Wir schmeißen 50% unserer Lebensmittel weg, ganze Landstriche stehen leer, weil die Menschen in die Stadt ziehen. Es ist überhaupt kein Problem, Menschen aufzunehmen, unterzubringen und zu versorgen, weenn man es durchdacht macht.
Das ist keine valide Argumentation. Es sei denn, du willst den Ankömmlingen unseren Müll verfüttern. Dass Essen hierzulande noch bezahlbar ist, wir so viel wegschmeißen können, ist der Massenproduktion zu verdanken. Und trotzdem kostet hier das Brot das 100-fache vom Gegenstück aus bspw. Jordanien/Libyen. Von Afrika fangen wir gar nicht erst an.
Die "leerstehenden Landstriche" werden auch nicht durch ethnische Ghettos, die du scheinbar vorschlagen möchtest, wiederbelebt. Denn dort ist einfach nichts mehr (Kein Arzt, keine Einkaufsmöglichkeiten, oft nicht mal mehr ne Möglichkeit, ein Telefon anzuschließen; die Sanierung solcher Gegenden für Leute, die keinerlei Mittel zuschießen können, wäre wortwörtlich ruinös). Das sind zwar schöne Phantasien, aber absolut nicht umsetzbar.
Dazu gehört aber auch, dass man die Menschen freundlich aufnimmt, und genau daran scheitert es. Es sollte Perspektiven geben und keine Gängelung, Würde und keine Diskriminierung. Man kann zusammenfassend sagen, dass wir trotz aller Erfolge, denn es ist aktuell ziemlich ruhig geworden, kein gutes Bild abgaben. Da hat sich Merkel wirklich geiirt und der Bevölkerung mehr zugetraut. Weite Teile schaffen das, große Teile aber auch nicht.
Also das macht mich dann jetzt doch schon etwas fassungslos.
An der Freundlichkeit soll es gescheitert sein? Die Deutschen haben sich praktisch beide Beine ausgerissen, an Bahnhöfen geklatscht und Kuscheltiere verteilt, Hausfrauen wurden mobilisiert und das Ehrenamt ausgefüllt. Planung wollte ja scheinbar niemand. Also sind die Menschen aktiv geworden.
Warst du mal in einem Flüchtlingsheim? Wie fordernd und dreist die Menschen (und das ist kein Vorurteil, gerade männliche Araber sind in ihrer Anspruchshaltung oft wirklich unverschämt) dort zum Großteil sind? Da wird das
Essen verweigert, weil es ihnen "nicht gut genug" ist (obwohl die freiwilligen Helfer genau dasselbe gegessen haben), da
werden Playstations gefordert,
ganze Heime angezündet, freiwillige Helfer bedroht und bespuckt.
Ich kann da jetzt den ganzen Tag Geschichten zu erzählen.
Ausgerechnet den Deutschen, die so lange so freigiebig mitgemacht haben, den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, ist unter aller Sau.
Was für Perspektiven soll es denn für Menschen geben, die zum Gros gar nicht schreiben oder wenn dann keine lateinischen Buchstaben beherrschen, fast immer so gut wie keinerlei Ausbildung besitzen und vor allem auch noch kaum Motivation mitbringen, sogar die niedrigsten Deutschkurse einfach hinschmeißen?
Die für solche Menschen benötigte Art Jobs haben wir schon vor Jahren wegglobalisiert. Die, die Arbeit trotzdem finden, stecken entweder in direkter Konkurrenz mit den Ärmsten der "schon länger hier lebenden" und werden zum Drücken der Löhne eben dieser Habenichtse eingesetzt (was auch der Grund ist, warum den Sozialdemokraten gerade die Wähler in Scharen weglaufen, dieses Klientel sich völlig verraten fühlt), landen im staatlich subventionierten 1Euro-Job oder in der Selbstverwaltung (Flüchtlinge beaufsichtigen Flüchtlinge gegen Geld).
