C&C Remastered: Ein AI-Bug gehört inzwischen fest zum Spiel

Also das mit dem Bug bezüglich des Luftangriffs wusste ich bis eben nicht, wieder was gelernt.
Mir auch nicht, erklärt aber die Beobachtung die ich gemacht hatte.
Anstatt die Remastered zu holen (ich bevorzuge Retail-Fassungen, und eine solche gibts ja nicht), hab ich vor ein paar Monaten wieder die Originale ausgegraben und ein wenig gespielt. Nach ein wenig tüfteln/suchen alle zum laufen bekommen, ohne Grafikbugs - dank der Community, die da hervorragende Arbeit geleistet hat.

Das die KI Sandsäcke zerstört, konnte ich aber beobachten. War aber vlt. auch nur Kollateralschaden ... Muss ich mal beobachten.
 
Es ist gegen die KI.

Im Original nicht nur gegen die KI. Wer nicht aufgepasst hat, der bekam es mit einer Sandsacklinie zu tun, die sich schnell in die eigene Basis gebaut und dort dann Verteidigungsanlagen oder Fabriken errichtet hat, aus denen Einheiten kamen (ein paar Ingenieure und die Basis war wegerobert). Das ging nämlich damals auch.

Der gute alte Sandsack...
 
Dave, ich habe nur den Inhalt des Artikels paraphrasiert, dessen Aussage ist, dass man ohne Ausnützen der Bugs als Normalspieler kaum eine Chance hat, die Kampagne zu bestehen.

Ich sehe auch absolut keinen Grund für Deine Aggression.

Also ich habe die Kernkampagne meiner Erinnerung nach durchgespielt, ohne diese Tricks überhaupt zu kennen geschweige denn anzuwenden. Damals war es allerdings auch vollkommen normal, dass ein Spiel mehrere Abschnitte hatte, bei denen man mal neuladen und es anders versuchen musste und gerade C&C bietet dank der künstlichen Dummheit der eigenen wie auch gegnerischen Einheiten viele Möglichkeiten, mit Mikromanagement etwas herauszuholen.


Also wenn ich checke, wie die Spielmechanik funktioniert, nutze ich das eigentlich immer. Oft werden mir Spiele ab diesem Punkt dann aber langweilig und höre nicht selten sogar auf, das Spiel zu zocken, weil mir dann die Herausforderung teils zu stark abhanden kommt.

Bestes Beispiel ist der Klassiker Railroad Tycoon II: Sobald man herausgefunden hat, wie man den Start einer Partie möglichst optimal inkl. Börse und Darlehen gestalten kann, wird der spätere Spielverlauf, sagen wir mal... recht gemütlich.
Ähnlich verhält es sich auch bsw. mit Crusader Kings II. Sobald man die wichtigsten Stolpersteine ausgemacht hat, wird das Spiel deutlich entspannter.
etc.

Ich habe noch kein Tycoon-Spiel gesehen, bei dem der Konkurrenzkampf eine nenneswerte Rolle spielt. Das liegt in der Natur der Sache beziehungsweise des Kapitalismus: Wer hat, der hat mehr Möglichkeiten und kann sich leicht noch mehr sichern. Die Konkurrenzstärke ist also immer exponentiell und da es praktisch unmöglich ist, exakt das Niveau des Spielers zu treffen, wird ein Computergegner nach einer gewissen Spielzeit immer entweder hoffnungslos unter- uder hoffnungslos überlegen sein. In der Regel wählt man ersteres und versucht dann, im Falle von Railroad-Tycoon, ein Bahnnetz über die gesamte Karte zu legen. Aber bei C&C kann man alzu abstrakte Exploits auch einfach sein lassen, genauso wie man keine Cheats eingibt, wenn man nicht cheaten will. Das ist nicht wie zum Beispiel in X, dass ich zur Seite gelegt habe, als ich nach 15 Stunden drögen von a-nach-b-fliegens ohne nenneswerten Fortschritt auf einmal wegen fehlerhaft berechneten Preisen quasi alles kaufen konnte, was ich wollte, aber für die interessanten Sachen erstmal dröge von nach c hätte fliegen müssen ...
 
gerade C&C bietet dank der künstlichen Dummheit der eigenen wie auch gegnerischen Einheiten viele Möglichkeiten, mit Mikromanagement etwas herauszuholen.

...ein Feld weiter kann Tanya bestimmt noch gehen ohne dass der Hund/Feuerturm/Teslaspule sie sieht... hmmm ja, vielleicht noch ein hoch... mal sehen... BZZZZZTTT... EINSATZ FEHLGESCHLAGEN.
Ok... der Weg geht wirklich nicht.

:haha:
 
Nie Tanja vorgehen lassen. Die steht immer ein Feld weiter hinten, um alles zu oneshotten, was sich in Bewegung setzt, aber als Köder nimmt man das billigste, was man hat! :-)

Wobei ich sagen muss: Derartige Taktiken haben in AoE viel mehr Spaß gemacht als in C&C. Ich weiß mal, wie ich zum Spaß früh in einer Mission eine Schiffsladung Priester über die Karte geschickt habe, während in der Heimatbasis nach und nach alles für eine große Eroberungsstreitmacht vorbereitet wurde. Am Ende gab es aber gar nichts mehr zu erobern :ugly:
 
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