Core i9-13900KF: Wassergekühlt auf 6,2 GHz im Single-Core-Test übertaktet

PCGH-Redaktion

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Ein Mitglied im Overclock.net-Forum berichtete darüber, dass er im Cinebench R23 seinen Core i9-13900KF, der noch nicht offiziell erschienen ist, im Single-Core-Test auf 6,2 GHz übertakten konnte. Dabei erzielte er 2.352 Punkte, während er die CPU mit einer AiO-Wasserkühlung konstant unter 76 °C hielt.

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Digital-Blizzard

Schraubenverwechsler(in)
Ich frag mich halt schon was es bringen soll, denn OC ist bei der Leistung heutiger CPUs einfach sowas von überflüssig.
Die Gesamtperformance und die intelligente Threadnutzung von E und P Cores der 13. Gen ist auch ohne OC schon phänomenal gut.
Nur um wieder mal einem Wert in einer synthetischen Benchmark noch ein Pünktchen mehr aufzusetzen ist ja kein reales Szenario.
OC wird so oder so mit sinkender Fertigungsgröße immer riskanter, 7nm oder gar 4nm sind von der Struktur halt viel anfälliger für Schäden durch Hitze etc. von der erwartbaren Lebensdauer mal ganz abgesehen.
Der 13900k hat ja bereits bewiesen daß er die Konkurrenten zumindest in der Gamingleistung deklassieren kann, auch ohne OC.

Das ist ja auch nichts Neues, auch der 9900KS wurde bereits auf über 6 GHz übertaktet.
Und auch der kleinere und vernünftigere Bruder der 13900k, der wesentlich vernunftigere 13700k wurde bereits erfolgreich auf über 6Ghz gezogen.

Extreme Singlecore Werte die in der Realität sinnfrei und nutzlos sind.
Letztendlich zählt die Performance Overall in der täglichen Anwendung und vor allem was die Anwendungen mit der Leistung überhaupt anfangen können.
Die Nutzung der schieren Threadanzahl ist noch längst nicht jeder Anwendung eigen.
Dazu kommen innder Realität aber auch Dinge wie die Fehlerhäufigkeit, PCIe Performance und die Performance des RAMs und seiner Anbindung, die Kommunikation mit dem SSD, usw.
Das alles macht am Ende das schnelle System, nicht ein Kern der auf 130Watt und 6,2GHz seine eigenen Eingeweide schmilzt.
Sowas macht der Kern nur einen sehr überschaubaren Zeitraum mit, dann heißt es goodbye hunderte Euros teure CPU.

Wenn es nur eine einzige Anwendung gäbe, die tatsächlich messbar einen echten Vorteil in Zeit und Nutzung bringen würde, 2 Stunden Zeitersparnis am Tag z.B. bei gleicher Arbeitsmenge , würde ich sagen wow, her damit.
Und natürlich sind 130 Watt auf einem Kern krank und viel zu viel.
Wenn ich mal vergleiche das es nicht auf die Multicore Performance umsetzbar ist und selbst jede 12600k mit gesamt rund 180 Watt ein Vielfaches der Rechenleistung abliefert wie ein 6,2Ghz 130 Watt Einzelkern, stellt sich die Frage.... Für was soll das gut sein.
Die Zeiten von OC sind sowas von vorbei, denn jede Moderne CPU kann soviel mehr @Stock abliefern als die meisten Anwendungen und Anwender überhaupt benötigen, warum muss ich dann Material und Technik an Grenzen treiben, die niemandem real etwas bringen.

Heute sollte man eher Rekorde schaffen, indem man die Effizienz maximiert, sprich mit Undervolting etc bei maximaler Leistung , minimalen Verbrauch erzeugt.
Wäre beindruckt wenn es jemand schaffen würde bei einer Verlustleistung, also sinnfreier Umwandlung von Energie in Wärme, bei 90 Watt 20 Threads mit 4,5-5 GHz stabil zu betreiben, das wäre eine Hausnummer, nicht einen Kern bei 6,2Ghz zu grillen.
 
