Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

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BMW steht in der Kritik: Zwar haben de Münchener einen Fall fahrlässiger Tötung aufgelöst, aber die notwendigen Daten hierfür hätte BMW gar nicht haben dürfen. Das bringt nun Datenschützer auf die Barrikaden. Die detaillierten Fahrpofile hätten ohne Zustimmung gar nicht aufgezeichnet werden dürfen. Zudem steht die Frage im Raum, wie ehrlich BMW mit seinen Kunden ist.

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AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Echt jetzt? Das wundert irgendjemand? Als ob es schon jemals jemanden interessiert hätte, ob so etwas verboten ist. Digitale Informationen sind ein gleichermaßen flüchtiges wie wertvolles Gut: Man kann immer leicht behaupten, man hätte die Daten nicht, da sie in der Regel einfacher zu verstecken sind als die vollständige Brockhaus Enzyklopädie und wenn man sie teuer verkaufen kann, hat man sie zufällig, rein zur Maßnahme interner Verbesserungen natürlich, in rauen Mengen vorrätig. Wenn der Preis stimmt sogar mit Name, Anschrift und zu 99% korrekt bestimmtem Geschlecht der Mutter der betreffenden Personen. Als ob Google oder Microsoft irgendetwas ändern, nur weil man "ich möchte nicht geortet werden" auf seinem Handy angeklickt hat.

Willkommen in der digitalen Welt.
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Wer auf BMW-fahren in Zukunft trotzdem nicht verzichten will dem kann ich BMW Teilekatalog empfehlen.
(Explosionszeichnungen für jedes Detail)
GPS-Sender rausschmeißen und gut ist. Wird Pflicht ab 2018 (eCall).
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Kurze Randnotiz: Selbiges existiert bei Mercedes mit Mercedes.Me. Dort kann man sein Auto per GPS exakt nachverfolgen. Selbst wenn man die App nicht nutzt, d.h. auf dem Smartphone geöffnet hat, wird ein Bewegungsprotokoll erstellt.
 
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Bei meinem ollen Toyota müssen immer 3 Japaner hinter mir herfahren-um meine Daten zu ****lysieren.
PS.Ich glaube auch,das in allen Lederhosen demnächst GPS eingebaut wird-damit man sich nicht auf dem Oktoberfest verläuft!
Gruß Yojinbo,WhatsUp/Facebook/Win10 frei 03!
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Nun, dass ist aber auch eine echte Zwickmühle. Fahrlässige Tötung ist eben auch kein Kavaliersdelikt. Da fragt man sich schon was vorgehen soll.

Was wäre denn von BMW zu halten wenn sie die Daten - die sie ohnehin haben - nicht rausgerückt hätten um den jetzt aufbrechenden Konflikt zu vermeiden?

Grüße

phila

P.S.: Nein ich finde Voratsdatenspeicherung, in egal welcher Form, auch nicht super...
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Würde mich nicht wundern, wenn demnächst bei BMW-Kunden zuhause eingebrochen wird wenn diese auf Arbeit oder im Urlaub sind. Hacker und Datenklauer sind bestimmt schon eifrig dabei zu versuchen die Datensammelserver von BMW zu knacken um dann diese Daten an den Meistbeitenden zu verschachern. Genau deshalb sollte man vorher fragen, ob Kunden mit dem Sammeln solche sensibler Bewegungsprofildaten einverstanden wären, denn BMW kann nicht garantieren, dass ihre Serversicherheit gewährleistet ist. Wenn die in den USA davon Wind bekommen, dann gnade Gott dem BMW-Konzern und die NSA und CIA werden mittlerweile bestimmt auch schon Zugriff auf die Daten verlangt haben.
 
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Ein unausgesprochenes Geheimnis. In alles sicherheitsrelevanten Steuerregeräten, wie Airbag, ABS, Fahrwerksregelung, Assistenzsysteme, etc. werden natürlich Daten gespeichert, in der Regel die letzten 30sec, um im Fall des Falles eine richtige Funktion der Steuergeräte nachweisen zu können. Oft kennen die OEM gar nicht die Möglichkeiten, die Hersteller der Steuergeräte haben. Trotzdem ist das, was BMW hier gemacht und auch gerichtsverwertbar herausgegeben hat, sehr unschön. Der Schritt zur Fahrzeug-Blackbox ala Flugzeug ist gemacht.

