... Außerdem ist mir der Führerkult um Steve Jobs äußerst suspekt und die Produkte einfach nur überteuerter Designerschrott.
Das war mal anders, ein bißchen jedenfalls.
Der Macintosh war zu seiner Zeit dem PC 5-10 Jahre voraus.
Das BIOS gab und gibt es nicht, die Grafik war das Betriebsystem.
Ein Gerät brauchte meist keine Treiber, das war entweder bekannt oder unbekannt.
Das Dateisystem war kompliziert, aber schnell.
Die Rechner kosteten alle über 5.000 DM mit Monitor.
Die Arroganz hängt mit der Betriebsystemstruktur zusammen.
Man wollte und will einfach nicht Software für 10.000e Geräte und Programme supporten. So schlecht war das nicht, als man 5% Marktanteil hatte.
Der Performa hat mir in 5 Jahren 1 mal das Bömbchen gezeigt.
Wenn dann der Marktanteil steigt, werden auch andere Geräte angeschlossen werden, als die mit dem Apfel drauf.
Dagegen sträubt sich Apple bis heute.
Die Gängelung der Softwarehersteller gab es schon immer.
Adobe, Quark, Ragtime, Microsoft und viele andere können da ein liedchen singen.
Deshalb war Office auf dem Mac auch so elend langsam.
Beim Kult um Steve Jobs spielt auch seine Schützenhilfe bei der Rettung der Firma 1997 eine große Rolle.
Die Auto- und Colabosse hatten den Laden bis zum Ruin runtergewirtschaftet.
Jobs Deal mit Microsoft und sein Wissen als Next-Chef haben Apple damals gerettet.
Mit seinen Kunden ging Apple nie zimperlich um.
Und mit der Konkurrenz auch nicht.
Da viele Ideen von Apple bei anderen HCs und PCs "recycled" wurden, gab es Prozesse zu Hauf.
Damals hieß es: jede gute Firma hat einmal ein Prozeß gegen Apple geführt.
Das wird aber so bleiben, wie ich die Äpfel kenne.