BeQuiet Dark Rock 3 Silent Wings auf Intel I4790K

RobinsonC

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo,
ich habe die beiden Komponenten BeQuiet Dark Rock 3 Silent Wings auf Intel I4790K in meinem Computer (gut durchlüftetes Gehäuse) eingebaut. Den CPU-Lüfter habe ich gestern neu erworben und versprach mir dabei eine Streigerung in der Kühlleistung.

Dass der I4790K ggü. anderen Prozessoren ein "Temperaturproblem" hat, musste ich vorher bereits "lernen" und hatte den Boxed-Cooler von Intel (eine solche Beigabe ist bei diesem Prozessor mMn. eine Frechheit, weil gerade dieser Prozessor wohl sehr schnell einem Hitzetod ausgesetzt wird) ziemlich schnell gegen den Scythe Katana 4 ersetzt. Das war eine deutliche Steigerung.
Grds. müsste hätte ich den Skythe Katana 4 behalten können (bei Spielen hat die CPU selten die 70°C Grenze erreicht), jedoch konvertiere ich Videos, die ich mit der Kamera aufgenommen habe teilweise auch mit Handbrake, weils 1. Kostenlos ist und 2. in vollem Umfang und m.E. guter Qualität OpenCL und damit AMD Grafikkarten unterstützt. Hierbei werden die Kerne zu 70%-100% ausgelastet und die Temperatur steigt mit dem Skythe Katana 4 auf zwischen 85°C und 100°C. Dass ist deutlich zu viel.

Also habe ich den BeQuiet Dark Rock 3 eingebaut. Und das war nm Bewertung sehr umständlich. Nicht nur, dass ich alle Teile samt Mainboard nochmals ausbauen musste, so musste ich ebenfalls die Kühlkörper des Arbeitsspeichers entfernen (ein Glück dass mir die Idee überhaupt in den Sinn kam dies auszuprobieren). Da ich das System nicht übertakte ist alles im grünen Bereich. Als Wärmeleitpaste habe ich Gelid GD Extreme verwendet.

Nun mein Problem:
In der jetzigen Konfiguration, wie im Titel beschrieben, bemerke ich außer des leiseren Lüfterpegels k e i n e n Unterschied. Die Temperaturwerte sind exakt die selben. Ich habe nochmals überprüft, ob der Lüfter evtl. nicht richtig sitzt. Aber auch das ist alles in Butter.

Hat jemand Erfahrungswerte mit dieser Konfiguration oder eine Idee, wie ich das Problem in den Griff bekommen könnte?

Gruß R.
 
Danke für Deine Antwort. Diese hat mich gleich auf die "Google-Suche" gebracht und mit diesen Link bescheert: https://communities.intel.com/thread/54032?start=45&tstart=0

Da scheint echt eine Lösung möglich.

Zitat:

55. Re: How best proceed with overheating i7-4790K?
jeffrey0201 Acolyte
jeffrey0201 05.10.2014 10:11 (als Antwort auf: Jansson112)

I have been playing around with the settings and I think I have fixed the problem. I will test around some more and will get back to you if I know the exact problem.

It seems that my motherboard was boosting my CPU to run on abnormal settings automatically and manually setting these to stock settings will help you out.

Using Intel Burntest gives me around 57c maximum and that's the way it should be.



I'll explain you what I did so people can try the same. I have used some settings people described earlier and I'll try to describe this as easy as possible so even the non-technical out there can solve this. Keep in mind that that I'm using a Gigabyte Z97-X Gaming 5 Motherboard and the BIOS interface might be different depending on what kind of motherboard you are using. I hope this helps some of you out and feel free to contact me if you are still having issues.



1. I've manually set a CPU Frequency of 4.00GHz in the Advanced CPU Core settings, when my motherboard was boosting it up to 4.4GHz things get very hot

2. Set a powerlimiter of around ~88watts manually in the Advanced CPU Core settings, the Intel Turbo Boost was cranking up my wattage to abnormal levels as soon as you start stressing your CPU

3. Set a Core Limit of ~105 amps in the Advanced CPU Core settings, same deal

4. Disable K OC in the Advanced CPU Core settings (I think this setting only applies to Gigabyte motherboards)

5. I've set the Vcore around 1.19V


These settings at least fixed the issue for me, please let me know if this helped you out. I think with some tuning here and there you can get your own desired preferences.

