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CPUs mit intern verbauter Grafikeinheit (iGP): Wichtig für die Kaufentscheidung?

Ist das Vorhandensein einer IGP im Prozessor für euch kaufentscheidend?

  • Ja, ich achte grundsätzlich darauf, eine CPU mit vorhandener IGP zu kaufen.

    Stimmen: 7 1,7%
  • Ja, denn ich habe gerne eine IGP für den Notfall (z. B. GPU defekt).

    Stimmen: 34 8,1%
  • Ja, aber andere Dinge wie Leistung, Anzahl der Kerne etc. ist mir erstmal wichtiger.

    Stimmen: 73 17,4%
  • Nein, eine IGP spielt für mich überhaupt keine Rolle.

    Stimmen: 294 70,0%
  • Sonstiges (Kommentar)

    Stimmen: 12 2,9%

  • Umfrageteilnehmer
    420
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wie meine GPU kaputt geworden ist war der Rechner dank iGP noch einsatzfähig.
Nice to have zur Überbrückung, aber nichts worauf ich speziell achte.
 
Ja. Ich kaufe grundsätzlich lieber ohne IGP. Mir scheint, dann mehr Leistung für mein Geld zu bekommen da zumindest keine Chipfläche brachliegt. Als Notlösung bei Defekt wäre sie noch minimal praktisch, aber auf absehbare Zeit werde ich wohl auch immer noch ein paar lauffähige ältere GraKas rumzuliegen haben.
 
Ja. Ich kaufe grundsätzlich lieber ohne IGP. Mir scheint, dann mehr Leistung für mein Geld zu bekommen da zumindest keine Chipfläche brachliegt. Als Notlösung bei Defekt wäre sie noch minimal praktisch, aber auf absehbare Zeit werde ich wohl auch immer noch ein paar lauffähige ältere GraKas rumzuliegen haben.

Gerade Intel hat sehr viele CPUs im Sortiment, bei denen diese lediglich deaktiviert wurden und somit Brachliegen.
Auch AMD hat(te) solche CPUs mit deaktivierter IGP im Angebot.
 
Es gibt bei uns nur einen Desktop-PC im Haus und wenn da die Grafikkarte kaputt geht ist kein Ersatz vorhanden. Daher ist mir eine iGPU schon wichtig. Wenn ich meine alte 750ti damals nicht verkauft hätte würde es anders aussehen :D
 
Ja, aber andere Dinge wie Leistung, Anzahl der Kerne etc. ist mir erstmal wichtiger.

Bei meinem Gaming PC ist mir das auch recht egal, wenn es die Zen 2 APU damals schon gegeben hätte, hätte ich vllt überlegt, ob ich diese statt des jetzigen 3700X nehme, aber auch nur wenn der Preis nicht allzu weit auseinander liegt. Gab es nun leider nicht die Option.
Bei Ausfall des Rechners steht aber auch noch mein alter PC sowie ein Laptop zur Verfügung.

Meinem Vater habe ich allerdings ebenfalls einen neuen PC zusammengestellt, da er ihn gerne mal die ganzen Bilder/Videos der letzten Jahre zusammenstellen möchte. Da wollte er einfach die stärkste preislich noch sinnvolle CPU haben. Vor ca einem Jahr war das noch der 3900X. Eine Grafikkarte kann sicher auch hier und da bei einem Videoprogramm unterstützen, aber es wäre nicht unbedingt Pflicht. Hier wäre der Verzicht auf eine Graka definitiv eine Option gewesen, hätte man dann ja auch später immer noch nachrüsten können, falls das genutzte Programm massiv von dieser profitieren würde.
Aktuell macht die Kombi mit einer RX 570 leider Probleme (immer wieder Abstürze mit bisher unbekannter Ursache). Auch da wäre es eine super Möglichkeit, die Graka mal weglassen zu können...
 
Ja. Ich weiss, die würde ich auch nicht kaufen :).

Du kaufst also nur Xeons (alle Cores haben iGPs (de)aktiviert) und davon nur die großen? Alternativ Ryzen/Treadripper?

Falls AMD seine Mainstream umstellen sollte (APUs bis 8 Kerne rauf), kaufst du dann nur noch 10+ Kerne für 500+€, nur weil du keine (de)aktivierte iGP haben möchtest?
 
