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Meine Hoffnungen sind, dass sich das einpendeln wird.
Hin und wieder mag ich auch gern zum Kunden fahren. Einige Gespräche lassen sich aber sicherlich auch über Teams realisieren.
Auch das Home Office werde ich verstärkt nutzen. Bis März/April 2020 hatten wir dahingehend nichts und ich habe zumindest jetzt schon die Sicherheit, dass ich 1-2 Tage die Woche im Home Office arbeiten kann, auch zukünftig.
In der breiten Masse heißt das ganz klar, dass wir weniger unterwegs sein werden und wenn das bei vielen so ist, summiert sich das Ganze.
Dienstfahrten sind für die Arbeitgeber nicht nur aus Umweltschutzgründen nicht gut, auch kosten Geschäftsreisen den Unternehmen viel Geld. Das kann man leicht einsparen, ohne, dass dies irgendwelche negativen Effekte fürs Geschäft hat.
-> Folglich werden auch "Nach Corona" die Geschäftsreisen auf ein absolutes Minimum zurückgefahren werden, denke ich. Und ein Firmenwagen ist dann auch überflüssig, zumindest nicht mehr für so viele Angestellte, wie noch vor Corona. Klar, die Geschäftsleitung wird auch weiterhin einen Firmenwagen fahren, aber wohl ein möglichst umweltfreundliches Modell, da das eben Betriebskosten spart im Vergleich zum Verbrenner und es gute Werbung und gutes Image für das Unternehmen bringt.
-> Und klar ist auch, dass es für Berufe ohne Möglichkeit zum Homeoffice, auch weiterhin Geschäftsreisen geben wird. Also etwa für Pflegedienste, Ärzte, Handwerker, Spediteure, LKW-Fahrer, Fließband-Mitarbeiter, Apotheker, Feuerwehrleute, Polizisten, Zollbeamten, Sanitäter etc.
-> Für einen Mitarbeiter im Vertrieb beispielsweise wird ein eigener Firmenwagen dagegen wohl immer mehr verzichtbar bzw. muss man darauf verzichten. Schließlich ist ein Dienstwagen teuer für den Arbeitgeber und bei vielen Meetings geht es ja auch via Videokonferenzen mit Microsoft Teams etc. Und für die paar Mal, wo wirklich eine Dienstreise unverzichtbar ist, kommt es den Unternehmen immer noch günstiger, eine Bahnkarte oder einen Mietwagen zu bezahlen, als jedes Jahr einen Firmenwagen. So könnte ich mir vorstellen, dass in den nächsten Jahren etliche Firmenwagen-Nutzer keinen neuen Dienstwagen mehr genehmigt bekommen, weil das "überflüssig" ist aus Sicht der Unternehmen...
-> Für einen Mitarbeiter im Vertrieb beispielsweise wird ein eigener Firmenwagen dagegen wohl immer mehr verzichtbar bzw. muss man darauf verzichten. Schließlich ist ein Dienstwagen teuer für den Arbeitgeber und bei vielen Meetings geht es ja auch via Videokonferenzen mit Microsoft Teams etc. Und für die paar Mal, wo wirklich eine Dienstreise unverzichtbar ist, kommt es den Unternehmen immer noch günstiger, eine Bahnkarte oder einen Mietwagen zu bezahlen, als jedes Jahr einen Firmenwagen. So könnte ich mir vorstellen, dass in den nächsten Jahren etliche Firmenwagen-Nutzer keinen neuen Dienstwagen mehr genehmigt bekommen, weil das "überflüssig" ist aus Sicht der Unternehmen...
Der entscheidende Punkt ist, dass Persönliche Präsenz immer etwas anderes, als eine Videokonferenz, ist. Von daher ist der Vertrieb und einige andere Dinge ein schlechtes Beispiel. Wenn möglich, dann sollte man beim Kunden persönlich vorbeifahren (wenn es der Preis zuläßt.
In vielen anderen Bereichen, besonders unternehmensintern, wird sich die Videokonferenz wohl stärker bleiben.
Eine klassische Nonsense Studie. Die Autos werden nicht überflüssig, sondern nur weniger genutzt, das ist ein sehr großer Unterschied. Das Videokonferenzen umweltfreundlicher sind, als irgendwo hin zufahren, das war auch klar. Genauso wie die Tatsache, dass man nicht alles mit Videokonferenzen erledigen kann, da man sich sonst entfremdet und es quasi keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen gibt.
