Der Hardcore-Gamer, die etwas andere Berichterstattung.

EX-Buzz

Freizeitschrauber(in)
Wenn man Berichte über Gamer ließt, sind diese meist negativ belastet oder stellen den (Hardcore)Gamer in einem falschen Licht dar. Bei SpOn bin ich heute auf einen Artikel gestoßen, der diese spezielle Spezies auch mal von einer anderen Seite darstellt, sozial, gefühlvoll, herzlich....

Wie seht ihr das, ist dieser Artikel vllt. der Anfang einer Art Kehrtwendung vom Killerspiel spielenden Einzelgänger, derssen höchstes der Gefühle das spielen in kurzen Hosen im Sommer ist und der seine "sozialen" Kontakte nur per ICQ, IRC und Steam kennt?

Hier der Link zum Artikel: Spielemesse Gamescom: Fünf Thesen über den Hardcore-Gamer - SPIEGEL ONLINE
 
Kinder, die jede Woche viele Stunden damit verbringen, in "Minecraft" ihre Spielwelt aufzubauen, ganz ohne Kampf. In dieser Altersgruppe sind fast alle irgendwie hardcore, aber anders als die älteren, die sehnsüchtig auf den nächsten Teil einer Spieleserie warten, die sie schon seit 10 oder 12 Jahren begleitet. Die neuen Hardcore-Gamer werden etwas anders sein, im Schnitt weiblicher, womöglich noch sozialer, vielleicht mit etwas weniger kriegerischen Interessen. Auch sie werden die Branche wieder nach ihren Wünschen formen. Und auch sie wird die Branche lieben, fürchten und umwerben.
Jaja, die 10 bis 12 jährigen bei denen alles nur kunterbunt und in Regenbogenfarben auf dem PC läuft, zusammen mit Trash im Radio und dem "Popstar" vor der Webcam. Und Abends spielt man dann Bewejeled, weil sich alle brav an die Altersbegrenzung halten :lol:
Familienspiele interessieren den Hardcore-Gamer nicht. Er will herausgefordert werden.
Na klar, bei dem hohen Anspruch die die Spiele heutzutage an den Tag legen :lol::lol:
"Finde alle 1000 Schätze" - Kein Problem, sie sind ohnehin alle auf der Karte markiert, du brauchst nur hin zu laufen und sie abzuholen und dafür bekommst du ein Achievement --> "Du bist der Größte" :daumen:


Ach ja, immer wieder lustig sowas, versüßt einen den Kaffee am morgen. :daumen:


(Bevor das jemand falsch versteht: Ich übe hier Kritik an der Branche aus, nicht am Hardcore-Gamer ;-))
 
Eine interessante Sichtweise die hier dargelegt wird. Ich habe es mir gerne durchgelesen und kann gewisse Ansichten des Autors nachvollziehen. Jedoch ist dieser Artikel in einer gewissen Form recht einseitig geschrieben und wahrscheinlich nicht so einfach darzustellen wie es hier der Fall ist. Auf jedenfall erfrischend und sehr angenehm als Spieler ausnahmsweise mal nicht an den Pranger gestellt zu werden.

Viel interessanter sind jedoch die Kommentare auf diesen Artikel. Ich war positiv überrascht wie "relativ" gesittet und vor allem !höflich! auf zuvorkommende Art und Weise diskutiert wurde. Hier fand das "Sie" eine akkurate Anwendung mit großer Portion Selbstreflektion. Sehr angenehm zu sehen, dass nicht alle Spielenden (auch junge Leute [als Beispiel wäre der kommentierende Abiturient]) vollständig abgestumpft und in bester Trollmanier unflätiges von sich geben.
 
Der Gamer. Der Autofahrer. Der Arbeiter. Der Fußballfan. Der Camper.

Alles sind heterogene soziale Gruppen, die dadurch geprägt sind, dass sie aus viel Individuen mit ganz verschiedenen Interessen bestehen und eine einzige Sache gemeinsam haben.
Ich verstehe immer noch nicht, warum man versucht, Gamer erklären zu wollen. Der Versuch ist genauso sinnvoll wie Autofahrer allgemein als Gruppe beschreiben zu wollen.

