Battlefield 2042: Entwickler zwischen Todesdrohungen und Konstruktivität

PCGH-Redaktion

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Der DICE-Shooter Battlefield 2042 macht aktuell weder Spielern noch Entwicklern Spaß. So berichtet der Lead Community Manager von Morddrohungen.

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Damit werden die schon klar kommen. Ist doch in "Normalo"-Jobs auch nicht anders. Ob es jetzt der CNC-Fräser ist, der billigste Rohstoffe hin gestellt bekommt, der Ingenieur, der sein bestes gibt und dann dennoch Mist entschieden wird, der Arzt, der einen Patienten verliert oder der Einzelhandelsmitarbeiter, der wieder angepampt wird, weil keine Ware wegen Lieferschwierigkeiten da ist. Gut, mit Morddrohungen müssen die wohl weniger klar kommen, das ist wohl der Anonymität des Internets geschuldet
 
Es geht hier lediglich um ein Spiel! Deswegen Morddrohungen auszusprechen ist sowas von daneben! Da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen! Ich hab auch vorbestellt, zwar nur beim Keyseller, aber trotzdem. Bin auch megamäßig enttäuscht vom Game, da ich BF wirklich sau gerne gezockt hab! Aber bin selber Schuld! Passiert mir nicht nochmal! Die Leute sollten mal wieder bisschen chillen und am besten was von Bob Marley hören ;-) und sich mal fragen, ob das denn wirklich SO nen Stellenwert hat. Zumal die Entwickler diejenigen sind, die am Ende der Nahrungskette sitzen... Die Entscheidung über diesen Crap haben andere getroffen!
 
Morddrohungen entziehen sich jeder Akzeptanz. Die jenigen sollten sich mal an die Stirn fassen oder sich selbst mal fragen ob sie noch ganz in der Gesellschaft leben.

In Sachen Technische Probleme. Ich verstehe Grundsätzlich nicht warum EA nicht die Reißleine zieht, alles stoppt und vom Netz nimmt und das Ganze Überarbeitet. Aber Electronic Arts ist in dieser Hinsicht Stur. Ich würde sogar sagen Ignorant. vermutlich würde DICE das so machen.
Aber EA ist mittlerweile so Festgefahren, nach dem Motto: "scheiß drauf, die Nutzer kaufen das nächste auch trotz verbocktem Vorgänger". Und so ist es leider.
Bestes Beispiel FIFA. Es wird von allen zerrissen, der Nachfolger kommt trotzdem auf Millionen Verkäufe.

Hier sollte man selber mal Hinterfragen, wer den größeren Schaden Produziert?
Käufer, die auch den größten Schrott kaufen, obwohl sie um die Probleme wissen oder die Publisher, die Ware unfertig auf den Markt werfen.
Denn obwohl die Probleme um BF 2042 bekannt sind/waren, wurden trotzdem in diversen Sales Tausende verkauft....
 
Ich finde das Gejammer auch übertrieben., das geht viel zu weit. Ich mag auch einiges nicht, schlechte Performance, nicht so toll durchdachte maps...Am meisten stört mich aber, dass ich oft wirklich über eine Stunde kein Spiel finde. Das könnte man doch einfach beheben.Man müsste einfach die Runde mit ais starten und dann durch Spieler ersetzen.Oder das matchmaking besser machen, sind genug Spieler die kein Game finden-das kann einfach nicht sein. Ich spiel es trotz aller Probleme gern, mich ärgert wirklich nur stundenlang auf ein Match warten zu müssen.
 
Fanatische Leute gibt es überall.
Gestern stand wieder in den Nachrichten, dass das private Haus eines Ministers von Corona-Idioten belagert wurde.
350 Leute ohne Genehmigung für die Versamlung und trotz Absperrung.
Das man Menschen (Mord)Drohungen schickt geht gar nicht.
Die Entwickler handeln schließlich nur auf ausdrücklichen Wunsch vom Management.
Man darf sich sicherlich die Frage stellen, warum man an etlichen Stellen gepatzt hat, obwohl man doch eine eierlegende Wolmilchsau gezüchtet hatte und nichts hätte schief laufen können.
Im Grunde sind aber einzig und alleine die Käufer selbst schuld, sich das Zeug gekauft zu haben.
Ich sage immer: Vorverkauf und EA gleichbedeutend mit "E"igene "A"rschkarte (also eigenes Risiko).
Wer nicht hören will muss fühlen.
Diese goldene Regel gibt es nicht umsonst.
Dann muss halt Lehrgeld gezahlt werden, bis man es gerafft hat.
Es heißt ja auch nicht umsonst : lesen bildet.
Sollen die sich doch lieber mal ein Abo der PCG und PCGH Print holen und auf den Test und die Benches dort warten, nicht wahr? :-)
Dann klappts auch mit dem Nachbarn.
Ach so, ne das ist aus der Werbung. ;-)
Es ist aber wirklich schade, dass jetzt schon mehrere Titel/Serien in den Sand gesetzt worden sind oder werden, die man als sichere Käufe auf dem Schirm hatte.
Starcraft Reforced, GTA Trilogie z.B..
Und bald sehen wir, was aus Die Siedler geworden ist (Ubisoft scheint da mehrere Spiele opfern zu wollen, weil sie experimentieren wollen, z.B. mit NFT's?).
Nicht schön, diese Entwicklung (eigentlich steht das Wort ja für etwas Positives, aber hier eindeutig mal nicht).
 