Bei Firmenwagen, egal ob permanent gekauft oder gemietet, ergibt sich tatsächlich eine Einsparung der Fahrzeuge, da die verbleibenden Dienstfahrten wohl kaum zufällig alle am gleichen Tag stattfinden werden. Entsprechend braucht man auch nicht mehr die gleiche Peak-Anzahl von Verkehrsmitteln. Bei Fahrten, für die Privat-PKW oder Dienstwagen genutzt wurden, müsste man sich angucken, ob diese in Kombination mit Home Office überhaupt noch benötigt werden. In vielen Fällen sind zumindest Einsparungen pro Auto zu erwarten, wenn statt einem dicken A6 für 500 km Autobahn in 3 Stunden mit folgendem, repräsentativen Auftritt, nur noch ein Citigo benötigt wird, um mal ein paar Wasserkästen nach Hause zu fahren. Eine weitere Möglichkeit wäre die personelle Trennung zwischen zahlenmäßig verkleinertem Außen- und fahrzeuglosem Innendienst.
Das war so nicht unbedingt klar, denn es gab auch Stimmen, die etwa Videokonferenz verteufelt haben in Sachen Umweltbilanz. Schließlich müssen ja Server betrieben werden, Endgeräte genutzt werden usw. Nun zeigt sich aber, dass Videokonferenzen umweltfreundlicher sind, als eine Bahnfahrt im Fernverkehr, eine Autofahrt über mehrere hundert Kilometer oder gar eine Flugreise zum Geschäftstermin.
Gab es auch kompetente Stimmen, die so etwas behauptet haben? Mittlerweile haben viele Autos ein Entertainment-System, dessen Hardware-Ausstattung einem Laptop für Videokonferenzen in nichts nachsteht und der Serverstromverbrauch je Sitzung dürfte bei sinnvoller Programmierung (meine Meiung zu Teams kennst du ^^) kaum größer sein, als für das einmalige Anlassen eines großen Diesels.
In der News stehen aber Gramm und nicht Kilogramm.
(Es gibt oder vielmehr gab, Autos, die das schaffen. Das 1L Auto von VW ist ein recht prominentes Beispiel und der 3L Lupo schafft es auch drunter zu kommen, zumindest wenn zwei Personen mitfahren. Mit einem einigermaßen aktuellem Smart oder VW Up könnte es eventuell auch hinkommen, wie gesagt, dort mit zwei Personen.)
Vollbesetzt erreichen viele Autos sogar noch deutlich bessere Werte. Würden diverse Monster-SUVs mit ihren bis zu sieben Sitzplätzen tatsächlich für den Transport von sieben Personen benutzt werden, würden sie geradezu ökologisch erscheinen. Die Praxis auf deutschen Autobahnen ist doch aber eher ein Fahrzeug mit Platz für 5 Erwachsene plus Kleidung für zwei Wochen plus Camping-Ausrüstung plus [was man sonst noch im Urlaub braucht], in dem nur eine Person sitzt. Umgekehrt gibt es, außer einiger sehr exotischer Öko-Mobile sowie Sportwagen, tatsächlich keine Angebote am Markt mehr, die für weniger als vier Personen optimiert werden. Selbst Kleinwagen sind meist so gebaut, dass vier Personen unbequem und mit jeweils zwei DIN-A4-Blättern Gepäck transportiert werden können, aber für Langstreckenreisen mit zwei Personen und Gepäck ist das gleiche Fahrzeug ungeeignet.
Ich muss Dich leider enttäuschen. In meinem privaten Umfeld fährt jemand einen Smart Forfour (Baujahr 2018) als Benziner mit 90 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6 Litern Benzin auf 100 Kilometer. Das "Problem" ist, dass die Autohersteller - mittlerweile - bei ihren Einstiegsmodellen nur noch die billigste verfügbare Antriebstechnik verbauen, damit die Kosten niedrig bleiben und die Marge höher ausfällt. Oftmals wird erst ab dem sogenannten "C-Fahrzeugsegment", also der "Golf-Klasse", etwas an moderner Spritspartechnik verbaut. Aber selbst dann kommt man nur schwerlich unter die 6 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Hierbei werden 159 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen.