Zuletzt bearbeitet:

plusminus

BIOS-Overclocker(in)
Ich frag mich halt schon was es bringen soll, denn OC ist bei der Leistung heutiger CPUs einfach sowas von überflüssig.
Die Gesamtperformance und die intelligente Threadnutzung von E und P Cores der 13. Gen ist auch ohne OC schon phänomenal gut.
Nur um wieder mal einem Wert in einer synthetischen Benchmark noch ein Pünktchen mehr aufzusetzen ist ja kein reales Szenario.
OC wird so oder so mit sinkender Fertigungsgröße immer riskanter, 7nm oder gar 4nm sind von der Struktur halt viel anfälliger für Schäden durch Hitze etc. von der erwartbaren Lebensdauer mal ganz abgesehen.
Der 13900k hat ja bereits bewiesen daß er die Konkurrenten zumindest in der Gamingleistung deklassieren kann, auch ohne OC.

Das ist ja auch nichts Neues, auch der 9900KS wurde bereits auf über 6 GHz übertaktet.
Und auch der kleinere und vernünftigere Bruder der 13900k, der wesentlich vernunftigere 13700k wurde bereits erfolgreich auf über 6Ghz gezogen.

Extreme Singlecore Werte die in der Realität sinnfrei und nutzlos sind.
Letztendlich zählt die Performance Overall in der täglichen Anwendung und vor allem was die Anwendungen mit der Leistung überhaupt anfangen können.
Die Nutzung der schieren Threadanzahl ist noch längst nicht jeder Anwendung eigen.
Dazu kommen innder Realität aber auch Dinge wie die Fehlerhäufigkeit, PCIe Performance und die Performance des RAMs und seiner Anbindung, die Kommunikation mit dem SSD, usw.
Das alles macht am Ende das schnelle System, nicht ein Kern der auf 130Watt und 6,2GHz seine eigenen Eingeweide schmilzt.
Sowas macht der Kern nur einen sehr überschaubaren Zeitraum mit, dann heißt es goodbye hunderte Euros teure CPU.

Wenn es nur eine einzige Anwendung gäbe, die tatsächlich messbar einen echten Vorteil in Zeit und Nutzung bringen würde, 2 Stunden Zeitersparnis am Tag z.B. bei gleicher Arbeitsmenge , würde ich sagen wow, her damit.
Und natürlich sind 130 Watt auf einem Kern krank und viel zu viel.
Wenn ich mal vergleiche das es nicht auf die Multicore Performance umsetzbar ist und selbst jede 12600k mit gesamt rund 180 Watt ein Vielfaches der Rechenleistung abliefert wie ein 6,2Ghz 130 Watt Einzelkern, stellt sich die Frage.... Für was soll das gut sein.
Die Zeiten von OC sind sowas von vorbei, denn jede Moderne CPU kann soviel mehr @Stock abliefern als die meisten Anwendungen und Anwender überhaupt benötigen, warum muss ich dann Material und Technik an Grenzen treiben, die niemandem real etwas bringen.

Heute sollte man eher Rekorde schaffen, indem man die Effizienz maximiert, sprich mit Undervolting etc bei maximaler Leistung , minimalen Verbrauch erzeugt.
Wäre beindruckt wenn es jemand schaffen würde bei einer Verlustleistung, also sinnfreier Umwandlung von Energie in Wärme, bei 90 Watt 20 Threads mit 4,5-5 GHz stabil zu betreiben, das wäre eine Hausnummer, nicht einen Kern bei 6,2Ghz zu grillen.


Mal blöd gefragt .

Wo glaubst du kommt denn die Effizienz her ?

Nicht etwa vom Ausloten der Grenzen , und der darauf basierenden Weiterentwicklung :schief:
 

Digital-Blizzard

Schraubenverwechsler(in)
Natürlich kommt Effizienz vom ausloten der Grenzen, aber nicht in der Art, wenn ich Effizienz haben will, muss ich nicht einen Kern auf maximale Last jagen, sondern sehen wie stabil ich die gesamte CPU bei maximaler Leistung auf minimaler Spannung bekomme.
Das was Du als Grenzen ausloten bezeichnest, trägt zu Entwicklung einer besseren Effizienz NULL bei.
Das macht der Entwickler schon selbst, und den Spagat in der Effizienz zwischen maximaler Performance bei minimalen Verbrauch versucht Intel über die P und E Cores zu überbrücken.

