ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Datenverlust: Rücklaufquoten aktueller Festplatten steigen mit ihrer Kapazität
Wobei sich die Frage stellt, ob die SSD-Werte vergleichbar sind. Bauartbedingt sollte deren Ausfallquote eher der elektronischer denn mechanischer Bauteile entsprechen. D.h. wenn sie nicht gleich beim Herstellertest durchgebrannt sind, dann gehen sie prinzipiell, können aber zufällig und relativ gleichmäßig übers Alter verteilt ausfallen. Analysiert man z.B. nur Laufwerke, die dieses Jahr verkauft wurden, dann schlägt die erhöhte Ausfallrate von HDDs in den ersten Wochen voll rein, ihre niedrige Ausfallrate (ggf. auch deutlich niedriger als bei SSDs) in den Jahren 2 bis 4 wird dagegen nciht erfasst.
Was mir bei SSDs immer zu denken gibt: Kündigt sich ein Ausfall an?
Bei einer Festplatte hört man mechanische Probleme, Fehler auf der Platte/Partikel im Innenraum machen sich durch punktuelle Fehler bemerkbar. Nur ein Headcrash oder Elektronikausfall führt zum sofortigen Wegsterben - und die Elektronik kann man notfalls recht einfach ersetzen. Wenn dagegen bei ner SSD einer von 8-16 parallel arbeitenden Flash-Chips versagt...
Ich bin bisher bei meinen privaten Platten (alle internen waren von Samsung, alle externen von WD) völlig verschont geblieben, 0 Ausfälle, 0 Probleme und alle platten über 3 Jahre im Betrieb.
Ich hoffe mal, dass meine interne Spinpoint F1 noch ein, zwei oder drei Jahre durchhält bis einigermaßen große SSDs bezahlbar werden. Intern reichen mir 500GB völlig aus wenn extrern 1-2 TB da sind. Und SSDs liegen ja anscheinend unter den HDD Ausfallwerten.
Wobei sich die Frage stellt, ob die SSD-Werte vergleichbar sind. Bauartbedingt sollte deren Ausfallquote eher der elektronischer denn mechanischer Bauteile entsprechen. D.h. wenn sie nicht gleich beim Herstellertest durchgebrannt sind, dann gehen sie prinzipiell, können aber zufällig und relativ gleichmäßig übers Alter verteilt ausfallen. Analysiert man z.B. nur Laufwerke, die dieses Jahr verkauft wurden, dann schlägt die erhöhte Ausfallrate von HDDs in den ersten Wochen voll rein, ihre niedrige Ausfallrate (ggf. auch deutlich niedriger als bei SSDs) in den Jahren 2 bis 4 wird dagegen nciht erfasst.
Was mir bei SSDs immer zu denken gibt: Kündigt sich ein Ausfall an?
Bei einer Festplatte hört man mechanische Probleme, Fehler auf der Platte/Partikel im Innenraum machen sich durch punktuelle Fehler bemerkbar. Nur ein Headcrash oder Elektronikausfall führt zum sofortigen Wegsterben - und die Elektronik kann man notfalls recht einfach ersetzen. Wenn dagegen bei ner SSD einer von 8-16 parallel arbeitenden Flash-Chips versagt...


Sie ist ziemlich laufruhig und macht sich im Betrieb kaum bemerkbar, was ja an sich ziemlich gut ist. Aber wenn der Hersteller das durch faule Tricks erkauft, die sich auf die Qualität auswirken, verzichte ich lieber.

