Digitalisierung: Bundesdrogenbeauftragte rät zur Reduzierung des Medienkonsums

Sieht man ja deutlich was unsere derzeitige Krise bescherrt.

Man sieht ganz deutlich wer kompetent mit den Anforderungen des Ausnahmezustandes - ja es ist einer - zurechtkommt und wer immer nur nörgelt.

Wie haben die Politiker bis vor zwei Jahren immer geschrien: Wir haben zu viele Krankenhausbetten!
Was für ein Schwachsinn.

Viele haben die Kurzarbeiterregelung für überholt gehalten.
Komisch, daß sie uns jetzt ein paar Millionen Arbeitsplätze gerettet hat, mal so grob über den Daumen.

Und wer die heutige Situation für stressig hält, hat noch keinen richtigen Streß mitgemacht (DDR, Sozialismus, Wehrdienst, Heirat, ... ).

Was sind wir für ein Volk von Jammerlappen und Hosensch... geworden.
 
Dieser Rat muß eben kommen, die Folgen sehen wir.
Wer kann denn heute noch was ohne Handy oder Rechner?
Die Zahl wird immer kleiner.
Ein Bild aufhängen oder ne Gartenhütte aufbauen ist doch für immer mehr schon ein Abenteuer.
Was kochen ohne Thermomix, Tausend Zusatzgeräte und Kochseiten kaum noch möglich.
Am Rechner nen Lüfter tauschen kann man schon als versierte Bastlerarbeit bezeichnen.
Völlig alltägliche Dinge werden zum Spezialistentum.
Ich werde von solchen Leuten wegen jedem Mist gefragt, aber mit dem Handy und nutzlosen Informationen sind viele ganz groß.
Was nicht per Elektrogerät, Laser, Programm geht ................ist ein Problem für Millionen.
Hier beginnt schon eine gewisse Dekadenz zu greifen. Man schaue in die Historie.
Jetzt muss man sich aber auch mal die Frage stellen, ob es nötig ist, eine Gartenhütte aufbauen zu können. Ich kann auch keine Gartenhütte aufbauen. Mein Leben ist dadurch jetzt aber nicht in Gefahr. Ich bezweifle, dass handwerkliches Geschick den Bach runter geht. Für den Alltag reicht es bei den meisten und das ist auch vollkommen in Ordnung. Man muss nicht alles können. Wer handwerklich nicht versiert genug ist, hat andere Talente. Das ist doch überhaupt kein Problem. Wir müssen uns ja auch nicht auf eine Zombieapokalypse vorbereiten.

Und vieles ist nicht dem übermäßigen Medienkonsum geschuldet, sondern anderen Faktoren. Wenig Zeit, Leistungsdruck, zu wenig Geld etc.

Du gehst hier zu sehr von dir selbst aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Schreibt ein alter Sack (und eigentlich zu später Papa eines lebhaften Sechsjährigen), der bis zur Rente nicht mehr lange durchhalten muss und eigentlich auch keine Gelegenheit auslässt, über Jungspunde herzuziehen, wenn ihm diese gerade besonders störend bzw. nutzlos vorkommen. :D
Na, Du alte Rinde ... :-X
_____

... bin ansonsten voll Deiner Meinung!
Als Tanzlehrer, vor allem auch in Jugenkursen an verschiedenen Schulen (von spez. Schulen für schwierige Jugendliche mit ADHS bis hin zu mehrsprachigen Eliteschulen) sehe ich es ganz genauso!
Ich nehme normalerweise (geht ja gerade nicht) gut 10% meines Unterrichtes her und bringe jungen Leuten auch ein paar andere Sachen als nur Schritte bei. Sein es Dinge wie Respekt vor anderen Menschen oder sinnvoll anwendbare Beispiele aus dem Knigge, sein es Regeln wie "behandel Andere wie Du selbst behandelt werden möchtest" oder das Verständnis für Kultur (vor allem die Musik, ist ja klar), sei es der Verzicht auf das Smartphone oder mal das Zähne zusammen zu beißen, wenn es anstrengend wird oder auch der Umgang mit dem Scheitern und die daraus folgende Entscheidungsmöglichkeit eine neue Herausforderung anzugehen anstelle der Resignation.
 
Und warum muss das unbedingt von einer Bundesdrogenbeauftragte kommen?
Sie ist nicht meine Mutter! :schief:
Weil es ihr Job ist, auf alle potenziellen Gefahren hinzuweisen, die mit psychischer/physischer Abhängigkeit zu tun haben.

Wenn ein Ärztin dich darauf hinweist, weniger fett zu essen, wird die auch nicht zu deiner Muddah.
Wenn eine Polizistin dich im angetrunkenen Zustand antrifft und dich darauf hinweist, in den nächsten Stunden kein Fahrzeug zu bedienen, hat die dich auch nicht adoptiert.
In deinem Leben werden dir immer wieder Menschen begegnen, die dir aus persönlicher Anteilnahme oder von Berufs/Amtes wegen Ratschläge geben.

