Bose muss Bußgeld wegen Preisabsprachen zahlen

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Das Bundeskartellamt hat eine Strage gegen die deutsche Bose GmbH verhängt, weil man dort eine Preisbildung verhindert haben soll. Händler wurden angehalten, nicht weiter von der UVP abzuweichen und kontrolliert. Zudem hätten die sich gegenseitig beim deutschen Vertrieb angeschwärzt, wenn es zu große Abweichungen gab.

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Was soll das?!

So ne lasche Strafe und kein Angestellter muss den Kopf herhalten? Das muss ja jemand veranlaßt haben und der gehört in den Bau!
 
Ich frage mich immer noch warum Bose als "Premiumanbieter" bezeichnet wird. Außer der Preis iat an der Marke nix "premium". Die (äußere) Verarbeitung ist meist durchaus noch gut, der Klang verglichen mit dem Wettbewerb aber höchstens Mittelklasse.
Der Laden lebt hauptsächlich von seinem Namen, Prestige und Marketing und das wissen die auch. Dass deswegen aber auch illegale Methoden genutzt werden um den Schein aufrechtzuerhalten ist schon peinlich.
 
Ich frage mich immer noch warum Bose als "Premiumanbieter" bezeichnet wird. Außer der Preis iat an der Marke nix "premium". Die (äußere) Verarbeitung ist meist durchaus noch gut, der Klang verglichen mit dem Wettbewerb aber höchstens Mittelklasse.
Der Laden lebt hauptsächlich von seinem Namen, Prestige und Marketing und das wissen die auch. Dass deswegen aber auch illegale Methoden genutzt werden um den Schein aufrechtzuerhalten ist schon peinlich.
Jo ist doch bei Corsair 1 zu 1 das Selbe. Premiumpreis, der Konkurrenz um Jahre hinterher, Verarbeitung schlechter als Sharkoon, ständig Ausfälle, Sensoren und Schalter aus dem Mittelalter.

Dafür sehr groß in RGB, proprietäre Anschlüsse\Systeme\eigenes Ökosystem, Kaufen von "Tests" aka Influencer und "Fach"presse und rigides Festhalten an UVP, sicher auch durch Einschüchterung.

Aber Pseudogamer fallen drauf rein.
 
Ich frage mich immer noch warum Bose als "Premiumanbieter" bezeichnet wird. Außer der Preis iat an der Marke nix "premium". Die (äußere) Verarbeitung ist meist durchaus noch gut, der Klang verglichen mit dem Wettbewerb aber höchstens Mittelklasse.
Der Laden lebt hauptsächlich von seinem Namen, Prestige und Marketing und das wissen die auch. Dass deswegen aber auch illegale Methoden genutzt werden um den Schein aufrechtzuerhalten ist schon peinlich.
selbe Problem wie bei Apple die marken junkies rennen nur dem Namen hinterher. Wert sind die
Produkte ihren preis schon lange nich mehr. Hab selber so nen pfeife bei mir auffer arbeit wenn der nen handy unter 1500 euro sieht is das in seinen augen direkt alles schrott.
 
Wundert mich jetzt nicht. Man muss sich nur mal die gesamte PA-Industrie anschauen. Selbst Thomann war dick in dem Sumpf verwickelt. https://www.bundeskartellamt.de/Sha...ilungen/2021/05_08_2021_Musikinstrumente.html

Die Preise ziehen sich über Jahre hinweg auffällig stabil und haben auch kaum Differenzen zu den jeweiligen Konkurrenzprodukten. Händler, die das nicht mitmachen? Kaum auszumachen.

Bose macht immer noch sehr gutes Geld mit der PA-Beschallung. Würde mich nicht wundern, wenn da noch mehr kommt.
 
Ich finde das hat alles sein Für und Wider was die Geschichte mit den Mindestpreisen angeht.
Für den Endkunden ist das gut wenn jeder Händler Preise gestalten kann wie er möchte,
für die Verkäufer und teils den Hersteller jedoch nicht.
Diesen krassen Preiskampf gibt's eigentlich erst seitdem es Preisvergleichsportale gibt, da jeder oben stehen will.

