News Crapfixer: Winziges Tool entmüllt Windows 10 und Windows 11

Nichts müllt das System mehr zu als "Fixer", "Optimizer", "Cleanup" und sonstiges zusammengeschustertes Laienwerkzeug von Hobbybastlern. Seit dem ich diesen Quatsch nicht nutze habe ich auch keine Probleme mehr innerhalb von Windows. Während ich diese Dinge genutzt hatte gab es häufig Probleme mit dem Windows Update oder Microsoft Account oder Gamepass oder oder oder. Weil einige Dienste die abgeschaltet wurden doch noch wichtig waren. Oder weil eine Registry Einträge geändert wurden die nicht hätten geändert werden sollen. Oder Dateien gelöscht werden die doch wichtig waren.

Ich persönlich sehe für mich keine Not darin irgendwelche Dienste abzuschalten. Oder meine Registry aufzuräumen etc. Das was man da an Performance oder Speicherplatz gewinnt passt auf eine Floppy Disk. Aber wer Spaß daran hat an systemrelevanten Dingen zum zu basteln, bitte sehr.
 
Gibt’s eigentlich mutige Tester, die ihr Windows komplett um jeden Ballast, also laufende Prozesse, erleichtern und dann mal Benchmarks fahren? Ich bin ein großer Freund davon, nicht genutzten, aber dennoch aktiven Schmarrn zu entfernen ... allerdings nicht mehr so rigoros wie zu Vista-Zeiten. Warum? Das OS ist ab Werk performant genug. Allerdings hat jeder Hintergrundprozess einen gewissen Preis. Von nichts kommt nichts. Am Notebook schlägt sich das in Akkulaufzeit nieder ... und bei langsamen CPUs sicher auch bei der Leistung. Wir haben uns das lange nicht mehr dediziert angesehen. Macht das jemand kompetent im Web? Interessiert mich wirklich. Dann würde ich auch wieder mehr herumkaspern. =)

MfG
Raff
Ich mache das so
Win 11. Komplett Office, Adobe und ca. 50 andere nützliche Software.
Ca.400 Spiele. (Spiele auch gerne mal ältere Games)
Prozesse bei 103 bis 112.
Autostarts müsste ich nochmal schauen.
😎✌️
 
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Das wichtigste und einzig sinnvolle Werkzeug in dieser Richtung heißt "Autoruns". D.h. es reicht völlig aus, zu prüfen, was im System so automatisch gestartet wird und Zeugs, das man nicht ständig braucht, hier abzuschalten.

Die allermeisten Dinge laufen auch ohne Autostart, wenn man die manuell bei Bedarf startet.

Die meisten Services dagegen, kosten gar keine Leistung, weder Speicher noch CPU, weil sie meist nur von den dazugehörigen Applikation dazu genutzt werden, bestimmte Aktionen auszuführen, die eine App so nicht ausführen darf (Services laufen als Root und haben deswegen mehr Rechte und Möglichkeiten als Apps im User-Space).

Das heißt aber auch, dass wenn die zugehörigen Apps nicht laufen, auch die dazugehörigen Services absolut passiv sind und keinerlei Ressourcen brauchen. Der einzige Nachteil, den diese Services dann haben, ist dass sie die Bootzeit minimal verlängern.

Aber klar, kann man auch unnötige Services abschalten. Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn bestimmte Apps auf einmal nicht mehr laufen.

Das allerschlimmste sind aber die Leute, die am Windows manuell oder mit Tools rumfummeln und sich dann beschweren, wenn sich dann irgendein Update nicht mehr installieren lässt oder irgendwas nicht mehr funktioniert.

Kein Entwickler und kein Tester kann vorhersehen, wie die Leute an ihrem System manipulieren. Genau deswegen gibt es so viel Probleme mit Windows Updates und anderer Software unter Windows.
 
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Und Drittanbietereinbindungen gehen auch. Wir können auf Knopfdruck Bitdefender ausrollen, der Bitlockerkey ist gesichert und so spassiges zeugs.
Also ist das Tool was du benutzt selbst ein Rootkit und damit größte Schwachstelle der verwalteten Rechner.
Ähnlich wie bei Virenscannern sollte man immer bedenken, dass ein sehr tiefer Systemeingriff eines Tools auch ein neuer großer und attraktiver Angriffsvektor ist.

