Convertible Notebook mit geringem Hauptspeicher richtig einrichten

Elmo11

Kabelverknoter(in)
Hallo,
ich habe von einem Bekannten ein Convertibel Notebook (Tablet Funktion) bekommen mit einem Speicher von 20 GB (bzw 32Gb mit Wiederherstellungspartition). Dieser ist jedoch am Limit mit Windows 10 und den Programmen. In der Tastatur ist zusätzlich noch eine Festplatte mit 500 GB eingebaut.
Mir ist einfach nicht klar wie man so etwas einrichten kann. Wer plant so etwas? Wenn ich die Programme als symbolische Verknüpfung auf die große Festplatte verschiebe, stehen diese ja im Tabletmodus nicht mehr zur Verfügung.

Hat jemand eine Idee wie das nun richtig installiert bzw eingerichtet wird?
Vielleicht sollte ich die Wiederherstellungspartition löschen. Welche Nachteile habe ich dadurch?
 
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Mir ist einfach nicht klar wie man so etwas einrichten kann. Wer plant so etwas?
Offensichtlich der Hersteller und wie man an dem Beispiel sieht, gibt es genug Kunden, die für ein paar Euro Ersparnis sowas kaufen. Dass Windows mit 1-2 GB Ram und 32 GB eMMC nicht unbedingt vernünftig läuft, ist wohl jedem klar, der neben so einem "Tablet" schonmal einen anderen Windows-PC genutzt hat.

Es hängt halt alles davon ab, was man mit so einem Gerät machen möchte. Mein 8" Win 10 Tablet mit (angeblich) 64 GB eMMC und 2 GB Ram hat real (Datenträgerverwaltung von Win 10) 58,13 GB, von denen 56,71 GB für Windows genutzt wird. Davon sind derzeit noch 43,2 GB frei. Für mich mehr wie ausreichend für den Zweck, für den ich das ASUS Vivitab Note 8 gekauft habe.

Die Recovery-Daten habe ich als allererstes (damals noch unter Win 8.1) runter geworfen, nach dem Update auf Win 10 (und dann später nach dem Update auf Win 10 AU) wurde natürlich immer die Datenträgerbereinigung von Windows bemüht (inkl. Systemdaten). Vor jeder Installation hatte ich sowieso (mit Macrium Reflect Free) ein Image der gesamten eMMC erstellt (inkl. Boot-Stick). Danach kann man noch manuell diverse Temp-Verzeichnisse des Users oder von Programmen durchsuchen. Viele Programme verstecken ihre Updates unter AppData.

Wieviel Speicher mein Win 8.1 Tablet mit 1GB Ram und 16 GB eMMC noch frei hat, weiss ich nicht. Für den WLan-Wecker genügt es jedenfalls, und mehr wollte ich mit dem Teil nie machen.

Alternativ kannst Du u.U. noch (nicht vorhandene) Rechenleistung opfern und selten genutzte Programme komprimiern, Hybernating abschalten (je nach Nutzerverhalten ist das natürlich kontraproduktiv) und/oder das Swapfile verkleinern/verschieben.

Und in Sachen Performance kann man einige unnütze Windows-Dienste abschalten. Wobei es natürlich vom Benutzerverhalten abhängt, was man als "unnütz" einstuft. Bei mir it das z.B. die Windows Suche und der Virenscanner, außerdem wird Windows-Update nur manuell gestartet.

Wenn ich die Programme als symbolische Verknüpfung auf die große Festplatte verschiebe, stehen diese ja im Tabletmodus nicht mehr zur Verfügung.
Symbolische Links, also einfache Verknüpfungen? Das klappt doch niemals. Was funktioniert (habe ich schon erfolgreich auf einem Surface Pro 2 gemacht) ist die Installation von Programmen auf einer MicroSDXC-Karte (mit NTFS als Dateisystem), auf die man dann mit Hilfe einer "Junction" (einem richtigen Link, warum Microsoft das auch immer so dämlich benannt hat) Teile der Programme/Daten (alles, was nicht in C:\Windows landet) verschieben kann. Das ganze ist so transparent, dass sich Programme schon anstrengen müssen um zu erkennen, dass sie an einem anderen Ort installiert/verschoben wurden (C:\Programme\XXX bleibt C:\Programme\XXX, auch wenn der Link auf D:\YYY zeigt).

Vielleicht sollte ich die Wiederherstellungspartition löschen. Welche Nachteile habe ich dadurch?
Das sagt doch schon der Name: keine Wiederherstellung ohne das zuvor mit Windows erstellte Recovery-Medium oder ein HD-Image.
 
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