Wollen wir das? Ich fahre bewußt Oldtimer ohne heutigen Schnickschnack

Würde mich nicht wundern, wenn demnächst bei BMW-Kunden zuhause eingebrochen wird wenn diese auf Arbeit oder im Urlaub sind.
Das ist eines der Probleme, die auch die Fraktion "Ich habe doch nichts zu verbergen" Typen triffen kann. Auch, dass sie aus München alle vier Wochen vor derselben Schweizer Bank stehen, interessiert manche Menschen aus Schäubles Umfeld.
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Was heisst hier ''wollen wir das''

Die überwiegende Mehrheit ist begeistert davon das das autonome Fahren nun so langsam in Gang kommt

Will sich einer der sich jetzt hier ernsthaft echauffiert mal erklären ,wie autonome Fahrzeuge ohne Datenaustausch (und dazu gehören auch GPS Daten anderer Fahrzeuge) funktionieren sollen in einem Ökosystem:schief:

Das sich Daimler ,BMW und Co auf dieses Szenario vorbereiten, ist doch nun kein Geheimnis mehr.Aber wenn die Datenschützer an dieser Stelle ,nicht mal über den Tellerrand schauen , dann sind es nicht mehr die deutschen Autobauer die in Zukunft die Fahrzeuge auf die Strassen bringen, sondern Firmen wie Tesla,Google , Apple und Co

Dann heisst es bye bye deutsche Autoindustrie , ab in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit, mit 100 000 von sich eingliedernden Arbeitslosen

Meinetwegen sollen sie mit allen dafür sorgen die Server sicher zu machen, nur ohne diese Datenkommunikation ,wird es in naher Zukunft nicht mehr möglich sein neue Produkte zu vermarkten, das sollte jedem klar sein der sich die Trends anschaut
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Bewegungsprofile des Unfallverursacher hätte man auch ohne das BMW Fahrzeug herrausgefinden können,wenn der junge Fahrer einen Smartphone mit entsprechender App
der zugriffrechte auf Standortermittlung(GPS) hätte.Darauß kann man auch ermitteln wo der jenige sich bewegt hat.Aber bei dieser sache scheint sich wohl keiner aufzuregen
so wie es scheint?

grüße Brex
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Dabei ist ja insbesondere zu beachten, dass die Daten von einer Partei gespeichert/herausgegeben/erstellt werden, welche beliebig an den Inhalten herumschrauben könnte. Das ist so, als wenn ein Einbrecher sein Handy vorlegt, auf dem ein Video liegt, in dem klar zu erkennen ist, wie er weit weg im Urlaub am Strand liegend zum Tatzeitpunkt....

Wenn die Daten auf Fehler des Fzg hingedeutet hätten, wären sie natürlich nicht gespeichert worden *hust*
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Will sich einer der sich jetzt hier ernsthaft echauffiert mal erklären ,wie autonome Fahrzeuge ohne Datenaustausch (und dazu gehören auch GPS Daten anderer Fahrzeuge) funktionieren sollen in einem Ökosystem:schief:

Das würde aber auch mit A2A funktionieren. Man muss ja nicht mit dem Auto in Australien kommunizieren, mehr als 500m braucht man da eigentlich nicht. Und das sollte mit Kurzstrecken-Funk schon gehen. Damit ist man dann eben auch unabhängig von der Infrastruktur vor Ort.

Die Auswertung könnte auch genauso lokal laufen. Heute ist ja Hardware mit genug Rechenleistung zu kaufen. Hat man dann halt einen Xeon E5 im X5. Sollte am Fahrzeugpreis dann auch nicht mehr viel ändern.
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

...Genau deshalb sollte man vorher fragen, ob Kunden mit dem Sammeln solche sensibler Bewegungsprofildaten einverstanden wären, denn BMW kann nicht garantieren, dass ihre Serversicherheit gewährleistet ist. ...

