Vergleicht man den Trailer mit dem
Sacred Ashes Trailer des ersten Teils merkt man sofort wo der Schwerpunkt des Nachfolgers liegt.
Bioware passt sich immer mehr dem Markt für hirntote Casual Gamer an, es ist widerlich.
Sie verkaufen ihre Seele als eines der besten Rollenspielstudios welches je existiert hat.
@Bensta: Du würdest eine gute Story wohl nichtmal dann erkennen, wenn sie dir in die Eier träte.
@butter_milch
Achte mal auf deine Ausdrucksweise und begründe deinen stumpfsinnigen Post bitte, wenn du schon so einen Mist raushaust und dich zusätzlich wie ein 12jähriges Kind ausdrückst.
Ich persönlich kann mich nicht erinnern, dass irgendwo gesagt wurde, dass die Dragon Age-Serie (obs "nur" eine Trilogie wird, weiß ich grad net) dem 1. Teil in Sachen Gameplay treu bleibt. Und es wurde auch nie seitens Bioware gesagt, dass sie komplexes Gameplay beibehalten. Zumal dieses Entwicklerstudio weniger für
gameplaytechnische Meisterleistungen bekannt ist, als ehr für erzählerische Meisterleistungen.
Actionlastiger muss außerdem nicht heißen, dass es stumpf vereinfacht und auf Casual Gaming getrimmt wird.
Siehe Mass Effect 2: Das Gameplay, die Steuerung und so waren recht einfach gehalten, aber dennoch bot alles genug Freiraum für taktische Spielereien, ob nun defensive Vorgehensweise oder einfach nur Rushen. Die Fähigkeiten wurden top aufeinander abgestimmt, sodass man sie wunderbar miteinander kombinieren konnte. Wer jetzt was anderes sagt und meint, ME2 wäre Casual Gaming-Mist, der hat sich definitiv nicht mit diesem Spiel auseinander gesetzt.

Sicher hatte ME2 seine Macken (langweiliges Ressourcen sammeln, sinnloser Treibstoffverbrauch usw.), aber es war ansonsten top.
Und ich bin sicher, dass es bei Dragon Age 2 nicht anders sein wird. Ich bin sogar neugierig darauf, inwiefern das Gameplay verändert wird. Ein Dragon Age mit der Steuerung und dem Gruppenspiel beispielsweise eines ME2 wäre gar nicht mal so uninteressant, finde ich. Machbar wäre es definitiv.
Und mal was zum Thema Casual Gaming selbst:
Ich persönlich mag komplexe Rollenspiele ebenfalls, wie eben Dragon Age: Origins, in denen man viel Spielraum für Experimente hat und auch überlegen muss, was man nun am besten macht und wie man vorgeht. Allerdings hat man doch auch keine Lust, nach 8-9 Stunden Arbeit (häufig sogar mehr) am PC zu sitzen und die grauen Zellen nur noch mehr anzustrengen. Da will man einfach mal losdaddeln und ein Spiel genießen, statt über Rätsel zu grübeln und eine viertel Stunde lang im Pausemenü herum hocken, nur um die richtige Taktik heraus zufinden, mit der man den Dämonendrachen des üblen Mundgeruchs zur Strecke bringt.
Einfaches Gameplay, dass schnell zu meistern ist, aber auch gleichzeitig Freiraum für Spielereien bietet, ist mir wesentlich lieber, als
Shift+Pfeiltaste+STRG+Masturbieren+Alt+F4 gleichzeitig drücken zu müssen, nur um sich vorwärts bewegen zu können. Und eben das hat ME2, trotz Macken, geschafft. Und ich bin zuversichtlich, dass DA2 diesen Grad zwischen Einfach und spielerischer Freiheit auch packt.
Einzig Sorge bereitet mir die tiefgründige Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern und der Hauptfigur und die vielen Entscheidungen, von denen einige immense Konsequenzen mit sich zogen, wie es im 1. Teil der Fall war. Immerhin liegen zwischen DA:O und DA2 kaum 1 1/2 Jahre Entwicklungszeit. Ich bezweifle, dass man in dieser Hinsicht an DA:O anknüpfen kann.
Dennoch...solange die Story und die Charaktere auch wirklich so glaubwürdig und mitreißend dargestellt werden, wie man es von Bioware gewohnt ist, bin ich zufrieden.