Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

AW: Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

Ein Schritt weiter in Richtung "bedingungsloses Grundeinkommen" :ugly: :D

:banane:
 
AW: Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

Die Streiks der Lokführer waren gerechtfertigt und ich fand es bewundernswert, daß Weselsky mit seinen Jungs durchgehalten haben. Auch noch radikalere Maßnahmen wären meiner Meinung nach gerechtfertigt gewesen.
Da ich mit der S-Bahn zur Arbeit fahre, war ich selbst von den Streiks betroffen.

Die Bahn hat etliche Jahre unsinniger Einsparungen wegen des versuchten Börsengangs aufzuarbeiten. Ich schreibe besser nicht, was meine Meinung über den damailgen Bahnchef ist...

Man kann es trotzdem zivilisiert machen, aber da haben alle bei der Bahn versagt. Dem Kunden ist ein reibungsloser Betrieb wichtig. Wenn die Bahn jetzt gesagt hätte - 5% Tariferhöhung damit wir denen die Gehälter erhöhen können - ich hätt nix dagegen. Aber so wie die da mit dem Kopf durch die Wand marschiert sind, wundert es mich gar nicht das die Bahn diese Abteilung so weit wie möglich verkleiern will und alles automatisieren.
Das so eine kleine Gruppe das halbe Land flachlegt, geht mir nicht in den Kopf.
Es gibt weit schlimmere Sachen, z.B. das unsere Polizei immer weniger Geld bekommt und die Jungs auch nix verdienen. Ich sehe die aber nicht irgendwo streiken, ich sehe sie wie sie ihre 12h-Schichten schieben und weit mehr tun mit zu wenig Personal.
Die Lokführer verdienen gut, haben gute Arbeitszeiten und einen angesehenen Beruf, da geht es sehr vielen Leuten viel schlechter.
Wenn sie ihre Machtposition ausnutzen (weils von denen halt nicht so viele gibt und man sie nicht leicht ersetzen kann) und streiken bis sie grün werden, kriegen sie jetzt dafür die Quittung - die werden doch ersetzt.
Selbst schuld nennt sich so was.

Zugverkehr gehört für mich genau so wie Rettungsdienste und Feuerwehr zu einer Grundausstattung im modernen Alltag und darf nicht nach Lust und Laune ausfallen, nur weil sich irgendwer denkt, der müsse jetzt paar % mehr bekommen.
Tarifverhandlungen führt man so das die Öffentlichkeit weder Wind davon bekommt (bis es abgeschlossen ist zumindest) noch das diese Öffentlichkeit stark behindert wird, fertig. Kriegen die anderen auch hin.
 
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Ob die Züge damit pünktlicher sind?

Es gibt weit schlimmere Sachen, z.B. das unsere Polizei immer weniger Geld bekommt und die Jungs auch nix verdienen. Ich sehe die aber nicht irgendwo streiken, ich sehe sie wie sie ihre 12h-Schichten schieben und weit mehr tun mit zu wenig Personal.

Das sind Beamte, die dürfen gar nicht Streiken. Sonst würde da sicher gar nichts mehr laufen.
 
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Was mir dieser Autonomkram auf'n Sack geht. Am besten wäre es doch, wenn man die Menschheit ausrottet und alles autonomen Robotern überlässt, wenn dann irgendwas schlimmes passiert, kommt zumindest kein Mensch zu Schaden.:lol:
 
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Was mir dieser Autonomkram auf'n Sack geht. Am besten wäre es doch, wenn man die Menschheit ausrottet und alles autonomen Robotern überlässt, wenn dann irgendwas schlimmes passiert, kommt zumindest kein Mensch zu Schaden.:lol:

Sag das bloss keinem Roboter, sonst macht er es noch ;)
 
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Was mir dieser Autonomkram auf'n Sack geht. Am besten wäre es doch, wenn man die Menschheit ausrottet und alles autonomen Robotern überlässt, wenn dann irgendwas schlimmes passiert, kommt zumindest kein Mensch zu Schaden.:lol:
Welchen Sinn sollte das haben? Für wen oder was sollten diese "Autonomitäten" überhaupt irgendwas machen? :schief:
 
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Ob die Züge damit pünktlicher sind?