Im Grunde wird das auch getan. Beim Kauf meines aktuellen BMW musste ich vor dem Abschluss des Vertrags ein Formular unterschreiben was mich auf das Sammeln der Daten hingewiesen hat. Gleichzeitig wurde mir auch versichert das diese Daten nicht weitergegeben werden. Auf mein Nachfragen hin wurde mir gesagt das selbst im Falle eines Diebstahls die Daten nicht verwendet werden dürfen um den Wagen wieder zu finden. Was für mich eher das zögerliche Herausgeben der Daten erklärt.

Von was in dem Dokument nicht die Rede ist, ist das Bewegungsprofil. Sehr wohl aber Aufenthaltsort und diverse technische Informationen zum Fahrzeug. Und da ich nicht hinter dem Mond lebe weiß ich sehr wohl das die genau schauen können wo ich war oder hinfahre, wie schnell, ob angeschnallt oder nicht, mit Scheibenwischer an usw.

Wie oben bereits gesagt: Willkommen in der digitalen Welt. Bei Autos ist das jetzt auch nichts neues. Der einzige Unterschied ist der, dass man diese Daten nun live OTA abgreifen kann und nicht mehr warten muss bis der Kunde mal in der Werkstatt zum Service ist. Selbst ältere Autos sammeln so schon ordentlich Daten. Seit es Steuergeräte in Fahrzeugen gibt (serielle-, OBD Schnittstellen usw.) und fest eingebaute Navis, können Hersteller theoretisch solche Profile erstellen. Abgesehen davon betrifft diese Datensammelei alle Hersteller. Nicht nur die, die umfangreiche Onlinedienste anbieten.

Jetzt kommt aber die wichtigste Info zu meinem Text. Jeder kann mit diesem besagten Dokument dem ganzen Widersprechen. Dann werden alle Dienste dazu deaktiviert und das Auto sammelt wieder auf die klassische Weise die Daten. (siehe vorheriger Absatz)
Dann gibt es aber auch keine Navikartenupdates mehr über Funk, kein Notrufservice, keine Onlinedienste, nichts dergleichen.

Gerade der Notrufservice der ab 2018 Pflicht in neu zugelassenen Fahrzeugen wird und seit längeren in allen BMW Serie ist, ist aber doch ein feines Stück Technik. Ich kann selber für andere zig fach schneller Hilfe holen indem ich im Auto einen Knopf drücke und wenn ich mal einen Unfall Nachts in der tiefsten Prärie habe, verständigt das Auto in Verbindung mit meiner Position automatisch den Notruf. Und das ist es mir alle mal Wert.

Zu dem Erstellen der Bewegungsprofile muss BMW sich äußern keine Frage, zu allem anderen werden die Kunden aber ausreichend informiert und müssen dem zustimmen.
 
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AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Dabei ist ja insbesondere zu beachten, dass die Daten von einer Partei gespeichert/herausgegeben/erstellt werden, welche beliebig an den Inhalten herumschrauben könnte. Das ist so, als wenn ein Einbrecher sein Handy vorlegt, auf dem ein Video liegt, in dem klar zu erkennen ist, wie er weit weg im Urlaub am Strand liegend zum Tatzeitpunkt....

Wenn dann müsste der Telefonhersteller die Daten des Handys abändern und welchen Vorteil hätte das dann für den Hersteller?

Also mal überlegen: Da leiht sich einer ein Auto mit seinem Handy, streift bei nem Rennen ein unbetreiligtes Fahrzeug, kommt von der Straße ab und überfährt nen Radfahrer. Und dann wird sich aufgeregt, dass ein Bewegungsprofil mit den Wegstrecken- und Geschwindigkeitsdaten des Kfz erstellt wird?

