Diablo 4: Entwickler versprechen umfangreiches Season-Modell für Langzeitmotivation

PCGH-Redaktion

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Diablo 4 wird ähnlich wie Diablo 3 ein Live-Service-Spiel werden, das Spieler unter anderem mit den sogenannten Seasons bei der Stange halten will. Die Entwickler bei Blizzard haben jetzt darüber gesprochen, was die Fans mit den Seasons genau erwartet und wie diese sich im Vergleich zu Diablo 3 ändern werden.

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Wenn "Live-Service" heißt, alle 3 Monate die Saison zu resetten und ein neues Starterset zu implementieren und ein ein wenig an den Zahlen zu drehen wie in D3, dann sind die neuen Microtransactions keineswegs gerechtfertigt.

Solche Games sind keine "Kunst" mehr. Da steckt keine Vision oder Herzblut drin. Sie sind nur noch Gefäße um MTX zu verscherbeln und neue Seasons garantieren mit minimum Aufwand für lange Zeit Umsatz.

Ist Games zu entwickeln tatsächlich langwierig, kompliziert und teuer geworden? Oder ist es einfach wirtschaftlicher auf einen Nachfolger zu verzichten, die Dev-Crew zu halbieren um die Kosten zu reduzieren und stattdessen über Jahre das vom Azubi designte, absolute Minimum an Inhalten zu liefern damit man den neuen fomo Platin Skin verkaufen kann?

Belehrt mich eines besseren aber diese Live-Service Apologeten mit ihren "solange es nur kosmetische Sachen sind, ist es ok" und "Live Service muss ja auch bezahlt werden, also geht ein Season Pass schon in Ordnung" wissen gar nicht, dass wir deshalb nur noch alle 10 Jahre einen Nachfolger beliebter Franchises bekommen während sich die CEOs ihre Freudentränen mit 1000$ Noten abwischen.
 
PoE hat es doch vorgemacht. Erst irgendwas neues in dreihundert Varianten droppen lassen. Anschließend ein Kistenfach verkaufen das wieder Ordnung schafft. Neue Season, neue Drops.
 
Diablo4 ich muss ehrlich passen. Ich brauchen Spiele die ein Ende haben.
Haben alle Diablo-Spiele.
Du kannst einfach den Story-Modus spielen, auf Wunsch auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Niemand zwingt dich dazu, irgendwelche Seasons oder Endloisspiele zu machen oder zu grinden bis du in Rente bist - das ist nur ein ich nenns mal böse Suchtverhalten, das von solchen Spielen/Herstellern ausgenutzt wird.

Ich habe in meinem Leben wirklich viel Diablo gespielt (1,2 und 3 - letzteres bei weitem am wenigsten) aber nie mit Gewalt gegrindet sondern eher viele Charaktere und verschiedene Skillungen gespielt. Ich hab noch nie nachvollziehen können was so spaßig daran war, beispielsweise 100x an einem Tag Mephisto zu legen. :ka:
 
Ich hab noch nie nachvollziehen können was so spaßig daran war, beispielsweise 100x an einem Tag Mephisto zu legen. :ka:

Gibt eben Soloplayer, Multiplayer und kompetitive Gamer. Ist doch überall das Gleiche. Jeder hat an etwas anderem Spaß. Ich muss möglichst immer ein Ziel haben und in manchen Spielen will ich eben besser sein bzw. gewinnen. Ist beim Sport nicht anders. Ich freue mich nicht, wenn ich hinten liege oder verliere.
 