Hardcoregamer ist für sich schon ein Kustbegriff. Was ist Hardcore? Wenn jemand mehr zockt als der Durchschnitt oder wenn jemand besonders gern zockt?
Oder sind das die Leute, die lieber gemeinsam zocken als gemeinsam saufen? Sind Pokerspieler auch Hardcoregamer oder beschränkt sich das auf Onlinepoker?
Zählt die Sekreterin, die täglich 2h Ihrer Arbeitszeit mit CandyCrush verbringt, auch als Hardcoregamerin?

Menschen spielen schon immer. Ich hab aber nie einen ähnlichen Artikel über Besucher einer Spielwarenmesse gelesen.
 
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Sehe ich ähnlich, was Hardcore ist uns was nicht, liegt immer im Auge des Betrachters. Für den einen sind 2h schon nah an der Grenze des "Freak" seins, für den anderen sind 6h normal.... wobei es ja in dem Artikel auch explizit angesprochen wurde, dass der HG sich nicht nur über die "Spielzeit" identifiziert, sonder auch zum Bsp. (was ich wirklich amüsant fand, und es hier im Forum auch des öfteren sehe bzw lese) das er sein(e) Lieblingsspiel(e) bis aufs Blut verteidigt, aber im gleich Atemzug den Publisher/Entwickler bei einer falschen entschiedung mit einem Shitstorm beklegen kann.... :D

Da finde ich , sieht man immer wieviel Herzblut man eigentlich in dieses Hobby steckt. Ich hoffe einfach, das in Zukunft mehr Menschen das Hobby "Gaming" differenzierter betrachten und es auch mal mit einem Augenzwinkern kommentieren ;)
 
Kann die Typen jemand mal bitte Kloppen? da steht zu 90% nur Trash drinnen >.<. Der Text erinnert mich an RTL mit den "Stinkenden, Fetten Gamern auf der GC.... "

Wieso können die nicht mal die Minecraft "Hardcore" Gamer in ruhe lassen?...
Aber das man durch Spielen neue Freunde findet steht da nicht, insofern ich es nicht überlesen habe.
 
Also weniger zum Artikel - aber der Begriff Hardcore Gamer stört mich immens
Einige haben es schon angesprochen ,aber wer oder was bestimmr was ein Hardcore Gamer ist ?
Diese Begriff ist einfach unnötig ,genauso wie Casual Gamer ,Konsolen Kiddies,Pc Masterrace Fanboys
Wer bestimmt das ? und wer sagt ,dass die eine Gruppe besser oder schlechter ist ?

Wir sind alles Gamer ,dieser Begriff sollte reixhen ,da muss man finde ich nix mehr unterscheiden

Zum Artikel : also ich finde ihn auch nicht so pralle ,aber es ist zumindest nicht ne rein abwertender Darstellung der Gamer
 
Welcher Teil des Artikels stört dich denn?

Um ehrlich zu sein ,es ist mir zu allgemein einfach

ein Bsp : der Hardcore Gamer liebt die Herausforderungen
Also ich selber halte ja Abstand vob diesen ganzen Begriffen wie Hardcore und Casual
Aber ich bin ja nach Zeitphase beides ,mal spiele ich leichte Spiele und gelegentlich mal gerne auch Spiele wie Mario Kart - also demnach bin ich ja ein Casual Gamer oder ? Was auch dafür spricht ,ich zocke in der Woche ,einfach aus Zeitgründen nicht so oft
Jedoch gibt es auch manchmal Phasen ,zn in der Ferienzeit/Winterzeit da will ich gefordert werden (Dark Souls) und spiele komplexere Spiele in Richtung Strategie - und manchmal auch recht heftig viel und lange - also was bin ich denn jetzt :huh:

Ich machs mir einfach - ich bin ein Gamer eben - der nach Lust und Laune ,flexibel wie es passt spielt
Das war jetzt ein Kritikpunkt ,aber es gibt noch mehr zb Hardcore Gamer verteidigen ihre Spiele und klagen über vieles
Das kann stimmen ,muss es aber nicht

ps: Der Artikel ist nicht schlecht ,bitte nicht falsch verstehen ,nur finde ich auch nicht wirklich gut
 
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Da verwenden die die dritte Person im Text LOL.

Nun ja ich stimme gern dazu, denn so ist doch das Leben eines Hardcore Gamer. Er spielt halt die Spiele sehr abstrakt und nicht so gelassen, das gehört meiner Ansicht auch zu einem Hardcore Gamer.
 
