AW: Bloodborne: Besonders knackiger New-Game-Plus-Modus selbst für Entwickler zu schwer
Ich kritisiere nicht das System an sich, ich kritisiere diesen Trend, der gewählt wird Dinge absichtlich schwer und frustierend zu machen um damit zu erreichen, das der SPieler das Gefühl hat etwas erreicht zu haben.
Ich will garnicht das das Spiel trivial wird, aber ich will, das es Möglichkeiten gibt, den Schwierigkeitsgrad zu beinflussen. Ähnlich wie bei Thief, welches wirklich jede Kombination zulässt die es gibt. Ich will das Spiele für den Markt eingänglich sind. Dazu muss man keine SPielelemente von Beginn an entfernen, sondern sie einfach nur otpinal für die Milchtrinker machen.
Ich will kein CoD mit 5 Stunden Spielzeit, aber ich will halt auch keine 50 Stunden SPielzeit, die ich idR nach der Arbeit verbringe, frusten weil es so schwer oder zu schwer ist.
Aber die Tatsache alleine, das man Dinge wie anpassbare SChwierigkeit einfach weglässt ist einfach nicht gut. Man schließt damit eine Zielgruppe aus, die nur in einem Punkt anders ist: Frustpotential.
man sieht das gut an WoW. Dort ist der Looking-For-Raid-Modus so einfach, das man durchkommt wenn man garnichts beachtet. Und dennoch ist es RICHTIG das es sowas gibt. Denn wenn ich jeden Tag in Mythic auf die Fresse bekommen (oder 2 mal die Woche so wie ich) dann kann das schon frusten, wenn man nicht wirklich will. Aber dennoch ist es richtig einen Easy-Mode zu haben mit dem der Spieler zumindest den COntent sehen kann.
Das es in Dark Souls so einfach werden soll, will ich ja gar nicht. Aber warum gehört man gleich nicht zur Zielgruppe, nur weil die Frustschwelle oder das Ziel des Spielens an sich (z.b. Feierabend-Relaxing) niedriger angesetzt ist?
Ich bin mir nicht mehr sicher, weil lange nicht mehr informiert, aber zumindest in Demons Souls war es so, das man nach dem Tod seine Seelen verloren hat und wenn man auf dem Weg dahin nochmal gestorben ist, waren sie komplett weg. Also hohes Frustpotential, kann man abmildern indem man einfach sagt, das dem nicht so ist.
Das dann noch optional einmalig zu Spielbeginn wählbar und man hat schon 2. Schwierigkeitsgrade die sich nur im Frustpotential unterscheiden, aber nicht wirklich in der Art wie man selbst das Spiel erlebt, denn die Kämpfe sind weiterhin genauso schwer.
Gerade die Tatsache, das man dem Spieler nicht mehr zutraut das Spiel so zu gestalten wie er es will, zeigt doch das man immer mehr bevormundet wird.
Warum sollte ich nicht in der Lage sein zu entscheiden, wie ich ein SPiel erleben will, zumindest in einem gesteckten Rahmen, schließlich besteht Dark Souls ja nicht nur aus dem kampf, Leben und Tod sondern auch aus der Mythologie, der tollen SPielwelt und anderen Sachen, oder?
Ich sehe mich durchaus als Zielgruppe für Dark Souls: RPG, tolles Kampfsystem, Story zum Selbsterleben, Artdesign, Gegnerdesign etc etc. Das einzige !!! was mich abhält, (wenn es keine Spinnen ala Frostbite-Spiders in dem Spiel gibt) ist halt mal der Schwierigkeitsgrad, wobei ich es noch nicht gespielt habe.
Aber wenn es wieder wie in Demon Souls ist, wo man einfach mit nur wenig Pech Stunden an Spielzeit getrasht bekommt, weil man plötzlich schwächer ist als vorher und damit alles wieder erneut spielen muss, ist das nicht schwer, sondern einfach erzwungener Frust
