News Bazzite 43: Gaming-Distribution erhält XXL-Update

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die Gaming-Distribution Bazzite 43 ist mit dem neuen März-Release auf Linux 6.17.7, Mesa 26.0.1 und KDE Plasma 6.6 angehoben worden und hat zudem einmal mehr Leistungsverbesserungen erfahren, welche die Gaming-Performance erhöhen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Bazzite 43: Gaming-Distribution erhält XXL-Update

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Ich finde es mega interessant, was die Welt um Linux so auf die Beine stellt. Ich hoffe immer noch, dass verschiedene Linux Distributionen Microsoft mal so richtig einen Hieb verpassen und zeigen, wie es wirklich richtig geht. Aber noch immer ist der Weg steinig und einige Hürden gibt es immer noch.
 
Ich finde es mega interessant, was die Welt um Linux so auf die Beine stellt. Ich hoffe immer noch, dass verschiedene Linux Distributionen Microsoft mal so richtig einen Hieb verpassen und zeigen, wie es wirklich richtig geht. Aber noch immer ist der Weg steinig und einige Hürden gibt es immer noch.
Solange viele Programme und Spiele auf Linux nicht nativ laufen, wird sich daran nix ändern.
 
Ich hatte vor ein paar Wochen "Winboat" installiert, damit können auch die großen Programme wie Photoshop direkt vom Linux Desktop gestartet werden. Habe es wieder runter geschmissen, weil mir Nichts einfiel, von dem es auf Linux nicht gleich mehrere gleichwertige Alternativen gibt.

Wer nicht beruflich auf sehr spezielle Software angewiesen ist, benötigt Windows nun wirklich nicht. Schon gar nicht was Gaming betrifft. Viele Games laufen dank Proton sogar besser auf Linux, vermutlich weil die ganze Bloatware im Hintergrund wegfällt.
 
Solange viele Programme und Spiele auf Linux nicht nativ laufen, wird sich daran nix ändern.
Es ist irre wie lange diese Ansicht weitergetragen wird, obwohl sie mMn. längst von der Realität überholt wurde.

Native Spiele sind - bei Valve, die Gaming unter Linux maßgeblich vorangebracht haben - nicht mehr das Ziel, sondern der reibungslose Ablauf mit Proton als Layer dazwischen. Einerseits, weil es die Entwickler entlastet, Unterschiede beim Ansprechen von LowLevel-APIs zu berücksichtigen (verständlicherweise will da kein Entwickler irgendwelche Extrawürste pflegen), andererseits aber auch, um Kompatibilität zu späteren Linux-Versionen sicherzustellen. Im Gegensatz zu Windows hat Linux weniger ein Problem damit, die API-Schnittstellen auch mal umzubauen.

Valve selbst hatte ja mal vor ~10 Jahren den Versuch gestartet, in der Industrie Linux-native Builds durchzusetzen. Die Linux-Builds der damaligen Spiele machen mittlerweile große Probleme unter aktuellen Distros... Das halt Valve zwischenzeitlich auch erkannt, weshalb die mittlerweile komplett auf Proton umgeschwenkt sind, was in Summe deutlich weniger Probleme macht.

Native Builds sind super - wenn man sicherstellen kann, dass sie gegen das aktuell laufende System gegengelinkt wurden. Um das zu erreichen, müsste man aber die Teile des Spiels OpenSource halten, damit man diese selbst kompilieren könnte... Das kann man pauschal in der Videospiel-Industrie einfach nicht erwarten, das wär utopisch. Hersteller müssten bei jeder größeren Aktualisierung einer Linux-Distro aktuelle Builds nachliefern, für ältere Distros gar vorhalten und weiterpflegen, das kann man bei ClosedSource nicht erwarten.

Proton als Zwischenschicht behebt hier das Problem vollständig: Es ist OpenSource und damit ist es kein Problem, Proton gegen aktuelle Linux-Systembibliotheken zu linken...
 