Problem:
Große Händler können ordentliche Massen einkaufen und bekommen somit sehr gute Staffelpreise,
oder handeln sich sogar ganz besonders gute aus.
Oder können auf Grund der Masse statt beim Vertrieb direkt beim Hersteller/Werk einkaufen.
Die kleinen Händler haben keine Chance solche Preise zu bekommen.
Wenn der Große nun mega Angebote macht, da dieser auf Masse geht und am Einzelartikel entsprechend sehr wenig verdient,
hat der Kleine das Problem, dass er diese Preise überhaupt nicht halten kann, vielleicht sogar teurer einkauft.

Und jetzt?
Entweder gibt's dann nur noch ganz kleine Preisstaffelungen für alle Händler gleich,
oder die Kleinen verkaufen die Produkte einfach nicht mehr, da hier eh kein Gewinn abfällt.
Am Ende haben nur noch die paar ganz Großen die Produkte im Programm, ähnlich wie's momentan mit Behringer läuft.

PS:
Ich sage mal der Schnitt im Lautsprechersektor ist so 10-20% unterhalb der UVP zu verkaufen,
sofern diese nicht künstlich unrealistisch aufgebläht wurde.

Im Proaudio Bereich haben wir aber auch noch das Problem, dass viele selbst Gewerbetreibende sind
und somit direkt einkaufen können statt über einen üblichen Shop und somit oftmals schon gute bis sehr gute Preise bekommen,
dies ist auch ein Grund wieso manche Händler die Preise massiv runterdrücken.

Aus dem Nähkästchen:
Einige Hersteller/Vertriebe haben verschiedene Preislisten für Händler,
da wird unterschieden ob man z.B. Veranstaltungstechniker ist, reiner Webshop, echter Fachhandel
oder nur DJ mit Zauberschein.
Auch gibt's Hersteller die sagen: Wir verkaufen nur über Fachhandel, Große "Musikhäuser" dürfen unser Zeug gar nicht Ein- und Verkaufen.

Auch dass ein Hersteller oder Vertrieb anruft und sagt "Ey, hör mal auf den Marktpreis kaputt zu machen,
die anderen Verkäufer beschweren sich alle über dich. Ansonsten wirste nicht mehr beliefert",
habe ich auch schon recht oft mitbekommen. (nicht selbst)


Noch was aus der Praxis:
Vertriebe und Hersteller sind sehr oft genervt von den ständigen Preisdiskussionen.
Gerade letztens hatte der Kollege einen Fall (Hersteller von Smarthome Produkten),
dass ein (jedem bekannter) großer Elektroladen sein Lager leeren will und die Produkte
unterhalb des Einkaufspreises verkaufte, da dies günstiger ist als die Lagerhaltung oder Entsorgung.
Was passiert: Gleich ab Tag 1, tagelang Telefonterror von anderen Händlern, wie der eine Laden die Produkte so billig verkaufen kann, man will
ebenfalls bessere Preise damit man mithalten kann.



Kurzum:
Der Endkunde sieht nur "Hier is am billigsten, da kauf ich ein".
Aber hintenrum (Verkäufer/Händler/Vertriebe/Hersteller) geht's ganz schön rund und ist stressig für viele,
vor allem für die Hersteller und Vertriebe, nicht die Shops.

Was wir also passieren, wenn noch weitere solcher Fälle auftreten?
Staffelpreise fallen weg und jeder kauft zu gleichen Preisen ein.
Ändert für den Endkunden im Prinzip nix mehr, außer vielleicht weniger "sehr gute" Deals,
ist für manch einen vernünftigen Händler dann aber doof, da er weniger verdient.
Oder die Großen bekommen einfach keinen Einkauf mehr.