Nimm' bitte einen Rat von mir an, auch wenn ich dich nicht persönlich kenne und nicht dafür bezahlt werde: Manche dieser Ratschläge werden überflüssig sein, manche nicht. Manche haben vielleicht sogar Hintergedanken. Aber wenn dir jemand erzählt, deinen Medienkonsum mit Verstand zu begleiten, ist das mindestens vollkommen harmlos.

Auch Paranoia kann übrigens die Folge von übermäßigem oder falschem Medienkonsum sein. :D

Ist doch jeden selbst überlassen was er mit seiner Freizeit anfängt.
Na ja, ich würde in meiner Freizeit gerne mit Wildfremden in der Fußgängerzone Pogo tanzen. Ob das so gesellschaftskompatibel ist, dürfte allerdings auch außerhalb einer Pandemie nicht unbedingt mir selbst überlassen sein. :ugly:

Dafür ist kein Rat nötig, das muss jeder selber wissen.;-)
Genau. Jeder weiß selbst, wie viel Suchtmittel er braucht und verträgt. Ist ja nicht so, dass Sucht eine Krankheit wäre, welche das rationale Einschätzungsvermögen und die Selbstwahrnehmung beeinträchtigt. :fresse:

Irgendwann kann es aber ein oder sonst geben...
Sieht man ja deutlich was unsere derzeitige Krise bescherrt.
Dies nur mal am Rande.
Ach, jetzt hast du viel zu früh verraten, aus welchem After der Wind tatsächlich weht. Kannst du die Spannung nicht wenigstens ein, zwei Beiträge länger halten und dich erst dann outen? :P
 
Eine Anmerkung muss ich trotzdem mal machen.

Mit 130 Liter alkoholischen Getränken pro Kopf im Jahr und 1,7 Millionen Alkoholabhängigen gibt es in Deutschland wesentlich greifbarere Probleme. Quelle

Aber natürlich gehört es auch dazu über andere Gefahren zu sprechen.

Was es letztlich wert ist, muss wohl jeder selbst abwägen.

Prost. :bier:
 
Jetzt muss man sich aber auch mal die Frage stellen, ob es nötig ist, eine Gartenhütte aufbauen zu können. Ich kann auch keine Gartenhütte aufbauen. Mein Leben ist dadurch jetzt aber nicht in Gefahr. Ich bezweifle, dass handwerkliches Geschick den Bach runter geht. Für den Alltag reicht es bei den meisten und das ist auch vollkommen in Ordnung. Man muss nicht alles können. Wer handwerklich nicht versiert genug ist, hat andere Talente. Das ist doch überhaupt kein Problem. Wir müssen uns ja auch nicht auf eine Zombieapokalypse vorbereiten.

Und vieles ist nicht dem übermäßigen Medienkonsum geschuldet, sondern anderen Faktoren. Wenig Zeit, Leistungsdruck, zu wenig Geld etc.

Du gehst hier zu sehr von dir selbst aus.
Wie bitte? Am meisten konnten immer die mit weniger Geld, die mußten kreativ und geschickt sein.
Und wenn du handwerklich/technisches schon als Vorbereitung auf eine Apokalypse siehst kann man nur sagen, hoffentlich gibt es für jede Bagatelle nen Spezialisten und das Geld um ihn zu bezahlen. Leider leidet darunter nicht nur die Motorik sondern auch die Kreativität.
Ein Handy oder Programm zu bedienen ist auswendiglernen. Das hat mit Intelligenz, Kreativität usw nichts zu tun.
Daß es schon lange nicht mal für den Alltag reicht kann ich an min. jedem 2. auf der Straße belegen. Man sieht es in vielen Foren an den Fragen über die man sich nur wundern kann.
Nehmen wir die ehem. DDR oder ärmere Länder. Was man da so alles entwickelt hat auf privater Ebene mit minimalen Mitteln ist erstaunlich. Heute scheitern schon immer mehr an ihrem Bordcomputer im Auto. Gut, man liest ja auch keine Anleitungen mehr, ist viel zu mühsam. Da fragt man lieber in Foren nach.
Und wenig Zeit? Ja, man muß ja für die Hunderte Helferlein das Geld verdienen, weil man einfaches sonst nicht mehr hin bekommt.
So mancher braucht um die 4 Schrauben eines Lüfters zu lösen einen Leitfaden mit Schraubenzieherempfehlung.
Das ist durchaus bedenklich.
Ein Scharnier quietscht. Da kommen Fragen dazu in Foren, Auf die Idee vielleich nen Tropfen ÖL zu bemühen ist schon eine spezielle Vorgehensweise.
Das findet man immer mehr. Siehe die Verkäufe von allem möglichen Plunder der irgendetwas vermeintlich lösbar oder leichter macht.
 
Wie bitte? Am meisten konnten immer die mit weniger Geld, die mußten kreativ und geschickt sein.
Den Reichtum vermehrt haben am Ende trotzdem die Anderen.
Da nützt alle Kreativität und Geschickt nichts, die Geschichte ist voll von in Armut gestorbenen kreativen Köpfen.

