News Dragon Age-Remaster: Neues Team und alte Engine stehen im Weg

PCGH-Redaktion

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Nach dem Erfolg von Dragon Age: The Veilguard wird der Wunsch nach einem Remaster der ersten drei Teile immer größer. Da die Entwickler bei Bioware aber nicht mehr dieselben sind wie noch zu Zeiten von Origins, würde eine Umsetzung schwierig werden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Dragon Age-Remaster: Neues Team und alte Engine stehen im Weg

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Würde man auf das Problem ein bisschen Geld schmeißen, wäre es keines mehr.

Die Spiele in andere engine portieren und fertig.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht wie kompliziert es ist, sondern, ob es sich rechnet.

In dem Sinne wird man noch etwas Zeit ins Land gehen lassen um anhand der Spielerschaft und co die Rentabilität besser bewerten zu können.
 
Ich würde mal vermuten: umso komplizierter umso teurer!
Definitiv! Der Mensch wendet nur Energie auf, wenn das Ergebnis einen Mehrwert verspricht. Um diesen möglichst präzise beziffern zu können, bedarf es möglichst präziser Faktoren und der maßgebliche Faktor ist die Höhe potentiellen Spieler, respektive Käufer.

Einerseits wurden schon einige mit den ersten Teilen bedient, widerrum tun sich langsam neue Käuferschichten auf aufgrund des Alters der Spiele sowie dem Hype um den aktuellen Titel. Ich bin kein Betriebswirt, aber die werden da sicher schon etwas drüber nachgedacht haben.
 
Definitiv! Der Mensch wendet nur Energie auf, wenn das Ergebnis einen Mehrwert verspricht. Um diesen möglichst präzise beziffern zu können, bedarf es möglichst präziser Faktoren und der maßgebliche Faktor ist die Höhe potentiellen Spieler, respektive Käufer.

Einerseits wurden schon einige mit den ersten Teilen bedient, widerrum tun sich langsam neue Käuferschichten auf aufgrund des Alters der Spiele sowie dem Hype um den aktuellen Titel. Ich bin kein Betriebswirt, aber die werden da sicher schon etwas drüber nachgedacht haben.
Der erste Teil ist nach wie vor der beliebteste. Ich denke das er im neuen Gewand, schon eine Menge Käufer finden würde. Einschließlich mich. ;)
 
Der erste Teil ist nach wie vor der beliebteste. Ich denke das er im neuen Gewand, schon eine Menge Käufer finden würde. Einschließlich mich. ;)
Ich fürchte, man würde den ersten Teil, wenn er inhaltlich und von der grundsätzlichen Spielmechanik 1:1 in neuer Technik umgesetzt würde, am Ende sehr enttäuschend finden.

Spiele haben sich seit damals verändert. Unsere Ansprüche haben sich verändert.

Und vor allem: Unsere Erinnerung verklärt die Spiele, die wir früher gespielt haben.

Ganz besonders stark ist mir das bei Mass Effect 1 aufgefallen. Wie habe ich das Spiel damals geliebt. Dreimal hab ich es durchgespielt.

Das Remaster habe ich nach ein paar Stunden zur Seite gelegt. Klar, been there done that, aber vor allem hat mich die altbackene Spielmachanik und die anfangs tröge Erzählstruktur echt nicht mehr gepackt.
 
Selbst bei Mass Effect kann man sich drüber streiten, ob der Remaster sinnvoll war. Das älteste Dragon Age ist nochmal 2 Jahre jünger und sooooo wichtig ist die Grafik bei dieser Art von Spiel nun auch nicht. (Bzw. ist die Grafik von Origins nicht so schlecht, dass alle vor Augenschmerzen nach einem Remaster schreien.)

Und wie im Artikel schon gesagt, kann man hier nicht einfach mal schnell ein paar high res 3D-Objekte und Texturen in die Engine kippen und fertig. Der nötige Aufwand für eine Portierung wird sich (noch) nicht auszahlen, wenn jeder die Originale problemlos auf Steam kaufen und auf moderner Hardware spielen kann. Und jeder, der sich irgendwie für PRGs interessiert, hat vermutlich eh schon alle in seiner Steam-Sale Pile of Shame...

Wenn in 15 Jahren niemand mehr die Spiele auf der RISC-Version von Windows 28 spielen kann, dann lohnt sich ein Remake, siehe z.B. System Shock. Die Frage ist nur, ob Bioware dann noch existiert. Und Nightdive wird es nicht machen können, weil EA mit dem Hintern auf der Lizenz sitzt und die dann lieber für Handy-Abzocke benutzt. (siehe Dungeon Keeper :wall:)
 
Ich fürchte, man würde den ersten Teil, wenn er inhaltlich und von der grundsätzlichen Spielmechanik 1:1 in neuer Technik umgesetzt würde, am Ende sehr enttäuschend finden.