Zitatende.

Jetzt werde ich das mal drucken und dann testen.


Ich werde Feedback geben.
 
Ich hatte das gleiche auch mal. Hatte selben Prozessor un dselben Kühler und die selben Hitzeprobleme.
Bei mir hat das Mainboard immer zu hohe Spannungen (bis zu 1,3V) angelegt. Habe diese dann als ich übertaktet habe auf 1,15 Volt gefixt wodurch ich noch ca. 70°C beim spielen von Prozessorintensieven Spielen hatte.
Dann hab ich ne Wasserkühlung eingebaut. Als ich denn Dark Rock abnahm hab ich dann gesehen das an einem Winzigen Stück auf dem Prozzessor die Wärmeleitpaste fehlte. Daher kamen meine Hohen Temperaturen.

Mein Tipp:
Nehm den Kühler mal ab und kontrollier die Paste und dann fix noch die Spannung im Bios auf 1,1 Volt.
Dann schätze ich das das Problem behoben dein sollte.
Und was für ne Paste verwendest du eigentlich?

MfG

EDIT: Paste grad gelesen
 
Also ich weiß, dass viele Mainboards díe Haswell Refresh-CPUs erst nach einem Bios-Update korrekt erkennen. Anonsten ist oft die V-Core viel zu hoch.
Selbst die dann voreingestellte V-Core ist sehr hoch und bei mir lief die CPU dennoch immer mit 4,4 GHz auf allen Kernen. Unter Volllast auch für meinen Noctua NH-D14 kritisch.
Allerdings kann man dem sehr gut über V-Core und Takt- Optimierung Herr werden. Bei mir ist z.B. 4,4 GHz @ 1,1 Volt ein toller Kompromis. Temperaturen bleiben auch unter Volllast unter 70°C.

Wenn die Spannung allerdings weiter gesteigert wird, ist es ziemlich egal welchen Kühler Du auf der CPU hast (ausschließlich dem boxed-Kühler natürlich). Intel verwendet, trotz gigantischer Margen nämlich leider nur eine billige Wärmeleitpaste zwischen Die und Heatspreader, anstatt beides ordentlich zu verlöten. Die Wärme kommt also nicht gut genug zu dem Kühler und so überhitzt die CPU. Ist halt Intel-Style:ugly:
 
HA! Das war tatsächlich die Lösung. Alles super. Die Idle-Werte sind die selben, allerdings die Höchstwerte sind deutlich gesunken. Genauer muss ich noch schauen aber es sieht echt super aus!
 
Bevor du den Turbo abstellst und an anderen Bios settings rumspielst versuch erstmal den vcore zu senken.

Vor dem Bios upgrade hatte mein Board 1.46v für den 4790k angelegt :P Mit dem neuen Bios dann nur noch 1.26v. Ich konnte den vcore dann noch auf 1.16v senken, darunter ist meine CPU nicht mehr prime stable bei 4.4Ghz. Ich bekomm damit auch nur noch maximal 66° in games.
 
Ein drosseln der TDP ohne selbst Hand an die Vcore zu legen ist keine Lösung, sondern ein Verstümmeln der Taktfrequenz.
Wer sich so was einfallen lässt dem gehört die K-CPU weggenommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt. Habe jetzt nochmals ein BIOS-Reset gemacht und lediglich die VCore von dem Autowert 1.219 auf 1.1 runtergestellt. C'est ca! Das ist es. Der Test mit meinem Standard Testfile in Handbrake zeigt jetzt stabile Max-Werte von 71°C an. Vorher haben sich die Temps bis auf 100°C nach oben geschaukelt.

Danke für die Hilfen.
 