Als Nürnberger kann ich dir sagen: ja!!

U2 und U3 fahren autonom und sind auf die Sekunde pünktlich.
U1 fährt klassisch und es kommt teilweise zu Verspätungen.

Nachteil: Bei einem kleinen Fehler fällt alles aus.Passiert jedoch auch nur 1-2 mal im Jahr und dann nur für 30min, bis ein Ersatz programmiert wurde.
Gerade im U-Bahn Bereich birgt die Technik immense Vorteil. Z.B. können die Züge vorwärts und rückwärts fahren. So fahren während des Public z.B. die Züge nicht ein, durch die Wendeschleife und wieder raus, sondern mit Zwei Zügen auf beiden Bahnsteigen ein und wieder raus. So werden 10.000 Zuschauer in 20min nach Abpfiff "abtransportiert"
 
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Immer nur Geld sparen wollen und nicht an die Zukunft denken :nene:

Entschuldigung, aber deine Aussage ist absolut realitätsfern!
Um an gewisse Dinge für die Zukunft denken zu können, zum Bsp. der Kauf eines neuen Autos, muss ich Geld sparen. Oder nehmen wir das Ersparen von Geld zum Kauf einer neuen Grafikkarte...
Man sagte auch gerne "spare in der Zeit, so hast du in der Not". Wenn das kein zukunftsorientiertes Denken sein soll....

Was machen die Lokführer dann wenn sie Arbeitslos sind, wohin sollen sie denn arbeiten gehen? Die machen dann eine Arbeit die ihnen weniger Lohn bringt und das nur weil die DB Geld sparen will.

Ich möchte nicht bergüßen, dass ein solcher Weg empfehlenswert wäre, aber unter Betrachtung des bereits von anderen Forenmitgliedern genannten Begriffs Instudrie 4.0 solltest du diese Frage ebenso für viele andere Berufsgruppen stellen.
Ich kann spontan keine konkreten Berufsgruppen nennen, aber man denke schlicht an die Industriealisierung des letzten Jahrhunderts. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich ähnliche Fragen bereits zu dieser Zeit gestellt haben. Und was ist daraus geworden? Man betrachte die Geschichte und erfahre die Antwort.

Wenn die DB pünktlichere Züge will, dann sollen sie mal ihre Infrastruktur ausbauen anstatt Geld in so einen Blödsinn zu stecken!

Ich stimme dem Ausbau zu - aber unter Enschränkungen.
Ein Ausbau macht in meinen Augen eher Sinn, wenn er dem Wandel anderer Zweige in unserem Lande angepasst werden würde. Was bringt ein Ausbau in einem Gebiet in dem fast niemand lebt und die Anschlusszeiten dennoch weitreichend sind? In einem solche Gebiet werden sich mittelfristig nicht derart viele Menschen ansiedeln, sodass ein vergleichbarer Ausbau einer Infrastuktur von Nöten wäre. Ganz anders sieht es in Ballungsgebieten aus. Nicht nur das, man kann es vielleicht gar mit dem Wohnungsmarkt abgleichen. Es gibt Klagen gegen Ferienwohnungsbetreiber im gewerblichen Bereich, die den entsprechenden Wohnraum zur Miete bereitstellen sollen.
Man mag davon aktuell halten was man will, jedoch war eine weitere Aussage der Ferienwohnungsbetreiber, dass eben diese gefordertete Bereitstellung von angeblich 4.000 Ferienwohnungen dem Bedarf von mehreren 10.000-enden benötigten Wohnungen nicht annähernd gleichkommen würde.

Betrachtet man die angegebenen Zahlen mag dies zutreffen, jedoch, und so ist meine persönliche Meinung, ist jeder Tropfen wert, auch wenn er nur temporär wäre.