Spiele haben sich seit damals verändert. Unsere Ansprüche haben sich verändert.

Und vor allem: Unsere Erinnerung verklärt die Spiele, die wir früher gespielt haben.

Ganz besonders stark ist mir das bei Mass Effect 1 aufgefallen. Wie habe ich das Spiel damals geliebt. Dreimal hab ich es durchgespielt.

Das Remaster habe ich nach ein paar Stunden zur Seite gelegt. Klar, been there done that, aber vor allem hat mich die altbackene Spielmachanik und die anfangs tröge Erzählstruktur echt nicht mehr gepackt.
Kein Spiel ist perfekt und das waren die früheren Dragon Age Spiele auch nicht. Sachen die schlecht gealtert sind waren evtl. nie wirklich gut. Mit einer Modernisierung von Systemen könnte man sicher viel machen, aber auch viel in die "falsche" Richtung verändern und man wird es nie allen Recht machen können.
Allerdings geht es beim Ändern von Systemen auch schnell eher Richtung Remake als Remaster. Mit dem FF7 Remake sind ja auch viele Fans nicht glücklich, da es sich zu weit vom klassischen RPG entfernt hat. Da immer weniger große RPGs mit rundenbasierten Kampfsystemen daher kommen, ist es natürlich besonders blöd für die Fans dieser, wenn das Kampfsystem in einem Remake so stark verändert wird.

Das neue Dragon Age leidet auch an so einigen "modern game design" Krankheiten und fühlt sich für mich eher wie ein Action Adventure ala Darksiders an. Es ist mir bisschen zu glattgebügelt vom Leveldesign, zu effektlastig (die Kämpfe sehen fast wie aus einem Asia MMO geklaut aus) und kommt einem der größten Übel "modernen" RPG-Designs daher - mit dem Level skalierende Gegner. Ich frag mich bei dem Spiel immer wieder, wieso es Levelups mit mehr Stats wie mehr Leben gibt, wenn es sich trotzdem nie so anfühlt als würde man mehr aushalten, da der Schaden der Gegner recht linear mit den eigenen HP skaliert. Man hätte gleich ein reines Skill-Unlock System machen können. Das Ausrüstungssystem ist auch nicht wirklich zufriedenstellend.
Das die Gegner sich zu 90% auf den Spieler-Charakter fokussieren macht das Spielen eines Magier extrem nervig. Das die meisten Zauber diese "Punkte" benötigen und man nach Nutzung eines keinen weiteren Zauber mit "Punktverbrauch" nutzen kann, fühlt sich auch mies an. Dazu kommt das Limit von 4 gleichzeitig "anlegbaren" Zaubern.
Das alles würde ich in einem Remake von Dragon Age Origins nicht sehen wollen.

Immerhin machen die Partymitglieder auch Schaden, was in etlichen anderen RPGs, wo man zwar eine Party hat, aber nur den Hauptcharakter steuert, nicht der Fall ist.
Übrigens ist das beste im Spiel das Haar! Ich würde sagen, dass es bisher das Spiel mit dem besten Haar ist. Das würde ich in einem Remaster oder Remake gern mitnehmen. xD


Es wäre aber mal interessant zu erfahren, ob das sich recht ähnelnde Design diverser, aktueller Spiele darauf zurückzuführen ist, dass dieses weitverbreitet in Game Design Kursen gelehrt wird.
 
Da habt ihr es schwarz auf weiß, keiner mehr von damals ist noch bei Bioware, nur noch der Name ist übrig, die Seele ist dahin um es etwas theatralisch zu schreiben :D
Wieso ist denn DA Veilguard ein Erfolg? Die Spielerzahlen sind abgestürzt, die Verkaufszahlen auch, zudem läuft ein großer Protest Shitstorm im Netz gegen das Spiel. Erfolge sehen anders aus...
Einfach mal den nächsten Investors Call von EA abwarten ;)
 
Man müsste das ganze ja sowieso für moderne Features auf eine neue moderne Engine portieren.
Ich verstehe das Problem auch nicht ganz.
Man würde doch ein Remake nicht mit der alten, sondern einer neuen Engine machen.

Oder ging er von dem Standpunkt aus, selbe alte Engine nutzen, aufpolieren, um möglichst geringe Kosten zu haben? Dann könnte man sich dieses Remake/Remaster aber auch gleich sparen.
 