Grundsätzlich kaufe ich nur noch mit iGPU. Der Grund ist folgender: In allen Büros hatte ich bisher in den Rechnern Grafikkarten einbauen lassen, die letzte Charge war die MSI GTX 1060, die ersten noch mit 2 GB Radeon HD7870 Eyefinity mit 6X Mini Displayport.
Da die GWG Grenze auf 800€ gestiegen ist, nutze ich den Vorteil der GWG um alle Rechner zu erneuern . Es ist schon, bei mehr als 20 Rechnern, ein Unterschied ob Du die sofort oder über drei Jahre abschreiben kannst.
 
Ich habe auch die Antwortmöglichkeit "Im Gegenteil, das Vorhandensein einer iGP betrachte ich eher als Nachteil" vermisst.

Sinnvoll wäre noch eine Spezifizierung der Frage gewesen - geht es hier ausschließlich um (Haupt-)Gaming-PCs mit dezitierter Grafikkarte? Offensichtlich ja, weil bei PCs ohne Grafikkarte stellt sich die Frage ob mit oder ohne iGPU gar nicht, da ist das automatisch Pflicht, wenn man nicht gerade einen headless Server baut. Einige Leute beziehen sich in ihren Kommentaren aber eindeutig auf Systeme ohne Grafikkarte, haben das also nicht verstanden.

Es geht allgemein um Kaufentscheidungen. Wir gehen zwar davon aus, dass PCGH-Nutzer primär CPUs für Gaming-PCs kaufen, aber sollten wider erwarten 99 Prozent der Kaufentscheidungen unserer Leser Office-PCs betreffen und somit IGPs besonders spannend sein, müssen wir halt unseren Schwerpunkt ändern. ;-)

Soweit ich es überblicke, entstehene Office-PCs in der Community aber vor allem als Abfallprodukt, das heißt Zweitverwertung alter Gaming-Hardware. Da findet dann also gar keine Kaufentscheidung statt.


@Redaktion Zwecks Wertung

Also bei einer CPU-Bewertung in der PCGH sollte die iGPU überhaupt keine Gewichtugn haben. Schließlich ist das eine GPU, oder?
Nur weil AMD imemr die besseren Kühler beilegt, bekommen die deswegen ja auch nicht gleich keine Note bessere Werte?
Man sollte solche Extra natürlich erwähnen, aber sie sollten keinen Einfluss auf die Endnote haben.
Jeder sollte frei entscheiden dürfen, ob ihm eine iGPU oder eine beigelegter Kühler, oder das Fehlen eben dieser Extras wichtig ist, oder eben nicht.
Es wäre ja auch blöd, wenn eine APU von AMD dann am Ende eine bessere Note bekäme als ein (wesentlich) potenterer Chip aus gleichem Hause, der auf mehr Leistung getrimmt ist, aber nur wegen dem Fehlen einer Minigrafikeinheit abgewertet wird?

Ob ein wesentlich potenterer Chip dadurch eine bessere Note erhält, hängt nicht davon ab, ob man eine IGP positiv bewertet, sondern davon, wie stark der Bonus ausfällt. Umgekehrt wäre es, sofern die IGP für unsere Leser eine Rolle spielt, bei zwei CPUs, die sich nur durch die bei einem fehlende Möglichkeit zur Grafikkarte unterscheiden, die gleiche Note zu geben. Ein i9-10900K bietet objektiv betrachtet mehr als ein i9-10900KF. Und auch ein beiliegender, brauchbarer Kühler ist ein Mehrwert. Die Kunst besteht darin, diesen angemessen zu werten, damit eben keine wichtigen Nachteile dadurch maskiert werden. Ich habe in den Wertungstabellen für Mainboards zum Beispiel immer noch einen Bonus für Firewire drin. Braucht zwar maximal ein Mensch auf der Welt, aber bei sonst gleichen Eigenschaften ist haben besser als nicht haben. Es sollte aber kein Mainboard-Hersteller auf die Idee kommen, 2 K wärmere Spannungswandler durch Retro-Schnittstellen auszugleichen.


Du kaufst also nur Xeons (alle Cores haben iGPs (de)aktiviert) und davon nur die großen? Alternativ Ryzen/Treadripper?

Xeons sind hinsichtlich IGP kein Sonderfall. Es gibt keine getrennten Xeon-Chips; alle Prozessoren für Intel-Mainstream-Sockel haben (seit Westmere) eine integrierte Grafikeinheit und alle für HEDT-, Workstation- oder Server-Sockel haben keine. Auch dann nicht, wenn sie Core heißen.

