Ich arbeite das mal aus meiner Brille ab:
Mir macht das alles Sorgen.
Mir nicht, Berufsoptimist
Definitiv ein big point, der durchaus einher geht mit dem auch bei uns festgestellten Wassermangel.
Weil, warm und mehr Umweltereignisse ist das Eine, kein (Trink-)wasser für Mensch, Felder und Vieh etwas deutlich größeres.
Der Erdball hat per se hat schon deutlich größere Klimaschwankungen hinter sich, für biologisches Leben an sich alles überlebbar.
Die Kernfrage ist also, ab wann wird es für die Menschheit und deren Versorgung unerträglich.
Hier machen wir derzeit bei uns in den Alpen eine sehr beunruhigende Feststellung.
Die Bäche versiegen - massiv.
Hatten wir noch nie.
Der bei mir um die Ecke liegende "Weissbach" ist quasi nicht mehr da (weniger als Rinnsal) und führte noch letzten Sommer gute 30-35 cm Wassertiefe im Mittel.
Hasste schon in den Alpen kein Wasser mehr, wirds für das umliegende Flachland ja auch nicht lustiger.
Gegensteuern...
Schwierig...
Ich lese hobbymäßig fast alles bzgl. Klimaänderung durch, egal aus welchem Land.
Gefühlt (aber nicht beweisbar, da streiten sich ja die gelehrten Profis) haben wir zwei Effekte:
1. Grundsätzliche Klimaänderung der Erde.
2. Überlagerung, Verstärkung und Beschleunigung der Klimaänderungen durch den sog. anthropologischen Klimawandel
Da das Klimasystem der Erde sehr träge ist, dürfte das Thema "Beschleunigung" bzw. "Entschleunigung" schon durch sein.
Die Effekte, die wir jetzt als Beschleunigung wahrnehmen, sind schon durch den Menschen vor Jahrzehnten ausgelöst worden.
Bleibt also die Vermeidung zus. Verstärkungseffekte.
Guggt man sich dann CO2 Emitter an, ist es nicht die so gescholtene Landwirtschaft (grob 20-25% in Summe als Verursacher und davon ca. 10-15% Rindviechpupse, sondern eben doch Industrie, Verkehr, Energieerzeugung.
Selbst wenn wir alle Veganer werden würden, hätten wir also immer noch 85-90% von den 25% Absolutanteil an CO2.
Eine Reduktion hier ist natürlich auch hier sinnig, aber die größeren Hebel sind eindeutig bei der Energiegewinnung, Verkehr/Mobilität und Industrie zu finden.
Ein großer Hebel um 10% rumzureissen, macht mehr Sinn als ein kleinerer um 15% herumzureissen.
Wo das endet?
KeineAhnung.
Langfristig vielleicht dort, das wir -egal ob Gas da ist oder nicht oder alles irgendwann regenerativ ist, die Wohnungen im Winter grundsätzlich eben nur noch 17-18° warm sein werden.
Oder dass privater verkehr komplett zum erliegen kommt.
Oder das wir tonnenweise Unbeschäftigte haben werden, weil die industrie zwangsweise heruntergefahren werden muss.
Aber: es ist alles überlebbar und der Mensch ist im Notfall sehr anpassungsfähig
Ach, so was gabs schon immer und wird es immer wieder geben.
Der Hype darum ging mir ordentlich gegen den Strich udn war m. E. völlig übertrieben.
so what, dann gibts halt 2% weniger Menschen auf dem Planeten und wenns mich trifft = kismet, kannste eh nicht ändern
Im Prinzip holen wir alle normalen Preissteigerungen der letzten 2-3 Jahrzehnte auf ei mal nach.
Wir haben viel zu lange, viel zu billig in D. gelebt.
0% Zins und Billionen € von Stützungskäufe der EZB über Jahrzehnte ist NICHT normal für einen Wirtschaftskreislauf.
Die Gurus haben das schon lange vorhergesagt, Ukraine + Pandemie waren lediglich der auslösende Katalysator eine eh eintretenden Ereignisses.
Ukrainekrieg und vielleicht auch noch China/Taiwan.
Jeder Krieg geht irgendwann auch mal wieder vorbei...
Keine rosigen Zukunftsaussichten.
Du hast gerade ne Pizza Hawaii genossen, machst Musik und klimperst hier deine Gendanken - das Leben ist schön!
Die Welt gerät aus den Fugen.
Nö, nur im Kopf.