Ich verstehe das Problem auch nicht ganz.
Man würde doch ein Remake nicht mit der alten, sondern einer neuen Engine machen.

Oder ging er von dem Standpunkt aus, selbe alte Engine nutzen, aufpolieren, um möglichst geringe Kosten zu haben? Dann könnte man sich dieses Remake/Remaster aber auch gleich sparen.

Es ging um ein Remaster ähnlich der Legendary Edition von Mass Effect. Viele würden sogar ein Remake ablehnen aus Furcht, dass einige der unliebsamen Gamedesign Entscheidungen von Veilguard dann auch die alten Teile beeinflussen würden....

Ich würde ein Remaster das die Spiele einfach nur grafisch und inszenatorisch in die heutige Zeit hebt definitiv feiern. Alles andere darf gerne exakt gleich sein....
Ich verstehe das Problem auch nicht ganz.
Man würde doch ein Remake nicht mit der alten, sondern einer neuen Engine machen.

Oder ging er von dem Standpunkt aus, selbe alte Engine nutzen, aufpolieren, um möglichst geringe Kosten zu haben? Dann könnte man sich dieses Remake/Remaster aber auch gleich sparen.

Es ging um ein Remaster ähnlich der Legendary Edition von Mass Effect. Viele würden sogar ein Remake ablehnen aus Furcht, dass einige der unliebsamen Gamedesign Entscheidungen von Veilguard dann auch die alten Teile beeinflussen würden....

Ich würde ein Remaster das die Spiele einfach nur grafisch und inszenatorisch in die heutige Zeit hebt definitiv feiern. Alles andere darf gerne exakt gleich sein....

Zum thema Engine noch. Ja Ziel wäre es wohl um die technischen Verbesserungen ermöglichen zu können die frost byte engine zu nutzen.... Nichts desto trotz musst du ja wissen wie die alte Engine funktionierte wenn du ein Spiel erfolgreich portieren möchtest. Nur wenn du das Spieo von grundauf neu entwickelst also ein Remake machst, wäre die alte Engine egal....
Da habt ihr es schwarz auf weiß, keiner mehr von damals ist noch bei Bioware, nur noch der Name ist übrig, die Seele ist dahin um es etwas theatralisch zu schreiben :D

Einfach mal den nächsten Investors Call von EA abwarten ;)
Das Spiel hat mehr steam sales als alle anderen Spiele welche erfolgreich waren. Alleine deshalb kann man zwar nicht wissen, aber damit revhnen, dass sich das Spiel gekauft hat.

Das einzige große aber ist halt die ewig lange Entwicklungszeit.... Die kann das ganze dann doch noch zu einer Nullnummer machen.
 
Ich fürchte, man würde den ersten Teil, wenn er inhaltlich und von der grundsätzlichen Spielmechanik 1:1 in neuer Technik umgesetzt würde, am Ende sehr enttäuschend finden.

Spiele haben sich seit damals verändert. Unsere Ansprüche haben sich verändert.

Und vor allem: Unsere Erinnerung verklärt die Spiele, die wir früher gespielt haben.

Ganz besonders stark ist mir das bei Mass Effect 1 aufgefallen. Wie habe ich das Spiel damals geliebt. Dreimal hab ich es durchgespielt.

Das Remaster habe ich nach ein paar Stunden zur Seite gelegt. Klar, been there done that, aber vor allem hat mich die altbackene Spielmachanik und die anfangs tröge Erzählstruktur echt nicht mehr gepackt.
Ich glaube das Remaster würde trotzdem gut ankommen. Viele haben sich mehr vom Alten in den neuen Teilen gewünscht. So konnte ich es zumindest immer aus den Kritiken rauslesen.
 
Ich glaube das Remaster würde trotzdem gut ankommen. Viele haben sich mehr vom Alten in den neuen Teilen gewünscht. So konnte ich es zumindest immer aus den Kritiken rauslesen.
Ja, man liest das immer wieder, wie toll die Spiele waren.

Die meisten fallen aber auf die erwähnte Verklärung der Erinnerung herein.

Die Spielmechanik wäre heute kaum noch tragfähig. Es sind alles kleine, schlauchartige Level.

Was wirklich heraussticht ist die Freiheit und die verschiedenen Origins. Aber gerade das macht die Inszenierung in moderner Technik auch so aufwendig, weil man die ganzen Szenen in x Varianten designen musd, der Spieler aber nur einen kleinen Bruchteil davon je zu sehen bekommt.

Damals wurden die Szenen in der einfachen In-Game Grafik gerendert und nur wenige Szenen, in denen der Protagonist meist nicht vorkommt, waren vorgerendert. Das würde heute so nicht mehr durchgehen.
 
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