Ein Schritt weiter in Richtung "bedingungsloses Grundeinkommen" :ugly: :D

:banane:

Soll das ein Scherz sein?
Ist dieser Kommentar nach 0.0000001 Sekunden des Lesens des Artikels enstanden???
Ich möchte dich dafür nicht persönlich ansprechen, jedoch misbrauche ich deine Aussage gerade nur zu gern um etwas anderes zu kritisieren:

Mir erscheint es all zu sehr, dass viele Kommentare in einem Thread lediglich im Affekt entstehen und kaum jemand seine vorhandenen Zellen im Kopf bemüht.

"Bedingungsloses Grundeinkommen" - sorry, wenn ich nur daran denke, so frage ich mich auch hier welche Argrumente es gäbe....
Mag das jemand mal mit "Hartz IV" vergleichen?



Ich bekomme das blanke Kotzen wenn ich mich mal dem hier veröffentlichen Kommentaren widme....oder ich werde schlicht weg einfach nur alt.
 
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Man kann es trotzdem zivilisiert machen, aber da haben alle bei der Bahn versagt. Dem Kunden ist ein reibungsloser Betrieb wichtig. Wenn die Bahn jetzt gesagt hätte - 5% Tariferhöhung damit wir denen die Gehälter erhöhen können - ich hätt nix dagegen. Aber so wie die da mit dem Kopf durch die Wand marschiert sind, wundert es mich gar nicht das die Bahn diese Abteilung so weit wie möglich verkleiern will und alles automatisieren.
Das so eine kleine Gruppe das halbe Land flachlegt, geht mir nicht in den Kopf.

Wie soll man denn deiner Meinung nach zivilisiert streiken können? Ein Streik trifft immer die Kundschaft, das ist dann das Druckmittel auf die Arbeitnehmer, ein Streik ohne Auswirkungen ist komplett sinnlos.

Im Prinzip sind sie eine der wenigen Gruppen die ihre frühere Macht noch behalten haben.
 
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Wie soll man denn deiner Meinung nach zivilisiert streiken können? Ein Streik trifft immer die Kundschaft, das ist dann das Druckmittel auf die Arbeitnehmer, ein Streik ohne Auswirkungen ist komplett sinnlos.

Im Prinzip sind sie eine der wenigen Gruppen die ihre frühere Macht noch behalten haben.

Zivilisiert heißt einfach mal so verhandeln das es weder jemanden (ausser die betroffenen Parteien) beschäftigt noch wem auffällt.
Streik sollte der letzte Ausweg sein, nicht das Allheilmittel.
Denn streiken führt zwar früher oder später zum Erfolg (weil die Firma ansonsten einfach viel mehr Geld verliert als das was die Arbeitnehmer fordern), aber es hat auch massive Auswirkungen auf die Firmen. Ruinierter Ruf, massiver Geldverlust, sehr unzufriedene Aktionäre und vieles mehr. Man gefährdet seinen eigenen Arbeitsplatz damit.

Man sollte auch unterscheiden was bestreikt wird, ein kleiner Laden um die Ecke, von denen es noch 50 in der Stadt gibt (keine Nachteile für Kunden, nur für die Firma) oder ein internationaler Konzern der so massiv und alternativlos ist wie die DB oder Lufthansa - da legt man alles flach.
Mich wundert es eh warum gerade die streiken, die eh schon an der Spitze stehen, mehr verdienen als Kollegen in anderen Bereichen bei weniger Arbeitszeit und trotzdem immer mehr fordern.
Die, denen es wirklich nicht gut geht, die meckern höchstens mal, arbeiten aber weiter.

Naja genug Offtopic hier, die Lokführer kriegen jetzt ihr Fett weg und ich kann mir schon so einige zufriedene Kunden vorstellen die dann schnell, pünktlich und mit weniger komischen Ansagen mit dem Zug reisen können.
 
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Entschuldigung, aber deine Aussage ist absolut realitätsfern!
Um an gewisse Dinge für die Zukunft denken zu können, zum Bsp. der Kauf eines neuen Autos, muss ich Geld sparen. Oder nehmen wir das Ersparen von Geld zum Kauf einer neuen Grafikkarte...
Man sagte auch gerne "spare in der Zeit, so hast du in der Not". Wenn das kein zukunftsorientiertes Denken sein soll....
Erst Lesen dann Antworten! Die DB will mit dem Autonomen Fahren Geld sparen und denkt nicht daran wie es den Lokführern geht die dabei ihren Job verlieren.


