DDR-Grenzshooter: 1378(km) stößt auf scharfe Kritik

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Die alte Geschichte...
1. Warum unterscheiden viele zwischen Kriegen? Also, WWII ja, aber Afghanistan nein. Fiktives Schlachten ja, haben ja keine Eltern, die trauern. Das hört sich wieder alles sehr heuchlerisch an. In Deutschland ist aber eine differenzierte Diskussion über Krieg leider nicht möglich. Deshalb hat fast jeder eine sehr falsche und verzerrte Sicht darauf. Warum darf es Soldaten geben, die freiwillig in Afghanistan Leute umballern(humanitär sind die nicht unterwegs)? Und jetzt kommt mir nicht mit "Zivilisten". Diesen Militärunsinn haben wir gesellschaftlich einfach übernommen. Der "Zivilist" ist eine Erfindung von Politikern, den Krieg nach aussen nicht so super krass wirken zu lassen. Beim Krieg sterben ALLE beteiligten auf die eine oder andere Art und der Mensch wird zur Bestie. Da brauchen wir überhaupt nicht mehr über Ego-Shooter zu reden. Dieses widerliche und abscheuliche Kapitel Krieg ist Teil von uns. Das sollte uns beunruhigen, nicht die Spiele.

2. Die Schussanlage zu sehen und "begehen" zu können reizt mich schon. Ich habe mir auch KZs angesehen. Perversion kann man auch fühlen.
 
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Ich habe gestern einen Bericht im TV darüber gesehen, und es scheint mir nicht so schlimm zu sein das ganze.
Ich bin zwar kein Deutscher aber das ganze sollte man nicht überbewerten, irgendwie reagieren alle etwas zu überempfindlich, bei Spielen die Komponenten des Dritten Reichs beinhalten regt sich auch niemand mehr auf.
Das Spiel soll ja wie ich bemerkt habe im TV Interview eher einen Lehrreichen/Informativen Charakter haben und nicht als Shooter gewertet werden, im Gegenteil der Abschuss soll ja nur der allerletzte schritt bei diesem Spiel sein wenn alles andere versagt hat und auch nach ein bis drei Abschüssen wird man vor ein Gericht gestellt und verurteilt!
Ich glaube das der Erfinder/Entwickler nur Aufmerksamkeit erhaschen wollte durch das Spiel, schon etwas makaber aber was solls..... jedem des seine.
 
Als Spiel finde ich das Programm geschmacklos. Würde mich jetzt auch nicht reizen es anzutesten...
ABER als Provokation mit "Hinführung zum Thema", also was war eigentlich Gegenstand für die Aufregung mit der Grenze damals ist es durchaus geignet und legitim! Als reines Kunstobjekt also finde ich geht es in Ordnung! Das ganze Trara außenrum, also die nochmalige Aufdrödelung/Aufarbeitung des Themas mit der Zielgruppe Computerspieler und somit vieler Jugendlicher gibt dem "Spiel" eine Existenzberechtigung. Weil es eben die Zielgruppe trifft, die es treffen soll...

Ich habe gestern einen Bericht im TV darüber gesehen, und es scheint mir nicht so schlimm zu sein das ganze.
Ich bin zwar kein Deutscher aber das ganze sollte man nicht überbewerten, irgendwie reagieren alle etwas zu überempfindlich, bei Spielen die Komponenten des Dritten Reichs beinhalten regt sich auch niemand mehr auf.
...

Mit dem Dritten Reich identifizieren sich heute auch wohl kaum noch welche, bzw sind direkt davon betroffen! Die meisten Eltern haben den 2ten Weltkrieg nicht mehr erlebt, sehr wohl aber die DDR! Lässt sich so einfach also nicht vergleichen!!
 
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makaber dein post so zu beenden...:what:

Aber da du kein Deutscher bist, sei dir verziehen, trotzdem sehr unpassend.

Wikipedia
Nicht jeder zuckt bei -eigentlich viel viel länger existierenden- Floskeln oder Wörtern zusammen nur weil die Naziarschlöcher das damals für ihre Zwecke misbraucht haben, der Ausdruck "jedem das seine" existierte schon in der Antike (gab da letztens einen interessante Bericht drüber) und ist -auch in anderen Sprachen- eine ziemlich treffende, phil. Feststellung.

Im Übrigen "muss" man nicht wissen dass "jedem das seine" in unserer jüngeren Vergangenheit zur Verhöhnung der **-Opfer diente, selbst bei mir im Geschichtsuntericht (Oberstufe) kam dieses Detail nicht vor, sowas durfte ich mir selber anlesen, ist also kein Vorwurf wenn man nicht weiss dass für viele dieser Ausspruch negativ belastet ist.


@Topic: Makaber in der Tat, spielen werde ich es nicht. :-/

Mit welchen Worten ein Kollege von mir gestern den Link zum Spiegelartikel hierüber geschickt hat behalte ich mal lieber für mich ...

