News Debian 13: Legendär stabile Distribution der nächsten Generation

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Nach mehr als zwei Jahren intensiver Entwicklungszeit startet die legendär stabile Distribution Debian GNU/Linux in die nächste Generation. Debian 13 ("Trixie") kommt mit Linux 6.12, Gnome 48 und KDE Plasma 6.3 und vielen Neuerungen daher.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Debian 13: Legendär stabile Distribution der nächsten Generation

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Auf Servern ist Debian in meinen Augen in 99% der Fälle ein ziemlicher no-Brainer :D
Jedes Mal, wenn ein Kunde RHEL oder OL im Einsatz hat merke ich, dass entweder Debian deutlich "saner" ist - oder aber, dass ich zu fest im Debian/Arch-Land zuhause bin :ugly:
 
Hm, Raspberry OS für die alten Modelle braucht noch armv6 und 32Bit. Wird das dann von der Foundation nachgepflegt oder kann man sich auf ein Supportende der ersten beiden Gens einstellen?
Naja, hab eh gestern von Bare Metal RP1 auf RP3 mit Docker umgestellt :ka: .
 
Debian selbst habe ich mir nopch nie angeschaut. Sollte ich evtl. nachholen.
Ich war mit Linux Mint immer zufrieden und stabil lief es zu jeder Zeit. Genau wie Debian nutzt Linux Mint nicht den aktuellsten Kernel. Vielleicht liegt es daran. :)

Aktuell fühle ich mich neben Linux Mint bei Manjaro gut aufgehoben.
Eigentlich laufen fast alle Distros super!

Nobara und PopOS! haben mir nicht wirklich zugesagt. Fürs Gaming würde ich eher CachyOS oder auch Bazzite nehmen. Obwohl Manjaro da wirklich gut aufgestellt ist.

Ohne Debian würde es viele Distros gar nicht erst geben.
Also vielen Dank! :)
 
Manjaro hat echt nen schlechten Ruf weil dort viel falsch lief.
z.B haben die auch einen DDoS bei AUR zu verantworten.
Haben unfertige packages eingezogen und viele hatten dann kaputte Systeme, verlorene Daten
Waren oft mit dem SSL Cert out of date usw.
 
Ja und direkt am Tag des Release gibts dann ne Menge an Problemen.
Davon berichtet aber keiner. z.B
Dann warte auf das erste Point-Release (13.1), da das (jetzt als "oldstable" bezeichnete) Debian 12 noch für ca. ein Jahr lang weiterhin mit Updates supportet und versorgt wird. Etwas, was man für Maschinen, die zuverlässig laufen sollen, eigentlich grundsätzlich machen sollte...

Manjaro hat echt nen schlechten Ruf weil dort viel falsch lief.
z.B haben die auch einen DDoS bei AUR zu verantworten.
Haben unfertige packages eingezogen und viele hatten dann kaputte Systeme, verlorene Daten
Waren oft mit dem SSL Cert out of date usw.
Jupp, so ähnlich liefen auch meine Erfahrungen mit Manjaro ab. Insbesondere Ablauf vom SSL Cert ist ein NoGo, weil das zwangsläufig dazu führt, dass man "Basteln" muss damit der Update-Mechanismus wieder funktioniert. Vorallem: Wenns einmal passiert wäre, könnte man sagen, die Entwickler haben es verbockt aber daraus gelernt... Nö, haben sie nicht, solche und ähnliche Dinge sind schon so oft vorgekommen, dass ich mich frage ob da überhaupt irgendjemand im Team sitzt, der die Sinnhaftigkeit einiger Entscheidungen zur Distro mal hinterfragt und gegengeprüft hat...

Manjaro kommt mit dem Versprechen daher, dass das System stabiler als Arch laufen würde, indem es die Updates zurückhält und dann in ein einziges Paket zusammenschnürt und ausrollt. Und ironischerweise sorgt genau dieses Vorgehen für den gegenteiligen Effekt... Manjaro hatte halt den Vorteil, dass es eines der ersten Arch-basierten Distributionen war, die eine grafische Oberfläche für Arch angeboten hatte (pures Arch nach Anleitung zu installieren war schon nicht ohne, gerade für Anfänger) und der Fairness halber hatte Arch damals tatsächlich Probleme mit zu aktuellen Updates, die das System danach in einen problematischen Zustand hinterließ weil der Paketmanager damals keine sog. Helperskripte unterstützte (z.B. Umstieg von Sysvinit auf Systemd, von Alsa auf Pulseaudio auf Pipewire, von KDE 3.x zu 4.x, von Gnome2 auf Gnome3 oder MATE etc... Und damalige Nvidia-Grafikkartentreiber waren so mistig, dass ein topaktueller Kernel den Grafikstack gerne abstürzen ließ, weil Nvidia damals nur Linux-Unterstützung für verbreitete Kernel wie z.B. in Ubuntu anbot, weil halt Nvidia zu der Zeit Linux schnurzegal war). Da wirkt das Versprechen, Updates zu bündeln um zu große Probleme und Frust zu vermeiden, auf den ersten Blick nach einer Lösung die man mal ausprobieren kann...

