Bundeskartellamt: Befragung der Amazon-Marketplace-Händler

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Bundeskartellamt: Befragung der Amazon-Marketplace-Händler

Das Bundeskartellamt gab bekannt eine Befragung der Händler auf dem von Amazon betriebenen Marketplace durchführen zu wollen. Hintergrund ist eine Preisparitätsklausel, die den Händlern verbietet auf Amazon angebotene Ware woanders günstiger zu verkaufen.

[size=-2]Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und NICHT im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt. Sollten Sie Fehler in einer News finden, schicken Sie diese bitte an online@pcgameshardware.de mit einem aussagekräftigen Betreff.[/size]


lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Bundeskartellamt: Befragung der Amazon-Marketplace-Händler
 
AW: Bundeskartellamt: Befragung der Amazon-Marketplace-Händler

Für mich sieht das nach einem Ablenkungsmanöver im Auftrag der Politik aus.

Quer durch die politische Landschaft gibt es einen Konsens, bis auf die Links-Partei, dass der Niedriglohn-Sektor wie er jetzt existiert erwünscht ist.
Also kann man offiziell nichts gegen die niedrigen Löhne bei Amazon machen, auch nichts gegen dass Auslagern von Arbeit, oder gegen die Regelung innerhalb der EU zur Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Durch die bevorstehenden Wahlen sieht sich unsere Regierung trotzdem in der Pflicht zu reagieren.

Diese Regelung hätte gleich am Anfang einer Prüfung unterzogen werden müssen. Aber ausgerechnet jetzt, nach der Reportage der ARD muss dass schnell vom Kartellamt untersucht werden? So ein Zufall aber auch? ^^

Für wie blöd hält man die Bevölkerung, dass diese Ablenkung nicht erkannt werden würde?
Vielleicht wäre es besser endlich einmal den immer noch wachsenden Niedriglohn-Sektor einzudämmen?
Und in dem Zusammenhang einige Regelungen zur Leiharbeit zu überprüfen?
 
AW: Bundeskartellamt: Befragung der Amazon-Marketplace-Händler

Die Bezahlung ist ehrlich gesagt nicht das Problem (wobei die falschen Versprechungen schon, aber an sich werden sie noch immer vernünftig bezahlt), denn es gibt genügend Menschen die einen kleineren Stundenlohn bekommen.
Auch die Unterbringungen in "Baracken" nicht.
Das Problem ist die Überwachung und einschränkung/untergrabung der Privatsphäre mit Bedrohung durch "Beschützer". Auch die Unterschlagung von Abgaben an den Staat, sowie die nicht korrekte Angaben von Abgaben. Sowie verhinderung von Kündigungsschutz und ähnlichem.
 
AW: Bundeskartellamt: Befragung der Amazon-Marketplace-Händler

Für mich sieht das nach einem Ablenkungsmanöver im Auftrag der Politik aus.

Quer durch die politische Landschaft gibt es einen Konsens, bis auf die Links-Partei, dass der Niedriglohn-Sektor wie er jetzt existiert erwünscht ist.
Von dem Vorhaben habe ich schon vor der Amazon Reportage gehört. Von daher kann es kein darauf abgestimmtes Ablenkungsmanöver sein.

Das mit dem Niedriglohnsektor ist eine sehr ärgerliche Sache. Aber Frau Merkel wird das sicher auch noch angehen. Abschaffung der Wehrpflicht und Atomausstieg waren ja schon. Spätestens wenn es nach der nächsten Wahl eine Große Koalition gibt. Mit den Grünen wird die SPD dank den Linken nicht regieren können wie es schon 2005 der Fall war. Genaueres wird man in einem halben Jahr wissen.
 
Zurück