@Topic: Das beste Mittel für eine stabilen Betrieb ist (leider) immer noch gar keines zu nehmen und Windows in Ruhe zu lassen. Was nicht heißt dass man offiziell vorhandene Deinstallations und Deaktivierung Optionen nicht nutzen sollte, aber jeder "Hack" der darüber hinaus geht hat immer das Potenzial das nächste Update zu verhindern.
 
Also ist das Tool was du benutzt selbst ein Rootkit und damit größte Schwachstelle der verwalteten Rechner.
Ähnlich wie bei Virenscannern sollte man immer bedenken, dass ein sehr tiefer Systemeingriff eines Tools auch ein neuer großer und attraktiver Angriffsvektor ist.
100% korrekt!

Ich wünschte, man könnte diese Erkenntnis mal in die Köpfe der Leute bringen.

@Topic: Das beste Mittel für eine stabilen Betrieb ist (leider) immer noch gar keines zu nehmen und Windows in Ruhe zu lassen. Was nicht heißt dass man offiziell vorhandene Deinstallations und Deaktivierung Optionen nicht nutzen sollte, aber jeder "Hack" der darüber hinaus geht hat immer das Potenzial das nächste Update zu verhindern.
Auch absolute Zustimmung.
 
Also ist das Tool was du benutzt selbst ein Rootkit und damit größte Schwachstelle der verwalteten Rechner.
Ähnlich wie bei Virenscannern sollte man immer bedenken, dass ein sehr tiefer Systemeingriff eines Tools auch ein neuer großer und attraktiver Angriffsvektor ist.
Na es ist halt ein RMM.
Ähnlich wie Intune z.B.

Ich glaube es gibt auf der Welt keine grössere Firma welche kein RRM verwendet bei 100+ Rechnern zur Verwaltung. Schon alleine das Patchmanagement würde so viele Mannstunden verschwenden.
 
Na es ist halt ein RMM.
Ähnlich wie Intune z.B.

Ich glaube es gibt auf der Welt keine grössere Firma welche kein RRM verwendet bei 100+ Rechnern zur Verwaltung. Schon alleine das Patchmanagement würde so viele Mannstunden verschwenden.
Das Crowdstrike Desaster hast du mitbekommen? Und da war nicht mal jemand im Tool drin sondern nur das Tool selbst hat Probleme gemacht.
Mittlerweile sind die RRM Tools Haupt Angriffspunkt
Was nicht heißt dass man ganz an den Dingern vorbei kommt als Enterprise IT. Aber man sollte sich der Schwächen bewusst sein und schauen wie man sie mitigiert, z.B. was wirklich Remote erlaubt sein muss. Dass bei dir darüber Bitlocker Keys rum gesendet werden lässt mich z.B. erschaudern. Und notwendig ist sowas bei einem einmal-Vorgang eben nicht.
 
Das Crowdstrike Desaster hast du mitbekommen? Und da war nicht mal jemand im Tool drin sondern nur das Tool selbst hat Probleme gemacht.

Crowdstrike ist ein EDR. Nicht das selbe. Das kann ich z.B auch als Drittanbieter einbindung im RMM installieren.
Oder die Patches davon z.B. verzögern.

Mittlerweile sind die RRM Tools Haupt Angriffspunkt
Was nicht heißt dass man ganz an den Dingern vorbei kommt als Enterprise IT. Aber man sollte sich der Schwächen bewusst sein und schauen wie man sie mitigiert, z.B. was wirklich Remote erlaubt sein muss. Dass bei dir darüber Bitlocker Keys rum gesendet werden lässt mich z.B. erschaudern. Und notwendig ist sowas bei einem einmal-Vorgang eben nicht.

Die Bitlocker Keys z.B. werden bei der Installation bei uns im Netzwerk versendet. Das wird nicht dauernd gemacht.
Und selbst wenn, sollte es in der Theorie dank verschlüsselung kein Problem sein. Das Installationspaket hat ein Verschlüsselungpasswort mitgegeben und dieses kann ich pro Client oder Kunde neu definieren.

Ich verstehe deine Bedenken aber alleine die Tatsache, dass du damit Patches forcieren/blockieren kannst, macht das ganze ungemein sicherer als unmanaged PC's.

Wir halten uns auf unserer Seite an alle Anforderungen wie Passwörter im Passwortmanager und 2 Faktor überall ein und hoffen, dass das RMM keine Schwachstelle hat, welche aktiv ausgenützt wird.
 