Wegen meiner eher schlechten Erfahrung mit Arch und Manjaro bin ich auch ggü. CachyOS noch ein wenig vorsichtig. Nicht falsch verstehen: Das System läuft, entgegen meiner Befürchtung, seit ca. einem Monat auf meinem AMD-Gaming-Laptop völlig einwandfrei und bis jetzt wartungsarm. Meine Erfahrung mit Manjaro ist ~3 Jahre her, mit Arch sogar > 5 Jahre, kann also sein dass sich seitdem einiges an Stabilität geändert hat. Aber gebranntes Kind scheut halt weiterhin das Feuer...
 
Manjaro hat echt nen schlechten Ruf weil dort viel falsch lief.
z.B haben die auch einen DDoS bei AUR zu verantworten.
Haben unfertige packages eingezogen und viele hatten dann kaputte Systeme, verlorene Daten
Waren oft mit dem SSL Cert out of date usw.
Oh! Okay! Wenn man sich das ganze mal anschaut, lässt es wirklich kein gutes Haar an Manjaro!
Ist es in 2025 immer noch so, oder haben sie aus allem was gelernt ?

Bis jetzt läuft es auf jeden Fall sehr stabil auf meinem reinen Gamingsystem.
Alles andere vertraue ich nur Mint an.
 
Das mit Manjaro hatte ich schon öfter gelesen. Keine Ahnung ob's so ist oder nicht. Dafür bin ich viel zu weit weg um das beurteilen zu können.
Von Arch bin ich auch erstmal weg wegen Crash mit CachyOS. Aktuell hat es mir Pikaos angetan.
 
Das mit Manjaro hatte ich schon öfter gelesen. Keine Ahnung ob's so ist oder nicht. Dafür bin ich viel zu weit weg um das beurteilen zu können.
Von Arch bin ich auch erstmal weg wegen Crash mit CachyOS. Aktuell hat es mir Pikaos angetan.
"CrashyOS" lief bei mir auch nicht gut. Aber Archlinux via archinstall laeuft sehr stabil.
Allerdings musste ich danach noch viel einrichten.
z.B lief Audio noch nicht und musste dafuer pipewire aktivieren und Pakete nachinstallieren.
 
Bezüglich Manjaro hab habe ich auch nicht die besten Erfahrungen.
Hat sich leider bei einem der letzten Updates zerschossen und wollte nicht mehr booten.
War zum Glück nur auf dem Küchenlaptop, also kein großer Verlust.
Allgemein gab es bei Updates immer mal Probleme.
Habe jetzt Mint laufen, Debian hatte ich noch nicht.
 
Das mit Manjaro hatte ich schon öfter gelesen. Keine Ahnung ob's so ist oder nicht. Dafür bin ich viel zu weit weg um das beurteilen zu können.
Von Arch bin ich auch erstmal weg wegen Crash mit CachyOS. Aktuell hat es mir Pikaos angetan.
Warst Du das mit dem Bootfehler mit Mount-Problem des Systemlaufwerks? So etwas hatte ich zweimal auf meinem etwas älteren Laptop. Allerdings klappte das Booten nach einem Neustart - schon seltsamer Fehler. Diesen Fehler habe ich bisher auf meinem Desktop-PC nicht gehabt. Sowohl Desktop als auch Laptop laufen mit CachyOS.
 
Warst Du das mit dem Bootfehler mit Mount-Problem des Systemlaufwerks? So etwas hatte ich zweimal auf meinem etwas älteren Laptop. Allerdings klappte das Booten nach einem Neustart - schon seltsamer Fehler. Diesen Fehler habe ich bisher auf meinem Desktop-PC nicht gehabt. Sowohl Desktop als auch Laptop laufen mit CachyOS.
Nutzt du oder @TeSla67 zufällig BTRFS als Dateisystem? Da gabs wohl einen Fehler mit aktuellen Kernelversionen, die erst seit ca. dieser Woche wohl behoben sind.

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Das sind leider die Nachteil von sog. RollingRelease-Distros, was Distros mit festen Releasezeiten wie z.B. Ubuntu, Linux Mint und Debian nicht haben: Man wartet und testet normalerweise auf Praxiseinsatz, bevor es schlussendlich in den "Stable"-Bereich reinkommt. Dafür hat man halt, je nach Distro, nicht mehr topaktuelle Pakete zur Auswahl und muss basteln, wenn man aktuellere Komponenten haben will...
 
Warst Du das mit dem Bootfehler mit Mount-Problem des Systemlaufwerks? So etwas hatte ich zweimal auf meinem etwas älteren Laptop. Allerdings klappte das Booten nach einem Neustart - schon seltsamer Fehler. Diesen Fehler habe ich bisher auf meinem Desktop-PC nicht gehabt. Sowohl Desktop als auch Laptop laufen mit CachyOS.
Jo, das war wohl ich. So einen Bildschirm hatte ich noch nie gesehen 😁 das ging ja noch weiter. Nachher könnte ich noch einen Bluescreen bewundern, irgendwas mit kernelpanik. Ich hatte eigentlich vermutet das meine M2 sich verabschiedet hat aber die funktioniert weiterhin.
@Astorek86 jo BTRFS wurde benutzt.
 
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