-> Wenn man nun mit so einem typischen Vertreterauto die Strecke Stuttgart-Berlin fährt und somit circa 630 Kilometer zurücklegt, dann hat man für diese eine Fahrt 100.170 Gramm CO2 aus dem Auspuff geblasen! Hinzu kommen aber noch die CO2-Emissionen, die der Kraftstoff bei der Produktion und beim Transport zur Tankstelle verursacht...
Selbst mit dem deutschen Strommix sind Elektroautos ab einer gewissen Kilometerlaufleistung umweltfreundlicher unterwegs, als ihre Kollegen mit Verbrennungsmotor. In Deutschland wurden im Jahr 2020 50 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Wenn man nun noch mit einrechnet, dass bald E-Autos ihre Batteriepakete aus Europa beziehen, fällt der teure und umweltschädliche Transport aus Asien weg. In Kaiserslautern bauen etwa Opel und der französische Konzern Total ein Werk für Batteriezellen auf, in Erfurt, Thüringen lässt sich bereits ab dem nächsten Jahr die chinesische Akkufirma CATL nieder, die für etliche Autohersteller aus Europa die Batteriezellen fertigt. Zudem werden manche Ladestationen ausschließlich von Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt.
Es stimmt also schlicht und einfach nicht, dass ein Verbrenner - aus Umweltschutzgründen - besser ist, als ein Elektroauto. Klar muss man ein E-Auto erstmal fahren, bis der "CO2-Rucksack" der Produktion weg ist, doch es lohnt sich, gerade bei Vielfahrern, die eben Geschäftsreisen unternehmen. Und auf einer Urlaubsfahrt dürfte die Ladezeit ziemlich egal sein, da man keinen Zeitdruck hat...
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Sein wichtigstes Argument war die Bereitstellung des zusätzlichen Ladestroms ohne zusätzliche erneuerbare Kraftwerke. Diese Betrachtungsweise ist zwar umstritten (ich persönlich teile sie), geht aber von einem Vergleich zwischen Stromproduktion ohne Zusatzverbrauch durch Elektroautos und Stromproduktion mit Zusatzverbrauch aus. Außerhalb von norddeutschen Windstrom-Überschussgebieten und dem Solarbestückten, mit Speicher versehenen Einfamilienhaus (dessen Ökobilanz sorgte kürzlich medial für Wellen) kommt man dann schnell zu dem Schluss, dass der zusätzlich benötigte Ladestrom durch zusätzliche fossile Kraftwerke gedeckt werden muss. Gerade die Verbrauchsspitzen im Zeitraum des abendlichen "Ladens nach Ankunft" sind bereits heute ein (angeblich) limitierender Faktor für die Abschaltung von Kohlekraftwerken, während eingespeißter Ökostrom auch ohne Elektroautos immer einen sinnvollen Abnehmer findet, solange die Netzkapazitäten reichen.
Übrigens sollte man den Unterschied zwischen real genutzten und abgerechneten Strom auch bei der Bahn nicht unterschätzen: Offiziell fahren die ICEs nur mit Ökostrom. Dafür ziehen die Güterzüge aus dem gleichem Fahrdraht Kilowattstunden, deren CO2-Emissionen über dem bundesdurchschnitt liegen. Müssen sehr selektive Stromabnehmer sein, die die Bahn da hat.
Viel lustiger fand ich die Auswertung der Feinstaub-, CO2- und NOX -Werte in den Städten für das Jahr 2020.
Ergebnis: In allen Städten wurden die Grenzwerte an 99% der Tage eingehalten.
Das ist weitgehend nachvollziehbar, "lustig" ist allerdings die Schlussfolgerung des Bundesumweltamtes.
Auf die Frage "warum" die Ergebnisse im Jahr 2020 so gut waren, kam die Antwort:
"Das liegt zum einen ganz klar an den Softwareupdates für eine Vielzahl von Diesel-PKWs und daran dass die Förderung von E-Mobilität langsam durchschlägt....."
Wie weltfremd kann man eigentlich sein?