EDIT: "K.Z (ohne Punkt)" wird von PCGH zensiert?! Aua .... stelle ich mir im Politikunterforum grad problematisch vor, wenn man mal in die Themenrichtung diskutiert .. man kanns mit Zensur auch übertreiben.
 
erstmal runterladen und angucken

Ab dem 3 Oktober kann man das Werk downloaden. Das sollten alle die sich hier Empören mal tun damit sie sich eine Meinung bilden können.

Ansonsten, jeder hat seine eigen Art Dinge zu verarbeiten.

Gruß

mc.bench
 
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Als mein Vater jung war, hatte sich niemand im Entferntesten vorgestellt, dass jemals der Osten befreit werden würde.
Dafür glaube ich, ist Gorbatschow einer der wichtigsten Charaktere des 20. Jhrdt..
Keiner braucht so ein Spiel, aber wir wissen, dass es genug an überflüssigem in dieser Welt gibt, man braucht sich nicht wegen jedem Dreck aufregen.
 
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Taliban in Afghanistan, Mauerschuetze an der innerdeutschen Grenze - eine grossartige Idee jagt gerade die naechste ...

... ich haette da auch noch ein paar: wie waere es mit dem Winnenden-Massaker als Ego-Shooter aus der Amoklaeuferperspektive? Mit dem Buback-Mord als Adventure? Mit Stasi-Spitzeleien als Onlinerollenspiel? Mit der Judenvernichtung als Wirtschaftssimulation?

Wie kaputt ist diese Gesellschaft eigentlich schon?
 
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Taliban in Afghanistan, Mauerschuetze an der innerdeutschen Grenze - eine grossartige Idee jagt gerade die naechste ...

... ich haette da auch noch ein paar: wie waere es mit dem Winnenden-Massaker als Ego-Shooter aus der Amoklaeuferperspektive? Mit dem Buback-Mord als Adventure? Mit Stasi-Spitzeleien als Onlinerollenspiel? Mit der Judenvernichtung als Wirtschaftssimulation?

Wie kaputt ist diese Gesellschaft eigentlich schon?



*sign
 
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Irgendwie habe ich den Eindruck dass hier fast keiner mitbekommen hat dass man bei diesem "Spiel" nicht ungestraft auf Menschen schießen kann.

Ganz im Gegenteil:
Als Flüchtling ist man vollkommen unbewaffnet und als Mauerschütze landet man vor Gericht wenn man seine Waffe einsetzt.
Daher finde ich die Bezeichnung "Shooter" auch vollkommen unpassend. First Person ja, aber eben kein Shooter!

Ausnahmsweise muss ich da auch mal die privaten Fernsehsender(Kabel1) loben. Dort wurde nämlich nicht einfach geschimpft sondern dem Entwickler die Möglichkeit gegeben zu erklären worum es in dem "Spiel" wirklich geht.

Von dem Wissensstand aus den ich im Moment habe kann ich das Programm nur begrüßen. Eine ethisch anspruchsvollere Aufgabenstellung als dem Spieler eine Waffe in die Hand zu geben für deren Benutzung er aber bestraft wird, kann man kaum bieten.
 
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Damals (1993) wurde auch auf die Fersehserie "Motzki" geschimpft und man wollte sie auf den Index setzen. Für die jüngeren unter uns: Ein Herr Motzki nörgelte ständig gegen die habgierigen und nichtsnutzigen ehemaligen DDR-Bürger.
Heute lacht man darüber....
Bei diesem Spiel wird nur gesehen , das man auf Menschen an der ehemaligen Mauer schießt. Wenn es danach geht , müßte man jedes Spiel , wo man auf Menschen schießt verbieten.
Zum Ende des Spieles sollen ja auch die Mauerschützen entsprechend abgeurteilt werden.
Also wo ist das Problem ?
 
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@Olstyle

Schön, dass es noch Leute wie dich gibt, die differenziert an ein Thema herangehen.
Aber schon komisch, dass ausgerechnet hier, der Begriff "Shooter" missbraucht wird.:schief:
 
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Die Kritiker haben meiner Meinung nach einen gravierenden Denkfehler: So wie ich es verstanden habe, soll das Program weniger ein Spiel sein, sondern eher eine Simulation.

Was ist der beste Weg Geschichte zu erleben, wie würde man sie am besten verstehen? Am besten wäre es, nochmal in der Zeit zurück zu reisen und die Geschehnisse direkt zu beobachten. Das geht leider noch nicht, also ist das beste was wir zu Zeit haben ein computer um zu simulieren, wie es wohl zu einer bestimmten Zeit wohl war.

Somit finde ich es nicht mal ansatzweise verwerflich über eine Computersimulation zu versuchen sich in bestimmte Rollen und Zeiten hineinzuversetzen um besser zu verstehen, wie es wohl damals war jemand bestimmtes zu sein.

Ich bezweifle zwar, dass die Umsetzung in der jetzigen Form erfolgreich ist die Geschehnisse adäquat zu simulieren, aber grundsätzlich finde ich es lobenswert Leute mal darüber nachdenken und erleben zu lassen, in was für einer Zwickmühle man steckt, wenn man gezwungen wird unschuldige Menschen zu erschießen. Findet man Rechtfertigungen dafür? Verteidigt man seine Heimat? Denkt man nur daran, dass es einem an den Kragen geht, wenn man den Befehlen nicht folgt?

