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The-GeForce
Guest
CPU Empfehlung für Spielerechner gesucht: Haswell / DDR3 vs. Skylake / DDR4
Hi zusammen,
nach langer Zeit der Hardware-Abstinenz hat es mich mal wieder erwischt: Ich soll einen Rechner zusammenstellen. Vor ein paar Jahren wäre das noch eine leichte Aufgabe gewesen. Inzwischen haben sich meine Aufgaben und Interessen jedoch gewandelt. Ich selbst spiele nur noch selten und wenn, dann nur Spiele die schon ein paar Tage auf dem Buckel haben. Dem entsprechend hat sich an meinem Spielerechner in den letzten Jahren, abgesehen von einem GPU-Downgrade, nicht viel getan. Während ich den Grafikkartenmarkt aus purem Interesse eigentlich immer ein wenig im Blick habe, herrscht an der CPU-Front eher Ebbe.
Bevor es daher um die Zusammenstellung des eigentlichen Rechners geht möchte ich erst einmal definieren, wie der Rechner genutzt werden wird denn es zu bauen gilt.
Der Rechner ist für meinen jugendlichen Neffen (16 glaub ich). Während es von Seiten der Eltern natürlich gewünscht ist, dass das Teil auch für die Schule genutzt wird, wird ein nicht unerheblicher Teil dem Zocken zufallen. Dennoch sollte der Idle bzw. Officestromverbrauch möglichst gering ausfallen.
Das Budget ist ebenfalls stark begrenzt und liegt bei 600€ bis maximal 800€. In diesem Budget muss der ganze Rechner Platz finden: Vom Gehäuse bis zum CPU-Lüfter.
Um die Spieleleistung einordnen zu können sei angemerkt, dass die Auflösung auf FHD begrenzt ist, da bereits ein eher lausiger Monitor vorhanden ist. Den Wechsel auf 4K konnte im dem Jungspund glücklicherweise mit der Kosten/Nutzenrechnung schon ausreden. Gewünscht ist also eine Gamingmaschine welche auch in den kommenden Jahren noch mit neuen Titeln in FHD klarkommt und möglichst maximale Details darstellen soll.
Die große Preisfrage: Welche CPU-Generation und damit verbunden welchen RAM sollte man empfehlen? Mir geht es bei der Frage weniger um „Kaufe Produkt XYZ und kein anderes“ sondern um die Grundsatzfrage, ob „alte“ Technik oder doch das Neustes vom Neuen verbaut werden soll.
Soweit ich es einschätzen kann, spielt AMD in der CPU-seitigen Betrachtung im Moment keine Geige, da es einfach an Leistung fehlt und der Stromverbrauch zu hoch ausfällt. Von Zen fehlt ja leider noch jede Spur.
Welche Prozessorgeneration seitens Intel sollte es werden? Ich selbst nutze einen i5 4670K den ich bis heute noch nie übertaktet habe, da ich nicht einmal die Basisleistung voll ausreize. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie CPU hungrig aktuelle Spiele sind und welchen Vorteil Skylake bieten.
Gerade mit Blick auf den RAM ist es im Moment schwierig für mich, eine gute Empfehlung auszusprechen. Ein späteres Update würde sowohl für Haswell (als auch für Broadwell) immer mit einem großen Umbau einhergehen, da neben der CPU auch noch der RAM und das Mainboard getauscht werden müssten. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob die Mehrkosten für eine Neuanschaffung auf Skylake-Basis wirklich gerechtfertigt sind. Die RAM-Preise und wahrscheinlich auch die für das Mainboard sind dabei weniger ausschlaggebend als der Preis für die CPU selbst.
In Sachen GPU plane ich übrigens eine gebrauchte GTX 980 (ohne Ti) an Land zu ziehen, sobald die Preise auf dem Gebrauchtmarkt die 300€ Grenze erreichen. Die Preise sind aktuell schon am Fallen und wenn die neuen GPUs erst einmal im Laden stehen sollte sich da noch eine ganze Menge tun.
Die Anschaffung des Rechners ist übrigens erst für das Ende des dritten Quartals geplant.
Also zusammengefasst: Was würdet ihr empfehlen? Eine Maschine aus Haswell-Basis (wenn ja: welche CPU würdet ihr am ehesten empfehlen?) oder doch gleich in die Vollen gehen mit Skylake (auch hier: welche CPU empfehlt ihr?).
Grundsätzlich bin ich ein bisschen zwiegespalten was das OC angeht. Einerseits ist es natürlich schön, wenn man am Ende des Lebenszyklus, wenn es langsam knapp wird mit der Leistung, etwas Performance für lau mitnehmen kann. Auf der anderen Seite kenne ich meinen Neffen. Und wenn man dann irgendwo im Netz mal gelesen hat, dass die CPU 1,X Volt vertragen soll und auf 5 GHz rennen soll, muss man das natürlich ausprobieren. Und dann steht die versammelte Mannschaft vor einer durchgebrannten CPU samt defektem Mainboard… muss nicht sein. Deshalb würde ich persönlich würde eine CPU bzw. ein Board ohne OC-Funktion empfehlen bis Reife und tieferes Fachwissen anstelle von jugendlichem Leichtsinn und Eifer die ersten OC Versuche überschatten. Sollte es also (wie früher einmal manche Xeons) irgendwelche Geheimtipps geben, könnten diese auch sehr interessant sein.