Ich möchte nicht bergüßen, dass ein solcher Weg empfehlenswert wäre, aber unter Betrachtung des bereits von anderen Forenmitgliedern genannten Begriffs Instudrie 4.0 solltest du diese Frage ebenso für viele andere Berufsgruppen stellen.
Ich kann spontan keine konkreten Berufsgruppen nennen, aber man denke schlicht an die Industriealisierung des letzten Jahrhunderts. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich ähnliche Fragen bereits zu dieser Zeit gestellt haben. Und was ist daraus geworden? Man betrachte die Geschichte und erfahre die Antwort.
Und was passierte mit der Industrielasierung ? Viele haben eine Stelle bekommen und konnten endlich arbeiten gehen aber leider waren die Mitarbeiter viel zu teuer für die Unternehmen und so wurden sie immer mehr durch Maschinen ersetzt.

Ich stimme dem Ausbau zu - aber unter Enschränkungen.
Ein Ausbau macht in meinen Augen eher Sinn, wenn er dem Wandel anderer Zweige in unserem Lande angepasst werden würde. Was bringt ein Ausbau in einem Gebiet in dem fast niemand lebt und die Anschlusszeiten dennoch weitreichend sind? In einem solche Gebiet werden sich mittelfristig nicht derart viele Menschen ansiedeln, sodass ein vergleichbarer Ausbau einer Infrastuktur von Nöten wäre. Ganz anders sieht es in Ballungsgebieten aus. Nicht nur das, man kann es vielleicht gar mit dem Wohnungsmarkt abgleichen. Es gibt Klagen gegen Ferienwohnungsbetreiber im gewerblichen Bereich, die den entsprechenden Wohnraum zur Miete bereitstellen sollen.
Man mag davon aktuell halten was man will, jedoch war eine weitere Aussage der Ferienwohnungsbetreiber, dass eben diese gefordertete Bereitstellung von angeblich 4.000 Ferienwohnungen dem Bedarf von mehreren 10.000-enden benötigten Wohnungen nicht annähernd gleichkommen würde.

Betrachtet man die angegebenen Zahlen mag dies zutreffen, jedoch, und so ist meine persönliche Meinung, ist jeder Tropfen wert, auch wenn er nur temporär wäre.
Du hast nicht verstanden was ich gemeint habe, die Züge der DB sind nicht immer Pünktlich und genau da sollte die DB anfangen Geld hineinzustecken um dieses Problem zu beseitigen.


Soll das ein Scherz sein?
Ist dieser Kommentar nach 0.0000001 Sekunden des Lesens des Artikels enstanden???
Ich möchte dich dafür nicht persönlich ansprechen, jedoch misbrauche ich deine Aussage gerade nur zu gern um etwas anderes zu kritisieren:

Mir erscheint es all zu sehr, dass viele Kommentare in einem Thread lediglich im Affekt entstehen und kaum jemand seine vorhandenen Zellen im Kopf bemüht.

"Bedingungsloses Grundeinkommen" - sorry, wenn ich nur daran denke, so frage ich mich auch hier welche Argrumente es gäbe....
Mag das jemand mal mit "Hartz IV" vergleichen?



Ich bekomme das blanke Kotzen wenn ich mich mal dem hier veröffentlichen Kommentaren widme....oder ich werde schlicht weg einfach nur alt.
Sein Kommentar war nicht ernst gemeint, solltest mal die Emojis beachten die jemand benutzt, das macht alles einfacher. :) Und zur Info, du bist in einem Forum also akzeptiere die Meinung anderer und schreib nicht das du das "blanke Kotzen" bekommst wenn du unsere Kommentare liest!
 
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Zivilisiert heißt einfach mal so verhandeln das es weder jemanden (ausser die betroffenen Parteien) beschäftigt noch wem auffällt.
Streik sollte der letzte Ausweg sein, nicht das Allheilmittel.
Denn streiken führt zwar früher oder später zum Erfolg (weil die Firma ansonsten einfach viel mehr Geld verliert als das was die Arbeitnehmer fordern), aber es hat auch massive Auswirkungen auf die Firmen. Ruinierter Ruf, massiver Geldverlust, sehr unzufriedene Aktionäre und vieles mehr. Man gefährdet seinen eigenen Arbeitsplatz damit.