Wie schon gesagt, ich bin skeptisch ob das konkrete Spiel es schafft solche Gedanken zu erzeugen, aber prinzipiell ist es interessant.

Ich vermute, dass viele ein Problem damit haben, dass ja Spiele Spaß machen und sowas nicht Spaß machen darf. Ich sehe dies keineswegs so, mir machen Dokumentation um alle möglichen grausamen Themen auch Spaß, sonst würde ich mir sie ja nicht anschauen. Es ist nicht der Spaß den man hat, wenn man sich eine sitcom anschaut, aber Dramen würden wir uns auch nicht anschauen, wenn uns diese Aufregung nicht Freude bereiten würde.

Sich in historische Rollen zu versetzen ist auch eine Freude, da es unsere Neugier nach Wissen befriedigt, somit: immer her damit!
 
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mag zwar sein, dass es ne simulation ist oder sonstwas...das problem für mich ist daran einfach die geschmacklosigkeit.
ohne jetzt jemanden zu beleidigen...wer weiss, was in den seinem kopf vor sich geht. den gute willen zur aufklärung wol kaum.
 
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in diesem spiel wird die direkte vergangenheit deutschlands nachgespielt... viele fühlen sich selber betroffen... hier werden alle stimmen laut... in anderen shootern spielt man taliban, russen, amis, nazis...

man möge mal darüber(betonung) nachdenken ;-)
 
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makaber dein post so zu beenden...:what:

Aber da du kein Deutscher bist, sei dir verziehen, trotzdem sehr unpassend.

Wikipedia

Man oh man, muss man jetzt jede deutsche Phrase auf Anstößigkeit Prüfen.
Der zusammenhang in dem Solche Aussagen getroffen werden entscheiden und das war nunmal damals als Hohn gegenüber den ** Inhaftierten gedacht.
 
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Hm, ich bin zwar erst 17 und hab die Mauer somit nichtmal miterlebt, aber trotzdem ... Find das Spiel sehr, sehr geschmackslos und find ebenfalls, sowas muss man nicht entwickeln. Vorallem der Vergleich mit Spielen aus dem 2. Weltkrieg hinkt gewaltig ...

Gibt es Spiele, in denen man die Achsenmächte spielt? - Nein. Und wenn doch, sind sie in DEU 100%ig verboten.

Auf wen schießt man in WW2-Spielen? - Auf ebenfalls bewaffnete Gegner, die millionen unschuldiger Juden umgebracht haben, mehrere Länder überrannt und extrem brutal mit der Bevölkerung umgegangen ist und die dich umbringen, wenn du es nicht zuerst machst.

Was ist das Ziel in WW2-Spielen? -Prinzipiell wieder Frieden in die Welt zu bringen.


So, man vergleiche das mit diesem "Spiel"

Was ist das EINZIGE Ziel? Alle unschuldigen Leute umzubringen, die einfach nur versuchen, zu fliehen, weil sie in der DDR aus verschiedenen Gründen nicht bleiben konnten und wollten.


Reicht der Grund nicht schon? Wenn ich es übertreibe, würd ich sagen, man könnte ja gleich als Aufseher in einem ** spielen, wo man aufpassen muss, dass die Leute, die zu unrecht gefangen gehalten werden, nicht fliehen können. Ich hab auch die Szene in CoD gehasst, weil sie einfach nur unnötig und sinnlos brutal war. Und nein, ich hab in keinem anderem Spiel auf Zivilisten (oder auch in CoD 5 auf fliehende Soldaten) geschossen. Ich hasse sowas, sowas verbieten mir einfach meine Grundsätze. Und wenn man mir jetzt sagt, dass ein Spiel rauskommen soll, dessen einziger Spielinhalt das Töten Unschuldiger ist ... Komm da nicht mit klar, sorry.
 
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Was ist das EINZIGE Ziel? Alle unschuldigen Leute umzubringen, die einfach nur versuchen, zu fliehen, weil sie in der DDR aus verschiedenen Gründen nicht bleiben konnten und wollten.
Erst informieren, dann posten!
Das erschießen von auch nur einem Unschuldigen wird vom Spiel bestraft und ist auf keinen Fall Ziel!
 
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Was ist das EINZIGE Ziel? Alle unschuldigen Leute umzubringen, die einfach nur versuchen, zu fliehen, weil sie in der DDR aus verschiedenen Gründen nicht bleiben konnten und wollten.

Nein, es ist nur eine Option! Man spielt beide Seiten und als Grenzsoldat hat man mehre Möglichkeiten mit den Flüchtlingen umzugehen. Z.B. kann man versuchen sie zu verhaften.

Das Spiel ist noch nicht erschienen, was schon eine Einschätzung stark erschwert, aber anscheinend ist es für viele Medien und Einzelpersonen zu viel sich über etwas zu informieren was man kritisiert (siehe Bild).
 
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