Seit März letzten Jahres haben wir Corona-Krise mit großflächigen Lockdowns und Home-Office in vielen Wirtschaftszweigen --> und das Bundesumweltamt "denkt" es läge an Softwareupdates und einer handvoll E-Autos?!
lol
Als jemand, der in Hörweite einer Pendlerstraße wohnt kann ich bestätigen: Corona hat den PKW-Verkehr während des aktuellen Lockdowns kaum und in der langen Phase zwischen den harten Lockdowns gar nicht verringert, im Gegenteil. Es sind zwar ein paar Leute im Home Office geblieben, aber es sind auch viele Leute von ÖPNV auf PKW umgestiegen. Wie das Verhältnis aus beiden Prozessen deutschlandweit aussieht, kann man vermutlich in der Studie nachlesen, aber die Grundannahme, dass es ähnlich viel Verkehr gab, ist für mich nich "lol", sondern so offensichtlich, dass man sich fast fragen muss, wieso jemand etwas anderes annehmen könnte.
(Wie schlüssig die alterantiven Erklärungen des Amtes sind, kann ich nicht beurteilen. Da 2019 viele Städte nur noch knapp über den Grenzwerten lagen, könnte eine Verschiebung im Fahrzeugbestand gereicht haben. Aber vielleicht eher von Diesel zu Benzinger und eben netto nur mit ein paar µg Einsparung, die halt zufällig den Unterschied zwischen "sehr hoch" und "zu hoch" ausmachen.)
Der entscheidende Punkt ist, dass Persönliche Präsenz immer etwas anderes, als eine Videokonferenz, ist. Von daher ist der Vertrieb und einige andere Dinge ein schlechtes Beispiel. Wenn möglich, dann sollte man beim Kunden persönlich vorbeifahren (wenn es der Preis zuläßt.
In vielen anderen Bereichen, besonders unternehmensintern, wird sich die Videokonferenz wohl stärker bleiben.
Zwar ist die Persönliche Präsenz etwas anderes, als eine Videokonferenz, allerdings gibt es eben erhebliches Einsparpotenzial, ohne allzu große negative Auswirkungen fürs Geschäft. Man könnte es z.B. so machen, dass man sich nur einmal mit dem Kunden persönlich trifft und dafür z.B. einen Mietwagen nimmt. Alle weiteren Treffen finden dann nur noch digital als Videokonferenz statt.
-> Folge: Das Unternehmen spart sich den Firmenwagen und man hat trotzdem den Kunden gewonnen, weil man ja auch einmal persönlich vor Ort war, das muss reichen und das wird auch genügen, denke ich.
- Ausnahmen von dieser Regel könnte es lediglich bei besonders teuren Waren, wie etwa im Baugewerbe geben. In den meisten Unternehmen sollte jedoch ohne große Probleme auf Videokonferenzen statt Geschäftsreisen umgestellt werden können, wie sich ja jetzt in Zeiten der globalen Covid-19-Pandemie beobachten lässt. Das Arbeitsleben geht weiter, auch ohne wöchentliche, persönliche Treffen mit den Kunden und parallel spart das Unternehmen eine Menge Geld und CO2.
-> Klar ist aber auch, dass für viele Arbeitnehmer ein eigener Firmenwagen eine zusätzliche Motivation bedeutet. Eine derartige Motivationsspritze könnte es aber auch durch beispielsweise flexiblere Arbeitszeiten, mehr Homeoffice etc. geben.
-> Wenn man nun mit so einem typischen Vertreterauto die Strecke Stuttgart-Berlin fährt und somit circa 630 Kilometer zurücklegt, dann hat man für diese eine Fahrt 100.170 Gramm CO2 aus dem Auspuff geblasen! Hinzu kommen aber noch die CO2-Emissionen, die der Kraftstoff bei der Produktion und beim Transport zur Tankstelle verursacht...
Kurze Verständnisfrage:
Typisches Vertreterauto mit typischen Vertreterfahrstil kann man von ca. 10L/100km ausgehen, würde ich sagen. (Von was gehst du denn aus?
Sind 63L Sprit, (Diesel 53kg, Benzin 47,25kg) und aus diesen 63 Litern sollen ~100kg CO2 kommen?
Wie funktioniert das?
Tut mir leid, das ist einfach ein unglaublich dämliches und künstliches "Argument". Natürlich ist es ein Problem, wenn man 20 Min bis 1 Stunde an der Ladesäule hängt (die dann auch recht teuer ist), da man sich das nicht aussuchen kann. Da spielt ein Verbrenner seine Überlegenheit aus (und wer behauptet man hätte im Urlaub keinen Zeitdurch der hat wohl keine Kinder oder schon vergessen wie es da war. Außerdem hat man im Urlaub besseres zu tun, als an einer Ladesäule rumzugammeln).
