Blizzard: In drei Jahren den Ruf eines Vierteljahrhunderts ruiniert

Mir ist bewusst, dass Titel wie WoW, Overwatch oder so immernoch großer Beliebtheit erfreuen, meine Richtung sind diese Spiele aber auch nicht mehr gewesen. Entsprechend hat mich Blizzard schon eigentlich vor vielen Jahren als Käufer verloren.
 
Ubisoft ist auch bekannt dafür, dass z.B. deren CEO viele Jahre Täter in der eigenen Firma gedeckt hat.
Das ist für mich genau der gleiche Drecksladen.
Von deren Monetarisierung und Verwurstung, mit wenigen Ausnahmen, mal ganz abgesehen.
Auch bei Take 2 gab es Gerüchte über Crunch und Gängeleien der Mitarbeiter.
Ja und trotzdem haben sie bei ihren Kunden immer noch einen besseren Ruf als Acrivison Blizzard oder EA.. ^^
 
2004 war die offene Welt von WoW technisch sehr hohes Niveau.
Nach 2004 ist Blizzard stillgestanden und ist technisch immer weiter zurückgefallen.

Wenn alle anderen Studios im Westen der USA sich gegenseitig mit immer größeren und besseren offenen Welten überbieten und Blizzard stillsteht, dann hat das nicht erst in einem 2018 Skandal seine Gründe.

Blizzard konnte vielleicht immer den Content rauspumpen, aber Spiele auf technisch anspruchsvollsten Niveau sind schon lange nicht mehr ihr Ding.
 
Was sich durch alle in dem Artikel genannten Punkte hindurchzieht, ist jedenfalls ganz offensichtlich ein finanzieller Hintergrund. Der Fokus auf Gewinnmaximierung dürfte letztlich zu einem Großteil der Fehltritte beigetragen haben, die die Blizzard-Community in den vergangenen Jahren in Aufruhr versetzt haben.
Es ist in der Wirtschaft überall und immer so, sobald ein Unternehmen an dem Punkt ankommt wo nur noch die Maximierung des Gewinns im Fordergrund steht kannst du als Kunde das Unternehmen begraben und dich nach Alternativen umschauen, weil dann steht in der Regel nicht mehr die Zufriedenheit des Kunden und ein möglichst gutes Produkt im Fokus, sondern nur noch soviel Geld wie möglich aus aus dem Käufer zu pressen und dafür so wenig wie möglich in das Pordukt zu investieren.

Das halt der Fluch des neoliberalen wirtschaftens, maximale, möglichst kurzfristige, Gewinnsteigerungen um jeden Preis, für maximale Boni und Dividende, egal wie es dem Unternehmen dann in 10 bis 20 Jahren geht und ob es überhaupt noch da sein wird.

Von diesen dummen neoliberalen, kurzfristigen, Denken sollte man in der Wirtschaft endlich mal distanzieren.
Unternehmen sollen Gewinne machen, aber maximale Gewinne dürfen nicht im ausschließlichen Fokus der Unternehmensstrategie stehen, sondern ein wirtschaftlich maximal möglich gutes Produkt und der langfristige Erfolg des Unternehmens.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer dasselbe Schauspiel bei absolutem Fokus auf Gewinnmaximierung einer Marke/eines Unternehmens mit imageträchtigen Wurzeln. Das dies neben qualitativen Verlusten auch immer im Personalwesen die A****löcher anzieht, die insbesondere weiblichen Angestellten das (Arbeits-)Leben zur Hölle machen, ist eine Schande. Im Kleiderschrank müssten irgendwo noch ein paar Blizzard-Shirts zu finden sein, werde ich wohl mal zügig entsorgen.
 
Ja und trotzdem haben sie bei ihren Kunden immer noch einen besseren Ruf als Acrivison Blizzard oder EA.. ^^
Warte mal ab, bis Ubisoft Assassins Creed Infinty heraus bringt. In Valhalla sehe ich schon einige Indizien, wie das Herausnehemen beliebter Elemente (Einhandschwerter) ohne ersichtlichen Grund. Wenn das mit Infinity auch so gehandhabt wird, dann läuft das wahrscheinlich so ähnlich ab:
Das missglückte StarCraft 2 (2010) war für mich der Anfang vom Ende. Mit Story und Umsetzung hat man gezeigt, dass man auf die Meinung der User nichts gibt


Mir sind keine "Fehltritte" bekannt in den letzten 3 Jahren die erwehnenswert wären für die Käufer/Gamer. Außer Diablo Immortal vielleicht.
Diese "Pro China" Einstellung um jeden Preis reicht als Fehltritt vollkommen aus. Der Streamer, der gesperrt wurde, weil er China kritisierte. Davon abgesehen, gibt es diesen Sexskandal schon ein paar Jahre, nur jetzt gelangte er endlich an die Öffentlichkeit.
 