Grenzen Ausloten wäre gewesen wenn er es geschafft hätte mit Turbo all Cores 5 GHz mit 0,95-1,05V zu betreiben und die CPU unter dieser Last weniger als 120Watt gesamt aufgenommen hätte.

Die Grenze Single Core 130W 6GHz+ bringt der Effizienz keinen Erkenntnisgewinn.
 

Blechdesigner

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
@Digital-Blizzard
du weißt aber schon das sich die 130W, die da BenchMate anzeigt auf die ganze CPU beziehen
und nicht nur auf den einzellnen Core beim Test und Last?

Hier mal als Bsp. mit dem 12600K@ Default, ~33% Watt mehr als Peak, aber über die ganze Distanz des Test halt ~33% Watt weniger, als das was dann auch BenchMate verzeichnet bzw. aufzeichnet.

Dieser Inhalt steht nur eingeloggten Mitgliedern zur Verfügung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Digital-Blizzard

Schraubenverwechsler(in)
Nein das weiß ich nicht, denn ich kann die anderen Cores sowie die E Cores im BIOS ja ausschalten und nur den einen Kern nutzen.
Zudem wenn ich nur einen Kern Benche und die anderen auf quasi 2% Last laufen haben, dann sind die 130 Watt trotzdem weitestgehend auf den einen OC Kern zu münzen.
 

Blechdesigner

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Sind sie aber nicht, wie es ja BenchMate anzeigt, ansonsten würde es so aussehen (bei zwei aktiven Kernen zB.):

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Und die 62W werden auch im Single Bench vom CB nicht erreicht, die BenchMate dort als Peak anzeigt.
 

Thomas5010

Freizeitschrauber(in)
Ich frag mich halt schon was es bringen soll, denn OC ist bei der Leistung heutiger CPUs einfach sowas von überflüssig.
Die Gesamtperformance und die intelligente Threadnutzung von E und P Cores der 13. Gen ist auch ohne OC schon phänomenal gut.
Nur um wieder mal einem Wert in einer synthetischen Benchmark noch ein Pünktchen mehr aufzusetzen ist ja kein reales Szenario.

Das sehe ich auch so. Seit den Zen 3000er CPU macht OC überhaupt keinen Sinn mehr. Bei Intel noch weniger.

Ich verspüre auch keinen Reiz mehr dabei. Bringt ja nichts mehr. Zeitverschwendung... Der Hersteller nimmt sich das Leistungsplus und bietet alles All inklusive an.

Undervolting ist hingegen hochinteressant. Aber der Zen4 hat bereits einen sehr guten Öko Modus. Auch das wird uns in Zukunft abgenommen.

Bei Grafikkarten aber ist Undervolting definitiv Thema.
 

plusminus

BIOS-Overclocker(in)
Natürlich kommt Effizienz vom ausloten der Grenzen, aber nicht in der Art, wenn ich Effizienz haben will, muss ich nicht einen Kern auf maximale Last jagen, sondern sehen wie stabil ich die gesamte CPU bei maximaler Leistung auf minimaler Spannung bekomme.
Das was Du als Grenzen ausloten bezeichnest, trägt zu Entwicklung einer besseren Effizienz NULL bei.
Das macht der Entwickler schon selbst, und den Spagat in der Effizienz zwischen maximaler Performance bei minimalen Verbrauch versucht Intel über die P und E Cores zu überbrücken.

Grenzen Ausloten wäre gewesen wenn er es geschafft hätte mit Turbo all Cores 5 GHz mit 0,95-1,05V zu betreiben und die CPU unter dieser Last weniger als 120Watt gesamt aufgenommen hätte.

Die Grenze Single Core 130W 6GHz+ bringt der Effizienz keinen Erkenntnisgewinn.



Du verstehst nicht warum Menschen immer weiter versuchen Grenzen zu verschieben und damit Entwicklung voranzutreiben ?!
Und das nur weil es dir persönlich keine Erkenntnis bringt :schief:
 
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