Daenische Zeitung POLITIKEN entschuldigt sich fuer Mohammed-Karikaturen

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Schoen, dass es noch Ruecksicht auf religioese Gefuehle gibt. Wenn nun noch das auf den Karikaturisten ausgesetzte Kopfgeld zurueckgezogen, der Boykott daenischer Waren beendet und die daenische Botschaft im Libanon von ihren Angreifern renoviert wird und die mehrfachen Beinahe-Attentaeter sich reumuetig zeigen, dann waere tatsaechlich so etwas wie Normalitaet absehbar.
 
Oha, bloß niemanden verärgern. Das kennt man ja hier in Deutschland besonders gut. Jedem Puderzucker in den allerwertesten blasen.

Manchmal komm ich mir vor wie im Mittelalter.
 
Kanns nicht verstehen, warum wegen Meinungsäußerung in Form von Bild die halbe islamische Welt ausrastet. Wens nicht passt, der kann doch wegsehen ...demjenigen kanns Banane sein, wird er deswegen vom Glauben abgehalten, innerlich beleidigt, wenn er doch so fest glaubt? Es gibt immer noch sowas wie freie Meinungsäußerung. Und gerade die Presse ist ein sehr wichtiges Kontrollorgan der Politik und eben auch der Religion. :schief:
 
Für eine dänische Zeitung gelten die Gesetze Dänemarks und nicht die des Islams.
Das sollte klar sein, auch wenn Karikaturen von Religionsführern wie Jesus und Mohamed grundsätzlich abzulehnen und zu verurteilen sind.
 
Höre ich da etwa Ironie heraus?
Ich bin zwar ohne Religion, dennoch finde ich die Verhöhnung der Religion nicht gut, auch wenn man nicht gleich mit Bomben drohen sollte, wenn einem etwas nicht passt.

Ironie eher weniger, ich meinte das schon so wie ich es da stand.
Natürlich ist "verhöhnen" nicht in Ordnung, aber es ist ja auch nicht so als hätte der Urheber Mohammed stumpf beim Kacken aufm Klo gezeichnet, sondern er hat versucht, bestimmte Standpunkte der Islamisten (nicht Moslems) durch karikatives zur Schau stellen zu kritisieren.
Und Kritikfähigkeit ist etwas, bei mir in der Liste der Tugenden über Gottesfürchtigkeit steht.
 
Eine Entschuldigung halte ich für vollkommen unnötig.
Es gehört einfach zu unserer Freiheit auch über solche Themen Karikaturen zu zeichnen.
Das damals die Aufführung der Mozart Oper Idomeneo abgesagt wurde, aus Angst vor islamischen Protesten, finde ich ebenfalls einen Skandal.
 
Da habt ihr Recht, insekt und Woohoo.
Und den Moslems, die mit Bomben drohten, ging es ja nicht um eine krikative Dastellung, sondern vielmehr um überhaupt eine, denn im Islam ist die Abbildung Mohameds verboten.
Da ist für mich dann auch Feierabend, es kann ja nicht angehen, daß Europäer derat erpresst werden.
 
Ironie eher weniger, ich meinte das schon so wie ich es da stand.
Natürlich ist "verhöhnen" nicht in Ordnung, aber es ist ja auch nicht so als hätte der Urheber Mohammed stumpf beim Kacken aufm Klo gezeichnet, sondern er hat versucht, bestimmte Standpunkte der Islamisten (nicht Moslems) durch karikatives zur Schau stellen zu kritisieren.
Und Kritikfähigkeit ist etwas, bei mir in der Liste der Tugenden über Gottesfürchtigkeit steht.

Dem kann ich nur zustimmen.
Karikaturen als Form der Satire sind etwas, dass keinen pauschalen Einschränkungen unterliegen sollte und von den (zu Recht) getroffenen akzeptiert werden muss. Sei es Osama bin Laden oder Zonen-Gabi.

Das einzige, was man einwenden kann:
"zu Recht getroffen". Die Instrumentalisierung von Religion als Kriegsgrund wiederspricht in aller Regel der Grundsätze des jeweiligen Glaubens (mir fällt jedenfalls keine heute noch praktizierte Religion ein, die das anders sieht).
D.h. eine Karikatur, die sich mit islamistischen Terrorismus beschäftigt, sollte eigentlich Personene angreifen, die Mohammed für ihre Zwecke missbrauchen. Greift sie statt Mohammed selbst an, empören sich Gläubige zu Recht. Aber: Mehr als Empörung ist im Interesse Pressefreiheit nicht angemessen und diejenigen, die sich Entschuldigen müssen, sind die Redakteure, weil sie eine schlechte Karikatur, die im wahrsten Sinne des Wortes nur eine ungerechtfertigte Beleidigung war, veröffentlicht haben.
 
ich find einfach nur unglaublich, wie man diesen leuten in den arsch kriechen muss. das ist verdammt noch mal humor!
ich kenne keine andere religion, die so intolerant, verklemmt und kritikunfähig wie der islam ist. ich habe nix gegen den islam oder religionen allgemein, aber diese völlig überzogene reaktion kann ich einfach nicht nachvollziehen.