Aber solang man sich mit quietschenden Scharnieren beschäftigt hat man eben zu tun.

Ist nicht bös gemeint, aber soll aufzeigen, wo der Hund begraben liegt.

PS: Vielleicht hab ich dich gar nicht falsch verstanden, sondern bin nur stärker darauf spezialisiert andere zum eigenen Vorteil auszunutzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie bitte? Am meisten konnten immer die mit weniger Geld, die mußten kreativ und geschickt sein.
Und das ändert jetzt was an meinem Einwand? :confused: Bzw...was tut das zur Sache?

Und wenn du handwerklich/technisches schon als Vorbereitung auf eine Apokalypse siehst kann man nur sagen, hoffentlich gibt es für jede Bagatelle nen Spezialisten und das Geld um ihn zu bezahlen. Leider leidet darunter nicht nur die Motorik sondern auch die Kreativität.
Dir ist das Stilmittel der Übertreibung bekannt? Nein? Jetzt hoffentlich schon.

Ein Handy oder Programm zu bedienen ist auswendiglernen. Das hat mit Intelligenz, Kreativität usw nichts zu tun.
Das Gegenteil hat ja auch keiner behauptet. Trotzdem können Medien kreativ genutzt werden. Das ist ein Fakt.

Daß es schon lange nicht mal für den Alltag reicht kann ich an min. jedem 2. auf der Straße belegen.
Verwechsel bitte nicht Wahrnehmung mit Wahrheit.

Nehmen wir die ehem. DDR oder ärmere Länder. Was man da so alles entwickelt hat auf privater Ebene mit minimalen Mitteln ist erstaunlich. Heute scheitern schon immer mehr an ihrem Bordcomputer im Auto. Gut, man liest ja auch keine Anleitungen mehr, ist viel zu mühsam. Da fragt man lieber in Foren nach.
Dafür sind Foren da. Es haut ja - trotz Anleitungen - auch mit einem PC ab und zu nicht alles hin und man begibt sich auf Fehlersuche.

Und wenig Zeit? Ja, man muß ja für die Hunderte Helferlein das Geld verdienen, weil man einfaches sonst nicht mehr hin bekommt.
Ok, an der Stelle hast du nichts verstanden.

So mancher braucht um die 4 Schrauben eines Lüfters zu lösen einen Leitfaden mit Schraubenzieherempfehlung.
Das ist durchaus bedenklich.
Ein Scharnier quietscht. Da kommen Fragen dazu in Foren, Auf die Idee vielleich nen Tropfen ÖL zu bemühen ist schon eine spezielle Vorgehensweise.
Das findet man immer mehr. Siehe die Verkäufe von allem möglichen Plunder der irgendetwas vermeintlich lösbar oder leichter macht.
Natürlich gibt es Menschen, die quasi zu nichts fähig sind. Das streitet ja niemand ab.

Aber du lügst mir und dir gerade ins Gesicht, wenn du - und das ist ja der Kern deiner Aussage - mir erzählen willst, dass kaum noch einer zu irgendwas fähig ist. Das stimmt schlichtweg nicht. Beschäftige dich mal tatsächlich mit den Menschen, statt stur auf Vorurteilen zu beharren. :)

Abgesehen davon leben wir nun mal nicht mehr in der DDR und schon gar nicht leben wir in einem armen Land. Wir leben in einem reichen, vielseitigen Land. Man muss halt nicht alles können und man muss auch nicht handwerklich geschickt sein, um kreativ zu sein.
 
Ach, jetzt hast du viel zu früh verraten, aus welchem After der Wind tatsächlich weht. Kannst du die Spannung nicht wenigstens ein, zwei Beiträge länger halten und dich erst dann outen?
Der Wind weht aus der richtigen Richtung, wenn man auch Beiträge versteht.;-)
Da viele einfach nur wegschauen ohne mal ersthaft nachzudenken, warum alles so übertrieben dargestellt wird, outen sich immer die wie du es befürworten.
Propaganda war schon immer ein effektives Druckmittel.
Wäre es damals nicht so weit gekommen bräuchte es hier keine sinnlosen Beiträge geben.
Bedenke mal deine Aussagen, dann wirst du festellen das nicht jeder Wind aus dem After stinkt.:P
 
Den Reichtum vermehrt haben am Ende trotzdem die Anderen.
Da nützt alle Kreativität und Geschickt nichts, die Geschichte ist voll von in Armut gestorbenen kreativen Köpfen.

Aber solang man sich mit quietschenden Scharnieren beschäftigt hat man eben zu tun.

Ist nicht bös gemeint, aber soll aufzeigen, wo der Hund begraben liegt.

PS: Vielleicht hab ich dich gar nicht falsch verstanden, sondern bin nur stärker darauf spezialisiert andere zum eigenen Vorteil auszunutzen?
Vielleicht. Aber um Verwertung geht es nicht. Das ist gar nicht so schwierig. Eine Charakterfrage und Geschick.
Ich meine mehr kreative Prozesse, Bildung in vielen Bereichen, Blick über den Tellerrand........
Und das ändert jetzt was an meinem Einwand? :confused: Bzw...was tut das zur Sache?


