Der feine Motivations-Unterschied in PC-Spielen - die PCGH-Redaktionskolumne

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In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Zum Abschluss dieser Woche spricht Stephan Wilke über das, was durchgespielte von nicht durchgespielten PC-Titeln in seiner Sammlung unterscheidet.

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Wieder einmal eine ausgezeichnete Kolumne die Stoff zum Nachdenken gibt.
Die Motivationskurve bei den Meisten Spielen die ich spiele (aktuell meist Borderlands 2) hat bei mir sehr viel mit dem
versagen an ein und der selben Stelle zu tun. Wenn ich einen Bossgegner nach dem gefühlt 100sten Versuch und nach 4 Stunden Waffensuche
nicht niederstecken kann, oder in Arma 2 wieder meine Teamkollegen zu dumm sind Anweisungen zu befolgen.
Wie in der Kolumne beschrieben kann es aber auch vorkommen,
dass mich diese Tatsache noch mehr motiviert, wobei man bedenken muss dass der Frust irgendwann so groß ist das ich das Spiel nicht mehr anrühre.
So geschehen bei Appache Air Assault... Oder bei Dead Space auf höchstem Schwierigkeitsgrad.
Ich denke es ist ein Schmaler Grad zwischen wütendem ALT+F4 und dem verlangen die Herausforderung endlich zu meistern.

Zusatz:
Die Kolumne bezieht sich (meiner Meinung nach) sehr stark auf das SP Erlebnis. Bei MP Spielen a la CoD, Battlefield, StarCraft etc.
steigt und fällt die Motivation mit Unlocks, Mitspielern und Levels... Nach knapp 300h BF3, hat man einfach keinen Antrieb mehr.
Nur noch über TS mit Freunden oder im Clan (<3) macht das Spielen dann noch Spaß.

Zu guter Letzt: Am wenigsten an Motivation eingebüßt haben bei mir CoD 4, BF2, Arma, und NFS U2!!!
LG JO
 
Ich kenne das, mir gehts ähnlich mit Dungeon Keeper 2.
Das macht immer wieder Spaß. Leider bekomme ich es auf Windows 7 nicht zum Laufen, hat da jemand eine Idee? :(
 
Durchgespielt habe ich bis jetzt fast jedes Game, was mich interessiert hat, aber nur wenige spiele ich wiederholt durch.
Und das sind dann Spiele, die mich selbst 10 Jahre später noch fesseln können.
Dazu zähle ich Konsolen Titel (NES, Mega Drive, SNES, u.s.w.) und PC Spiele.

Ich lege viel Wert auf die Spielmechanik. Die Grafik hat für mich keine primäre Bedeutung. Für mich ist Grafik nur ein Mittel zum Zweck.
Ein fast perfektes Game ist für mich immer noch Chrono Triger (siehe Avatar).
Das habe ich bestimmt schon 30 mal oder so durchgespielt. Und ich werde es bestimmt noch öfter wieder neu anfangen.
 
Also wenn ich mein Regal durchgucke, dann gibt es nicht wirklich viele Dinge, die mich vom durchzocken abhalten können:

1. Zu hoher Schwierigkeitsgrad. Mitlerweile sehr selten geworden, früher gab es ein paar mehr Fälle. Bei Tie Fighter habe ich bis heute die Mission gegen die Killimar-Piraten nicht geschafft (scheiß Gunboat). Zugegebenermaßen hab ich es auch schon seit Jahren nicht mehr versucht. Tropico (1) hat mir, mit seiner undurchsichtigen Startphase, ebenfalls schnell die Lust verdorben - aber da haben Bugs fleißig mitgeholfen und bei NOLF2 hing ich irgendwann an einer Stelle, an der ich einfach nur von mehr Gegnern überrant wurde, als überhaupt Munition verfügbar war. Weitere Fälle sind bei heutigen Spielen nicht mehr zu erwarten. :schief:

2. Lahmer Einstieg in Kombination mit Bugs: Sonderfall X. Erst tat sich eine Ewigkeit nichts, dann ergab sich auf einmal ein Geschäft mit ~10000000000000000000% Gewinnspanne. Mit endlos Credits wurde das Spiel auch nicht spaßiger, sondern noch dröger.

3. Es gibt einfach kein Ende. Ziemlich viele Fälle - wie soll man ein Anno, N.I.C.E., Civilization oder ein Dethkarz "durch"spielen?

