News CDPR: Eines der fünf The-Witcher-Spiele mit erheblichen Problemen?

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Erst im vergangenen Oktober kündigte CDPR gleich fünf The-Witcher-Spiele an - eines der Spiele scheint nun aber erhebliche Probleme zu haben.

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Verstehe nicht, wieso sich CDPR nach dem Cyberpunk Release Debakel gleich mit fünf Projekten zu übernehmen versucht?!
Lasst doch eure ganzen Ressourcen in zwei Projekte einfließen und schließt diese erstmal sauber ab.
Bei 5 Projekten sehe ich ehrlich gesagt das Scheitern vorprogrammiert aufgrund greedy Hals nicht voll bekommen.
 
Verstehe nicht, wieso sich CDPR nach dem Cyberpunk Release Debakel gleich mit fünf Projekten zu übernehmen versucht?!
Lasst doch eure ganzen Ressourcen in zwei Projekte einfließen und schließt diese erstmal sauber ab.
Den Publisher CDPR nicht mit dem Entwickler CDPR verwechseln. Die 5 Spiele beinhalten ja ein paar wo man schlicht externen Entwicklern die Lizenz gegeben hat.
 
Den Publisher CDPR nicht mit dem Entwickler CDPR verwechseln. Die 5 Spiele beinhalten ja ein paar wo man schlicht externen Entwicklern die Lizenz gegeben hat.
Man hätte trotzdem die finanzielle Ressource nutzen können, um die externen Entwickler für 2-3 gemeinsame Projekte engagieren zu können, wie es sehr viele Big Player Studios weltweit machen.
Das würde mir als Kunde jedenfalls ein ruhigeres Gefühl geben, als das, was man hier jetzt wieder liest, nämlich das es anscheinend drunter und drüber geht. Mir fällt es so zumindest schwer, diesem Laden nochmal zu vertrauen.
Aber nun gut, mal schauen was sie daraus noch machen werden. Hauptsache sie vergeigen The new Witcher und Cyberpunk (2) nicht!
 
Man hätte trotzdem die finanzielle Ressource nutzen können, um die externen Entwickler für 2-3 gemeinsame Projekte engagieren zu können, wie es sehr viele Big Player Studios weltweit machen.
Das würde mir als Kunde jedenfalls ein ruhigeres Gefühl geben, als das, was man hier jetzt wieder liest, nämlich das es anscheinend drunter und drüber geht. Mir fällt es so zumindest schwer, diesem Laden nochmal zu vertrauen.
Aber nun gut, mal schauen was sie daraus noch machen werden. Hauptsache sie vergeigen The new Witcher und Cyberpunk (2) nicht!

Ab einer gewissen Größe wird es aufwendig und ineffizient, externe Entwickler direkt ins Boot zu holen. Du hast zwei eingespielte Teams, die gegebenenfalls auf unterschiedlichen Kontinenten leben und jetzt sollen die von heute auf morgen Hand in Hand arbeiten, weil beim letzten Mal schon innerhalb eines Teams der eine Teil nicht die Erwartungen erfüllen konnte, die der andere an ihn gestellt hat? Das geht selten gut. Pragmatischer ist es, einfach doppelt so viele Spiele parallel zu entwickeln. Dann kann man die Flops später canceln oder verschieben und hat trotzdem das, was gut geworden ist, zur Veröffentlichung bereit. Bei CP2077 hatte sich CDPR dagegen in eine "publish oder stirb"-Ecke manövriert.
 
Witcher ist kein Spiel für Multiplayer
Multiplayer ist ein so weites Feld, dass eine derart allgemeine Aussage nicht zu halten ist. Ich gebe mal ein paar einfache, skizzierte Konzepte rein:
  1. Rein kooperatives Spiel. Jeder Spielercharakter ist ein Witcher der gleichen Schule. Sie kämpfen gemeinsam gegen Monster. Atmo liegt im Fokus, Gameplay ist nebensächlich. Es geht um das Gefühl, gemeinsam zu agieren. Nur in festen Gruppen kann gespielt werden; will einer pausieren, müssen alle pausieren.
  2. Halb kooperatives, halb kompetitives Spiel. Jeder Spielercharakter ist ein Witcher. Sie alle kämpfen gegen Monster und nie offen gegeneinander, aber es geht gleichzeitig darum, wer durch das Abarbeiten der Aufträge am reichsten wird. Atmo liegt im Fokus, Gameplay ist nebensächlich. Es geht um das Gefühl, sich einer rauen Welt über Wasser zu halten. Das Spiel läuft sogar asynchron.
  3. Team-kompetitives Spiel. Es geht um eine Fraktion wie Salamandra vs. Hexerschule. Geheimaktionen und Aufklärung stehen im Fokus; entsprechend liegt der Fokus auf Atmo und Gameplay ist nebensächlich. Es ist Matchbasiert und die Matches sind kurz.
Ich hoffe, das war klar genug.
 