Man sollte auch unterscheiden was bestreikt wird, ein kleiner Laden um die Ecke, von denen es noch 50 in der Stadt gibt (keine Nachteile für Kunden, nur für die Firma) oder ein internationaler Konzern der so massiv und alternativlos ist wie die DB oder Lufthansa - da legt man alles flach.
Mich wundert es eh warum gerade die streiken, die eh schon an der Spitze stehen, mehr verdienen als Kollegen in anderen Bereichen bei weniger Arbeitszeit und trotzdem immer mehr fordern.
Die, denen es wirklich nicht gut geht, die meckern höchstens mal, arbeiten aber weiter.

Naja genug Offtopic hier, die Lokführer kriegen jetzt ihr Fett weg und ich kann mir schon so einige zufriedene Kunden vorstellen die dann schnell, pünktlich und mit weniger komischen Ansagen mit dem Zug reisen können.

Tja, Streikrecht, sowas dummes aber auch.
Es wurde doch verhandelt, nur kam es zu keiner Einigung. Die Gewerkschaft ist in erster Linie für die Arbeitnehmer da und soll für bestmögliche Bedingungen sorgen, und das ist gut so. In anderen Ländern gibt es so etwas wie eine Arbeitnehmervertretung nicht, und die hätten sowas liebend gerne.

Das dadurch ein Nachteil für Kunden entsteht ist klar, das liegt in der Natur der Sache. Und manche Firmen bzw manche Gewerkschaften haben halt mehr Macht, oder haben sie nicht schrittweise abgegeben (und die jetzigen Arbeitnehmer können es ihnen danken).

Deine Tariferhöhung von 5% oder was. Ja genau, dich würde es nicht stören, mich aber sehr wohl. Dann würde ich pro Monat für meine Karte statt 89€ nämlich knapp 94€ zahlen. Und wie viel dann von der Summe wirklich bei den Arbeitnehmern ankommt, und wie viel bei den Aktionären kann man sich auch denken.
 
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Dieser Satz , Zitat: "Sicherer wäre es natürlich, zunächst auf Güterzüge zu setzen, wo am Rollmaterial nur Sachschaden entstehen kann.", zeigt, das hier ein absoluter Laie am Werk war.
Das man Sachschäden nur befürchtet, ist nur der günstigste Fall, aber wenn Container, oder Kesselwagen, bzw. auch Silo-Wagen mit den orangen UN-Tafeln auftauchen, ists mit "nur Sachschaden" schnell zu ende, wenn diese Leck schlagen.
Je nachdem, was da geladen ist, kann es unter ganz einfachen Umständen einen verheerenden Massenmord bedeuten, wenn sich massive Gaswolken, oder noch dazu immens heftige Explosionen ereignen.
Werter Autor, das willst du nicht vor, oder gar nur in entfernterer Nähe miterleben.
In Siedlungsgebieten sind schnell mehrere 100-1000de Tote zu beklagen.
Die Lektüre zu den Gefahrgutvorschriften gibt ziemlich deutlich wieder, was so alles transportiert wird, da ist das Benzin das wohl bekannteste.
Ganz interessant wird es bei Nebel/Regen und einer austretenden Ladung, wo auf der UN-Tafel ein X zu finden ist.
Wehe dem!!!

Was die Technik jedenfalls nicht kann, zumindest mit den geplanten System, ob ein Baum im Fahrweg liegt, oder ein Schienenbruch vorhanden ist.
Ein Lokführer kann das genauso gut, wenn nicht sogar besser.
Optische Sensoren können wohl einen Baum auf gerader Strecke orten, aber einen Schienenbruch erst, wenn der Zug drüber fährt.
Außerdem ist das gesamte Schienennetz in Deutschland sowieso kein gesamtgeschlossenes System.
In Belgien hat es ja erst kürzlich gezeigt, das ein Blitzschlag, halt auch ein Zugsicherung-und Leitsystem an seine Grenzen bringen kann, eben hier mit tötlichen Folgen.

