Crucial: DDR5-RAM gelistet und bestellbar - so teuer wird es

Mich nerven die hohen Timungs bei DDR5, daher würde ich eventuell auch erstmal bei DDR4 bleiben und mir ein entsprechendes Board kaufen für die neuen Intel CPUs. Man kann in einem Jahr immernoch Board und RAM wechseln falls es Sinn machen sollte.
 
Ich warte auf DDR5 32GB 6600 CL 32-34

Ich Kauf doch nicht 2x dann lieber jetzt 100€ mehr investieren und einfach den Speicher mit jedem Update mit Hoch skalieren.

Hab ich bei AMD genau so gemacht

2700 (3000)
3600 ( 3400)
3700 (3800)
5900 (4000)
 
Wird mal Zeit, dass Spiele entwickelt werden, die 64 oder 128GB richtig nutzen können.
Das wird noch sehr sehr sehr lange dauern bis das "Durchschnitts Game" solche Speichermengen benötigen wird. Die überwiegende Mehrheit aller PCs hat wahrscheinlich zwischen 8 und 16gb RAM aktuell. Man darf die DIY PCs in EU/USA nicht mit dem gleichsetzen was Weltweit so rumsteht. Vor allem in China wo nach wie vor der Großteil der Rechner nicht in privaten Haushalten steht.
 
Für einen Gaming PC sind 32GB genug und die habe ich mir 2012 für lediglich 130€ gekauft. Wird mal Zeit, dass Spiele entwickelt werden, die 64 oder 128GB richtig nutzen können.
Ich wäre vorsichtig was du dir da wünscht. Man kann ein Spiel natürlich so entwickeln, dass es absichtlich viel RAM nutzt, aber normalerweise gehen mit höheren Systemspeicheranforderungen auch höhere Anforderungen insgesamt einher. Insbesondere ist meist das Verhältnis zwischen benötigtem RAM und benötigtem Festplattenspeicher recht konstant, denn irgendwo müssen die Daten ja herkommen.

Sprich: Ein Spiel, dass 128 GB RAM braucht, dürfte auch etwa 1-2 TB flotten SSD Speicher benötigen, der davor natürlich über vorsintflutliche DSL Klingeldrahtleitungen auf den Rechner kommen muss. Viel Spaß...

Zum Thema: Ich finde die Preise ehrlich gesagt nicht zu schlimm, da ist man als Early Adopter doch schlimmeres gewöhnt. Ob sich DDR5 "lohnt" wird man wohl in Benchmarks sehen müssen, denn anscheinend wurde ja doch ein bisschen mehr verändert als sonst. Aber vermutlich nicht.
 
Das wird noch sehr sehr sehr lange dauern bis das "Durchschnitts Game" solche Speichermengen benötigen wird. Die überwiegende Mehrheit aller PCs hat wahrscheinlich zwischen 8 und 16gb RAM aktuell. Man darf die DIY PCs in EU/USA nicht mit dem gleichsetzen was Weltweit so rumsteht. Vor allem in China wo nach wie vor der Großteil der Rechner nicht in privaten Haushalten steht.

Leider

Früher haben sich die Spiele recht schnell angepasst, da sind die Voraussetzungen regelrecht explodiert. Der Nachteil war, dass PC Gaming damals ein teurer Spaß war, wenn man einigermaßen dabei sein wollte, dann durfte man gut 1000€ (inflationsbereinigt) pro Jahr in seinen PC richten.

Heute ist das eben anders. Das schöne ist, dass man nicht mehr soviel Geld ausgeben muß, der Nachteil ist, dass es nichtmehr wirklich vorwärts geht. Das Staunen von früher, ist heute nicht mehr wirklich spürbar, wobei Cyberpunk 2077 optisch doch zu begeistern wußte.

Ich wäre vorsichtig was du dir da wünscht. Man kann ein Spiel natürlich so entwickeln, dass es absichtlich viel RAM nutzt, aber normalerweise gehen mit höheren Systemspeicheranforderungen auch höhere Anforderungen insgesamt einher. Insbesondere ist meist das Verhältnis zwischen benötigtem RAM und benötigtem Festplattenspeicher recht konstant, denn irgendwo müssen die Daten ja herkommen.