@ruyven_macaran: der koran schreibt seinen anhängern vor, anhänger anderer religionen zu töten, oder (gewaltsam) zu bekehren, um den islam zu verbreiten. wird auch jihad gennant.;)
siehe wiki:Dschihad ? Wikipedia
 
Dschihad ? Wikipedia

Das im Koran gebrauchte Wort lässt sich meines Wissens nach sowohl mit "Kampf" als auch mit "Anstrengung" übersetzen. Töten oder Waffeneinsatz werden afaik ausschließlich als Reaktion auf feindliche Taten genannt. (in den begleitenden und für viele Muslime wichtigen, aber nicht heiligen Werken mag das anders aussehen. Nur: Die geben nicht "Gottes Wort", sondern das verhalten früherer Generationen wieder, dass durchaus fehlerhaft sein kann)
Das Ermorden insbesondere von Juden und Christen (die nach Vorstellung des Islam an den gleichen Gott glauben, aber im Laufe der Zeit Fehler in ihren Überlieferungen angehäuft haben) wird kritisieren. Das Töten Andersgläubiger, die keinem Muslim geschadet haben wird afaik nirgendwo gefordert (auch wenn die Definition von "Schaden" in einigen Übersetzungen=Interpretationen sehr weit gefasst ist), vom wahllosen Morden, wie es islamistische Terroristen (auch gegenüber Muslimen!) praktizieren, ganz zu schweigen.
Derartige Taten sind nach fast allen Interpretationen eine Sünde. (nach denen der Terroristen wohl nicht)
 
Meine Meinung dazu ist, das sich die Moslems bereits seit geraumer Zeit falsch behehmen in anderen Staaten! Der Antrag für türkisch-sprachige Gymnasien wurde ja abgelehnt, was ich für gut heiße! Sie sind in einem anderen Staat (in dem wohlgemerkt jeder Mensch gleich ist!) und führen sich auf wie in ihrem eigenem Staat, indem sie so gut wie nichts zu Stande kriegen!
 
Der Antrag für türkisch-sprachige Gymnasien wurde ja abgelehnt,
Ganz klar die richtige Entscheidung. Was Erdogan seit diesem Wohnungsbrand / Möchtegern-Anschlag (Ursache immernoch ungeklärt!?) von sich gibt ist schon sehr merkwürdig.


Sie sind in einem anderen Staat (in dem wohlgemerkt jeder Mensch gleich ist!) und führen sich auf wie in ihrem eigenem Staat
Ich finde die meisten führen sich gar nicht auf und leben unauffällig wie die meisten Deutschen eben auch.
Ist es nicht auch ihr eigener Staat? Die meisten haben doch mittlerweile bestimmt auch die deutsche Staatsbürgerschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, so wie die sich in Ghettos zusammenrotten würd ich die net als Staatsbürger bezeichnen... die würden doch am liebsten die türkische Staatsbürgerschaft behalten aber das is nunmal hinderlich bei der Arbeitssuche.

(Ich will das net auf alle ausweiten aber es gibt diese Leute nunmal.)
 
Ja, die meisten Türken die ich kenne, fühlen sioch asl Deutsche, aber das was ihre Oberen machen, ist nicht ganz die richtige Entscheidung! Deutschland mag ja ein Viel-Völker-Staat sein, aber jedes fremde Volk sollte dann auch nach unseren Regeln leben!
 
Moderative Anmerkung:
Das Verhalten von deutschen Staatsbürgern in Deutschland und das Verhalten türkischer Regierungsoberhäupter gegenüber der deutschen Regierung hat nichts mit den Karikaturen oder deren Inhalt zu tun, um die es in diesem Thread geht.

Für ersteres gibt es hier bereits einige Threads, die das Thema ansprechen, für mittlere kann gern ein neuer erstellt werden.
Dabei bitte darauf achten, dass Aussagen über "Die" meist mit willkürlichen Vorurteilen enden und deswegen ungern gesehen sind und Aussagen über "Türken" Personen mit türkischer Staatsbürgerschaft meinen, was -wie von Woohoo erwähnt- nicht die gleiche Gruppe wie "Deutsche mit Migrationshintergrund und/oder Einflüssen muslimischer Kultur" bezeichnet.
 
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