Wahr ist, dass es kein Problem ist, wenn man zuhause über Nacht lädt. Man kann dem ganzen sogar etwas positives abgewinnen, wenn man in der Innenstadt während dessen kostenlos parken darf (in Darmstadt 3h).
In Fürth bekommt man sogar 1,5 Parkplätze dafür gestellt. (Das heißt: Für je zwei Ladesäulen, an denen auch E-Auto-Fahrer nicht über Nacht parken dürfen, sind drei Parkplätze verschwunden.)
Bei den Urlaubsfahrten beobachte ich leider, dass viele Leute nur ihr eigenes Profil betrachten. Wer beispielsweise nur innerhalb Deutschlands und da auch noch im näheren Umfeld Urlaub macht, der kommt mit 200/300/400/500 km Reichweite aus und findet meist sehr gute Infrastruktur am Zielort vor. Wer auf dem Weg in den Urlaub nur 5/10/20/50 km zum Flughafen mit dem PKW zurücklegt, hält Elektroautos ebenfalls oft für die Rettung des Klimas. (Und genehmight sich deswegen gleich noch eine Flugreise mehr im Jahr.) Das es aus vielen Ecken Deutschlands mit heutigen Verbrennern knapp möglich ist, an einem Tag eine schönes Plätzchen am Mittelmeer zu erreichen, ist oft nur denen bewusst, die das praktizieren. Alle anderen denken, dass man da ohnehin einen Zwischenstopp braucht oder es auch mit 2-3 Stunden zusätzlicher Ladepause schaffen kann.
Kurze Verständnisfrage:
Typisches Vertreterauto mit typischen Vertreterfahrstil kann man von ca. 10L/100km ausgehen, würde ich sagen. (Von was gehst du denn aus?
Sind 63L Sprit, (Diesel 53kg, Benzin 47,25kg) und aus diesen 63 Litern sollen ~100kg CO2 kommen?
Wie funktioniert das?
Als "typisches Vertreterauto" dient hier etwa ein BMW 320 Diesel Touring, der im Alltag eben 6 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Weniger Sprit ist nur sehr selten möglich, da müsste man schon mit 90 km/h auf der Autobahn unterwegs sein und das ist unrealistisch, weil 130 km/h in Deutschland als sogenannte "Richtgeschwindigkeit" auf Autobahnen gilt, so denn es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
So kommt man dann auf einen CO2-Ausstoß von 159 Gramm pro Kilometer und eben 100.170 Gramm CO2 für eine Fahrstrecke von 630 Kilometern.
Wenn man jetzt auch noch deutlich schneller als 130 km/h fährt, dann wird noch viel mehr Sprit verbraucht und der CO2-Ausstoß geht noch weiter in die Höhe.
P.S. @PCGH_Claus: Deine Verbrauchswerte (>6 l Diesel) finde ich übrigens ziemlich hoch. Mit einem ökologischen Fahrstil, der bei Elektroautos auf Langstrecke immer zugrunde gelegt werden muss, sind 6 l Benzin machbar, Diesel kann man sparsam mit <5 l bewegen.
Kurze Verständnisfrage:
Typisches Vertreterauto mit typischen Vertreterfahrstil kann man von ca. 10L/100km ausgehen, würde ich sagen. (Von was gehst du denn aus?
Sind 63L Sprit, (Diesel 53kg, Benzin 47,25kg) und aus diesen 63 Litern sollen ~100kg CO2 kommen?
Wie funktioniert das?
Die Lösung steckt im "O2"-Teil von "CO2": 73 Prozent der Masse stammen aus dem Sauerstoff, der für die Verbrennung benötigt wird. Deswegen muss man auch aufpassen, wenn man populäre und wissenschaftliche Texte vergleicht – letztere beziffern Emissionen oft in "g Kohlenstoff"(-äquivalenten), was viel kleinere Zahlen bei gleicher Treibhauswirkung ergibt.
Noch extremer ist das übrigens bei den anderen Verbrennungsprodukten: Das bei der Verbrennung entstehende Wasser ist, obwohl Wasserstoffatome nur circa 15 Prozent Gewichtsanteil bei Benzin und Diesel haben, für sich genommen schon deutlich schwerer als der ursprüngliche Treibstoff. Bei den letzten Zeppelinen hat man das seinerzeit genutzt, um das Gewicht des verbrannten Benzins durch während des Fluges gewonnenes Ballastwasser auszugleichen.