Würde mich über einige fundierte Meinungen zum anstehenden Projekt freuen.
The-GeForce
Hi zusammen,
nach langer Zeit der Hardware-Abstinenz hat es mich mal wieder erwischt: Ich soll einen Rechner zusammenstellen. Vor ein paar Jahren wäre das noch eine leichte Aufgabe gewesen. Inzwischen haben sich meine Aufgaben und Interessen jedoch gewandelt. Ich selbst spiele nur noch selten und wenn, dann nur Spiele die schon ein paar Tage auf dem Buckel haben. Dem entsprechend hat sich an meinem Spielerechner in den letzten Jahren, abgesehen von einem GPU-Downgrade, nicht viel getan. Während ich den Grafikkartenmarkt aus purem Interesse eigentlich immer ein wenig im Blick habe, herrscht an der CPU-Front eher Ebbe.
Bevor es daher um die Zusammenstellung des eigentlichen Rechners geht möchte ich erst einmal definieren, wie der Rechner genutzt werden wird denn es zu bauen gilt.
Der Rechner ist für meinen jugendlichen Neffen (16 glaub ich). Während es von Seiten der Eltern natürlich gewünscht ist, dass das Teil auch für die Schule genutzt wird, wird ein nicht unerheblicher Teil dem Zocken zufallen. Dennoch sollte der Idle bzw. Officestromverbrauch möglichst gering ausfallen.
Das Budget ist ebenfalls stark begrenzt und liegt bei 600€ bis maximal 800€. In diesem Budget muss der ganze Rechner Platz finden: Vom Gehäuse bis zum CPU-Lüfter.
Um die Spieleleistung einordnen zu können sei angemerkt, dass die Auflösung auf FHD begrenzt ist, da bereits ein eher lausiger Monitor vorhanden ist. Den Wechsel auf 4K konnte im dem Jungspund glücklicherweise mit der Kosten/Nutzenrechnung schon ausreden. Gewünscht ist also eine Gamingmaschine welche auch in den kommenden Jahren noch mit neuen Titeln in FHD klarkommt und möglichst maximale Details darstellen soll.
Die große Preisfrage: Welche CPU-Generation und damit verbunden welchen RAM sollte man empfehlen? Mir geht es bei der Frage weniger um „Kaufe Produkt XYZ und kein anderes“ sondern um die Grundsatzfrage, ob „alte“ Technik oder doch das Neustes vom Neuen verbaut werden soll.
Soweit ich es einschätzen kann, spielt AMD in der CPU-seitigen Betrachtung im Moment keine Geige, da es einfach an Leistung fehlt und der Stromverbrauch zu hoch ausfällt. Von Zen fehlt ja leider noch jede Spur.
Welche Prozessorgeneration seitens Intel sollte es werden? Ich selbst nutze einen i5 4670K den ich bis heute noch nie übertaktet habe, da ich nicht einmal die Basisleistung voll ausreize. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie CPU hungrig aktuelle Spiele sind und welchen Vorteil Skylake bieten.
Gerade mit Blick auf den RAM ist es im Moment schwierig für mich, eine gute Empfehlung auszusprechen. Ein späteres Update würde sowohl für Haswell (als auch für Broadwell) immer mit einem großen Umbau einhergehen, da neben der CPU auch noch der RAM und das Mainboard getauscht werden müssten. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob die Mehrkosten für eine Neuanschaffung auf Skylake-Basis wirklich gerechtfertigt sind. Die RAM-Preise und wahrscheinlich auch die für das Mainboard sind dabei weniger ausschlaggebend als der Preis für die CPU selbst.
In Sachen GPU plane ich übrigens eine gebrauchte GTX 980 (ohne Ti) an Land zu ziehen, sobald die Preise auf dem Gebrauchtmarkt die 300€ Grenze erreichen. Die Preise sind aktuell schon am Fallen und wenn die neuen GPUs erst einmal im Laden stehen sollte sich da noch eine ganze Menge tun.
Die Anschaffung des Rechners ist übrigens erst für das Ende des dritten Quartals geplant.
Also zusammengefasst: Was würdet ihr empfehlen? Eine Maschine aus Haswell-Basis (wenn ja: welche CPU würdet ihr am ehesten empfehlen?) oder doch gleich in die Vollen gehen mit Skylake (auch hier: welche CPU empfehlt ihr?).
Grundsätzlich bin ich ein bisschen zwiegespalten was das OC angeht. Einerseits ist es natürlich schön, wenn man am Ende des Lebenszyklus, wenn es langsam knapp wird mit der Leistung, etwas Performance für lau mitnehmen kann. Auf der anderen Seite kenne ich meinen Neffen. Und wenn man dann irgendwo im Netz mal gelesen hat, dass die CPU 1,X Volt vertragen soll und auf 5 GHz rennen soll, muss man das natürlich ausprobieren. Und dann steht die versammelte Mannschaft vor einer durchgebrannten CPU samt defektem Mainboard… muss nicht sein. Deshalb würde ich persönlich würde eine CPU bzw. ein Board ohne OC-Funktion empfehlen bis Reife und tieferes Fachwissen anstelle von jugendlichem Leichtsinn und Eifer die ersten OC Versuche überschatten. Sollte es also (wie früher einmal manche Xeons) irgendwelche Geheimtipps geben, könnten diese auch sehr interessant sein.
Würde mich über einige fundierte Meinungen zum anstehenden Projekt freuen.
The-GeForce

