Ja und direkt am Tag des Release gibts dann ne Menge an Problemen.
Davon berichtet aber keiner. z.B
debian 13 freerdp update to 3.15 I use my own build weston 14 without any code change. same build way like on debian 12 (just use meson without...
gitlab.freedesktop.org
Dann warte auf das erste Point-Release (13.1), da das (jetzt als "oldstable" bezeichnete) Debian 12 noch für ca. ein Jahr lang weiterhin mit Updates supportet und versorgt wird. Etwas, was man für Maschinen, die zuverlässig laufen sollen, eigentlich grundsätzlich machen sollte...
Manjaro hat echt nen schlechten Ruf weil dort viel falsch lief.
z.B haben die auch einen DDoS bei AUR zu verantworten.
Haben unfertige packages eingezogen und viele hatten dann kaputte Systeme, verlorene Daten
Waren oft mit dem SSL Cert out of date usw.
Jupp, so ähnlich liefen auch meine Erfahrungen mit Manjaro ab. Insbesondere Ablauf vom SSL Cert ist ein NoGo, weil das zwangsläufig dazu führt, dass man "Basteln" muss damit der Update-Mechanismus wieder funktioniert. Vorallem: Wenns einmal passiert wäre, könnte man sagen, die Entwickler haben es verbockt aber daraus gelernt... Nö, haben sie nicht, solche und ähnliche Dinge sind schon so oft vorgekommen, dass ich mich frage ob da überhaupt irgendjemand im Team sitzt, der die Sinnhaftigkeit einiger Entscheidungen zur Distro mal hinterfragt und gegengeprüft hat...
Manjaro kommt mit dem Versprechen daher, dass das System stabiler als Arch laufen würde, indem es die Updates zurückhält und dann in ein einziges Paket zusammenschnürt und ausrollt. Und ironischerweise sorgt genau dieses Vorgehen für den gegenteiligen Effekt... Manjaro hatte halt den Vorteil, dass es eines der ersten Arch-basierten Distributionen war, die eine grafische Oberfläche für Arch angeboten hatte (pures Arch nach Anleitung zu installieren war schon nicht ohne, gerade für Anfänger) und der Fairness halber hatte Arch damals tatsächlich Probleme mit zu aktuellen Updates, die das System danach in einen problematischen Zustand hinterließ weil der Paketmanager damals keine sog. Helperskripte unterstützte (z.B. Umstieg von Sysvinit auf Systemd, von Alsa auf Pulseaudio auf Pipewire, von KDE 3.x zu 4.x, von Gnome2 auf Gnome3 oder MATE etc... Und damalige Nvidia-Grafikkartentreiber waren so mistig, dass ein topaktueller Kernel den Grafikstack gerne abstürzen ließ, weil Nvidia damals nur Linux-Unterstützung für verbreitete Kernel wie z.B. in Ubuntu anbot, weil halt Nvidia zu der Zeit Linux schnurzegal war). Da wirkt das Versprechen, Updates zu bündeln um zu große Probleme und Frust zu vermeiden, auf den ersten Blick nach einer Lösung die man mal ausprobieren kann...
Wegen meiner eher schlechten Erfahrung mit Arch und Manjaro bin ich auch ggü. CachyOS noch ein wenig vorsichtig. Nicht falsch verstehen: Das System läuft, entgegen meiner Befürchtung, seit ca. einem Monat auf meinem AMD-Gaming-Laptop völlig einwandfrei und bis jetzt wartungsarm. Meine Erfahrung mit Manjaro ist ~3 Jahre her, mit Arch sogar > 5 Jahre, kann also sein dass sich seitdem einiges an Stabilität geändert hat. Aber gebranntes Kind scheut halt weiterhin das Feuer...