Belehrt mich eines besseren aber diese Live-Service Apologeten mit ihren "solange es nur kosmetische Sachen sind, ist es ok" und "Live Service muss ja auch bezahlt werden, also geht ein Season Pass schon in Ordnung" wissen gar nicht, dass wir deshalb nur noch alle 10 Jahre einen Nachfolger beliebter Franchises bekommen während sich die CEOs ihre Freudentränen mit 1000$ Noten abwischen.
Ohne Witz, genau darüber habe ich mich die Tage hier noch ausgelassen:
Finde es furchtbar, wie Mikrotransaktionen immer in Schutz genommen werden, solange sie "doch nur kosmetisch sind". Das mag ein Konzept sein, um F2P-Titel zu finanzieren und (wenn gut umgesetzt) ohne dass diese zu P2W verkommen, aber wenn ich 60, 70 oder 80€ zahle, hat ein Spiel einfach mal fertig und vollständig zu sein. Ende.
Und was mir auch zunehmend auf die Nerven geht: Die ganzen Argumente von wegen "du musst die doch nicht kaufen, aber lass die Leute doch, sind doch nur Cosmetics, du hast ja keinen Nachteil dadurch." Doch, ICH MUSS ES SEHEN. Das wäre ja kein Thema, wenn man nur Cosmetics einbaut, die in Stil und Art Design zum etablierten Universum passen, aber alles andere tötet jede Immersion. Ich hab keine Lust mehr auf ein Halo mit Spartans in Samurai- oder Römerrüstung, und nein, auch keine die aussehen wie aus dem 1. Weltkrieg. Ich will keine fliegenden Lotusblätter oder brennende Schädel sehen wenn ich sterbe, ich will keinen Neon-Hologramm-Iro auf den Helmen, weder auf meinem, noch auf anderen. Genauso will ich in Diablo keine Flügel, Pets oder sonst einen Schrott aus Overwatch oder anderen Blizzardtiteln sehen, genauso will ich in einem CoD nicht von einer riesigen Echse in einer Takedown-Animation gefressen werden, am besten von einem mit goldener Rolex und Kiffertextur auf der Waffe. Dieser absolut grauenhafte Trend, ""cooles Zeug"" in die Spiele zu quetschen, versaut mir seit paar Jahren fast alle MPs, selbst wenn diese mal in Sachen Gameplay, Netcode und Balancing gelungen sind (soweit kommt es ja meistens nichtmal). Als würden Halo oder generell Spiele mit militärischem oder Sci-Fi-Background nicht genug Möglichkeiten für sinnvolle, stilistisch passende Customization bieten. Und für Diablo gilt da für mich 1:1 das gleiche.
 
Haben alle Diablo-Spiele.
Du kannst einfach den Story-Modus spielen, auf Wunsch auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Niemand zwingt dich dazu, irgendwelche Seasons oder Endloisspiele zu machen oder zu grinden bis du in Rente bist - das ist nur ein ich nenns mal böse Suchtverhalten, das von solchen Spielen/Herstellern ausgenutzt wird.

Ich habe in meinem Leben wirklich viel Diablo gespielt (1,2 und 3 - letzteres bei weitem am wenigsten) aber nie mit Gewalt gegrindet sondern eher viele Charaktere und verschiedene Skillungen gespielt. Ich hab noch nie nachvollziehen können was so spaßig daran war, beispielsweise 100x an einem Tag Mephisto zu legen. :ka:
Dann hast du das Spielprinzip nicht verstanden ;) Die Lore, das Artdesign, die Klassen....alles sehr polished gewesen. Aber es geht um den Drive sich stetig zu verbessern und ein bisschen zu gambeln. Dazu der Handel.

'Und genau das hat Blizz damals mit dem Echtgeld AH rausgenommen, und dann nicht kapiert warum die Fans sauer waren.

Wer das Thema "flow" verstehen will, dem empfehle ich mal Dead Cells, das Game treibt das auf die Spitze.

Und Diablo war immer nur der Flow. Gabs schon vor 22 Jahren nen GS Artikel drüber. Stammt eigentlich aus der pädagogischen Psychologie. Den Spieler genau so fordern das er nicht überfordert und nicht unterfordert ist. Ein Dark Souls, Fortnite, LoL, Rogue Lites, Smash Bros.....all diese Games beherrschen das System.