Es soll mittlerweile ruhig geworden sein? Nach momentaner Datenlage wandert noch immer mind. eine Großstadt der Größe Aachens pro Jahr ein. Ohne Zutun wird sich daran auch nichts ändern.
Der Wohnungsmarkt ist quasi leer. Wer baut jedes Jahr eine neue Großstadt in Deutschland?
Die
Clankriminalität wird immer massiver und abartige
Sexualverbrechen ereignen sich mittlerweile fast täglich (und wenn schon die Süddeutsche Zeitung...). Ich weiß, ich weiß... die PKS sagt etwas anderes.
Die PKS ist das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt wird.
In Berlin werden gerade
bspw. "waffenfreie Zonen" durchgesetzt.
Du merkst vielleicht nichts mehr von alledem, weil durch taz und Co. so was wohl eher weniger thematisiert wird, aber deswegen ist es noch lange nicht ruhig geworden. Ganz im Gegenteil: neuerdings schießt man sich sogar auf Medien ein, die noch irgendwie darüber Berichten, was die Menschen bewegt, weil das die "die AfD stark machen würden" (
zuletzt geriet Maischberger ins Visier). Das hat schon so richtig DDR-Feeling.
In der Welt der Linken gibt es nichts zu sehen, keine Verbrechen."Bitte gehen Sie weiter!" Wende dich halt mal deinem örtlichen Regionalblatt zu oder lies auch mal Erzeugnisse außerhalb deines politischen Dunstkreises.
Das Thema hatten wir schon mehrfach, aber es war nie Geld dafür da. Von daher war die "Einmal alle Flüchtlinge ins Land" Therapie ziemlich erfolgreich. Auch einmal gibt es Lösungen. Na bitte. So funktioniert Politik. Jetzt noch die Entwicklungshilfe massiv hoch, anstatt neue Waffensysteme zu kaufen.
Vielelicht unter den bequemen Deutschen. Eine erfolgreiche Kampgane, wie gegen die Kernkraft, dauert und ist mühsam. Wie man an den AfD Demonstrationen sieht, ist das Thema nicht wichtig, sonst wären die Menschen da, oder? Oder läuft der Protest heute über Hasskommentare und dann schautr man wieder Fussball und trinkt sein Bier. So funktioniert Demokratie und Politik nicht.
Schwachsinn, so funktioniert Politik und Gesellschaft vielleicht bei Mogli im Dschungelbuch, aber nicht in der realen Welt.
Ein Staat hat verschiedene Aufgaben. Unter anderem auch den Schutz der Bevölkerung. Da dem Staat diese Aufgabe (und damit das Gewaltmonopol) übergeben worden ist, hat er auch eine adäquate Landesverteidigung (gerade in Zeiten wie diesen) zu gewährleisten. Ebenso die Teilhabe an außenpolitischen Abenteuern (die je nach Fall sinnvoll bis weniger klug ausfallen können) unserer Partner.
Die ersten, die doch im Fall des Falles schreiend und heulend durch die Straßen rennen, sind Personen, die zuvor noch Blumenbeete gepredigt haben.
Ich würde dir ja zustimmen, wenn die Bundesregierung Waffensysteme für einen großen Angriffskrieg auf Frankreich beschaffen wollen würde. Aber gerade Deutschland nutzt diese Projekte eher als Wirtschaftssubvention für heimische Hersteller.
Wenn etwas anzukreiden wäre, dann der Waffenexport an sehr dubiose Staaten im Nahen und Mittleren Osten. Aber das bringt eher Geld (nicht immer, manchmal wird auch einfach großzügig verschenkt, um politischen Zugang und Einfluss zu generieren) und sichert Arbeitsplätze.
Was uns zur Entwicklungshilfe bringt. Entwicklungshilfe ist nämlich auch nichts anderes als Schmiergeld oder es profitieren einheimische Unternehmen über Aufträge zum Bau von Projekt x und y. Kaum etwas von diesem Geld kommt da an, wo man es erwarten würde.