Also ich muss sagen, hier werden richtig komische Sachen zu Tage gebracht.
Wer Bitte fährt denn mit einem Smart zur 4h Besprechung 600km rauf und runter?
Wenn den Mitarbeitern von den Firmen freiwillig Fahrzeuge der Oberklasse angeboten werden, kann es den Firmen nicht schlecht gehen. (Golfklasse täte es auch)
Welches E-Auto schafft 1200km ohne zwischendurch laden zu müssen? Am Besprechungsort gibt es sicherlich keine Ladesäule wo die 4h genutzt werden könnten?
Soziale Kontakte funktionieren halt immernoch besser, wenn man sich direkt gegenüber sitzt und nicht durch Bildschrime Starrt.
Sparen oder Ökologischer sein könnte man überall, wieder der Bequemlichkeit.
Früher 12km mit dem Rad ins Büro gefahren, heute 1km mit dem Auto. Schande über mich.
Eine Studie vom Borderstep Institut zur Kfz-Nutzung ist so, als würde man Expertenkatzen zu Hunden befragen. Hier wird statistisch wieder bewiesen, wie einfach es ist, aus eingesparten Kilometern und 500 Befragten eine Anzahl von Fahrzeugen hochzurechnen, die wohlmöglich eingespart werden könnten. In Wahrheit werden aber nur Kilometer eingespart, die Autos braucht man ja dennoch, vielleicht nicht in demselben Maße.; aber man braucht sie. Zudem ist das Fahrzeug Abschreibungsobjekt, Kostenstelle und Betriebsvermögen; sprich steuerlich willkommen gewinnschmälernd.
Ein Argument, das grundsätzlich ersetzbare Fahrten verteufelt, kann man nicht gelten lassen. Wenn ein Konservativer Geschäftspartner oder zukünftiger Investor zu sich lädt und man weiß, daß man nur persönlich an den Vertragsabschluß kommen kann, dann muß ich mich in die Karre setzen und fahren. Natürlich kann man da schimpfen: Ausbeuterschwein, Umweltsau, Kapitalist, ...
Aber wenn ich den Abschluß an Land ziehen möchte, setze ich mich in die Karre, damit meine Firma profitiert und ich den Bonus einstreichen kann. Dann geht es halt nicht ungewaschen in der Jogginghose vor der Webcam. Wenn nicht die ganze Welt bei "Grün" mitmacht, nutzt es im globalen Markt nix, wenn ich einen Vertagsabschluß mit dem Ausbeuterschwein nicht mache. Totschlagargument: Dann macht es ein Anderer. Isso. Vorreiter hin oder her. Das geht in der Politik oder anderen esoterisch abstrakten Dingen, die sich in Blasen befinden , nicht aber in der Realität. Es könnte funktionieren aber dann kommt wieder der Hasenfuß, daß man sich isoliert oder nur mit Gleichgesinnten arbeiten darf. Wenn die überwiegende Mehrheit es grün tut, dann erst kann man Druck auf die Konservativen ausüben, denn dann sind die auf den grünen Deal angewiesen. Der Weg ist global und lang.
Man kann da jetzt toben, Argumente dagegen finden und wütend gegen den Rand seiner Blase klopfen. Diese Realität außerhalb der Blase ist noch größer aber sie schrumpft.
Gut ist, daß immer mehr Netzwerke und Firmen entstehen, die sich an diese Nachhaltigkeit halten, aber es sind noch lange nicht alle Firmen auf der Welt so weit.
Eine solche Debatte ist meist keine, weil Argumente vom Gegenüber nicht zugelassen werden, nazi sind oder sich alles aufgrund von jahrelanger Polarisierung moralisch emotional und nicht rational abspielt. Grundsätzlich bin ich dafür, daß völlig unnötige Dienstreisen, wie sie unsere Politiker unentwegt unternehmen, verboten werden sollten. Für die wertschöpfende Welt geht das leider nicht in Gänze. Da muß jeder Chef oder Aufsichtsrat prüfen, was sich lohnt und was nicht.