Dir ist das Stilmittel der Übertreibung bekannt? Nein? Jetzt hoffentlich schon.


Das Gegenteil hat ja auch keiner behauptet. Trotzdem können Medien kreativ genutzt werden. Das ist ein Fakt.


Verwechsel bitte nicht Wahrnehmung mit Wahrheit.


Dafür sind Foren da. Es haut ja - trotz Anleitungen - auch mit einem PC ab und zu nicht alles hin und man begibt sich auf Fehlersuche.


Ok, an der Stelle hast du nichts verstanden.


Natürlich gibt es Menschen, die quasi zu nichts fähig sind. Das streitet ja niemand ab.

Aber du lügst mir und dir gerade ins Gesicht, wenn du - und das ist ja der Kern deiner Aussage - mir erzählen willst, dass kaum noch einer zu irgendwas fähig ist. Das stimmt schlichtweg nicht. Beschäftige dich mal tatsächlich mit den Menschen, statt stur auf Vorurteilen zu beharren. :)

Abgesehen davon leben wir nun mal nicht mehr in der DDR und schon gar nicht leben wir in einem armen Land. Wir leben in einem reichen, vielseitigen Land. Man muss halt nicht alles können und man muss auch nicht handwerklich geschickt sein, um kreativ zu sein.
Nun, wir leben da, wo man immer weniger produziert. Man immer mehr Hilfe für alles möglich braucht. Man zwar einen garten hat, aber kaum noch in der Lage ist mit ihm umzugehen.
Und nein, Foren hat man erst gebraucht, als völlig normales Wissen kaum noch vorhanden war. Mal überlegt wie manches ohne Foren und Helferlein bewerkstelligt wurde?
Es ist sicher nicht schlecht solches zu haben. Nur fragt man sich wie lebensfähig man noch ist, wenn fast alles erfragt werden muß was eigentlich zumeist selbstverständlich sein sollte.
Wenn du meinst das sind Vorurteile......ich treffe privat wie beruflich auf sehr viele die man so beschreiben kann, die dies auch belegen.
Ich kenne hochbegabte Leute incl. Professoren die außer ihrem immer enger werdenden Fachgebiet kaum noch Allgemeinbildung oder sonstige Fähigkeiten aufweisen können. Denen man einfache Dinge kaum noch erklären kann, weil sie z. B. kaum Vorstellungsvermögen besitzen. Wenn man da nicht jede Kleinigkeit visualisiert ist das Verständnis erschreckend gering.
 
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Vielleicht. Aber um Verwertung geht es nicht. Das ist gar nicht so schwierig. Eine Charakterfrage und Geschick.
Ich meine mehr kreative Prozesse, Bildung in vielen Bereichen, Blick über den Tellerrand........

Nun, wir leben da, wo man immer weniger produziert. Man immer mehr Hilfe für alles möglich braucht. Man zwar einen garten hat, aber kaum noch in der Lage ist mit ihm umzugehen.
Und nein, Foren hat man erst gebraucht, als völlig normales Wissen kaum noch vorhanden war. Mal überlegt wie manches ohne Foren und Helferlein bewerkstelligt wurde?
Es ist sicher nicht schlecht solches zu haben. Nur fragt man sich wie lebensfähig man noch ist, wenn fast alles erfragt werden muß was eigentlich zumeist selbstverständlich sein sollte.
Wenn du meinst das sind Vorurteile......ich treffe privat wie beruflich auf sehr viele die man so beschreiben kann, die dies auch belegen.
Ich kenne hochbegabte Leute incl. Professoren die außer ihrem immer enger werdenden Fachgebiet kaum noch Allgemeinbildung oder sonstige Fähigkeiten aufweisen können. Denen man einfache Dinge kaum noch erklären kann, weil sie z. B. kaum Vorstellungsvermögen besitzen. Wenn man da nicht jede Kleinigkeit visualisiert ist das Verständnis erschreckend gering.
Da hab ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Und ich hab beruflich wie privat auch mit sehr vielen Menschen zu tun. Die Palette reicht von der untersten sozialen Schicht bis hin zur Bildungselite (um es mal plakativ auszudrücken). Also eine sehr bunte Mischung.

Sicher, es gab Zeiten, da hat man noch selbst Hand angelegt. Aber nur, weil's halt nötig war. Die Zeiten haben sich geändert. Es ist nicht mehr nötig, zu wissen, wie man ein Gartenhäuschen zusammenbaut. Handwerkliches Geschick ist gegeben und reicht zumindest für den Alltag. Und der ist nun mal individuell gestaltet. Jemand, der aufm Land lebt und ggf. ein Haus hat, wird natürlich andere Erfahrungen machen, als jemand, der in der Stadt in nem Wohnblock lebt. Das ist okay so.