Es ist irre wie lange diese Ansicht weitergetragen wird, obwohl sie mMn. längst von der Realität überholt wurde.

Native Spiele sind - bei Valve, die Gaming unter Linux maßgeblich vorangebracht haben - nicht mehr das Ziel, sondern der reibungslose Ablauf mit Proton als Layer dazwischen.
War mir klar das sowas kommt, wenn ich mit jemanden deutsch rede, dann übersetzte ich es doch nicht erst in eine andere Sprache :rollen: Das ist sinnlose Mehrarbeit und nur eine Notlösung solange ich die Möglichkeit habe es nativ auszuführen.
 
Der größte Vorteil von Linux sind die vielen Distributionen.
Der größte Nachteil von Linux sind die vielen Distributionen. :haha:

Alleine wie viele von sich behaupten die ideale Wahl für Spieler zu sein, kann einen schon überfordern.
Ich habe einige getestet und mich entschieden, bei Cachy zu bleiben.
Da ist der Einstieg für "ich will nur zocken" echt komfortabel gelöst.

Weiterhin als frickelig empfinde ich z. B. die Installation mancher Komponenten, z. B. von ReShade oder dem DLSS Enabler.
Oder auch, wie lange ich gebraucht habe eine bestimmte Anwendung per flatpack zu installieren.

Wirklich genial finde ich dort Snapshots.
Ein update ging schief und es war einiges hinüber, dank der Funktion war 2 Minuten später alles wieder in Ordnung. :daumen:
 
War mir klar das sowas kommt, wenn ich mit jemanden deutsch rede, dann übersetzte ich es doch nicht erst in eine andere Sprache :rollen: Das ist sinnlose Mehrarbeit und nur eine Notlösung solange ich die Möglichkeit habe es nativ auszuführen.
Na, dann ignoriere doch einfach die Kompatibilität und wundere dich dann in 5 Jahren darüber, wenn du dein natives Linux-Spiel auf Ubuntu 31.06 nicht mehr zum Laufen kriegst, weil der Hersteller (wie die restlichen 99.999% der Branche) keine Quelltexte beiliegt, um sie gegen aktuelle Linux-Bibs linken zu können. Oder der Linux-Distributor das für dich nicht übernehmen kann, aus genau denselben Gründen.

:rollen:
 
War mir klar das sowas kommt, wenn ich mit jemanden deutsch rede, dann übersetzte ich es doch nicht erst in eine andere Sprache :rollen: Das ist sinnlose Mehrarbeit und nur eine Notlösung solange ich die Möglichkeit habe es nativ auszuführen.
Das Beispiel ist unguenstig gewahlt, finde ich, da die Uebersetzungsschichten in Linux seit ein paar Jahren sehr gut funktionieren - zumal von Computerspielen und wohl auch zeitgemaesser Hardware die Rede ist. Sprich: es wird offenbar rasend schnell auf Linux-Ökosystem übersetzt. Siehe auch u.a. PCGHs Linux-Benchmarks. Sind gute Treiber vorhanden, wie die von AMD, dann koennen einige Spiele unter Linux sogar mit mehr FPS dargestellt werden als im nichtuebsersetzenden Windows.
Eine andere Ebene - Hast Du denn Einblicke darin, was fuer Entwickler:innen tatsaechlich aufwendiger ist - nativ oder uebersetzt? Oder ist das Deine Annahme?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der größte Vorteil von Linux sind die vielen Distributionen.
Der größte Nachteil von Linux sind die vielen Distributionen. :haha:

Es gibt in "Anführungstrichen" wie Du als Informierter wissen dürftest nur =

Debian, Arch, Gentoo, RedHat, Suse, Void, Linux from Scratch, Slackware, das wars.

Alle andere Distros sind Ableger von denen, so genannte Forks, die allermeisten Basieren auf Debian.