4. Mangelnder Spielspaß: Passiert mir bei gekauften Spielen sehr selten - aber N.I.C.E. 2 und Wiggles boten letztlich sowenig Unterhaltung (ersteres weil es einfach schlecht ist, letzteres weil man viel zu viel Zeit mit hochrepitiven Mikromanagement und der Steuerung kämpft), dass sie schnell im Regal verschwanden. Etwas häufiger ist es bei Coverdiscs (nicht die mitgezählt, die ich gar nicht erst spielen wollte) - Panzer General z.B. habe ich nach kurzer Zeit wieder aufgegeben (nicht mein Ding), Zeus irgendwann vergessen, weil irgendwas anderes immer mehr Spaß machte. Irgendwo dazwischen steht die Abo-Prämie Black & White.

5. Schlechter, als der Vorgänger: Pro Pinball Big Race USA, Locomotion und Anno 1503 verschwanden direkt wieder zugunsten von The Web, Transport Tycoon und Anno 1602 im Regal.


Aber alle anderen Spiele (insgesamt ~90%) habe ich durchgezockt.
 
Das kann ich persönlich gut am gerade gekauften XCOM - Enemy Unknown verdeutlichen:

Die Spielwelt muss mich ansprechen, die Grafik muss atmosphärisch sein, ebenso der Soundtrack/Sprachausgabe.
Wenn ich abspeichere und am nächsten Tag noch an den Soundtrack und meine Aktionen nachdenke, dann ist es ein gutes Spiel. :D

Aber egal ob Ego-Shooter, Rollenspiel oder Strategiespiel: Eine gute Story oder Spielverlauf ist ebenso wichtig.
Man muss ja motiviert bleiben. :ugly:
 
Far Cry 2 war so eine Hassliebe, trotz Freeze, Grafikfehlern, die extrem nervenden Respawn Gegner, und die Malaria haben mich nicht davon abgehalten es zu Ende zu spielen weil mir das Gameplay so sehr gefallen hat.

Spiele die ich nie zu Ende gespielt habe waren Hitman - Blood Money (bin kein Taktiker), Space Colony (hatte nie den Kopf für 100 Dinge gleichzeitig), Siedler, sämtliche Autorennspiele wie Gran Tourismo, Ridge Racer, Need for Speed, World Racing 2, ...

Bei der CoD Modern Warfare Reihe habe ich bei Modern Warfare 1 und 2 bei jeweils bei 5 - 6x aufgehört zu zählen wie oft ich den SP durch gespielt habe. Bei BF2 kommt es heute noch vor dass ich es auf den PC installiere um mit der Kriegsmaschinerie durch ne Map zu heizen, obwohl ich den BF2 MP gehasst habe wie der Teufel das Weihwasser.

In Sachen Multiplayer verliere ich bei "Call of Cheaten"/ bzw. "Call of Campers" (Gruppeninterna Bezeichnung für Call of Duty), oder "Battlecheaters 2" (Gruppeninterna Bezeichnung für Battlefield 2) sehr schnell die Interesse. Darum hatte auch Red Orchestra, oder Battlefield 2142 nie so richtig ne Chance bei mir.

Womit ich aber die meisten Monate verbracht hatte waren die The Elder Scrolls Morrowind, Oblivion, und Skyrim. Sowie Fallout 3 und 4 - New Vegas.
 
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Also bei mir ist es simpel. Entweder ein Spiel fesselt mich von Beginn an, dann spiele ich es meistens direkt zweimal hintereinander durch, oder es fesselt mich nicht und ich spiele es nicht durch und spiele es nie mehr wieder. Bugs oder technische Mängel spielen da keine Rolle.
Das treibt bei mir dann schon mal eigenartige Blüten. So konnte mich Crysis 1 nie fesseln. Ich mag Crysis 1 nicht, ich finde es sogar langweilig. Crysis 2 habe ich aber mittlerweile dreimal durchgespielt. Das gefällt mir sogar richtig gut. Ich weiß, die meisten sehen das anders :ugly:
 
Hi

Ne gute Grafik mit spanender Story und passendem Sound is für mich nen Grund das Game bis zum Ende zu spielen. Wichtig ist mir aber auch das das Spiel nicht nach nen halben Tag schon durch hab, wie bei Sniper Ghost Warrior was das schlechteste Spiel in meiner Sammlung ist. Eine gute Motivation ist auch wen man verschiedene möglichkeiten hat etwas zu lösen z.B. Crysis durch schleichen ohne Kills, frontal Angriff oder Stealth Kills. Eine gute/leichte Steuerung ist mir auch wichtig, denn die von Darksiders ist mit Tastertur blöd zu spielen und ein Pad kommt für mich nicht in frage.
 
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