Betrachtet man dann dieses hier schon genannte ETCS-System ist das zwar eine schöne Sache, nur gibt es für diese Ausrüstung gleich vier Hersteller, die es bis Heute nicht schaffen, jedes und alles kompatibel untereinander nutzbar zu machen, ohne das massive Probleme auftreten.
Dann soll das auch noch EU-weit funktionieren.
Dazu kommt noch, das jedes EU-Land seine eigenen Eisenbahnvorschriften behalten wird.
Solange es da keine Vereinheitlichung gibt, wird es nur ein ewiges Experimentieren geben, eben mit entsprechenden Pestigeobjekten.
Das ewige Experiment Eisenbahn, findet ja schon seit 1994 hier statt, denn nicht mal ein deutschlandweit einheitliches Signalsystem ist bis heute verfügbar.
Man braucht ja ein Stuttgart 21, welches ein Faß ohne Boden ist, vergleichbar mit dem BER.
Eine grundsätzlich strikte Trennung, zwischen Personen und Güterverkehr, durch wirklich voneinander getrennt nutzbare Schienenwege, ließe eine höhere Frequentierung beider Bereich zu und kann gegebenenfalls zur Streckenentlastung während Instandhaltungsmaßnahmen, oder Störungen herhalten.
Nein das kostet Geld, man baut lieber das vorhandene noch weiter zurück, anstatt es mit dem Geld von ST21 zu sanieren.
Aber das machen wir ja alle mehr oder weniger freiwillig, mir unseren Steuern.
Die DB hält lieber ihre verlustreichen Nebensparten und Tochterunternehmungen am leben, damit nicht auch noch hohe Steuern fällig werden, oder man wirklich selbst 100%ig in die eigene Eisenbahn investiert.

Eines ist gewiß, solange nur noch kaufmännisch, bzw. gewinnorientierte Aspekte, sich um Sicherheit kümmern, werden Fachmänner immer weniger, dafür die Leiharbeiter mit der Universaleignung für alle und jede Arbeit immer mehr, die für Mindestlöhne eine 20 Stundenwoche erleben, oder alle nur noch in einem sogenannten Serviceunternehmen tätig sein werden, wo kein Mindestlohn mehr greift.
Das ist unsere Zukunft!
Wieviel Arbeitslosengeld bekommt man dann noch, wenn man schon so wenig bekommt, obwohl man wesentlich mehr "verdient", bekommen müßte.
Der Mensch ist nichts mehr Wert und deshalb muß er, für seinen Wert, sich seine Wertigkeit, bei seines besser gestellt Gleichen, erkämpfen.
Es wird sich die Geschichte wiederholen, wenn es wieder sogenannte "Maschinenstürmer" geben wird.
 
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AW: Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

Zivilisiert heißt einfach mal so verhandeln das es weder jemanden (ausser die betroffenen Parteien) beschäftigt noch wem auffällt.
Streik sollte der letzte Ausweg sein, nicht das Allheilmittel.

Der Punkt ist die Bahn wollte der GDL bei ihren Forderungen nach einer besseren Arbeitszeitregelung nicht entgegenkommen, auch beim Gehalt war man sich uneinig. Es wurde im Vorfeld verhandelt (es gibt auch eine sogenannte Friedenspflicht). Desweiteren bestand die Bahn darauf die freien Gewerkschaften zu zerschlagen (Tarifeinheitsgesetz). Nachdem nichts mehr half mußte gestreikt werden, was ihr gutes Recht war.

Denn streiken führt zwar früher oder später zum Erfolg (weil die Firma ansonsten einfach viel mehr Geld verliert als das was die Arbeitnehmer fordern), aber es hat auch massive Auswirkungen auf die Firmen. Ruinierter Ruf, massiver Geldverlust, sehr unzufriedene Aktionäre und vieles mehr.

Das ist das Wesen eines Streiks, nur so übt man Druck aus. Wenn es keine Auswirkungen auf die Firmen oder Aktionäre hätte, dann wäre es komplett sinnlos.