(Einzige Ausnahme: Kaby Lake X. Da ist der Chip halt Mainstream, auch wenn das Format HEDT ist, sodass man die IGP nicht mal freischalten könnte. Aber sie existiert.)
 
[X] Mir persönlich egal. Ich kenne da jemanden, bei dem kann ich mir bei "Bildschirm bleibt schwarz"-Fehlern eine Grafikkarte für Diagnosezwecke ausleihen. :-)

Aber im Bekanntenkreis hat sich kürzlich jemand für Intel entschieden, weil es bei AMD keine Sechskerner mit IGP gibt und ein Ryzen 5 3600 + Grafikkarte teurer ist als ein i5-10600.

:huh: Ganz sicher? Bei den aktuellen Preisen zahlt man für den AMD Ryzen 5 3600 ganze 65€ weniger als für den Intel Core i5-10600
Da wäre man mit einer GT 710 für ~40€ noch günstiger weggekommen, oder hätte für 60-70€ eine RX 550 oder GT 1030 mit viel mehr Leistung als der UHD Graphics 630 des i5 bekommen :hmm:
 
GT1030 für 75 Euro (passiv + DVI) stand auf dem Plan. GT710 oder andere Altlasten wären bei der zu erwartenden Nutzungsdauer ein Risiko hinsichtlich Teibersupport und Codec-Unterstützung gewesen, die RX550 geht immer mit dem Risiko eines hörbaren Lüfters einher. Also wäre man bei +10 Euro für AM4, bei meinem Praxisbeispiel kamen dazu noch +24 Euro beim Mainboard, weil ich einem fast-DAU keine Ryzen-3000-B450-Kombination unterschieben wollte und auch ausdrücklich aktuelle, aufeinander abgestimmte Hardware gefordert wurde. Umgekehrt konnte das AMD-System 10 Euro beim Kühler sparen, weil mir da die gefährliche Sockel-1151-/-1200-Halterung der ersten Freezer-34-Charge egal war. Trotzdem standen am Ende 23 Euro weniger für das Intel-System auf der Liste. Ist jetzt auch nicht die Welt, aber besagte Grafikkarte hätte für einen Wechsel auf Display-Port ausgetauscht werden müssen, während das Intel-Board alles mitbringt.

Sicherlich hätte die AMD-Zusammenstellung viel mehr Renderleistung für fast das gleiche Geld gebracht und die anderen Nachteile sind nicht die am schwersten wiegenden. Aber wenn die maximale Renderanforderung Freecell ist, dann wiegt dieser Vorteil halt gar nichts. Ich habe beide Vorschläge gleichwertig unterbreitet und darauf hingewiesen, dass AMD mehr Potenzial für CPU-Upgrades hat, während Intel mehr Erweiterungskarten schluckt, wenn doch mal eine zusätzliche Funktionalität benötigt wird. Wie gesagt, Intel hat dann in diesem Fal das Rennen gemacht. Sähe in 2-3 Monaten, wenn Renoir hoffentlich mal in den Retail-Markt kommt, vielleicht anders aus. Aber der alte Rechner war im Arsch und "AMD bringt bald was tolles, warte noch" hatte ich dem Suchenden seit November erzählt.
 
[x] sonstiges

Wenn der Prozessor die Wahl zwischen iGpu oder keiner iGpu lässt dann wird die Variante mit für den Fall eines Grafikkartenausfalls gekauft, falls das Wunschmainboard auch einen Grafikanschluss hat.
Sollte das Wunschmainboard keinen Anschluss dafür haben ist auch die Anschaffung einer iGpu egal, dann entscheidet nur der Preis(KF ist interessanterweise teilweise teurer als K).
 
für den Fall eines Grafikkartendefektes greif ich gern auf die IGpu zurück.
Leider spielt da mein Z490 Unify nicht mit, weil es die dafür nötigen Anschlüsse nicht hat. :ugly:
 
[x] Nein, eine IGP spielt für mich überhaupt keine Rolle.

Und falls doch mal die Grafikkarte flöten geht, hab ich immer Ersatz da.
 
Ich benötige generell keine iGPU. Lediglich der PC den ich hauptsächlich zum Surfen, Musik hören usw. nutze hat mit seinem i3 4160 eine iGPU und dann noch ein Laptop. Alle anderen Desktop PCs die ich nutze haben eine dedizierte Grafikkarte, was die iGPU dort überflüssig macht.
 
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