Gibt’s eigentlich mutige Tester, die ihr Windows komplett um jeden Ballast, also laufende Prozesse, erleichtern und dann mal Benchmarks fahren? Ich bin ein großer Freund davon, nicht genutzten, aber dennoch aktiven Schmarrn zu entfernen ... allerdings nicht mehr so rigoros wie zu Vista-Zeiten. Warum? Das OS ist ab Werk performant genug. Allerdings hat jeder Hintergrundprozess einen gewissen Preis. Von nichts kommt nichts. Am Notebook schlägt sich das in Akkulaufzeit nieder ... und bei langsamen CPUs sicher auch bei der Leistung. Wir haben uns das lange nicht mehr dediziert angesehen. Macht das jemand kompetent im Web? Interessiert mich wirklich. Dann würde ich auch wieder mehr herumkaspern. =)

MfG
Raff
Gerade die Energiesparmodies haben großen Einfluss auf die 1% lows

Selbst "high/ultimate Performance Mode" hat noch sehr viele Sachen sehr aggressiv eingestellt..

Unter anderen Lan, USB und auch Festplatten/NVME versuchen noch verzweifelt sich runter zu takten.. selbst im höchsten Energiesparmodus ist alles sehr Aggro eingestellt..

ich empfehle das Programm Powersettingsexplorer von Guru3D

NVME noppme ausschalten und die Power Transition latencys auf 0... hat schon ordentlich was an microstutter weg gemacht in streaming lastigen Games und auch UE5 traversal stutter wird ordentlich dadurch reduziert
 
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Auch hier sind die Zeiten der Windows-Optimierung mit irgendwelchen mehr oder weniger mächtigen Tools vorbei. Es läuft ja meist eh alles paletti, fast Error-frei (immerhin scheinbar) und blitzschnell. Das würde ich jetzt mal als durchaus positiv werten. Hard- und Software haben wohl doch ordentliche Fortschritte gemacht in den letzten 30 Jahren. Was soll man da noch rumbasteln, mit dem Risiko, das System zu schrotten.
 
Gibt’s eigentlich mutige Tester, die ihr Windows komplett um jeden Ballast, also laufende Prozesse, erleichtern und dann mal Benchmarks fahren?
zu meinen Windows 98 Zeiten hab' ich das tatsächlich regelmäßig gemacht. RAM war spärlich vorhanden, ebenso CPU Leistung.

Kürzlich hab' ich das wieder versucht, weil CounterStrike 2 ruckelt.
So schalte ich DIenste (Malwarebytes, Office, Onedrive...) und anderes Autostartzeug aus, habe Steam so eingestellt, dass es kein Fenster mit Bildern/Videos lädt beim Starten, mache dann einen Clean boot und starte CS. Tatsächlich bringt das (im Windwos 10) bei meinem uraltsystem da wie dort einige FPS. Und zwar deutlich mehr als mein "nacktes" parallel installiertes W11.
Was ich noch nicht probiert hab ist aber wie es in Linux laufen würde, weil aus welchen Gründen auch immer aktuell Ubuntu nicht startet...

Für mich stellt sich da aber auch umgekehrt die Frage: gibt es mutige PCGH Tester, die das System mal ordentlich zumüllen mit allen möglichen Tools (Malwarebytes und diverse Hintergrundprozesse) und dann mal im CPU Limit testen?
Ich bin ein großer Freund davon, nicht genutzten, aber dennoch aktiven Schmarrn zu entfernen ... allerdings nicht mehr so rigoros wie zu Vista-Zeiten. Warum? Das OS ist ab Werk performant genug. Allerdings hat jeder Hintergrundprozess einen gewissen Preis. Von nichts kommt nichts. Am Notebook schlägt sich das in Akkulaufzeit nieder ... und bei langsamen CPUs sicher auch bei der Leistung. Wir haben uns das lange nicht mehr dediziert angesehen.
Ich hatte auch früher oft das Problem, dass wenn ich einmal im Web gebrowsed bin auch bei geschlossenem Browser die Spiele danach teilweise geruckelt haben oder wenn im Hintergrund der Browser, Videos oder etwa das Steam Shopfenster noch offen war.
Liegt wohl auch am GPU Treiber...
 
Windows muss nicht „entmüllt“ werden.
Oh doch! Leider bleibt dann nicht mehr viel übrig! :lol: :devil:


Nein, mal Spaß beiseite! Den ganzen Kram, den man eh nicht benutzen möchte, loszuwerden ist doch nett!
Allerdings bezweifle ich, dass dadurch die Gamingleistung wirklich ansteigt.
Es gab in der Vergangenheit mehrere Vergleiche mit Tiny 10 zu Windows 10, oder ähnliches. Da waren die abgespeckten Versionen sogar manchmal langsamer.