Sicher haben sich die Zeiten nicht in jedem Bereich zum guten geändert und ich gebe dir absolut recht, dass gerade die Bildung zu kurz kommt. Aber die meisten Menschen sind durchaus noch lebensfähig. Und wer sich wirklich für etwas interessiert, wird sich auch darüber informieren und sich weiterbilden.
 
Ich denke du hast das völlig falsch verstanden, aber erst mal einen dumm anmachen, typisch Forum.

Es geht darum, dass man als Elternteil nichts mit seinen Kindern anzufangen weiß und dann auf diese Weise Abschiebt.
Wenn du das anders handhabst, ist das völlig ok, Glückwunsch. Aber sollte nicht zum Mittel werden: "Hier haste, lass mich in Ruh"
Es gibt genügend Beschäftigungsformen für Kinder. Wir leben zwar in einer Digitalen Welt, trotzdem muss nicht alles darüber laufen.
Wenn du keine Kinder hast und erzählen willst was richtige Kindererziehung ist, dann ist es in der tat eine "dumme anmache". Kindererziehung ist nicht das selbe wie Stöckchen holen mit einen Hund Spielen. Kinderlose sehen oft nur einen kleinen Ausschnitt einer Familie und glauben dann immer das ganze Familienleben zu kennen. Ich kenne zwar deine Freunde nicht aber vielleicht machen die das immer nur dann wenn du da bist, da sie das Gefühl haben das du recht genervt schaust wenn die Kinder in der nähe sind.
Schaff dir erst mal selbst Kinder an und erlebe was es heißt Das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag Vater/Mutter zu sein, bevor du irgendetwas bewertest was du gar nicht kennst. Ich selbst habe drei Kinder und kann nur sagen das mache Kinder es einen recht leicht machen können und andere genau das Gegenteil sind, weil eben ihre Charaktere so sind.

Und im Übrigen gibt es tatsächlich Elter die Kinder haben aber besser keine haben sollten, was zum glück nicht der Masse entspricht. Ich kann auch die Eltern verstehen die gestresst vom Job nach Hause zurück zur 3 Zimmer Wohnung mit 2 Kinder kommen und die Kinder lieber mal ein bisschen mehr zocken lassen, weil sie in der Stadt kaum raus können, sei es aus Angst oder Vorsicht und auch einfach auch mal ein paar Minuten ruhe brauchen.
Vor Corona habe ich selbst in der Stadt gewohnt und bin kurz vorher zum glück aufs Land gezogen, was die Lebensqualität der Kinder mehr als nur deutlich verbessert hat. Mir tun alle Eltern/Kinder in der Stadt leid die nicht die Wahl hatten/haben so wie wir und gezwungen sind auf engsten raum mit sehr wenig Möglichkeiten die aktuelle Pandemie zu überstehen.
 
Geographisch gesehen immer noch dort, wo sie schon immer waren. :D

Ansonsten ist Italien auf Platz 8 der wirtschaftsstärksten Länder.
China, bekanntlich ebenfalls ein sehr altes Großreich, sogar auf Platz 2.
Indien, auch ein sehr altes Großreich, auf Platz 5 direkt hinter Deutschland.

Man kann natürlich auch andere Kriterien wie Sterbealter, PISA-Studien, Zufriedenheitsindex etc. heranziehen und käme in jedem Fall zu so durchwachsenen Ergebnissen, dass deine "generalisierte Dekadenz-Theorie" vermutlich eher nicht haltbar ist.


Ich behaupte, dass Hochkulturen daran zugrunde gehen, dass zu viele ihrer Angehörigen "offene Geheimnisse" vorgeschoben haben, anstatt die nachweislichen Ursachen für ihre Probleme zu suchen. :P


Die Sache hat nur einen Schönheitsfehler: Erfolg, Kreativität und Auffassungsgabe sind nicht erblich.
Einige Anlagen dafür natürlich durchaus, aber das ist zu vernachlässigen: Was am unteren Ende fehlt, ist die Förderung guter Anlagen, die daraufhin verkümmern. Man könnte also sagen: Was eine Kultur in Bildung investiert bzw. investieren kann, hat - unter zahlreichen anderen Faktoren - Auswirkungen darauf, wie lange sie bestehen bleibt.

Das mit dem Mittelschicht vergisst du am besten sofort wieder. Zahlreiche Hochkulturen wurden groß, ohne von Anfang etwas gehabt zu haben, was auch nur annähernd unserer heutigen Definition einer Mittelschicht entspricht.


"Die" Völkerwanderung gibt es nicht. Die zahlreichen Völkerwanderungen der Menschheitsgeschichte hatten sehr unterschiedliche Ursachen. Die wenigsten hatten zum Ziel, in eine Hochkultur einzuwandern; vielmehr führten die meisten Wanderungen überhaupt erst zur Gründung von Hochkulturen.

