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Billigst-PC

killbill

PC-Selbstbauer(in)
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei für einen Bekannten einen günstigen PC zusammenzustellen.
Er ist schon etwas älter und mehr als mal Emails schreiben und gegebenenfalls mal was ausdrucken macht er nicht.
Momentan hat er noch einen sehr alten Thinkpad Laptop, der aber manchmal einfach mal Display ausschaltet oder ähnliche Späße.

Ich habe mir aufgrund seiner Anforderungen gedacht, dass ich ihm einfach einen PC in Stick Form anschaffe, der ist ja quasi wie für ihn gemacht, verbraucht quasi keinen Platz und wenig Strom noch dazu obendrauf.

Alternativ habe ich ihm noch ein Billigst Desktop System zusammengestellt, wobei man sicher noch das ein oder andere austauschen sollte, wenn man das tatsächlich nehmen sollte.
Ich habe da eigentlich nur darauf geachtet, das ich nicht gerade das billigste Netzteil nehme und mindestens 2GB Ram habe, wobei ihm auch 1GB Ram mehr als reichen dürften, aber so viel Aufpreis ist das ja jetzt beim Arbeitsspeicher nicht.
Billigst-PC Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Als Stick habe ich momentan den folgenden im Blick:
Intel Compute Stick STCK1A32WFC, Windows 8.1 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Und als Monitor habe ich jetzt einfach mal den günstigsten vom Preisvergleich mit HDMI genommen:
Samsung S22E390H Preisvergleich | Geizhals Deutschland


Was ist eure Meinung dazu?


Edit: Habe den Datenspeicher vergessen, habe jetzt noch eine günstige SSD mit akzeptabler Schreibgeschwindigkeit hinzugefügt.
 
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Danke für eure Vorschläge bisher.

Wieso sollten 30GB den zu wenig für ein Betriebssytem sein?
Wie gesagt außer E-mail schreiben und mal was ausdrucken macht er nichts mit seinem PC, und selbst wenn er mal das eine oder andere Dokument schreibt, braucht das ja auch quasi keinen Speicherplatz.

@FlorianKI
Passt den das mikro-ATX Board und das mini-ATX Gehäuse zusammen?

Gut die AMD Variante, da kann man noch ein wenig einsparen, wie viel schneller wäre denn das Intel System von mir und wo ist leistungstechnisch der Intel-Stick einzuordnen?
 
Allein der Windows-Ordner hat bei mir über 23GB. Es ist einfach zu wenig. Und warum nicht 10€ für die vierfache Kapazität ausgeben?
Nein, das Board hat tatsächlich nicht gepasst. Das passiert, wenn man blind Boards übernimmt :D

Von der Leistung her ist der Athlon 5350 ~3x so stark wie der Stick und kommt natürlich mit mehr Ram.
Der Athlon 5350 und Celeron sind recht vergleichbar. Der Celeron hat deutlich mehr Leistung pro Kern aber nur zwei Kerne. Dafür eine mehr als doppelt so hohe TDP und die Boards sind teurer.

EDIT: Die mSATA SSD passt übrigens nicht auf das von dir gewählte Board.

EDIT2: Der Gehäuselüfter in meiner Konfiguration war wahrscheinlich zu dick, deswegen habe ich den entfernt.
 
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Wieso passt die SSD den nicht auf mein Board, kann ich die nicht einfach in den x16 Slot stecken?
Aber ja du hast recht, ich werde wohl mindestens eine 60GB oder eben auch 120GB nehmen, wegen den paar Euro sollte man jetzt nicht unbedingt sparen, vielleicht schafft er sich ja mal eine Kamera oder sowas an und möchte dann Bilder speichern.

Ich werde ihm wohl kein Windows installieren, der ist aktuell auch auf Linux Mint, weil Windows mit dem alten Thinkpad auf Biegen und Brechen einfach keine Updates mehr machen wollte. Das nächste System wird wohl Ubuntu dann werden, ich denke das ist noch ein wenig intuitiver als Linux Mint.

Ok der Celeron wäre also heutzutage noch zu bevorzugen für viel surfen und Office, da dort eher noch wenige Kerne zum Einsatz kommen, der Athlon wird wohl aber wohl in Zukunft wohl gleichziehen, wenn Programme mehr und mehr 4 Kerne nutzen können, sehe ich das so richtig?