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Verstehe nicht, wieso sich CDPR nach dem Cyberpunk Release Debakel gleich mit fünf Projekten zu übernehmen versucht?!

Money Money Money Money!!!

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Die ganze Branche hat Probleme. Bei dem gestiegenen Produktionsaufwand schließen sich kreative Wagnisse und AAA wohl aus.
Wobei man auch anders reagieren könnte. Neben kreativen Wagnissen könnte man sich ja auch auf qualitative Wagnisse einlassen. Also einfach sagen, hey, wir nehmen einen (vorher kreativen; seit damals nie oder nie adäquat fortgesetzten!) Klassiker und machen mal kein Billo-Remaster, sondern das Projekt irgendwo zwischen Remake und Remaster im New-Engine-Remake-Stil soll das technisch fortschrittlichste und technisch einwandfreieste Spiel überhaupt werden und die Gameplay-QA, die Writing-QA, die Art-QA darf sich auch mal richtig austoben.
Angesichts dessen, dass bekannt ist, dass das grundsätzliche Konzept bereits rockt, sollte dieses Wagnis unterm Strich kein Großes sein.

Die meisten Remaster, selbst im New-Engine-Remake-Stil, sind von so etwas noch meilenweit entfernt. Derartige Projekte sollten es leichter als andere haben, Awards für bestes Aussehen oder ähnliches zu erhalten. Und je nach Genre eben auch diverse andere.

Dazu gehört natürlich dann auch, das Spiel vorzeitig diversen Technik-Magazinen und Kanälen zu geben, deren Feedback mit einzubauen und jedes Mal zu betonen, dass das klare Ziel auch ist, sämtliche Konkurrenz in Punkto Technik und QA zu überbieten. Wenn man das bloß genügend betont, bekommt es auch jeder mit und bei erfolgreichem Erreichen der eigenen Ziele ist dann auch sicher, dass dritte diese Formulierungen aufgreifen werden.
 
Wobei man auch anders reagieren könnte. Neben kreativen Wagnissen könnte man sich ja auch auf qualitative Wagnisse einlassen. Also einfach sagen, hey, wir nehmen einen (vorher kreativen; seit damals nie oder nie adäquat fortgesetzten!) Klassiker und machen mal kein Billo-Remaster, sondern das Projekt irgendwo zwischen Remake und Remaster im New-Engine-Remake-Stil soll das technisch fortschrittlichste und technisch einwandfreieste Spiel überhaupt werden und die Gameplay-QA, die Writing-QA, die Art-QA darf sich auch mal richtig austoben.
Angesichts dessen, dass bekannt ist, dass das grundsätzliche Konzept bereits rockt, sollte dieses Wagnis unterm Strich kein Großes sein.

Die meisten Remaster, selbst im New-Engine-Remake-Stil, sind von so etwas noch meilenweit entfernt. Derartige Projekte sollten es leichter als andere haben, Awards für bestes Aussehen oder ähnliches zu erhalten. Und je nach Genre eben auch diverse andere.

Dazu gehört natürlich dann auch, das Spiel vorzeitig diversen Technik-Magazinen und Kanälen zu geben, deren Feedback mit einzubauen und jedes Mal zu betonen, dass das klare Ziel auch ist, sämtliche Konkurrenz in Punkto Technik und QA zu überbieten. Wenn man das bloß genügend betont, bekommt es auch jeder mit und bei erfolgreichem Erreichen der eigenen Ziele ist dann auch sicher, dass dritte diese Formulierungen aufgreifen werden.

Warum dieser Aufwand, wenn man mit Billo-0815-Wiederholungs-AAA-Beta-Brei viel schneller und effektiver Knete machen kann? Es gibt kaum noch große Publisher, die nicht frei nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert." unterwegs sind. Die Milliarden fließen doch trotzdem.
 