Der Vollständigkeit halber muss ich noch eine kleine Korrektur anfügen:

Ein Stresstest hat mir einen Bluescreen bescheert. Habe im Anschluss die VCore geringfügig auf 1.126 nach oben korrigiert und jetzt läuft alles prima. Die Temps sind zwar von 71°C auf 74°C gestiegen, aber bei ca. 85%iger-100%iger Dauerauslastung ist das voll in der Ordnung.
Ich werde jetzt Gigabyte anschreiben, denn ich habe festgestellt, dass im BIOS in der Version 5 ein I4770K erkannt wird. Es sollte ein erneutes Update erfolgen.

Gruß R.
 
Aufgrund seines hohen Eigengewichts und der etwas kniffligen Montagelösung ist es nicht ganz

so einfach, den richtigen Anpressdruck für diesen Kühler zu finden.

Man starte einfach Prime und kontrolliere die Kerntemperaturen,

danach drehe man soweit an der Verschraubung,

bis alle Kerne in etwa die gleiche tiefstmögliche Temp. erreichen.

Doch Vorsicht!!

Das sollten nur User machen, welche das passende Werkzeug und

ruhige Hände haben. :D
 
Den Tipp nehme ich gerne an, aber ich glaube ich kann es jetzt dabei belassen. Es ist alles gut. Habe nun Crysis 3 - eine Mission - mal getestet mit max. Einstellungen. Die Temps erreichen auf einem Kern 61°C, sonst alles unter 60°C.

Das BIOS hat allerdings eine Macke! Ich habe festgestellt, dass man die Spannungswerte zwar manuell ansteuern kann, aber es übernimmt die Werte nicht immer. Man muss komischerweise mehrfach erneut die Einstellungen vornehmen und zwischendurch immerwieder neu starten, die "DEL" Taste drücken und ins BIOS gelangen. Zum Schluss habe ich in den betreffenden Wert (,den ich verändert habe,) nochmals angeklickt und mit einem Rechtsklick auf diesem mittels des Kontextmenus Exit und Speichern aktiviert. Danach hatte es endlich den richtigen Wert angenommen (???) .


EDIT: Mainboard Gigabyte GA-Z97X Gaming 3 rev. 1 in der BIOS-Version 5
 
Aufgrund der Tatsache, dass das ganze I-net voll ist mit Fragen zu Hitzeproblemen mit diesem Prozessor gebe ich noch ein kleines Update, denn ich habe freilich noch Verbesserungspotential entdeckt, um die Temps wenigstens 1. Prime-Stabil und 2. unter die 74°C Grenze (EDIT: bei Handbrake - 30 min. 100% Dauerlast alle Kerne) zu bringen.

Ich habe festgestellt, dass das anbringen des Lüfters auf der CPU von unten nach oben, so dass er in Richtung Grafikkarte bläst wesentlich bessere Kühlleistung erzielt. Es wurden mir -5°C bis -10°C in 3Dlastigen Anwendungen und bis zu -5°C unter dauerhafter Kernauslastung bei Handbrake bescheert. Allerdings bekommt so die Grafikkarte 2-3°C mehr ab.
Also jetzt die finale Konfiguration:
Ich habe den CPU-Kühler um 90° von der Herstellerempfehung abweichend nun gedreht, so dass er in Richtung Gehäuserückseite in den Lüfter bläst und die Kernspannung von 1.126V (war nicht Prime-Stabil) auf 1,16V angehoben.

Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass aufgrund der jetzt besseren Position des CPU-Kühlers beinahe die selben Temps erreicht werden, wie vorher beschrieben bei 1,126V. Bei Handbrake kommt er ebenso auf max. 74°C bei ca. 30 min. dauerhafter 100%iger Kernauslastung (ca. 93-95Watt).

Ich habe in anderen Beiträgen vom "Köpfen" der CPU gelesen. Das werde ich angehen, sobald die Garantie erloschen ist. Gem. der Erfolgsberichte einiger User ist das sicherlich die Mühe wert.

Ich möchte nun mein Gehäuselüftungskonzept verbessern und habe dabei an eine externe Peltier-Alternative nachgedacht. Intern würde es wohl u.U. zu einem "Feuchtigkeitsproblem" kommen. Hat jemand damit bereits Versuche gestartet?

lGr R.
 
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