Die simple Erhöhung freut dann zwar Diktatoren, denen es zugesteckt wird, und ein paar Firmen, aber bewirken wird das gar nichts.
Man müsste meinen, dass in halb Afrika mittlerweile Deutsche Schulen stehen würden.
Aber dem ist nicht so. Das gelt fließt in Schwellenländer respektive "Zukunftsmärkte".
Ganz vorne dabei:
Indien (677 Millionen Euro), China (491 Millionen) und Südafrika (349 Millionen)
Das wird sich auch niemals ändern.
Vielelicht unter den bequemen Deutschen. Eine erfolgreiche Kampgane, wie gegen die Kernkraft, dauert und ist mühsam. Wie man an den AfD Demonstrationen sieht, ist das Thema nicht wichtig, sonst wären die Menschen da, oder? Oder läuft der Protest heute über Hasskommentare und dann schautr man wieder Fussball und trinkt sein Bier. So funktioniert Demokratie und Politik nicht.
So ein Quatsch.Egal wohin man geht, die Menschen reden über nichts anderes. Deswegen sieht sich die CSU ja auch nur zum Handeln genötigt.
Im Gegensatz zu dir habe ich auch nichts dagegen, dass meine Mitmenschen lieber im Sessel sitzen, die aktive Politik anderen überlassen,
statt sich mit ein paar zusammengekarrten Autonomen zu prügeln und womöglich das Auto in Flammen aufgehen zu sehen, die Sache lieber mit geringem Aufwand passiv an der Wahlurne klären möchten. Ich mache mir den Stress auch nicht.
Solange sie sich noch irgendwie mitbekommen, was um sie herum passiert und daraus ihre Konsequenzen ziehen, soll mir das recht sein (auch wenn es manchmal etwas schneller sein könnte).
Die einen machen rassistische KackscheiBe, die anderen stellen fest, dass es rassitisch ist der der Schreiber damit ein Rassist und vermutölioch Rechtsradikaler ist. Ich denke, das hat eine unterschiedliche Qualität, oder?
Ich verstehe den Satz nicht mal. Bin ich jetzt deiner Meinung nach Rassist oder "rassitischer Kackschreiber" oder vermeintlicher Rechtsradikaler...?
Ich hatte es dir gerade schon mal verlinkt. Es ist ein Unterschied, Dinge zu sehen, die nun mal existieren und sie zu benennen und etwas anderes, tatsächlich Rechtsextremist zu sein. Beide trennt der gesunde Menschenverstand. Gleicher bildet das Unterscheidungsmerkmal zum Linksextremisten, Salafisten, Islamisten, weißderGeier-misten.
Es sind die "-ismen", die die Welt schlechter machen.
Es ist aber etwas anderes, ob man Menschen Dinge hinstellt, die wir wichtig finden (klassische Entwicklungshilfe), oder Kredite geben, damit mit unseren Firmen gebaut wird, was wir wollen, oder ob man das Land selber entscheiden lässt, was wichtig ist. Das hat etwas mit gegenseitigem Respekt zutun.
Ich weiß ja nicht, ob du jemals einen Kredit beantragt hast, aber... man leiht dir Geld für ein vorgestelltes Projekt. Entwicklungshilfe hingegen versickert zum Großteil in düsteren Kanälen. Hatte ich oben bereits erklärt.
Kreditvergabe ist weit unabhängiger als eine Entwicklungshilfe.
Ich habe einige afrikanische Juristen im erweiteren Freundeskreis, die hier studierten und zurück gingen. Das werden in Summe Abertausende sein, wenn man alle Universitäten betrachtet.Du unterschätzt die Fähigkeiten der Bevölkerung, die verstehen sehr gut, was passiert. Allerdings ist es immer problematisach, wenn vom westen unterstützte "Marionettenregierungen" große persönliche Gesschenke bekommen, und dafür das Land verkaufen. Aber vermutlich machen das Chinesische Händler genauso. Aber sie sind nicht vorbelastet, dass ist der Unterschied.