Das ist, evolutionär betrachtet, übrigens absolut logisch: Entweder ziehen Menschen aus Not los und haben das Ziel und die Motivation, sich anderswo zu verbessern. Oder sie ziehen ohne unmittelbare Not, aber aus Entdeckerdrang und Abenteuerlust los. Diejenigen, die auf Wanderschaft gehen (und diejenigen, die das Ziel auch lebend erreichen) sind die Kreativen, Einfallsreichsten, Mutigsten und Kräftigsten. Alle anderen gehen lieber am alten Platz ängstlich und/oder dekadent (!) zugrunde bzw. bleiben auf der Strecke.


Korrekte Detailbeobachtung, jedoch fehlerhafte Einordnung.

Man muss überlegen, was das Ziel eines Abiturs ist bzw. wie es sich in das gesamte Ausbildungs- und Karrierekonzept einfügt. Wenn inzwischen etliche Handwerksbetriebe lieber Abiturienten statt gute (!) Real- oder Hauptschüler nimmt, versuchen sich mehr Leute am Abi, die eigentlich kein Material für den höheren Bildungsweg sind, sich da jedoch irgendwie durchwursteln müssen.

Das Abi hat sich in Deutschland zum Dreh- und Angelpunkt eines als elitär verstandenen Bildungsweges entwickelt, den aber Viele beschreiten müssen und möchten, um nicht abgehängt zu sein. Das Ganze Konzept ist falsch und eine Reduzierung der Ansprüche ist nicht einmal ein Symptom, sondern eher ein hilfloser Behandlungsversuch. Das ist, als ob du ein abgerissenes Bein mit einem Druckverband behandeln willst. Der Druckverband ist nicht das Problem, sondern das abgerissene Bein. Der Druckverband ist aucbn nicht falsch, sondern einfach nur zu wenig.

Das Bildungswesen leidet unter einem Anspruch, den es weder es selbst, noch die Auszubildenden erfüllen können. Was hier hilft, wäre entweder die Einrichtung eines höheren Bildungsweges über dem Abi oder ein gesellschaftlicher Diskurs über dessen Bedeutung.

Aber das alles hat wenig bis gar nichts damit zu tun, dass wieder einmal reflexartig ein/das Problem bei der Jugend und deren Zeitvertreib gesehen wird.

Dass beispielsweise Brettspiele per se weniger schädlich oder mehr nützlich wären als digitale Spiele bzw. Lesen im Vergleich zum Schauen, ist nur unzureichend erforscht und von den existierende Untersuchungen legen etliche eher nahe, dass das komplett unerheblich ist.

Entscheidend ist nicht das Medium, sondern was darüber vermittelt wird und wie dies verarbeitet wird. Um es einmal sehr grob zu vereinfachen: Ich bezweifle stark, dass ein Stunde Solo Halma mehr für die kognitiven und motorischen Funktionen tut als ein beliebiges Strategiespiel.
Mit Anderen zu spielen ist sicherlich besser als alleine, nur spricht das in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ja eher dafür, sich in Online-Spielen zu messen, statt Oma und Opa bei "Mensch ärgere dich nicht" anzuhusten.

Nun gut, der Ton und die generelle soziale Einstellung in zahlreichen Online-Spielen ist stark verbesserungsfähig. Wenn ich mir jedoch vergleichsweise anschaue/-höre, was auf bundesdeutschen Bolzplätzen für Worte fallen (und manchmal Taten folgen), ist das Getöse in Teamchats zumindest nicht schlimmer.

Es ist ja auch nicht so, dass Frau Ludwig grundsätzlich falsch liegen würde: Eltern sollten tatsächlich darauf achten, was ihre Kinder tun und vorzugsweise sogar Anteil daran nehmen, statt es nur zu überwachen.
Das würde den Generationenkonflikt abmildern, der genau zu dem falschen Eindruck führt, dass die Jugend und deren Freizeitgestaltung für den Verfall der Gesellschaft verantwortlich wäre.

Verantwortlich sind zu jeder beliebigen Zeit und in jeder beliebigen Epoche und Kultur immer die Erwachsenen. Sie tragen die Verantwortung und sollten diese kennen, sie haben die Mittel und die Macht für grundlegende Veränderungen und sie müssen die Gesellschaft in eine Richtung führen, in der sie floriert, statt zu stagnieren und unterzugehen.

Die kleinen (und auch größeren) Scheißer hingegen haben nur eines zu tun, nämlich sich an dem zu orientieren, was ihre Erzeuger ihnen vorleben und hoffentlich zu versuchen, das Schlechte zu unterlassen und das Gute zu verbessern, wenn sie selbst damit dran sind. Aber sie haben nicht, ich wiederhole: NICHT, die Aufgabe, als billige Entschuldigung dafür herzuhalten, wenn es bergab geht.
Selbst wenn es nämlich so wäre, wäre das deren Problem, nicht das der Erwachsenen. Die sind dann nämlich schon Kompost.

Schreibt ein alter Sack (und eigentlich zu später Papa eines lebhaften Sechsjährigen), der bis zur Rente nicht mehr lange durchhalten muss und eigentlich auch keine Gelegenheit auslässt, über Jungspunde herzuziehen, wenn ihm diese gerade besonders störend bzw. nutzlos vorkommen. :D

Danke für die ausführliche Darstellung. Meine war dagegen aus polemisch-anekdotischen Gründen verkürzt.

