbst zum Schwelbrand ersticken; ein brennendes Batterieauto nicht.
- Man braucht VIEL mehr Löschwasser. Wenn es eine im Hang gebaute Tiefgarage mit ebenerdiger oder sogar leicht abschüssiger Zufahrt ist: Kein großes Ding.
Bei einem geschlossen Kellertrog steht man am Ende des gelöschten Brandes aber möglicherweise trotzdem mit einem Totalverlust wegen des Überschwemmungsschadens da.

Interessant wäre auch ob die Statistiken über E-Auto Brände tatsächlich richtig sind. Statistiken werden ja gerne mal für bestimmte Zwecke optimal ausgelegt.

Sie sind durch das Alter automatisch geschönt. Fabrikneue Autos brennen viel seltener als alte und Batterieautos gibt es schlichtweg noch nicht so lange. Es ist viele Jahre her, dass ich einen altersbereinigten Vergleich gesehen habe, aber standen Batterieautos ähnlich da, wie Verbrenner. Bei beiden besteht halt nur Gefahr durch Brende vom Antriebsstrang, wenn eine Treibstoffleitung über heißen Teilen respektive was in der Leistungselektronik versagt. Die afaik relevante Brandgefahr durch nicht-Antriebselektrik ist sowieso bei beiden gleich.

Im Spezialfall Tiefgarage müsste man außerdem noch Brände bei Batterieautos INKLUSIVE Laden vs. Brände an Verbrennern EXKLUSIVE Tanken betrachten, denn ersteres findet, im Gegensatz zu letzteren, in Tiefgaragen statt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Verbrenner hältste aber auch net ein Streicholz ran, aber beim E das Ladekabel.
... sollte damit net die Wahrscheinlichkeit von Bränden steigen

Ein Ladekabel ist kein Flammenwerfer oder wie oft kam bei dir schon Feuer aus der Steckdose, wenn du ein Gerät eingesteckt hast?

Vermutlich eher selten.
 
Also da hab ich aber schon anderes gelesen , ein E Auto hat deutlich höhere Temperaturen bei einem Brand , auch wenn der Verbrenner einen Vollen Tank hat .
Witzig aber mit LPG darf man nicht mal in viele Parkhäuser rein , dabei verschlisst sich ein Leck bei einem LPG Tank durch gefrieren von selbst und die menge Gas die abgegeben wird ist oft nicht der Rede wert ...
Das jetzt ein E Bike nicht mit einem E Auto vergleichbar sein soll halte ich auch für ein Gerücht und die Wirkung hat man ja auch schon gesehen ... wenn die Ladekontrolle versagt ist einfach beides eine Bombe egal ob Auto Bike oder Smartphone !
 
Na Prima :daumen:

Jetzt bräuchte ich nur noch einen Tiefgaragen Stellplatz ... :schief:

MfG Föhn.
Und ich zusätzlich zum Tiefgaragenstellplatz noch den passenden E-Wagen :ugly:
Gibt es doch beides käuflich zu erwerben.
Tiefgaragenstellplatz in der Mainmetropole zw. €100.000 und 150.000,-. Dazu das entsprechende Fahrzeug für Frankfurt so ab €100.000,-.
Vorteil: in den Preisen ist eine Wallbox enthalten und es gibt noch mal ne Förderung von €9000,- on Top :lol:
Gruß T.
 
"However, EV vehicles are at risk of battery fires due to overcharging and high temperatures, which is a risk gas car owners don’t have to worry about."

Jetz mal den Versicherungsbericht überflogen, die Zahlen mögen stimmen. Nur stellt sich ja die wichtige Frage, WANN die Fahrzeuge höchstwahrscheinlich das brennen anfangen. Hier dürfte der Ladevorgang ausschlaggebend sein beim eAuto, was ja auch im Text wie zitiert erwähnt wird. Beim Verbrenner hingegen eher nach Unfall oder im Betrieb.

Und was tut man in der Tiefgarage? Man läd und lässt es dauerhaft angesteckt... Ich vermute mal, dass der Autotransporter letztens auf See durch Thermal runaway die Porsche und Co hat in Rauch aufgehen lassen. Hier dann sogar ohne Ladevorgang. Lassen wir mal die eAuto auch bissl älter werden, ob sich dann neue Daten ergeben
 
@AKrandom

Mich macht stutzig:
Dazu wurden in drei Szenarien 4-kWh-Batteriemodule in einem Versuchsstollen in Brand gesetzt.
=> ich fand auf der schnelle nur Fahrzeuge mit 50+ kWh Modelle (falsch gesucht?)

und die Aussage:
aber für den Ausgang ist es nicht entscheidend, ob eine Hochleistungsbatterie oder 80 Liter Treibstoff an Bord sind,
=> Sorry aber der größte Tank welches ein Auto hat was ich mal bessen hatte war 60L :ugly:; mein aktuelles hat sogar weniger. Abgesehen davon hat man weniger Treibstoff an Bord daman den auch verbraucht.
 
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