DKK007
PCGH-Community-Veteran(in)
Das von Vodafone aufgekaufte Unternehmen Cable & Wireless soll dem Geheimdienst Zugang zu Glasfaser- und Unterseekabeln verschafft haben. 70 Prozent der britischen Abhördaten im Jahr 2009 stammten von dieser Firma. Dazu sollen sich mehrmals Geheimdienstmitarbeiter mit Cable & Wireless - das in den von Snowden stammenden Unterlagen mit dem Tarnnamen „Gerontic“ bezeichnet wird - getroffen haben um "gemeinsame Projekte" zu besprechen, außerdem sollen allein im Februar 2009 vom Geheimdienst 7,5 Millionen Euro geflossen sein. Bei den 63 Unterseekabeln, auf die der GCHQ zugriff hat, stammen 30 von Cable & Wireless.
Das BSI hat einem Schreiben nach, welches der Süddeutschen Zeitung vorliegt Bedenken, dass auch deutsche Netze kompromittiert wurden. Vofdafone äußert sich mit diesem Text:
Quellen: Vodafone-Tochter soll mit GCHQ kooperiert haben - ComputerBase
Snowden-Dokumente: Britische Geheimdienste könnten über Vodafone deutsche Kunden abhören | heise online
ARD Mittagsmagazin, 21.11.2014
Das BSI hat einem Schreiben nach, welches der Süddeutschen Zeitung vorliegt Bedenken, dass auch deutsche Netze kompromittiert wurden. Vofdafone äußert sich mit diesem Text:
Die Selbstauskunft von Vodafone Deutschland lässt für mobile Kommunikation innerhalb des deutschen Rechtsraumes bislang keinen eindeutigen Schluss zu, ob der Zugriff auf bzw. die Ausleitung von Metadaten (bspw. Billing Informationen) oder SMS in ausländische Rechtsräume unterbleibt.
Quellen: Vodafone-Tochter soll mit GCHQ kooperiert haben - ComputerBase
Snowden-Dokumente: Britische Geheimdienste könnten über Vodafone deutsche Kunden abhören | heise online
ARD Mittagsmagazin, 21.11.2014

