Aus diesem Grund kommt die TAN-Abfrage erst, nachdem du die Überweisungsdagen eingegeben hast. Da nützt es dem Angreifer wenig, wenn er die TAN für DIESE Überweisung, die du eh tätigen möchtest, hat. Wenn dann muss er deinen Rechner Dutzende Male abstürzen lassen, bis er den ganzen Block kennt und eigene Überweisungen damit versuchen kann. Aber das sollte sowohl dir als auch deiner Bank merkwürdig vorkommen.
Erfolgreiche Angriffe auf iTAN nutzen deswegen Code-Injection: Dir wird eine gefakte Eingabemaske präsentiert, während der Angreifer im Hintergrund die von ihm gewünschten Daten eingibt - und dann dich die passende TAN für SEINE Überweisung eingeben lässt. Das klappt mit (guten) TAN-Generatoren aber nicht, weil der Angreifer nicht weiß, welchen Code er dem Generator senden muss, um eine passende TAN für seine Überweisung zu bekommen. (Mit iTAN funktioniert es auch nur, wenn er Angreifer den Rechner infiziert, den Browser hackt und die Masken deiner Bank faked. Aber letztere kann man sich ja auch nicht frei aussuchen, um die Vielalt zu steigern.)