Für den hier extremen Anwendungsfall von nur wenig Surfen, bzw. nur Emails schreiben reicht wohl auch noch ein Intel Pentium 950 oder sowas und daher auch der Stick.
Was wären den jetzt Anwendungsfälle, wo der Stick in die Knie geht?
Mir würde da jetzt spontan h.265 Videos einfallen, wobei schafft das der Celeron, bzw. der Athlon?
 
gut ok, habe eben nochmal nachgelesen, danke für den Hinweis!
Wärt ihr noch so nett und beantwortet meine restlichen Fragen?
 
Ok der Celeron wäre also heutzutage noch zu bevorzugen für viel surfen und Office, da dort eher noch wenige Kerne zum Einsatz kommen, der Athlon wird wohl aber wohl in Zukunft wohl gleichziehen, wenn Programme mehr und mehr 4 Kerne nutzen können, sehe ich das so richtig?
Nein. Du hast doch immer mehrere Programme im Hintergrund laufen. Auch, wenn die jeweils nur einen Kern brauchen werden die vier Kerne schon gut ausgelastet. Die Singlethreadleistung wird nur dann wichtig, wenn du ein wirklich anspruchsvolles Programm offen hast das eben nur einen Kern auslastet. Das ist hier nicht der Fall.

Für den hier extremen Anwendungsfall von nur wenig Surfen, bzw. nur Emails schreiben reicht wohl auch noch ein Intel Pentium 950 oder sowas und daher auch der Stick.
Was wären den jetzt Anwendungsfälle, wo der Stick in die Knie geht?
Mir würde da jetzt spontan h.265 Videos einfallen, wobei schafft das der Celeron, bzw. der Athlon?
Wann genau der Stick in die Knie geht kann ich dir nicht sagen. Mir wäre das aber definitiv zu wenig Leistung und ich würde auf die Vorteile von einem modularen Desktop-PC nicht verzichten wollen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Stick z.B. 1080p Videos schafft.
EDIT: Doch, tut er. hier findest du ein kleinen Test zu einem ähnlichen System: *klick*
Ist allerdings mehr zum Thema Htpc als Office. Im ersten Abschnitt betont der Verfasser aber ebenfalls den geringen Speicher von 32GB und rät deswegen von dem System als Officerechner ab.

H.265 ist im Moment nach meinem Wissensstand noch nicht so gut optimiert, das ist aber kein Gebiet auf dem ich mich besonders gut auskenne.
 
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Danke für die zahlreichen Antworten bis hierher.

@FlorianKI
Es geht ja hier nicht darum, ob das zu wenig Leistung für uns ist, sondern für den hier skizzierten Anwendungsbereich und da reicht der Stick meiner Meinung nach locker aus.

Zum Speicherplatz habe ich eben noch nachgesehen, für Ubuntu wird etwa 10-15GB für das System empfohlen, 15GB sollten dann noch für persönliche Daten für meinen Bekannten ausreichen, selbst wenn er mal das eine oder andere Bild/Video speichern möchte, falls nicht dann wird eben eine externe Festplatte angeschafft, dies ist aus meiner Sicht sinnvoller, als jetzt das doppelte zu bezahlen und dann die höhere Leistung überhaupt nicht zu benötigen.

Ich wage jetzt einfach mal den Blick in die Zukunft und sage, dass er für mindestens ein Jahr nicht großartig eine größere Leistung benötigen wird. Und falls dann in 1-2 Jahren doch mal mehr nötig wird, kann man sich ja wieder anschauen auf welchem welchen die Sticks dann sind oder eben einen Desktop PC zulegen.

Oder habt ihr eine komplett andere Meinung?
 
Wenn du den Stick nehmen willst, greif doch gleich zur Linux Variante:
Intel Compute Stick STCK1A8LFC Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Da ist Ubuntu drauf.
Persönlich würde ich aber die Finger von lassen.

Was ein anständiges System kostet siehst du ja in Florian's post.
Der Mehrgewinn ist sehr hoch, das würde ich schon investieren.
Auch wenns dem alten Herren vielleicht garnicht auffällt das da mehr Power vorhanden ist, falls mal was nicht funktioniert ist man bei so Fertiglösungen oft aufgeschmissen.
 
Das Problem an der Linux Version ist, dass der nur 1GB Ram hat und auch nur 8GB Speicher, ich denke darauf könnte das ziemlich eng werden.
Gut das mit dem Punkt wenn mal was nicht funktioniert ist natürlich ein Punkt, aber andererseits hat man ja auch auf jeden Fall die 2 Jahr Gewährleistung und wenn das Teil in der Zeit aufgibt oder sich komisch verhält gehts halt zurück.