Warum dieser Aufwand, wenn man mit Billo-0815-Wiederholungs-AAA-Beta-Brei viel schneller und effektiver Knete machen kann? Es gibt kaum noch große Publisher, die nicht frei nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert." unterwegs sind. Die Milliarden fließen doch trotzdem.
Das war aber nicht das Szenario von @Frank-Langweiler ; zur Erinnerung:
Die ganze Branche hat Probleme. Bei dem gestiegenen Produktionsaufwand schließen sich kreative Wagnisse und AAA wohl aus.
Nochmal selbst zusammengefasst und auf dein Posting gemünzt:
  • Der Billo-0815-Wiederholungs-AAA-Beta-Brei wird teurer
  • Der Billo-0815-Wiederholungs-AAA-Beta-Brei wird noch gleichförmiger
  • Das wird als Probleme wahrgenommen
Ich gehe auch fest davon aus, dass sich eine UltraHighQuality-Überarbeitung eines kreativen Grundkonzeptes vom Erfolg her sehr stark absetzen könnte. Je stärker Missstände werden, desto heftiger kann sich nun einmal auch ein anderer Titel absetzen. Und der spricht ja dann weiterhin alles an, was auch die sonstigen AAA-Titel ansprechen; daran ändert sich ja überhaupt nix.
 
Das Spiel sollte sich an eine breitere Zielgruppe richten, "also Leute, die sich für die Franchise und die IP interessieren, aber nicht unbedingt auf Hardcore-Rollenspiele wie unsere Witcher-Reihe stehen", so CDPR.

LoL, soll man da lachen, oder anfangen ehr zu weinen, wenn CDPR wirklich meint sie hätten jemals "Hardcore"-RPGs unter dem Witcher Label gemacht?

Am nächsten mögen sie da vielleicht noch mit einem The Witcher 1 und The Witcher 2, dran gewesen sein, aber wirklich "Hardcore" waren auch die beiden nie wirklich...

Und The Witcher 3, mal ehrlich, es war bis zum zweithöchsten SG im Grunde 100% egal was man ausgerüstet und geskillt hat, es war nahezu egal ob man Öle auf seine Waffen aufgetragen und Tränke genutzt hat,oder die Hexerzeichen und man wurde wirklich permanent, bei allen Dingen im Spiel, an die Hand genommen.

The Witcher 3 war mal sowas von weit ab, wie man von "Hardcore"-RPG nur sein konnte, ohne es zu sehr in die "Seichtheit" abrutschen zu lassen...
Ehrlich, da weiß man wirklich nicht mehr was sie an einem Porjekt Sirius noch weiter "mainstreamen" wollten, aber vermutlich will man das am Ende auch gar nicht so genau wissen.
 
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"Hardcore" wird sich bei einer Aussage zu Spielkonzepten auf Spielinhalt oder -konzepte bezogen haben, nicht auf den Schwierigkeitsgrad. Wichter 3 punktet in der Hinsicht zwar auch nur mit ein paar verwobenen Storyfäden und der Komplexität kombinierbarer Upgrades, die man so in einem einsteigerfreundlichen Casual-Titel vermeiden müsste. Aber Wichter 1 mit seiner indirekten Steuerung und dem relativ offenliegenden Wertesystem war schon wesentlich eher "Hardcore" als zum Beispiel Fallout 4 oder Vampire Bloodlines. (Persönlich würde ich diese Einstufung aber an gar kein Einzel-Charakter-Echtzeit-RPG dieses Jahrtausends vergeben. Zwischen Casual und Hardcore gibt es noch eine ganze Menge, zum Beispiel Action-Rollenspiele wie Wichter 2 und 3.)
 
Persönlich würde ich diese Einstufung aber an gar kein Einzel-Charakter-Echtzeit-RPG dieses Jahrtausends vergeben.
Nicht einmal an "Kingdom: Come Deliverance", im Realismus Modus?
Finde das kommt damit durchaus für mich an das herran, was ich als ein Hardcore RPG, mit einem einzelnen Charakter, bezeichnen würde und das nicht nur auf den SG bezogen.
 
Habe ich zugegebenermaßen nicht gespielt, nur gebencht. Da kam es mir auch nicht hardcoriger als Witcher vor. Es ist realistischer, es ist ernster, aber ist es mehr Rollenspiel? Bei Fallout 1/2 sehe ich eher die Würfel im Hintergrund fallen.
 
Würfel im Vordergrund wäre Disco Elysium.
Aber ich denke in der CDPR Aufteilung ging es eher um "Coregamer" vs "Casualgamer" im Sinne der Aufmerksamkeitsspanne, nicht des spielerischen Anspruchs oder der RPG Lastigkeit.
 
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