Man gefährdet seinen eigenen Arbeitsplatz damit.

Mit dieser tollen Begründung hält man die Gewerkschaften seit gut 25 Jahren in Schach und die sind so blöd sich das bieten zu lassen. Im Wort "Arbeitskampf" steckt das Wort "Kampf" drin, das ist kein friedliches verhandeln, die Arbeitnehmer wollen mehr Geld und die Arbeitgeber wollen es ihnen nicht geben, das gibt Krach (oder es sollte ihn zumindest geben). Nachdem die großen Gewerkschaften seit Jahrzehnten kein Rückgrad mehr haben und die SPD ihre Wähler verraten hat, kracht es nun an der Wahlurne, eventuell lernen sie ja etwas wenn die AFD über 25% kommt. Wobei es auch lustig ist das ausgerechnet eine Partei, welche die FDP wie einen Kommunistenhaufen aussehen läßt, sich zur Protestpartei der Arbeitslosen und sozial schwachen entwickelt (gut, Protestparteien müssen nie vernünftig sein).
 
AW: Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

So viele Sachen verwirbelst du in einen Beitrag, kann man ja nicht auf alles antworten. Also ich behaupte, dass die Gefahr Mensch bedeutend höher ist, als die einer Maschine. Wie groß war das gejammer nach Bad Aibling wo ein Fahrdienstleiter falsche Knöpfe drückte , als er auf dem Handy Candy Crush spielte und dies 10 Menschen das Leben gekostet hat.

Und da würde ein automatisch fahrender Zug genau was ändern? Dann fahren sie halt automatisch aufeinander zu. Denn einen Fahrdienstleiter braucht man auch für die automatischen Züge. Man müsste genau das Gegenteil manchen, nämlich vermehrt wieder das 4 Augen Prinzip einführen - und nicht Personal einsparen. Genauso wie es ja bei Flugzeugen auch wieder ist, 2 Personen müssen immer im Cockpit sein.

ETCS Level3 funktioniert übrigens analog zu Level 2.

Äh, nein. Level 3 untescheidet sich vor allem bei der Infrastruktur entscheidend von Level2.

Vor allem der aktuelle Stand vom LZB in Deutschland zeigt doch schon längst, dass vollautomatische Steuerung der Fahr- und Bremsvorgänge problemlos möglich sind.

Eines können aber beide Systeme nicht, nämlich exakt an einem Bahnsteig halten. Da liegt der Knackpunkt, fahren und die GEschwindigkeit ändern kann man schnell mal automatisch, stehen bleiben ist aber das entscheidende.

... doch auf den Linken Monitor schauen und in Echtzeit beobachten wie die Strecke in 15-20km freigegeben ist (Signalstellungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Bahnhofe usw.) und aller 30Sek die Sifa-Taste betätigen, damit man nicht wegpennt!

Weder in LZB noch in ETCS erkennt man Bahnhöfe am Bildschirm.

Genauso wenig sieht man in diesen Systemen unregelmäßigkeiten an der Streckeninfrastruktur. Auch wenn es sich scheinbar viele nicht vorstellen können, einen Zug fahren, auch mit LZB oder ETCS ist schon ein bisschen mehr als aus dem Fenster zu glotzen und die Sifa Taste zu drücken.

Vor allem was ist wenn das System ausfällt? Heute kein Problem, der Lokführer fährt einfach manuell weiter. Wenn keiner da ist steht die Mühle erstmal.

... hat das auch und wird dazu sogar noch schlechter bezahlt.. aber da ist es ja okay.

Nein das ist genauso wenig ok.

Zivilisiert heißt einfach mal so verhandeln das es weder jemanden (ausser die betroffenen Parteien) beschäftigt noch wem auffällt.

Als ob man das nicht versucht hätte ... Die Verhandlungen sind doch schon Jahre gelaufen bevor es überhaupt nur die Androhung von Streik gegeben hat. In das Blickfeld der Öffentlichkeit kam es halt erst mit dem Streik,
 
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AW: Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

Ich finde es wirklich sehr schade, wie hier manche Leute diesen alten und auch traditionsreichen Beruf des Lokführers über die Klippe stoßen nur weil diese für ihr Recht gekämpft haben und die DB in den letzten Jahren einfach nur Mist gebaut hat.