Noch eine Sache zum Schluss:
In Deutschland ist B2C kein "Preis auf Anfrage" mehr erlaubt, im Ausland schon.
Einige Hersteller sagen aber "wir wollen keine Preise im Shop sehen, auf Grund der Vergleichsportale",
da stehste nun da als deutscher Shop und kannst die Produkte einfach net verkaufen,
bzw. nur an eingeloggte Gewerbetreibende.

Bose macht immer noch sehr gutes Geld mit der PA-Beschallung
Eher im Bereich Alleinunterhalter / Einzelmusiker.
Bei ProAudio sieht man Bose überhaupt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Strafen für soetwas sind, in Europa, lächerlich gering. Da sind die USA einfach besser, da würde kaum ein Unternehmen auf so eine Idee kommen.
 
Zitat Artikel:
"In diesem Umfeld scheint die Deutsche Bose GmbH wohl etwas von Pfad der Tugend abgekommen zu sein(...)"

Das ist dann doch etwas seehr verständnisvoll für eine Straftat oder?

Kritische Berichterstattung sieht wahrlich anders aus.
Zum Beispiel könnte man erwähnen, dass kein einziger Geschädigte auch nur einen Cent zurückerhält. Oder dass 7 Millionen wahrscheinlich weniger Geld ist, als man durch die Absprachen zusätzlich verdient hat.
Damit ist absolut keine Abschreckung gegeben, sondern sogar ein Anreiz zur Straftat geschaffen worden.
Man stelle sich vor, ein Taschendieb wird von der Polizei gestellt. Statt nun aber das Diebesgut dem Bestohlenen zurückzugeben und eine Strafe zu erwarten muss der Dieb nur die Hälfte der Beute an die Polizei abtreten.
Das Risiko ist also nur, dass man nicht alles behalten kann (falls man erwischt wird).
Das wird denen aber eine Lehre sein...


Ich frage mich immer noch warum Bose als "Premiumanbieter" bezeichnet wird. Außer der Preis iat an der Marke nix "premium". Die (äußere) Verarbeitung ist meist durchaus noch gut, der Klang verglichen mit dem Wettbewerb aber höchstens Mittelklasse.
Der Laden lebt hauptsächlich von seinem Namen, Prestige und Marketing und das wissen die auch. Dass deswegen aber auch illegale Methoden genutzt werden um den Schein aufrechtzuerhalten ist schon peinlich.
Besonders im Artikel über ihre Verurteilung hätte man sich das PR Geblubber von wegen "Premium" wirklich sparen können.
Nennt es halt beim Namen, hochpreisige Anbieter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja fast überall so...
Wenn man beim Sound bleibt;
Sound United als einer der Größten im Gewerbe. Die machen es genauso also Preise diktieren sonst einfach nicht Anbieten, bzw Preise über teils 10 Jahre quasi absolut stabiel zu halten mit sehr wenigen Ausnahmen. Das selbst schon bei der kleinsten Lautsprecher-Serie von B&W die sogar als einzige in China Produziert wird.
Der Vorteil den Player wie Sound United gegenüber Bose haben ist das sie durch das Aufkaufen von Marken und Prestige dennoch alle Bereiche Abdecken. Marantz, Denon, B&W/Rotel, Polk, Boston Akustic, Heos, Pioneer, Onkyo etc....

Somit decken sie auch den "günstigen" Bereich ebenso voll ab, Sprich der uninformierte Käufer. Und können die gehobenen Produkte somit Preisstabiel halten ohne Nachfrage. In der lage ist Bose eben nicht in dem maße, und muss um Wirtschaftlich zu bleiben -auch zukünftig- eben eine gute Strategie enwickeln.

Marken wie Oehlbach und Bose leben von dem Prestigeanspruch den sie über Jahrzehnt in der breiten masse aufgebaut haben.
Ein Oehlbach Kabel ist ja nicht immer besser oder schlechter wie Audioquest Goldkabel Silentwire inakustik etc. aber OEHLBACH kennen einfach viel mehr Leute. Da ist Die Qualität an sich wie auch immer sie ist, fast völlig egal.
 
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