D3 hat das dann zu einfach gemacht. Qual war nicht mehr herausfordernd. Du hattest deine Itemcaps bei denen es dann Piece of Cake wurde, egal welches Level. D2 Hell war selbst in BIS immer herausfordernd.

Btw ein System was all die Path of Exiles und Torchlights nie verstanden haben. Oder die Divisions. Es geht nicht darum einen mit Loot zuzusch(m)eißen. Oder mit zig Talentbäumen. Es geht um ein verständliches (da ist POE raus), simples aber deepes System. Und dann um den Gain. Nicht um Komplexizität.

Destiny hat das immer noch ganz gut gerafft. Gutes Spielsystem, jeder raffts, es geht aber auch deep. Dazu Herausforderung mit Strikes und Raids wo du dann das alles kriegst was du willst.

Leider kapieren die Gamer das auch nicht. Deswegen wird ja auch so lange gewhined bis der Fluss der Tränen einen Patch bringt der Hölle in D2R zum Kindergarten macht. Weil jüngere Gamer einfach nichtskönnende Pussys sind. Sorry. Den haben ihre Eltern eben erzählt:" Du kriegst alles was du willst wenn du nur schreist. Ja du darfst bei Mensch ärgere dich nicht so lange würfeln bis du ne 6 hast und dann 5 mal ziehen. Hauptsache du lernst auf keinen Fall auch mal zu Verlieren" Und genau diese Leute wollen jetzt politischen Diskurs bestimmen. Und siehe da: Twitterbubble, Telegrambubble, Woke, LBTQHDGDL. Wer schreit hat Recht.

Das Sprichwort ging früher glaub ich mal anders.
 
Dann hast du das Spielprinzip nicht verstanden ;)
Was meinst du wie schei*egal mir das ist ob ich ein Prinzip so ausführe wie der Entwickler es möchte oder nicht? Oder was irgendwelche Gelehrten von "Flow" oder ähnlichem schwafeln? Ich spiele ein Spiel einfach so, wie es mir Spaß macht (was bei Diablo über Jahrzehnte (!) funktioniert hat ganz ohne hirnloses grinden) - kurioses Prinzip, ich weiß.

Kennste diesen Spruch den man John Lennon nachsagt aus seiner Kindheit?
Lehrerin: "John, was willst du mal werden wenn du groß bist?"
John: "Glücklich."
Lehrerin: "Du hast die Frage nicht verstanden."
John: "Sie haben das Leben nicht verstanden."

Beim letzten Absatz mit rumheulen usw. bis Spiele leichter werden gebe ich dir völlig Recht - aber die Sache ist mir insgesamt auch völlig wurscht. So lange man das Spiel in einem für sich selbst angenehmen Schwierigkeitsgrad spielen kann (ob der jetz Albtraum oder Qual37 oder Nephalemparagongamerlevel1337 heißt) ist alles ok. Nur das nachträgliche ständige verändern der Schwierigkeiten per Patch ist sehr nervig. Deswegen ist mein Top-Titel noch immer D2 bzw D2R, da weiß ich wenigstens wie hart es ist und wie weit ich komme (in aller Regel bis zu den Urahnen in Hölle :haha: ).
 
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Haben alle Diablo-Spiele.
Du kannst einfach den Story-Modus spielen, auf Wunsch auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Niemand zwingt dich dazu, irgendwelche Seasons oder Endloisspiele zu machen oder zu grinden bis du in Rente bist - das ist nur ein ich nenns mal böse Suchtverhalten, das von solchen Spielen/Herstellern ausgenutzt wird.

Ich habe in meinem Leben wirklich viel Diablo gespielt (1,2 und 3 - letzteres bei weitem am wenigsten) aber nie mit Gewalt gegrindet sondern eher viele Charaktere und verschiedene Skillungen gespielt. Ich hab noch nie nachvollziehen können was so spaßig daran war, beispielsweise 100x an einem Tag Mephisto zu legen. :ka:
Du nach dem ich alle Erfolge und Trophäen hatte, war auch Ende mit Diablo3.
 
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