Das mit der Automatisierung sehe ich auch nicht nur deshalb sehr kritisch. So ein System ist leider absolut nicht Ausfallsicher und ohne Personal auf langer, offener Strecke (im Gegensatz zum U-Bahn Tunnel) nicht rational einsetzbar. Da fängt es mit Bergabfahrten (richtiges Bremsen und eingreifen) an. Das wird heute immer noch (zu Recht) händisch vom Lokführer übernommen. Auch bei den großen Strecken in Amerika.

Was ist denn bspw. wenn der Zug ohne Führer hinter dem Rückmelder aus technischen Gründen (Motorschaden) stehen bleibt, das System eines anderen Zuges das noch nicht weiß, weil kein Lokführer Bescheid sagt bzw. Noch Zeit ist bis zum nächsten Rückmelder und es deshalb zum Zusammenstoß kommt?

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Die Bahn... die größte fahrende Minus-Bilanz in Deutschland. Unfähig, unhöflich, überteuert und nur durch Subvenstionen und unsere Steuergelder überhaupt Lebensfähig.
Und jetzt dass? "Wie werden wir nur diese blöden Mitarbeiter und Gewerkschaften los...", das war hier wohl die Frage. Und hey, menschliches Versagen gibt es bei den Unfällen dann auch nicht mehr.
 
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Unfähig, unhöflich, überteuert

Ist das nicht allgemein im öffentlichen Nahverkehr der Fall? Wenn ich die Busse bei uns mit der Bahn vergleiche(Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Preis) dann sind die Busse noch wesentlich schlimmer :daumen2:
Ich bin eigentlich kein riesen Fan der Bahn, allerdings ist sie für mich alternativlos und wird es die nächsten Jahre auch noch bleiben.
Obwohl ich es verstehen kann, dass Mitarbeiter für bessere Bedingungen streiken, habe ich seit den ganzen GDL Streiks letztes Jahr einen "Hasskick" auf alle Bahngewerkschaften.
Folglich wäre es mir als Kunde sogar ganz recht, wenn die Züge irgendwann automatisch fahren...

Mal ganz nebenbei: Die Bahn existiert auch nur noch, weil sie vom Staat am Leben erhalten wird, und unsere Autobahnen eh schon viel zu voll sind. Leider ist die Bahn der einzige Weg, abgesehen vom Auto, in die nächste Stadt zu kommen.
 
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Mal ganz nebenbei: Die Bahn existiert auch nur noch, weil sie vom Staat am Leben erhalten wird ...

Das gilt nicht nur für die Bahn, sondern für alle Unternehmen die im öffentlichen Personennahverkehr, egal ob Bus oder Bahn, tätig sind. Um angemessene Ticketpreise zu ermöglichen ist eine Subvention unumgänglich. Man könnte natürlich auch zum amerikanischen System übergehen, da gibt es kaum Subventionen für den öffentlichen Verkehr. Dort zahlen dann halt die Eltern 3 bis 4 tausend Dollar pro Jahr damit ihr Kind mit dem Schulbus in die Schule fahren kann. Das die Städte in Europa, sollte man den ÖPNV nicht mehr suventionieren, einen derartigen Ansturm an PKWs niemals werden verkraften können, damit muss man dann leben, 100km Stau wie man es aktuell nur aus China kennt, samt Smog Glocke wären dann natürlich die tägliche Realität.

Oder man macht es wie die Schweiz, investiert weitaus mehr in den öffentlichen Verkehr, baut ein ordentliches Netz auf, sorgt für ein angemessenes Ansehen der Bahn in der Bevölkerung, untersagt den Individualverkehr in manchen Städten komplett und erreicht damit eine Lebensqualität die es so sonst kaum wo in Europa gibt.

Wenn man schon Subventionen im Verkehr kritisieren möchte, dann wäre es vielleicht die verdeckte Subvention der Fernbusse duch die Mautbefreiung - als ob die Autobahnen nicht eh schon marode genug wären.
 
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