Zum Thema "vererbbarer" Erfolg sei gesagt, dass sich, frei nach Darwin, Menschen wirtschaftlich und sozial nach oben katapultieren, die zur richten Zeit am richtigen Ort die richtige (Dienst-)leistung anbieten. Ich würde behaupten, dass diese Menschen meistens überaus opportunistisch, aber auch mutig und clever handeln. Es ist egal, ob es sich um Fürsten, Grafen oder Wirtschaftsbosse handelt.

Diese "Lebenseinstellung" kann durchaus an nachkommende Generationen weitervererbt werden. Auf genetischer Ebene gibts vielleicht die ein oder andere Synapse mehr, aber das meiste wird vermutlich durch Erziehung, Bildung und auch Netzwerke zwischen Gleichgesinnten erreicht.

Das ist keine Garantie, klar, aber ein wohlerzogener BWL-Justus aus einer renommierten Akademikerfamilie wird gravierend bessere Chancen haben, den Wohlstand der Eltern zumindest beizubehalten, als ein unterprivilegierter Schulabbrecher, der den ganzen Tag vor der Glotze hängt.

Ich denke soweit ist das logisch nachvollziehbar.

Wohlhabende konnten die schulische Ausbildung des Nachwuchses schon immer positiv beeinflussen (Privatschule), während mittellose Eltern auf die staatlichen Angebote zurückgreifen müssen (sofern vorhanden). Dabei muss die Qualität der Bildung gar nicht mal besser ausfallen, aber die soziale Komponente (Erziehung, Etikette, Netzwerke etc.) zählt hier doppelt. Eliten bleiben unter sich.

Und nun kommen wir einfach zu der Entwicklung, dass die "Denker und Lenker" Kaste zahlenmäßig in keiner Relation zum "Fußvolk" steht. Und dass die Denker und Lenker aufgrund ihres überzogenen Wohlstandes den Bezug zur Realität verlieren. Das Urteilsvermögen wird getrübt, es werden massive Fehlentscheidungen getroffen, die Kinder profitieren NICHT mehr zwingend von der besseren Ausbildung, sondern fangen an, in der Blase des Wohlstandes sogar kriminelle und dumme Dinge zu tun (Schlecker z.B.). Die Verantwortung, die von der Elite ausgeht, wird zugunsten persönlicher Luxusbefriedigung in den Wind geschlagen. Man zieht sich aus der Affäre und überlässt die Probleme der Allgemeinheit. Historisch betrachtet gab es durchaus auch Kriege und Aufstände, nur weil sich ein paar Adelige nicht riechen konnten und ihnen scheinbar "langweilig" war. Emotionen stehen vor rationalen Entscheidungen.

Damit das Pendel nicht ständig zwischen exzessivem Luxus und völliger Armut ausschlägt, dient eine gesunde Mittelschicht der Stabilisierung und die damit einhergehenden stabilsten Zeiträume lagen nunmal in Epochen, in denen es einen halbwegs fairen Durchlass von oben nach unten und unten nach oben gab.

Ergo: Je größer die Schere sich öffnet zwischen Arm und Reich, desto instabiler wird die Gesellschaft. Je weniger eine solide gebildete Mittelschicht vorhanden ist, desto mehr Raum bleibt für "alternative Lehrinhalte" - oder halt gar keine.

Und wenn sich die Menschen zunehmend wie Idioten verhalten, der (allgemeine) Erziehungs- und Bildungsauftrag nicht mehr ernst genommen wird und die Spannungen zunehmen, ist es ein wenig einfältig, ein amüsantes Zitat aus der Zeit der antiken Griechen vorzuhalten. Von wegen "alles gut, weitermachen – war schon immer so".

Wer sich die aktuellen Debatten um Querdenker, Corona-Leugner, QAnon-Verschwörer und Flatearther reinzieht, kommt relativ schnell zu der Erkenntniss, dass der Film "Idiocracy" mehr dokumentarisches Potenzial liefert, als einem lieb ist und dass wir als "Westen" geradewegs in die Abwärtsspirale strudeln.
 
Da hab ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Und ich hab beruflich wie privat auch mit sehr vielen Menschen zu tun. Die Palette reicht von der untersten sozialen Schicht bis hin zur Bildungselite (um es mal plakativ auszudrücken). Also eine sehr bunte Mischung.

Sicher, es gab Zeiten, da hat man noch selbst Hand angelegt. Aber nur, weil's halt nötig war. Die Zeiten haben sich geändert. Es ist nicht mehr nötig, zu wissen, wie man ein Gartenhäuschen zusammenbaut. Handwerkliches Geschick ist gegeben und reicht zumindest für den Alltag. Und der ist nun mal individuell gestaltet. Jemand, der aufm Land lebt und ggf. ein Haus hat, wird natürlich andere Erfahrungen machen, als jemand, der in der Stadt in nem Wohnblock lebt. Das ist okay so.