Wen die Spiele dafür eine wesentlich bessere Optik, Spielmechanik u.a. bieten würde, dann wäre ich bereit auch den Preis zu zahlen.

Sprich: Ein Spiel, dass 128 GB RAM braucht, dürfte auch etwa 1-2 TB flotten SSD Speicher benötigen, der davor natürlich über vorsintflutliche DSL Klingeldrahtleitungen auf den Rechner kommen muss. Viel Spaß...

Langfristig muß sowieso etwas schnelleres her (2030 werden die Leute wohl jammern, dass bei ihnen nur 1GBit verfügbar ist), kurzfristig wäre ich auch bereit mal wieder einen Tag lang ein Spiel runterzuladen (hatte bis vor kurzem noch 14MBit).
 
Früher haben sich die Spiele recht schnell angepasst, da sind die Voraussetzungen regelrecht explodiert. Der Nachteil war, dass PC Gaming damals ein teurer Spaß war, wenn man einigermaßen dabei sein wollte, dann durfte man gut 1000€ (inflationsbereinigt) pro Jahr in seinen PC richten.
Mein erster "Heimcomputer" war ein zx81 von Spectrum mit sagenhaften 1kb Speicher. Den hab ich damals zu meinem 5ten Geburtstag bekommen. Der wurde an den Fernseher angeschloßen und lieferte ein schwarz/weis Bild. :D Über c64, Amiga, Atari ST ging es irgendwann zum ersten PC mit einem 386iger. Ich hab die Zeiten der Voodoo1 und 2 mitgemacht. War es gewohnt den FSB per Dip Schalter auf dem Mainboard einzustellen.

Aber in Zeiten von Klimawandel und den damit verbundenen Diskussionen finde ich persönlich es befremdlich, dass wir langsam aber sicher Richtung 1kw Verbrauch bei PCs kommen. Mir wäre es lieber, wenn die Entwicklung eher Richtung Effizienz gehen würde statt immer weiter, schneller, höher.
 
Ich hab 1995 mit der Computerei angefangen. Wenn RAM weniger als 30% des PC-Gesamtpreises ausmacht, fällt das bei mir in die Kategorie "Schnäppchen". :D
da konnte man sich aussuchen:
Nehme ich zusätzlich 2x 4MB RAM oder eine Topdog GPU… oder Beides ?

1995.jpg


War ne tolle Zeit. Da hast du dich noch in den Bus oder Auto gesetzt und bist zu deinem Dealer gefahren.

Verkehrte Welt…
Für gute Monitore konnte man schon tief in die Tasche greifen.
Festplattenplatz war chronisch immer knapp.

Der von mir damals ausgesuchte PC hätte 4.359 DM gekostet, was heute um die 3.300 EUR sind, wohlgemerkt ohne Peripheriegeräte, Monitor usw.
Da hat man sich über ein Upgrade auf ein Mitsumi Doublespeed riesig gefreut. (Rebel Assault und Wing Commander 3 lässt grüßen)

Gute und aktuelle PCs waren eigentlich noch nie wirklich günstig.
Der Markt wurde halt nur nach unten erweitert, bei der die aktuelle mögliche Leistung zweitrangig geworden ist.
Wir waren früher Geeks und sind es heute zum Teil immer noch… nur ein wenig erwachsener.
Bei den Preisen der aktuellen GPUs muss ich zum Glück nicht mehr so lange überlegen… Nein!
(Ist für mich ein Hauptgrund kein neues System zu kaufen, obwohl es mich unheimlich danach juckt)

Nebenbei und zurück zum Thema:
Die Preise für DDR5 finde ich eigentlich zum Release vertretbar.
Wie sieht es eigentlich mit der Temperatur der Sticks aus, wenn nun die Spannungswandler auf diesen sind?
Ich freue mich auf die Tests im November.
 
Es geht um Stabilität, die gewährleitet sein muß.