Also sind es so gesehen eigentlich nicht viele Hunderte, sondern nur 8, wenn man ganz ehrlich ist ! :-)
 
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War mir klar das sowas kommt, wenn ich mit jemanden deutsch rede, dann übersetzte ich es doch nicht erst in eine andere Sprache :rollen: Das ist sinnlose Mehrarbeit und nur eine Notlösung solange ich die Möglichkeit habe es nativ auszuführen.
Du verwechselst das mit einem Emulator. Proton ist aber eine Erweiterung von Wine und letzteres steht sogar für "Wine Is Not an Emulator".
Es handelt sich einfach nur um die Implementierung von DirectX auf Linux (plus ein paar Ergänzungen). Linux macht also nichts anderes als Windows in dem Fall. Windows hat DirectX als Abstraktion (oder auch Kombatibilitätsschicht) und Linux Proton. Es ist also keine Notlösung und auch keine Mehrarbeit.
 
Ich dachte, da gäbe es mehr Unterschiede.

Im Prinzip installiert man sich eine "Quell Distro", und dann konfiguriert und installiert man sich sein OS selbstständig - eigenständig zusammen, so wie man es will und wünscht.

Bei vielen Forks ist es ja so, dass viele oder einige Softwarepakete schon vorinstalliert sind und / oder aber auch bestimmte Dinge verändert oder angepasst worden sind im Vergleich zur Quell Distro.

Als berühmtestes Beispiel zu einer besseren Verdeutlichung:

Quell Distro = Debian - Ableger/Fork davon = Ubuntu - wiederum davon ein Ableger/Fork = Linux Mint.

Also: Opa, Sohn, Enkelkind. :D
 
Du verwechselst das mit einem Emulator. Proton ist aber eine Erweiterung von Wine und letzteres steht sogar für "Wine Is Not an Emulator".
Es handelt sich einfach nur um die Implementierung von DirectX auf Linux (plus ein paar Ergänzungen). Linux macht also nichts anderes als Windows in dem Fall. Windows hat DirectX als Abstraktion (oder auch Kombatibilitätsschicht) und Linux Proton. Es ist also keine Notlösung und auch keine Mehrarbeit.
falsch
Das Beispiel ist unguenstig gewahlt, finde ich, da die Uebersetzungsschichten in Linux seit ein paar Jahren sehr gut funktionieren - zumal von Computerspielen und wohl auch zeitgemaesser Hardware die Rede ist. Sprich: es wird offenbar rasend schnell auf Linux-Ökosystem übersetzt. Siehe auch u.a. PCGHs Linux-Benchmarks. Sind gute Treiber vorhanden, wie die von AMD, dann koennen einige Spiele unter Linux sogar mit mehr FPS dargestellt werden als im nichtuebsersetzenden Windows.
Eine andere Ebene - Hast Du denn Einblicke darin, was fuer Entwickler:innen tatsaechlich aufwendiger ist - nativ oder uebersetzt? Oder ist das Deine Annahme?
Ein entschlacktes Windows zeigt es deutlich ;-)
 
Ein entschlacktes Windows zeigt es deutlich ;-)
1. Aha, im Auslieferungszustand ist es also bloated und womöglich langsam
2. Dann hast Du selbst mit einer optimierten Linux-Distro gegengetestet?
3. Willst Du damit PCGH vorwerfen, sie hätten nicht richtig getestet, Windows falsch eingestellt?

Edit: Warum ich die Fragen stelle, sollte aus meinem vorigen Beitrag ersichtlich sein.
 
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1. Aha, im Auslieferungszustand ist es also bloated und womöglich langsam
2. Dann hast Du selbst mit einer optimierten Linux-Distro gegengetestet?
3. Willst Du damit PCGH vorwerfen, sie hätten nicht richtig getestet, Windows falsch eingestellt?
Wenn man eine optimierte Linux Version testet, muss man als Gegensatz auch eine optimierte Windows Version testen, wenn man ein eindeutiges Ergebnis haben möchte.

Und da ist Linux langsamer... ich sage ja nicht das es schlecht ist, aber solange es nativ nicht möglich ist, ist es für mich nix wert!
 
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