Hm... leider finde ich keinen Artikel mehr, bin mir aber sicher mal was dazu gelesen zu haben. Sogar bei PCGH ?
Ach, egal!
 
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Nichts müllt das System mehr zu als "Fixer", "Optimizer", "Cleanup" und sonstiges zusammengeschustertes Laienwerkzeug von Hobbybastlern.
Mehr ist das ja auch nicht. Das tool macht nichts was man nicht selbst in Windows einstellen könnte und stellt damit eigentlich genau das dar was manche wünschen zu entfernen. Unnötigen Ballast. Denn das tool ändert nur Werte und setzt Einstellungen. Es entfernt aber nichts vom System.
Ich war beim lesen der News aber direkt abgeneigt und angefressen von folgendem:
Alles, was rot markiert ist, muss noch repariert werden.
Bitte?! Der entscheidet was wir müssen? "Gehts noch, du Spinner?" so mein erster Gedanke beim lesen.
Wer sich wirklich an den Dingen stört die das tool da ändert, der hätte das alles längst auch so hinbekommen.

Toll finde ich auch die Idee, mehr Apps ans Startmenü zu heften und gleichzeitig zu empfehlen, die häufig verwendetet auszublenden...
Dann ist das Startmenü nach "erfolgreicher Reparatur" meiner Einstellungen also voll und voller als zuvor, mit Apps die ich nicht verwende. Na wenn das mal keine super Idee ist...

Solche tools braucht niemand, die in sich schon inkonsequent bis hinten gegen sind.
 
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Der Leistungsgewinn ist sicherlich genauso extrem drastisch wie beim Windows Game Mode.
Soll heißen: der ganze Aufwand hat sich noch nie gelohnt, weil da nichts rausspringt.
Auch bei Linux bringt das quasi nichts, wenn man da extra Distributionen rausbringt, die dann im Bestfall in einer Sache 2-3% bringen können.
Man kann in Windows einfach alles auf Leistugn stellen, zusätzlich paar Dienste deaktivieren.
Aber man wird nichts merken, auch nicht auf alten Rechnern, zumindest ich nicht mit einem Intel N100, und der kann nix.
Das ist alles Wunschdenken.
Mehr als paar Megabyte Festplattenplatz merkt man eigentlich nie.
 
Ich finde das Tool fragwürdig. Es wird Github genutzt, aber das Quellcode-Repository ist bis auf eine Readme quasi leer. Das Projekt scheint auch brandneu zu sein. Erfahrungswerte kann es also auch nicht geben. Ich wäre nicht mutig genug das auf meine Windows Installation loszulassen.

Eine Zeit lang habe ich regelmäßig O&O ShutUp10 genutzt um Telemetrie und andere ungewünschte Features abschalten zu lassen. Das hat ziemlich genu getan was es sollte und orientiert sich wohl zumindest teilweise an den Empfehlungen des BSI.
 
Das Crowdstrike Desaster hast du mitbekommen? Und da war nicht mal jemand im Tool drin sondern nur das Tool selbst hat Probleme gemacht.
Mittlerweile sind die RRM Tools Haupt Angriffspunkt

"Mittlerweile"? Wenn ich die Microsoft-Funktionen in dieser Richtung mitzähle, dann entfallen seit 1-2 Jahrzehnten (genauer: seitdem IE und insbesondere ActiveX "out" sind) gefühlt 95 Prozent der externen Angriffsmöglichkeiten darauf.
 
Also soweit ich mich informiert habe ist das in der Aktuellen Version nicht der Fall.
Wo hast du dich den informiert über Tiny? Vielleicht kennen wir unterschiedliche Quellen.
Und welche Lizenz soll das sein von welcher redest du ?
Du kannst hier jede nehmen, wodurch sich Windows über die Gruppenrichtlinien sich bearbeiten lässt. Den es bräuchte diese Registry Crap Tools überhaupt nicht.

Dieser Artikel kommt doch sehr gelegen.
Nur für alle Fälle: Recall in Windows 11 ganz einfach entfernen

Beschreibt wie man über mehrere Wege es entfernen kann oder sagen wir deaktivieren kann. Ich bevorzuge die Gruppenrichtlinien. Deaktivieren und fertig. Die Dateien bleiben erhalten, Registry Pfade auch und so passiert weniger bis überhaupt nichts bei Windows Updates.
 
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