Und ich habe einen Klempner und einen Hirnchirurgen im "erweiterten Freundeskreis". An unseren Unis studiert man deutsches Recht und ist nach der Uni auch noch längst nicht Verhandlungsfest. Schon gar nicht auf Welthandelsniveau. Ich unterschätze da also gar nichts. Ich kenne die Gegebenheiten vor Ort. Ein Frischling von der Uni mit mangelhaften Kenntnissen im internationalen Wirtschafts- und Vertragsrecht (Fachanwaltsausbildung) und fehlender Berufserfahrung, der nach Afrika zurückkehrt und sich dann einer EU-Handelsdelegation (man darf annehmen, dass dort die Gewieftesten der Gewieftesten, die die deutsche/französische/etc. pp. Wirtschaft aufzubieten hervorgebracht und in lange entsprechend gehärtet hat, aufgefahren werden) wirklich 0 Chance hat, nicht über den Tisch gezogen zu werden.
Und das werden sie ja auch nachweislich.
Wir müssen ja nicht allem Mist nachmachen, oder?
Du klingst schon wie Walter Ulbricht. "„Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen?" Wenn er gut und richtig ist, um den inneren Frieden zu gewährleisten. Absolut. Die dänischen Linken haben es gerallt. Aber die deutschen Linken gelten weltweit auch als die fanatischsten. Da sollte es nicht wundern...
Die Polen werden sich übrigens freuen, wenn sie nach Einmarsch der Russen in Frankreich aufgenommen werden. Aber neee, wir wollen ja keine Asylanten mehr....
Die Polen würden wohl in das erste Land fliehen, das sie beschützen kann und in dem ihnen keine Gefahr mehr droht. Schön, dass du Deutschland in diesem Szenario bereits überrannt siehst? Liegt vermutlich an deiner Rüstungsstrategie.
Das Asylrecht hat einen Hintergrund
Und rechtliche Rahmenbedingungen. Die Menschen waren in Sicherheit, und wenn Merkel und ihre CDU/CSU/SPD-Koalition nicht das UNHCR ignoriert hätte, würden wir darüber gar nicht diskutieren. Stattdessen würden wir hier gerade über Spiele reden, die Menschen wären sicher und versorgt.
Es gibt wie jetzt mehr als ausführlich dargelegt und belegt, keinerlei logischen Sinn hinter diesem ganzen Getue. Es ist menschlich und moralisch (junge und starke her, alte und schwache lassen wa vergammeln) und volkswirtschaftlich völlige dämlich.
Und das Beste an der Nummer: es wird am Ende die EU dahinraffen.
Ich sag mal: herzlichen Glückwunsch! Alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte. Aber so ist das eben, wenn Ideologie den Verstand ausweidet. Mit Ideologie transplantiert man keine Herzen. Der Verstand fand den richtigen Weg.
Du kannst Dir jede beliebighe Debatte im Bundestag zu jedem beliebigen Gesetz anhören, die AfD Vertrater schwadronieren "... die Flüchtlinge..."
Aber so sieht jeder, was er sehen will.
Habe ich getan und das tun sie durchaus zurecht. Ob im Bildungsbereich, Gesundheit, Sicherheit, Wohnungsmangel. Deswegen ist die Nummer ja auch so gewaltig und gefährlich. Es gibt einfach kein Teilgebiet der Politik, das nicht massiv durch diese Thematik belastet wird.
/So, jetzt gönne ich mir ein wenig Restwochenende. Wenn ich also nicht mehr antworte, liegt das nicht daran, dass mich die nächste hypothetisch anzunehmende Antwort völlig überzeugt hat, sondern weil ich jetzt tatsächlich mal was spielen und essen möchte.