Der Rest der Welt 2022

compisucher

Lötkolbengott/-göttin
Neuer Thread, um das eine oder andere Thema außerhalb von Ukraine, Taiwan oder Gas u. dgl. zu beleuchten.

Zweifellos sind wir in Europa/Deutschland in den aktuell bekannten Themen auch medial "gefangen",
weil es uns auch unmittelbar oder zumindest mittelbar betrifft.
Unbedarft davon, haben andere Länder u. U. einen völlig anderen Fokus, andere Probleme, andere Themen, die man dann hier zur allgemeinen Information sammeln könnte.

Ich beginne mit einem CNN Bericht aus Haiti, der die alltägliche Gewalt und Bandenkriminalität auf den Straßen darstellt:
 
Neuer Thread, um das eine oder andere Thema außerhalb von Ukraine, Taiwan oder Gas u. dgl. zu beleuchten.

Zweifellos sind wir in Europa/Deutschland in den aktuell bekannten Themen auch medial "gefangen",
weil es uns auch unmittelbar oder zumindest mittelbar betrifft.
Unbedarft davon, haben andere Länder u. U. einen völlig anderen Fokus, andere Probleme, andere Themen, die man dann hier zur allgemeinen Information sammeln könnte.

Ich beginne mit einem CNN Bericht aus Haiti, der die alltägliche Gewalt und Bandenkriminalität auf den Straßen darstellt:
Das wird eine richtig laaaange Liste, was die, außerhalb der deutschen Blase, bewegt.
1. Widerrechtliches Vorgehen gegen die indigene Bevölkerung in Brasilien > widerechtliche Abholzung von Regenwald
2. Was macht eigentlich ITER? > Energiegewinnung > Umwelt -und Klimaschutz
3. Trinkwasserversorgung in Afrika
4. Plastik in den Ozeanen
5. Sind wir alleine im Universum? :D
6. etc. / usw./ uvm.
Gruß T.
 
Das wird eine richtig laaaange Liste, was die, außerhalb der deutschen Blase, bewegt.
1. Widerrechtliches Vorgehen gegen die indigene Bevölkerung in Brasilien > widerechtliche Abholzung von Regenwald
2. Was macht eigentlich ITER? > Energiegewinnung > Umwelt -und Klimaschutz
3. Trinkwasserversorgung in Afrika
4. Plastik in den Ozeanen
5. Sind wir alleine im Universum? :D
6. etc. / usw./ uvm.
Gruß T.
Na denn, schieß los, mit dem was dich interessiert/bewegt... :daumen:
 
Na denn, schieß los, mit dem was dich interessiert/bewegt... :daumen:
Meiner Meining nach das Kernproblem:
Wirklich bewegt mich tasächlich die zunehmde Respektlosigkeit und Agressivität in unserer Gesellschaft.
Und das es anscheinend nur noch sehr wenige Menschen gibt, die vermeintliche "informationen" hinterfragen. Alles was wir vorgesetzt bekommen, wird als bare Münze genommen. Wo sind all die investigativen Journalisten hin??? Philosophen wie Precht werden mundtot gemacht, weil jemand eine unbequme Meinung vertritt.
Denken scheint nicht mehr erwünscht zu sein.
Gruß T.
 
Meiner Meining nach das Kernproblem:
Wirklich bewegt mich tasächlich die zunehmde Respektlosigkeit und Agressivität in unserer Gesellschaft.
Und das es anscheinend nur noch sehr wenige Menschen gibt, die vermeintliche "informationen" hinterfragen. Alles was wir vorgesetzt bekommen, wird als bare Münze genommen. Wo sind all die investigativen Journalisten hin??? Philosophen wie Precht werden mundtot gemacht, weil jemand eine unbequme Meinung vertritt.
Denken scheint nicht mehr erwünscht zu sein.
Gruß T.
Oh, dass ist ein großes Thema und in Bezug auf Deine Äußerung in Richtung von Herrn Precht haben wir wohl eine ähnliche Denke.
Die Gesellschaft hat da eine Art "gleiche Ausrichtung" klaglos hingenommen und Widerspruch meist als "Schwurbeln" abgestempelt, ohne zu hinterfragen, ob an dem einen oder anderen evtl. doch was dran sein könnte.
Das investigative Hinterfragen per se ist erschwert, weil gesellschaftlich selbst aufgelegte "Normen" die grundsätzliche Diskussion verhindert.

Schätze, das dieser Thread eine Totgeburt wird, sollte so ein Thema überhaupt auf die Agenda kommen.