Kaum zu glauben, dass ein weiterer Spiele Entwickler so schlimm oder gar schlimmer als EA ist :ugly:
Vermutlich war das ursprüngliche Ziel mal, Games für Gamer von Gamer zu entwickeln, damit alle Spaß haben, jetzt geht es nur noch um volle Taschen und wie man die zum platzen bringt :ugly:
 
3 Jahre?
Nö, das geht schon viel länger.
Das missglückte StarCraft 2 (2010) war für mich der Anfang vom Ende. Mit Story und Umsetzung hat man gezeigt, dass man auf die Meinung der User nichts gibt
Alter selten so ein Schwachsinn gelesen, das beste Echtzeit Strategie aller Zeiten und mit SC haben Sie E Sport erst möglich gemacht. Immer noch ist SC 2 ein bomben Strategie Spiel das ich heute noch spiele. Das Missglückte....lol was für missglückt in welchem Universum ? Was für Gestalten sich hier rumlungern....
Rollora bezieht sich vermutlich auf die Story von SC2. Und da muss ich ihm leider zustimmen, dass diese nicht annähernd mit der "Epicness" des ersten Teils (vorallem in Kombination mit Brood War) mithalten kann. Im Gegenteil hatte man als Fan von SC1 das Gefühl, dass einfach mal so die Persönlichkeiten in SC2 umgeschrieben wurden und rückblickend selbst die Story von SC1 dadurch massiv schmälert.

Sowas wie WarCraft 3 Reforged wäre unter dem ursprünglichen Blizzard-Team nie durchgekommen. Das ist nicht dieselbe Firma, die das Battle.net und damit unkompliziertes Online-Gaming salonfähig gemacht hat (so sehr, dass sich Konkurrenten bis heute darüber aufregen, dass man PC-Spieler mit Online-Matches nicht so abkassieren kann wie Konsolenspieler... Was durchaus versucht wurde, aber das ist ein Thema für ein Andermal...) oder mitgelieferte Leveleditoren, die in den 90ern mächtiger waren als alles, was heutigen Spielern als "Editoren" vorgesetzt wird...
 
Schon ganz lustig zu sehen wie viele Blizzard-Zombies und blinde Fans jetzt nicht wissen wohin mit ihren Gefühlen. Ihr einziges "gutes" Studio was sie immer liebten und dieses machen konnte was es wollte, dass alles was sie anfassten zu Gold wurde, ist nur ein Kartenhaus gewesen. Wie am Anfang auch noch die Leute im Mute der Verzweiflung den schwarzen Peter Activision zuzuschieben wollten, aber nein der Blizzard-Flügel ist die Schande und die billige Ausrede mit Activision (obwohl es einfach ein einziges Unternehmen ist seit vielen Jahren) funktioniert einfach nicht. Dann noch der Versuch darauf Aufmerksam zu machen, dass nur ein kleiner Teil sich schändlich verhält und viele Tausend Mitarbeiter protestieren. Ja, aber auch erst als die Bombe platzte, vorher hat man auch nur weggeschaut und drängt sich jetzt auf die moralisch sichere Seite.

Ich hab Blizzard schon mit WoW boykottiert, weil ich die Monetarisierung als dreist empfand, dass das mit den folgenden Spielen immer schlimmer wurde, hat mich nur bestätigt. Schmutz wie den Battlenet launcher hat mein PC nie gesehen und daran wird sich auch nichts ändern. Ich lehne mich zurück und schaue dem Chaos zu. Vor allem wenn Diablo 4 rauskommt und es wieder alle Verkaufsrekorde schlagen wird. Weil Menschen halt so sind wie sie sind.

Das letzte Spiel, das mich von denen beeindruckt hat, war das Addon zu WarCraft 3 anno 2003 (Starcraft hat mich nie interessiert, deshalb lasse ich SC 2 außen vor).
Von den katastrophalen Zuständen bei Activision Blizzard fang ich gar nicht erst an.

Einer der seltenen Leute die mal meine Meinung teilt, dass WC3 das letzte richtig hochwertige Spiel war. Das liegt aber bei mir nicht unbedingt an der mangelnden Qualität der Spiele, zumindest erstmal: Das alte WoW und SC2 sind ja sehr gute Spiele gewesen. Aber diese ganzen Monetarisierungs-Extrawürste, welche Blizzard einem mitgab waren schon ab 2004 eine Schande. WoW gönnte sich als erstes MMO Monatskosten PLUS Add-on-/Client-Kauf, SC2 wurde einfach mal in drei Vollpreistitel aufgeteilt, obwohl nur ein paar Einheiten dazukamen mit ein bisl Story, D3 war kompletter low-effort wo es nur darum ging den Echtgeldshop zu verbreiten, WC3 Reforged spricht für sich selbst, genau wie die ganzen WoW-Pleb-Add-ons die alles verdummt haben. Overwatch gibt es auch nur wegen der Mikrotransaktionen und war als MP immer bedeutungslos in Sachen Qualität und Competitivness. Dazu noch diese Forcierung des chinesischen Marktes auf Kosten aller.
 