C'mon wtf?? Wenn Google, Mircosoft und Apple das machen kratzt es keinen, aber beim Auto wird sich aufgeregt. (Fänd ich mal interessant, wenn die ihre autonomen Fahrzeuge rausbringen. :devil:)

Jede Autovermietung möchte doch wissen, wo ihre Fahrzeuge sind (gerade beim Carsharing) und was mit ihnen passiert. Es sollte doch niemanden wundern, dass da Daten gesammelt werden. Zudem steht in der AGB von DriveNow eindeutig, dass Daten erhoben werden. (Zitat: "19.1 DriveNow ist berechtigt, die angegebenen personenbezogenen Daten einschließlich der kundenbezogenen Nutzungs- und Fahrzeugdaten (einschließlich Daten zur Lokalisierung des Fahrzeugs) zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen, soweit dies zum Zweck der Durchführung des DriveNow Rahmenvertrages und der Einzelmietverhältnisse erforderlich ist.") Im Falle einer Strafttat kann DriveNow natürlich verpflichtet werden diese Daten an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, auch wenn diese Daten nicht rechtmäßig erhoben werden sein sollten, können sie in einem Strafverfahren berücksichtigt werden, das entscheidet dann die Staatsanwaltschaft.
 
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AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Man kann einfach nichts und niemanden mehr vertrauen.
Wie hilflos diese armen ganzen Autohersteller sein müssen da sie doch auf den Datensammelzug genauso aufspringen wie die Regierung, Google, Microsoft, Apple, ...
Da fragt man sich doch mittlerweile, ob es überhaupt noch Sinn macht Dinge herzustellen, die <nicht> irgendwas sammeln? Vielleicht gibts demnächst Obst mit 1-Wege-Sensoren im Kern oder Duschgelflaschen mit hochauflösenden Kameras für die ganzen Nahaufnahmegeilen. Kameras in Birnen und anderen Leuchtstoffen sollten doch eh schon Standard sein. Fehlen doch eigentlich nur noch Kameras an Dildos, in Puffbeleuchtungsmitteln, bei McDoof in der Küche, am Damenrasierer, in den Regalen der Supermärkte zur Analyse der Kaufentscheidungen der Kunden. Daten, Daten, Daten. Es lebe der Data-ismus. Data würde sich überigens bestimmt sehr freuen! Es wird einfach auf die Privatsphäre eines jeden Menschen geschissen. Es wird gelogen und wenn das noch nicht reicht wird eben so lange gelogen, bis die Belogenen mal handeln.
Mein neues Auto ist 10 Jahre alt und "handgecheckt", mein Arbeits-OS ist Linux, mein SmartPhone habe ich vor 3 Jahren verkauft, beim TV-Anbieter habe ich vor über 5Jahren schon gekündigt. Wer mit meinen Daten Geld verdienen möchte, darf mich gerne danach fragen und mir entsprechend was abgeben!
Ich danke im Vorraus! :devil:
 
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Das würde aber auch mit A2A funktionieren. Man muss ja nicht mit dem Auto in Australien kommunizieren, mehr als 500m braucht man da eigentlich nicht. Und das sollte mit Kurzstrecken-Funk schon gehen. Damit ist man dann eben auch unabhängig von der Infrastruktur vor Ort.

Die Auswertung könnte auch genauso lokal laufen. Heute ist ja Hardware mit genug Rechenleistung zu kaufen. Hat man dann halt einen Xeon E5 im X5. Sollte am Fahrzeugpreis dann auch nicht mehr viel ändern.

Und bei hohen Verkehrsaufkommen , Staus , oder gar Vollsperrung oder andere störende Faktoren, hast du dann ne Vorlaufzeit von 500m, oder wie stellst du dir vor sollen sich die Boardcomputer auf sowas einstellen?
 
AW: Carsharing-Unfall gelöst: Mit Daten, die BMW nicht hätte haben dürfen

Wenn Google, Mircosoft und Apple das machen kratzt es keinen, aber beim Auto wird sich aufgeregt..
Ich benutze aber keinerlei Nach-Hause-Telefonieren-Software der gennanten Firmen.
Also rege ich mich auf!

Meine Daten gehören mir!

Und sollte ich je in die Verlegenheit kommen, mir ein fabrikneues Auto zulegen zu wollen, dann nehme ich einen stinkenden, dreckigen VW.

Da weiß man, wer die Daten hat.
 
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