Was soll ich jetzt von diesem Artikel halten? Nicht viel. Zudem, wozu diese ganzen Begriffe wie Hardcore Gamer, Casual Gamer und so weiter und so fort. Wer bestimmt wer wie was und wie lange tut? Überflüssig das ganze.
Ist zwar mal ein anderer Artikel zu dem Thema.

(Bevor das jemand falsch versteht: Ich übe hier Kritik an der Branche aus, nicht am Hardcore-Gamer ;-))

Ich zitier hier nicht deinen ganzen Post, doch ich schliessem ich dir an. Gibt ja immer weniger anspruchvolles auf dem Markt weil die Kundschaft es so will. Wenn ein Publisher dies ändert, schreien alle gleich wieder ''zu kompliziert'' ''zu schwer'' etc. Allen recht machen kann man es nicht. Ich will hier nur nebenbei mal COD Als Beispiel erwähnen.

Die vielleicht einfachste Definition des Hardcore-Gamers ist diese: Er hat das Spielen, sein Spiel, seine Konsole, seinen PC in sein Selbstbild eingebaut, als Teil seiner Identität. Spiele sind für ihn wie der erste FC Köln für dessen Fans oder Justin Bieber für die "Belieber".

Kein Kommentar...
 
Überflüssig, da einfach viel zu Oberflächlich, und auch wenn er nicht direkt herabwertend ist, so hat er doch dieses "von oben herab", ich kann auch zu viel hinein interpretieren, aber mir kommt es so vor wie wenn einige Wörter und Sätze bewusst gewählt wurden , um eine gewisse Meinung zu suggerieren.
 
ich gehe mal von aus das die meisten Leute auf die auf die Gamescom gehen, stinkt normale Gamer sind. "Hardcore-Gamer" ist wieder so ein harter Begriff, der aufs große ganze bezogen, nur wenig ausmacht.
 
Dass das Medium Gaming mehr annerkennung findet ist doch nur logisch. De Leute, die schonmal Gaming betrieben haben werden älter. In einigen Jahrzehnten werden sich Menschen mit Ihren Großvätern unterhalten nach dem Motto "ach damals, in CoD, 2. Weltkrieg, das waren noch Zeiten...." :lol:

Irgendwann werden wir alle alt und dann wird es keine Altersgruppe mehr geben, die das kritisch oder abwertend sieht... Es wird einfach zu einer Selbstverständlichkeit. Ein hobby wie jedes Andere.
 
In einigen Jahrzehnten werden sich Menschen mit Ihren Großvätern unterhalten nach dem Motto "ach damals, in CoD, 2. Weltkrieg, das waren noch Zeiten...." :lol:
Als würde sich die Generation dann für langweilige Grschichten über alte Computerspiele interessieren. Die Welt dteht sich weiter. COD, Battlefield und co. wird bis dahin die neue Generation wohl nicht mehr kennen, genauso wie die aktuelle Generation den Phillips G7000, Amiga 500, Atari 800, CPC, BBC Micro, und co nicht kennen . Auch den PCs im klassischen Sinn wohl nicht mehr, denn alles wird kleiner und kompakter. Die werden eher Opa auslachen, wie primitiv die Generation war und warum Opa nur von PC und nicht vom RL redet.
 
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Einerseits ist der ganze Artikel geschrieben wie ein Eintrag in einem Tierlexikon und andererseits wieder einmal gnadenlos schubladisierend. "10 Punkte, mit denen sie jeden "Hardcore-Gamer" erkennen können" - is klar, ne? Artikel in diesem Tonus gab's auch schon bei WdW - über Psychopathen...
(geht mal gar nicht! - stellt euch mal vor, was in der Presse los ist, wenn ein solcher Artikel über Schichtarbeiter bei VW kommt. Aber mit Spielern kann man's ja machen...)

Der Hardcore-Gamer ist das Rückgrat der Gamesbranche, der knurrige Freund, auf den noch Verlass ist, wenn sich alle anderen abwenden. Der Fehltritte und - aus seiner Sicht - falsche Entscheidungen erträgt, wenn auch keineswegs klaglos.
Das ist kein "Hardcore-Gamer", sondern der Wirtschaft bestes Zugpferd - ein Fanboy. Produkt ist mies - motzen aber trotzdem preordern. :ugly:


Wenn Hardcore-Gamer als Gruppe in Wut geraten, erschrecken Konzerne wie Microsoft, Sony oder Electronic Arts und korrigieren ihren Kurs. "Wir haben auf unsere Community gehört", heißt es dann.
...Ihr meint "Wenn sogar Casuals nicht mehr die Börse öffnen". Ob eine kleine Gruppe Enthusiasten sauer ist, interessiert diese Weltkonzerne nicht im Geringsten. Das Interesse geht erst dann los, wenn die Aktionäre ankommen und fragen, weshalb die Bilanz nach unten korrigiert wird und sie 1% weniger Dividenden ausgeschüttet bekommen.