Wenn du deinen OC RAM nicht vernünftig zum laufen bekommst, dann ist das dein Bier. Wenn hingegen haufenweise Office und Multimediakisten permanent abstürzen, dann sind die Intel Produkte schnell als instabile Mist-CPUs verschrien. Also ist es sinnvoll bei den Spezifikationen konservativ zu sein, der Rest ist eigenes Risiko.

Du beziehst dich jetzt auf die Intelspezifikation. Dieses mal scheint Intel dahingegen aber mutiger zu sein, mit den 4800Mhz.
Zum Glück bin ich nicht in der Situation, mir jetzt schon eine neue CPU kaufen zu müssen. Die nächste Generation wird da attraktiver. Erstens läuft DDR5 mit höheren Tacktraten stabiler, zweitens wird es bessere Preise geben und zu guter letzt DDR5 Kits mit besseren Latenzen. Ist RAM eigentlich schneller, wenn er sowohl doppelte Tacktraten als auch doppelte Latenzen hat?

Early Adopter ist halt was für Menschen, die nicht warten können/ wollen.
 
Hilf mir mal auf die Sprüngen: welche Probleme hatten denn die Ealy Adopter?
Damals gab es Ungereimtheiten mit den Bios und aus heutiger Sicht schafft ein X370 Board wahrscheinlich nicht meine 3733MHz Übertaktung mit den niedrigen Timings. Wobei ich mich jetzt auf einem X570 Board befinde und mein damaliges X370 Board hat 2933/3000 MHz tatsächlich geschafft.

Man lässt Performance liegen, aber heute ist die Plattform ja wesentlich ausgereifter. Wenn die M.2 SSD Möglichkeiten nicht so gering gewesen wären, hätte ich das auch heute noch wahrscheinlich.

Aber die Z690 Boards sind sicherlich trotzdem gut zu gebrauchten, wie es auch X370 war. Letztendlich spießt es sich aber eh daran, dass in 1-2 Jahren DDR5 wesentlich günstiger/schneller sein dürfte, wie aber eh schon mehrmals erwähnt wurde.
 
Gute und aktuelle PCs waren eigentlich noch nie wirklich günstig.

Jein

Das absolute Tief, für einen High End Gaming PC wurde 2012 erreicht, als man den i7 2600K (beste Gaming CPU, der i7 980X war zwar im Multicore schneller, bis er seine Leistung, bei Spielen, auf die Straße gebracht hat, dauerte es jedoch mindestens bis 2017, eher länger) für etwas über 300€, Die HD 7970 für 500€ und 16GB guten RAM für etwa 100€ sowie ein gutes Board für 150€ bekam.

Zusammen, mit einer üppigen 256GB SSD und einem guten Netzteil, sowie Gehäuse, landete man bei unter 1500€, das ist wohl das günstigste, das es bei High End PCs so gab.

Mit der RX 480 8GB für 180€ konnte man sich 2016 dann einen richtig günstigen PC bauen, der alles sehr gut darstellen konnte und sogar heute noch absolut alles zum laufen bekommt.

Wenn man etwas Ausschau gehalten hat, dann konnte man sich zwischen 2001 und 2018 durchaus günstige PCs baue, die viel geleistet haben. Früher sind sie sehr schnell veraltet. Ich würde sagen, so zwischen 2012 und 2018 war da eine ideale Zeit (Miningboom mal ausgenommen), in der man viel PC fürs Geld bekam, der dann auch lange gehalten hat, bzw. teilweise bis heute hält.

Du beziehst dich jetzt auf die Intelspezifikation. Dieses mal scheint Intel dahingegen aber mutiger zu sein, mit den 4800Mhz.

Die 4800 "MHz" sind real nur 300MHz und damit real nur so schnell, wie DDR4 3200 "MHz".

Intel ist da relativ konservativ.
 
Abwarten, die Timings sagen absolut nichts aus. Der erste DDR-Ram lag damals bei CL 2. Takt rauf, Timings rauf, das war schon immer so.

Ich erwarte dass die DDR5 4800er noch etwas langsamer sind als aktuell weit verbreitete DDR4 3600. Das war beim Wechsel von DDR3 auf 4 auch schon so. Aber spätestens in einem halben Jahr, bzw. nach 10 BIOS Updates auf Z690 sehen DDR4 Systeme dann kein Land mehr.
 