Kaum zu glauben, dass ein weiterer Spiele Entwickler so schlimm oder gar schlimmer als EA ist :ugly:
Vermutlich war das ursprüngliche Ziel mal, Games für Gamer von Gamer zu entwickeln, damit alle Spaß haben, jetzt geht es nur noch um volle Taschen und wie man die zum platzen bringt :ugly:

Von EA hat man zumindest (noch) nicht wirklich gehört, dass dort Sexismus und Diskriminierung grassiert.
Ungeachtet dessen sind ihre Business Practices natürlich moralisch verwerflich.

WoW gönnte sich als erstes MMO Monatskosten PLUS Add-on-/Client-Kauf,
Das stimmt nicht.
Schon DAoC (2001) hatte ein Pflichtabo und die Addons kosteten was. Z.B. das erste 2002, Shrouded Isles.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass EverQuest 1 dies auch schon hatte (hab ich aber nur die Trial damals gespielt), EverQuest 2 jedenfalls danach auch.
 
WoW gönnte sich als erstes MMO Monatskosten PLUS Add-on-/Client-Kauf...

Sorry, aber das leider schlicht falsch.
In MMOs hast du schon in den 1990ern für den Client selber plus das monatliche Abo fürs spielen bezahlen dürften und musstest darüber hinaus dann auch für weitere Erweiterungen (Addons) nochmal extra zahlen
Das war schon mindestens seit Ultima Online (1997) so, war in Dark Age of Camelot (2001) so und nahezu jeden anderen MMO zu dieser Zeit, bevor Guild Wars 1 (2005) erschien und ein etwas anderes Bezahlmodel nutzte.

Blizzard hat da bei World of Warcraft (2004) also bzgl. der Monetarisierung absolut nichts für den MMO Markt unübliches, oder überzogenes, verlangt, sondern zu der Zeit genau das gleiche Model mit vergleichbaren Preisen wie die Mitbewerber gefahren.
 
Sorry aber die Abstieg hat damit angefangen, als sich Activision bei Blizzard eingekauft hatte.
Activision war schon vor 20 Jahre dafür bekannt Mitarbeiter auszubeuten, zu viel Druck auf Releases zu legen, usw..
Das beste was Blizzard machen kann, ist sich von Activision wieder zu lösen.
Nicht ohne Grund sind so gut wie alle Blizzard Gründer weg inzwischen.
 
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Ist der Ruf erst ruiniert lebt es sich ganz ungeniert. In diesem Sinne schön weiter auf die Kacke hauen. :-P

Hoffe aber das Diablo 4 trotz allem sehr gut wird.
 
Erstes Anzeichen war, was viele "Fans" als Artstyle bezeichnen, die Comic Grafik - Spart Millionen.
Bullshit Pseudo "Artdesign" - nur Kostensparend.
 
Bei Blizzard wird halt gefühlt auch nichts in neue Produkte und Entwicklungen investiert. Mehr oder weniger die gleichen Serien die immer wieder mit Nachfolgern und Remakes gemolken werden. Man hat das Gefühl, dass nur noch verwaltet wird und der Name Blizzard als Cashcow genutzt wird.

Wo gehen denn die zig Millionen jeden Monat hin? Wo sind die neuen spannenden Spiele? WoW Classic und Diablo 2 Remake. Sorry das ist ein Witz, das leisten irgendwelche Mini-Entwicklerteams 10x mehr.
 
Irgendwie bin ich da anders als der Rest. Mir gehen die aktuellen Presseberichte am Allerwertesten vorbei. Das is deren lokales Problem.
Und auch bei den Games gucke ich das jeweilige Spiel an und entscheide dann ob ich es kaufe oder nicht. Von wem das kommt ist mir da ebenfalls egal. Und wenn die 5 Games machen die mir nicht gefallen kauf ich halt 5 nicht, wenn das 6. gut ist dann wird das geholt.
Alles andere betrifft mich am Ende ja nicht, also warum soll ich mich darüber aufregen?

Bei Anno war das ja auch so.. viele gute Games, dann kam das 2070 das für mich absolut nix war.. aber danach dennoch was gekauft. Warum auch nicht.
 
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