Sicher haben sich die Zeiten nicht in jedem Bereich zum guten geändert und ich gebe dir absolut recht, dass gerade die Bildung zu kurz kommt. Aber die meisten Menschen sind durchaus noch lebensfähig. Und wer sich wirklich für etwas interessiert, wird sich auch darüber informieren und sich weiterbilden.
Unter lebensfähig verstehe ich, für alles und jedes irgendetwas zu brauchen. Selbst geht fast nichts. Beratung für jede Banalität, ein Gerät für alles mögliche das mit einfachsten Mitteln zu bewerkstelligen ist und die Beschaffung und Wartung des Geräts mehr Zeit in Anspruch nimmt als das eigentliche Problem.
Kaum experimentierfreudig, wenig Risiko, sagt mir was ich tun soll, wie ich aussehen soll, was ich essen soll, was ich kaufen soll..........
Was entscheidet die Masse noch wirklich selbst? Was erarbeitet sie noch selbst? Was kreiert sie noch selbst?
Hier sehe ich eben bei sehr vielen ein Defizit das sich verstärkt.
Lassen wir die Leute mal weg, die mir sagten: Wo das Wischwasser reingehört weiß ich nicht. Ich lasse das machen. Und das sagten gebildete Leute. Aber eben auf sehr schmalem Grat.
 
Unter lebensfähig verstehe ich, für alles und jedes irgendetwas zu brauchen. Selbst geht fast nichts. Beratung für jede Banalität, ein Gerät für alles mögliche das mit einfachsten Mitteln zu bewerkstelligen ist und die Beschaffung und Wartung des Geräts mehr Zeit in Anspruch nimmt als das eigentliche Problem.
Kaum experimentierfreudig, wenig Risiko, sagt mir was ich tun soll, wie ich aussehen soll, was ich essen soll, was ich kaufen soll..........
Was entscheidet die Masse noch wirklich selbst? Was erarbeitet sie noch selbst? Was kreiert sie noch selbst?
Hier sehe ich eben bei sehr vielen ein Defizit das sich verstärkt.
Lassen wir die Leute mal weg, die mir sagten: Wo das Wischwasser reingehört weiß ich nicht. Ich lasse das machen. Und das sagten gebildete Leute. Aber eben auf sehr schmalem Grat.
Dann hast du aber auch offensichtlich einfach nur die falschen Leute kennengelernt.

Ich kenne, wie gesagt, Leute aus der untersten Schicht. Richtige Vollassis. Ich kenne Arbeiter, Handwerker und Akademiker. Viele beruflich, viele privat. Und ich kann dir unter Garantie sagen, dass es nicht so schlimm ist, wie du es wahrnimmst. ^^

Wenn dir irgendein gebildeter Typ sagt, dass er nicht weiß, wo das Wischwasser hin gehört, ist das weniger ein Problem der Digitalisierung. Schon im Mittelalter hat die Elite machen lassen und die "Drecksarbeit" auf andere abgewälzt. Dann ist der Typ einfach weltfremd.
 
Aber vielleicht auch ein hervorragender Chirurg. Das wäre dann im Bedarfsfall wichtiger als das mit dem Wischwasser. =)
Nein, weil die Betriebsblinden immer ein Problem sind. Willst du einen handwerklich und technisch ungeschickten Chirurgen? Viel Spaß beim Hüftgelenk.
Auch ein Arzt der schlecht kommuniziert ist ungünstig.
Wir haben ja genau das Problem der Spezialisierung. Bei Bauvorhaben braucht es viele Ministerien, dauert ewig. Der Angestellte darf keine Glühbirne mehr reinschrauben weil das der Hauselektriker macht. Ja, reales Beispiel, war dabei. Hat dann nen Tag gedauert.
Politiker haben vom realen Leben oder dem Wirtschaftssystem keine Ahnung mehr.
Der KFZ Meister bockt einen Wagen mitten am Unterboden auf. Meisterbetrieb dichtet metrische/zylindrische Verschraubung mit Hanf. Mein Einwand: Hey, nur bei konischem Rohrgewinde (englisch), hier Dichtung. Antwort: Machen wir immer so.
Auch aufgrund meiner Tätigkeit begegnen mir sehr viele solcher Fälle. Bei "Normalos" wie bei Geschäftsführern oder Professoren. Teilweise wird selbst das eigene Fachgebiet oder Beruf nicht ausreichend beherrscht. Das bemerkt der Laie allerdings erst später oder mit Pech auch gar nicht.
Viele Laien denken eben, das ist normal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, weil die Betriebsblinden immer ein Problem sind. Willst du einen handwerklich und technisch ungeschickten Chirurgen?
Es ging darum wer wo Wischwasser einfüllt. :ugly:

Fachidioten mögen nicht sozial kompatibel sein aber ein Segen, wenn du ein Problem zu beseitigen willst, bei dem andere die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Letztlich kann jeder sein Teil beitragen. Kein Mensch muss dafür Alles beherrschen.
 
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