Der beispielhafte Witz ist, dass Telegram bei einigen Themen sofort DIE Schwurblerplattform ist, geht aber über Telegram eine Wasserstandsmeldung der ukrainischen Führung oder eines russischen Staatsvertreters übern Äther, wird von der jeweiligen Anhängerschaft in keiner Weise hinterfragt, ob das nun "Nachricht" oder "Blödsinn" ist.

Die kritische Auseinandersetzung mit der Meldung per se findet gar nicht mehr statt.
Als hätte irgendwer bei Vielen das eigenständige Denken per Knopfdruck ausgeschaltet.

Und ja:
Wirklich bewegt mich tasächlich die zunehmde Respektlosigkeit und Agressivität in unserer Gesellschaft.

Weil viele es verlernt haben, konstruktiv Argumente auszutauschen ohne persönlich jemanden anzugreifen.
Nur weil jemand eine andere Sicht der Dinge hat, muss die eigene Meinung nicht zwangsweise die mit Löffeln gefressene Weisheit sein.
Vielleicht sollten wir einfach mal wieder lernen zuzuhören, statt niederzubrüllen - wäre ein Anfang...

PS: Ich schließe mich hierbei nicht aus (!)
 
Schätze, das dieser Thread eine Totgeburt wird,
Das sicher nicht - aber es würde sich anbieten, das Thema spezieller zu wählen denn sonst wirds chaotisch. Besser wäre, sich abgegrenzte Themen zu suchen (von Tolotos' Liste beispielsweise...) und die einzeln zu beackern als einen "Laber-über-alles-Thread" zu versuchen, das geht erfahrungsgemäß eher schief. ;-)
 
Merci für den Tipp, @Incredible Alk !

Also was mich in der Liste von @Tolotos66 zuerst anspricht, wäre die weltweite Wasserversorgung.
Schlichtweg, weil es ja auch bei uns ein Thema ist.
Dass unsere westlichen Nachbarn ein Problem haben und das Kalifornien seit 15 Jahren Dauerbrand hat, ist bekannt.
Aber ich habe kaum einen Plan, wie es sonst wo aussieht.
Afrika wäre da ein Anfang und bei mir ein weisses Stück Papier im Kopf.
 
Mir macht das alles Sorgen. Klimaerwärmung, Corona, Inflation, Ukrainekrieg und vielleicht auch noch China/Taiwan.
Keine rosigen Zukunftsaussichten. Die Welt gerät aus den Fugen.
Irgendwie ist alles negativ aber man muß trotzdem versuchen positiv zu bleiben. Weil es sonst eine Kapitulation wäre.
Natürlich gibt es Menschen denen es noch viel schlechter geht. Z.B. in 3. Welt Ländern.
Fast 1 Milliarde Menschen sind vom Hunger betroffen:
Welthunger
Zukünftig wird es wohl gewaltige Flüchtlingsbewegungen geben. Nicht nur wegen Kriegen.
Sondern auch weil viele Menschen nicht mehr in ihrer Heimat wegen Klimaveränderungen leben können.
Weil die Meeresspiegel ansteigen. Aber auch weil die Wüstengebiete größer werden. Und neue Trockengebiete entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine rosigen Zukunftsaussichten. Die Welt gerät aus den Fugen.
Du neigst schon zum Teil zum dramatisieren :) auch in den anderen Thread zwecks Treshhold. :)

Klar gibt es hier und da Krisen aber die gab es schon immer. Zum Teil wäre es auch ratsam hin und wieder den Blick vom großen Ganzen zu lösen und die kleinen Dinge im Leben beachten. Da sehe ich zu oft das sich Menschen die vorher Diskrepanzen hatten wieder einig sind. Ich freue mich darüber das mir eine Katze einige Meter folgt.

Es ist ziemlich einfach sich in dem Strudel der negativen Berichterstattung zu verlieren und der Meinung zu sein die Welt wäre mies. Leider wird eher weniger berichtet was alles Gutes auf dieser Welt passiert.

Bisschen OT aber wollte nur mal mein Senf dazugeben.

Und was Klima oder Wasser angeht so tragen wir alle ein Beitrag dazu. So hart es klingt.
 
Ich arbeite das mal aus meiner Brille ab:
Mir macht das alles Sorgen.
Mir nicht, Berufsoptimist
Definitiv ein big point, der durchaus einher geht mit dem auch bei uns festgestellten Wassermangel.
Weil, warm und mehr Umweltereignisse ist das Eine, kein (Trink-)wasser für Mensch, Felder und Vieh etwas deutlich größeres.
Der Erdball hat per se hat schon deutlich größere Klimaschwankungen hinter sich, für biologisches Leben an sich alles überlebbar.
Die Kernfrage ist also, ab wann wird es für die Menschheit und deren Versorgung unerträglich.