Ich steige dann bei Zen4 mit DDR5 RAM ein. Dann wird es auch 8000er Module geben.
Sehe ich ziemlich änlich.
+
Aktuell Vorbereitung treffen meine Linuxkiste mit meinem alten Gen1-Ryzen neu aufzusetzen und dann mit Zen4/5 auf PCIe5+DDR5 starten; vorher AM4+DDR4 noch bisl ausreizen.
-
Jetzt PCIe5 + DDR5 mit aller Gewallt halte ich auch für risky. Aber nur bisl.
 
Wie bei DDR4 auch, kommen die ersten spannenden Kits sowieso erst in ein oder zwei Jahren heraus.
Eigentlich nicht. G.Skill haut gleich am Anfang recht früh DDR5-6800 raus. Ihr werdet es ja bereits wissen (vom OC her im Bereich von 6000MT/s), damit geht was. Nice! Preise? Besser nicht danach fragen... :D

Ich steige dann bei Zen4 mit DDR5 RAM ein. Dann wird es auch 8000er Module geben.
Wenn Zen 4 überhaupt mal damit vernünftig betrieben werden kann. Stichwort: asynchroner Betrieb. Kann natürlich sein, dass sie auch so was wie einen Gear Mode/Teiler einführen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie bei DDR4 auch, kommen die ersten spannenden Kits sowieso erst in ein oder zwei Jahren heraus. Erinnert euch mal an den DDR4-Launch, ein Core i7-6700K war da maximal für DDR4-2133 freigegeben, ein paar Jahre später konnte man mit einem Core i7-8700K schon deutlich höhere Taktraten fahren, zudem fällt das P/L-Verhältnis kommender Kits wesentlich besser aus. Aber wer zum Launch eines neuen Standards einkauft, weiß hoffentlich ganz genau, dass er nicht nur den Early-Adopter-Aufschlag zahlt, sondern auch ein paar Jahre später auf der alten Hardware sitzen bleibt, weil die im Verhältnis dann so langsam/billig ausfällt, dass die niemand mehr haben möchte. Oder anders formuliert: Wie viel würdet ihr heute noch für ein "Gaming-Kit" mit Single Ranked DDR4-2400 zahlen?

Ich habe vor einem Jahr DDR4 mit 3600 gekauft für einen neuen PC. Wer wird diese in 2-3 Jahren noch kaufen? Irgendwie doch bei jeder Hardware so, dass man irgendwann deutlich weniger dafür bekommt.

Die Frage ist eher, ob sich DDR5 gegenüber DDR4 jetzt schon lohnt, wenn man auch auf den Preis schaut. Beides wird in wenigen Jahren "alt" sein.
 
Ich habe vor einem Jahr DDR4 mit 3600 gekauft für einen neuen PC. Wer wird diese in 2-3 Jahren noch kaufen? Irgendwie doch bei jeder Hardware so, dass man irgendwann deutlich weniger dafür bekommt.

Die Frage ist eher, ob sich DDR5 gegenüber DDR4 jetzt schon lohnt, wenn man auch auf den Preis schaut. Beides wird in wenigen Jahren "alt" sein.

naja, du kaufst hardware für dich um sie zu nutzen, nicht zum verkauf, oder?
und restwert war schon immer recht klein, auch wenn es teils anders ausschaut, weil es genug doofe gibt die hohe gebrauchtpreise zahlen, deshab ist der markt ja für gebrauchtkäufer so kaputt.

zum RAM, ich denke jetzt oder auch nächstes jahr noch, sich solch ein DDR4-system holen geht schon, wenn man zb jetzt einen 5800er vorsieht mit der prämisse später auf einen 5950 aufzurüsten und danach erst zu wechseln, wenn es eine CPU mit 32kernen für den normaluser gibt. denn letzteres dürfte noch ein wenig dauern, nicht nur aus portfolio-sicht der hersteller, sondern auch von der notwendigkeit her soviele kerne haben zu müssen.
 
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