Leider haben wir jetzt aufgrund von Ideologen und Lobbyarbeit eine Dekade lang auf das falsche Pferd gesetzt. Das Elektroauto ist Unsinn. Wasserstoff und Brennstoffzelle sind das, was hätte in Deutschland hätte boomen können. Wir haben hier im Hunsrück und im Hochwald gefühlt eine Million Windräder. Muß man nur mal tagsüber vom Flughafen Hahn abheben. Da wird einem schlecht, was da mit der Landschaft passiert ist. Wenigstens gibt es dann nicht so viele Greifvögel in der Nähe des Flughafens...
Das schlimme an den Windrädern ist, daß sehr viele davon einfach stillstehen, weil zu viel Strom da ist. Warum kann diese Windmühle nicht einfach einen Elektrolyseur betreiben? Alle regenerativen Überschüsse sollten in der Elektrolyse genutzt werden. Ich weiß, daß das ineffizient ist, aber bevor der Mühle stehen bleibt...
Da muß mehr Forschung und Geld rein. Viel mehr.
P.S. @PCGH_Claus: Deine Verbrauchswerte (>6 l Diesel) finde ich übrigens ziemlich hoch. Mit einem ökologischen Fahrstil, der bei Elektroautos auf Langstrecke immer zugrunde gelegt werden muss, sind 6 l Benzin machbar, Diesel kann man sparsam mit <5 l bewegen.
Wurde doch auch Zeit, dass eine Massnahme zur Verkehrsreduktion beiträgt.
Hätte als Grund nicht gerade eine "Epedemie" sein müssen. Aber mit blosem gut zusprechen kann man als Angestellte mit simplen Menschenverstand nicht viel argumentieren.
Stelle mir vor, musste vorher jeden Morgen um 6Uhr aufstehen und jeden Tag unsinnig ca. 1,5h rumgurken um das gleiche zu vollbringen wie von Zuhause aus.
Einfach einer mehr der die Strassen für nichts befüllt.
Stellt sich auch für die Firmen heraus, dass es sich für Sie lohnt, weil mind. Spesen, Netzauslastung und Arbeitsplatz oft auch Hardware ausgelagert werden kann.
Der aller grösste Teil (in unserem kulturell typisch) scheint eine gute Arbeitsmoral auch ohne Aufpasser auf zu weisen.
Kann nur sagen, ich habe mit meinem Prius von 2005 die von Werk vorgegebene 4.8L BENZIN Marke geknackt mit 4.7L/100 Verbrauch.
Meine Freundin fährt mit dem gleichen Auto 5.5L.
Kann nur sagen, ich habe mit meinem Prius von 2005 die von Werk vorgegebene 4.8L BENZIN Marke geknackt mit 4.7L/100 Verbrauch.
Meine Freundin fährt mit dem gleichen Auto 5.5L. Anhang anzeigen 1355227
Naja, der Prius ist ja auch ein "Sparauto".
Ich fahre im Jahr ca. 10-12k, und die fahre ich in einem Auto, das ich gerne fahre. Ist bei mir nicht unbedingt nur ein Mittel zum Zweck
Dafür brauchte es eine Studie?
Leute müssen weniger fahren, weil zu Hause -> es werden weniger Kfz benötigt. Ach was?!
Von mir aus kann das gern so beibehalten werden. Weiß sowieso nicht, warum die Boomer so auf vor Ort Gespräche pochen. Als Beispiel ist mir dieses blöde Vertreter-Herumgegurke quer durch die Republik, nur um den Kunden dann voll zu schleimen und 'ne Visitenkarte da zu lassen, schon eine ganze Weile ein Dorn im Auge. Ich will mit denen ein Geschäft machen, keine BFFs werden. Das geht auch super per Mail, Telefon oder von mir aus noch Webkonferenz. Seminare laufen 1A online, Admintage gehen 1A online, Geschäftskonferenzen gehen 1A online, usw. ... Wer das Hin- und Hergekutsche befürwortet, hat wohl nur Angst, nie mehr kostenlos Kaffee und Kuchen absnacken zu können? Zumal es dann auf den deutschen Autobahnen auch sicherer werden würde, wenn die durch Termindruck geplagten "Sales ManagerInnen" nicht mehr mit 200kmh über den Asphalt schweben müssten. (Was nicht bedeuten soll, dass diese per se an den Unfällen Schuld sind.)
Das glaube ich nicht.