Ich persönlich habe ja anfangs auch zu einem Desktop tendiert, aber andererseits wieso das Geld investieren wenn es überhaupt nicht notwendig ist und einen Mehrgewinn im Desktop System sehe ich eben nur, wenn ihm plötzlich auffällt, dass man mit dem PC auch Videos schauen kann.
 
Eine wirklich günstige Lösung wäre ein RaspberryPi 3. Da er aber wahrscheinlich weiter seine gewohnte Umgebung haben will würde ich eher dazu raten das alte TP durch einen etwas neueren gebrauchten Laptop (Alles ab SandyBridge Generation) zu ersetzen. Da muss er sich nicht sonderlich umgewöhnen und man bekommt sogar mehr Leistung als bei AM1.
Fujitsu Lifebook S761 Notebook gebraucht kaufen (AA4)
Bei Bedarf nach mehr Speicherplatz+Beschleunigung eine SSHD rein und fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittlerweile gibts doch auch den Pi3 der ~50% schneller ist und kaum mehr kostet
Raspberry Pi 3 Modell B Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Das Problem an der Linux Version ist, dass der nur 1GB Ram hat und auch nur 8GB Speicher, ich denke darauf könnte das ziemlich eng werden.
Gut das mit dem Punkt wenn mal was nicht funktioniert ist natürlich ein Punkt, aber andererseits hat man ja auch auf jeden Fall die 2 Jahr Gewährleistung und wenn das Teil in der Zeit aufgibt oder sich komisch verhält gehts halt zurück.

Ich persönlich habe ja anfangs auch zu einem Desktop tendiert, aber andererseits wieso das Geld investieren wenn es überhaupt nicht notwendig ist und einen Mehrgewinn im Desktop System sehe ich eben nur, wenn ihm plötzlich auffällt, dass man mit dem PC auch Videos schauen kann.

Linux hat aber auch ansich einen geringeren RAM-Verbrauch. Vielleicht reicht der 1gb ja aus.
Und Swap-Files gibts ja auch noch.
 
Hatte ich in dem Moment editiert als du deinen Post geschrieben hast...
+Bildschirm+Maus+Tastatur ist man im Endeffekt auch wieder nah an so was wie dem verlinktem Laptop für immer noch deutlich weniger Leistung.
 
Zum Punkt Gebrauchtrechner, das habe ich zuerst gefragt, da ich persönlich mir auch lieber Gebrauchtgeräte anschaffe, dies möchte allerdings nicht, scheinbar aus Prinzip schon, er möchte ein Neugerät.
Sowas wie den Raspberry hatte ich auch in Gedanken, allerdings ist da einerseits fraglich wie stabil das läuft und andererseits muss noch ein älterer Drucker angeschlossen werden, ob es da passende Treiber für den Raspi gibt, müsste man vorher ermitteln, zumindestens für x86 Linux sind welche vorhanden.
Beim Raspi ist halt aus meiner Sicht auch noch der Einsatzbereich ziemlich beschränkt, schafft der das wenn man den Browser offen hat und nebenbei noch Office läuft?
Aber der Hauptpunkt ist wohl eher, dass es stabil laufen soll, wenn ich dann jede Woche antanzen muss, weil etwas nicht läuft wird es ihn nicht glücklich machen und mich noch weniger.
 
Refurbished vom Händler inklusive Gewährleistung ist ja ein bisschen was Anderes als von Privat in einem Forum o.Ä, vielleicht überzeugt ihn das ja.

Wenn der Drucker einen Linuxtreiber hat und über USB angeschlossen ist gibt es keinen Grund dass der mit dem Pi nicht läuft. Schließlich ist der Bus auf dem Pi vorhanden und der Treiber als Quellcode verfügbar, also auch für ARM kompilierbar, da ist sicher kein X86 Assemblercode drin.
Das 3er Pi hatte ich selbst noch nicht auf dem Tisch, aber mit etwas Leidensfähigkeit ging der beschriebene Anwendungsfall selbst mit dem 1er, hier sprechen wir aber von gut und gerne der 8 fachen Leistung des UrsprungsPi.
 
Ich glaube der Pi ist nicht schwächer wie der IntelStick.
Treiber für Drucker müsste auch funktionieren.
 
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