Hier machen wir derzeit bei uns in den Alpen eine sehr beunruhigende Feststellung.
Die Bäche versiegen - massiv.
Hatten wir noch nie.
Der bei mir um die Ecke liegende "Weissbach" ist quasi nicht mehr da (weniger als Rinnsal) und führte noch letzten Sommer gute 30-35 cm Wassertiefe im Mittel.
Hasste schon in den Alpen kein Wasser mehr, wirds für das umliegende Flachland ja auch nicht lustiger.

Gegensteuern...
Schwierig...
Ich lese hobbymäßig fast alles bzgl. Klimaänderung durch, egal aus welchem Land.
Gefühlt (aber nicht beweisbar, da streiten sich ja die gelehrten Profis) haben wir zwei Effekte:

1. Grundsätzliche Klimaänderung der Erde.
2. Überlagerung, Verstärkung und Beschleunigung der Klimaänderungen durch den sog. anthropologischen Klimawandel

Da das Klimasystem der Erde sehr träge ist, dürfte das Thema "Beschleunigung" bzw. "Entschleunigung" schon durch sein.
Die Effekte, die wir jetzt als Beschleunigung wahrnehmen, sind schon durch den Menschen vor Jahrzehnten ausgelöst worden.

Bleibt also die Vermeidung zus. Verstärkungseffekte.
Guggt man sich dann CO2 Emitter an, ist es nicht die so gescholtene Landwirtschaft (grob 20-25% in Summe als Verursacher und davon ca. 10-15% Rindviechpupse, sondern eben doch Industrie, Verkehr, Energieerzeugung.

Selbst wenn wir alle Veganer werden würden, hätten wir also immer noch 85-90% von den 25% Absolutanteil an CO2.
Eine Reduktion hier ist natürlich auch hier sinnig, aber die größeren Hebel sind eindeutig bei der Energiegewinnung, Verkehr/Mobilität und Industrie zu finden.
Ein großer Hebel um 10% rumzureissen, macht mehr Sinn als ein kleinerer um 15% herumzureissen.

Wo das endet?
KeineAhnung.
Langfristig vielleicht dort, das wir -egal ob Gas da ist oder nicht oder alles irgendwann regenerativ ist, die Wohnungen im Winter grundsätzlich eben nur noch 17-18° warm sein werden.
Oder dass privater verkehr komplett zum erliegen kommt.
Oder das wir tonnenweise Unbeschäftigte haben werden, weil die industrie zwangsweise heruntergefahren werden muss.

Aber: es ist alles überlebbar und der Mensch ist im Notfall sehr anpassungsfähig



Ach, so was gabs schon immer und wird es immer wieder geben.
Der Hype darum ging mir ordentlich gegen den Strich udn war m. E. völlig übertrieben.
so what, dann gibts halt 2% weniger Menschen auf dem Planeten und wenns mich trifft = kismet, kannste eh nicht ändern
Im Prinzip holen wir alle normalen Preissteigerungen der letzten 2-3 Jahrzehnte auf ei mal nach.
Wir haben viel zu lange, viel zu billig in D. gelebt.
0% Zins und Billionen € von Stützungskäufe der EZB über Jahrzehnte ist NICHT normal für einen Wirtschaftskreislauf.
Die Gurus haben das schon lange vorhergesagt, Ukraine + Pandemie waren lediglich der auslösende Katalysator eine eh eintretenden Ereignisses.
Ukrainekrieg und vielleicht auch noch China/Taiwan.
Jeder Krieg geht irgendwann auch mal wieder vorbei...
Keine rosigen Zukunftsaussichten.
Du hast gerade ne Pizza Hawaii genossen, machst Musik und klimperst hier deine Gendanken - das Leben ist schön!
Die Welt gerät aus den Fugen.
Nö, nur im Kopf.
 
Ich mache es mal hier rein, weil ich keinen passenden Fred gefunden habe:

Polen beziffert WK II Schäden auf 1,3 Bio. € und hätte wohl gerne das Geld.


Prinzipiell bin ich da auf Linie der BR:
Die Bundesregierung lehnt jegliche Reparationsforderungen ab. Für sie ist die Frage mit dem 2+4-Vertrag über die außenpolitischen Aspekte der deutschen Einheit abgeschlossen.

Wie seht ihr das?
 
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