Derzeit aber wächst eine neue Generation heran, die womöglich einiges anders machen wird. Mädchen im Teenageralter, die "Let's Play"-Videomacher wie Gronkh und Sarazar anhimmeln wie Popstars.
:wall:
Muss man das eigentlich noch kommentieren? Sogar wenn wir bei der (schwachsinnigen) "Hardcore-Gamer" Definition des Artikels bleiben, ist jemand, der einen Anderen anhimmelt, weil er für sie ein Spiel spielt, kein "Hardcore-Gamer". Genau genommen sind solche Leute gar keine Gamer - sie spielen ja nicht. Sowas ist mehr "Kinobesuch" denn "Gaming".



Meine Definition von "Gamer":
Jemand, der sich mit dem Spiel an sich auseinandersetzt und das Spiel nicht nur "konsumiert" (-> Casual). "Hardcore" ist meiner Meinung nach eine sinnbefreite Erweiterung, mit der ich eher Rager und Fanboys in Verbindung bringe (eben wie Fussballultras, um auf den FCK und den Artikel Bezug zu nehmen) und welche einen entsprechend abwertenden Beigeschmack hat.




Zusammenfassend: Ein typischer Artikel von einem "Gamerversteher", der damit eigentlich nur sein Unwissen bezeugt. Setzen, Sechs.
 
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Das ist mir auch aufgefallen. Aber das wird glaube ich für immer so sein. In meinem Umfeld akzeptiert es praktisch niemand das ich Gamer bin. Wenn ich jemand kennenlerne und erzähle das ich Gamer bin, denkt der sofort ich bin voll der Assi und hocke nur im dunkeln, mein Zimmer ist nicht aufgeräumt etc. Aber es ist genau das Gegenteil. Das Fenster ist immer Offen beim gamen, weil ich einfach Frische Luft brauche. Mein Zimmer ist immer ordentlich aufgeräumt! Die meinungen sind geteilt! Eine Kehertwende ist es meiner Meinung nach nicht. Den es ist einer von wenigen "positiven" Berichten! Das Experiment von Galileo "Dont Stop Gaming" ist auch ganz oke!
 
Gaming ist halt (noch) nicht salonfähig und in der öffentlichen Wahrnehmung relativ schlecht präsent. Das macht sie halt angreifbarer als z.B. die Tabakindustrie, welche zwar echten Schaden verursacht, aber wenn da ein Artikel kommt wie dieser hier im Spiegel - die bekommen noch am gleichen Tag Post von 50 Anwälten.

Damals in den war es doch das Gleiche mit der Emanzipations- bzw. Frauenwahlrechtsbewegung. Frauen dürften nicht wählen, weil sie rational unterentwickelt sind, ihre Gehirne sind zu klein, um logisch zu funktionieren, gehören hinter den Herd und nicht ins Wahllokal etc. - die ganze Bandbreite an "Experten" hat sich die Klinke in die Hand gegeben und erklärt, warum nur der Testosterongetriebene Gesichtshaarträger wichtige Entscheidungen fällen dürfen und wie schnell das Land untergehen würde, wenn die Hausfrauen auf einmal etwas zu bestimmen hätten, was über "Pommes oder Bratkartoffeln" hinausginge. Lest euch mal einige Artikel von "damals" durch, das ist zum Teil reine Satire.
 
Dass diese ganzen populistischen Magazine eh nur das Schreiben, was sich gut verkauft, ist klar.
Dabei beziehe ich mich nicht nur auf Artikel über Gaming.

Wenn ich mal beim Arzt bin, lese ich Spiegel/Focus. Selbst in der gedruckten Version schreit alles nach Aufmerksamkeit, klingt möglichst skandalös...
Dagegen scheint der Artikel ja noch "gut" zu sein. Konnte den leider gerade nicht lesen.
 
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