Ich glaube das die Krise zeigt das man evtl nicht 5 Tage im Büro sein muss sonder evtl aus 2 oder 3 reichen und der Rest Home Office.
Aber ich frage mich wer solche Studen anfordert und warum ?
Wenn ich im Winter ein Studie über Motorräder auf der Staße machen hat das auch null Aussagekraft über die Anzahl bei schönem warmen Wetter !
Familien, die jetzt zwei Autos haben werden sich überlegen ob es sich das lohnt, wenn das Berufspendeln größtenteils wegfällt. Mal als konkretes Beispiel.
Aber auch abstrakt gedacht ergibt das einfach Sinn. Mehr Heimarbeit heißt weniger Mobilität, also braucht man weniger Autos.
Leider haben wir jetzt aufgrund von Ideologen und Lobbyarbeit eine Dekade lang auf das falsche Pferd gesetzt. Das Elektroauto ist Unsinn. Wasserstoff und Brennstoffzelle sind das, was hätte in Deutschland hätte boomen können. Wir haben hier im Hunsrück und im Hochwald gefühlt eine Million Windräder. Muß man nur mal tagsüber vom Flughafen Hahn abheben. Da wird einem schlecht, was da mit der Landschaft passiert ist. Wenigstens gibt es dann nicht so viele Greifvögel in der Nähe des Flughafens...
Das schlimme an den Windrädern ist, daß sehr viele davon einfach stillstehen, weil zu viel Strom da ist. Warum kann diese Windmühle nicht einfach einen Elektrolyseur betreiben? Alle regenerativen Überschüsse sollten in der Elektrolyse genutzt werden. Ich weiß, daß das ineffizient ist, aber bevor der Mühle stehen bleibt...
Da muß mehr Forschung und Geld rein. Viel mehr.
Die ist hoffentlich klar, dass ein Elektroauto etwa vier mal so effizient ist, wie ein Wasserstoffauto. Man bräuchte etwa ein Drittel des heutigen Strombedarfs, um den Verkehr zu elektrifizieren. Mit anderen Worten: für Wasserstoff bräuchte man zusätzlich das doppelte der heutigen Erneuerbaren oder nicht ganz das 3 fache der Kernkraft, zu ihrer Blütezeit, nur damit man schneller tanken kann, genial!
Das einzige, das durchaus Sinn ergäbe, wäre der blaue Wasserstoff, aber der ist von vielen nicht gewollt.
Bei der Bahnreise im Fernverkehr (Seite 24 der repräsentativen Umfrage) zwischen Stuttgart nach Berlin beträgt die Fahrstrecke knapp 510 Kilometer. Insgesamt stößt die gesamte Bahnfahrt knapp 128 Kilogramm CO2 pro Fahrgast aus. Einen derart niedrigen Wert schafft aktuell kein Auto mit Verbrennungsmotor oder als Hybrid.
Wenn die Bahn voll besetzt ist mag das stimmt. Ist Sie aber oft nicht. Und dann fährt der Zug wieder fast leer zurück.
Das unterschlagen die Studien leider oft.
Die ist hoffentlich klar, dass ein Elektroauto etwa vier mal so effizient ist, wie ein Wasserstoffauto. Man bräuchte etwa ein Drittel des heutigen Strombedarfs, um den Verkehr zu elektrifizieren. Mit anderen Worten: für Wasserstoff bräuchte man zusätzlich das doppelte der heutigen Erneuerbaren oder nicht ganz das 3 fache der Kernkraft, zu ihrer Blütezeit, nur damit man schneller tanken kann, genial!
Das einzige, das durchaus Sinn ergäbe, wäre der blaue Wasserstoff, aber der ist von vielen nicht gewollt.
Ja, das E-Auto ist von der Energiebilanz effizienter. Aber bevor einige Windmühlen garnicht drehen, können sie auch Elektrolyse machen. Da sehe ich die Zukunft. E-Auto geht, egal wie man das dreht, überhaupt nicht.
Stromnetz und Kraftwerksleistungen müßten verzehnfacht werden und von den seltenen Erden wird wohl nicht genug da sein, um genügend Akkus zu bauen.
Es geht einfach nicht. Die Politiker wissen das, nicht alle, aber die meisten. Die, die es nicht wissen, wollen es nicht wissen. Ich höre die KGE schon: Dann darf man eben nicht so viele Autos zulassen und das Fahren rationieren!