Ich verstehe auch das Gejammer und Gemecker nicht. Wenn ein Spiel schlecht ist, kauft man es einfach nicht. Es gibt tausende Spiele, da ist es völlig Wurst ob eines Müll ist. Habe die BF Serie auch "beerdigt" und zocke stattdessen was anderes weil mir BF nicht mehr gefällt. Wenn anderen es gefällt ist es schön für die. Wenn es niemanden gefällt verstehe ich nicht weshalb es dann so viele gekauft haben. Ist ja jeder freibin seiner Entscheidung.
 
BF Portal hat eigentlich so viele richtige Ansätze, Schade darum. Warum man nicht kurzfristig einfach Portal zum Hauptgame gemacht hat, leuchtet mir bis jetzt nicht ein. Das wäre doch in ein paar Stunden um prorgammiert gewesen.
 
Fanatische Leute gibt es überall.
Gestern stand wieder in den Nachrichten, dass das private Haus eines Ministers von Corona-Idioten belagert wurde.
350 Leute ohne Genehmigung für die Versamlung und trotz Absperrung.
Das man Menschen (Mord)Drohungen schickt geht gar nicht.
Die Entwickler handeln schließlich nur auf ausdrücklichen Wunsch vom Management.
Man darf sich sicherlich die Frage stellen, warum man an etlichen Stellen gepatzt hat, obwohl man doch eine eierlegende Wolmilchsau gezüchtet hatte und nichts hätte schief laufen können.
Im Grunde sind aber einzig und alleine die Käufer selbst schuld, sich das Zeug gekauft zu haben.
Ich sage immer: Vorverkauf und EA gleichbedeutend mit "E"igene "A"rschkarte (also eigenes Risiko).
Wer nicht hören will muss fühlen.
Diese goldene Regel gibt es nicht umsonst.
Dann muss halt Lehrgeld gezahlt werden, bis man es gerafft hat.
Es heißt ja auch nicht umsonst : lesen bildet.
Sollen die sich doch lieber mal ein Abo der PCG und PCGH Print holen und auf den Test und die Benches dort warten, nicht wahr? :-)
Dann klappts auch mit dem Nachbarn.
Ach so, ne das ist aus der Werbung. ;-)
Es ist aber wirklich schade, dass jetzt schon mehrere Titel/Serien in den Sand gesetzt worden sind oder werden, die man als sichere Käufe auf dem Schirm hatte.
Starcraft Reforced, GTA Trilogie z.B..
Und bald sehen wir, was aus Die Siedler geworden ist (Ubisoft scheint da mehrere Spiele opfern zu wollen, weil sie experimentieren wollen, z.B. mit NFT's?).
Nicht schön, diese Entwicklung (eigentlich steht das Wort ja für etwas Positives, aber hier eindeutig mal nicht).

:daumen: Dem hätte ich nichts mehr zuzufügen, was meine Tipperei auf Minimum reduziert. Sehr schön dargelegt. :D
 
Zu allererst geht es hier nicht um ein Spiel, sondern um eine Produkt und jedemenge Geld. Das Problem liegt nicht am Internet oder der Gesellschaft sondern an deren Machtlosigkeit.
Die Entwicklerstudios sind Umsatztechnisch mittlerweile so groß, das diese sich nichtmehr aus Verantwortlichkeiten ziehen können sollten, können Sie aber und daran liegt das Problem.

Es fehlen passende Gesetze für die Branche. 14-Tage Rückgaberecht, Mangelrechte, etc.. Fehlanzeige. Das führte uns zu der Situation welche wir mittlerweile haben, das Software unglaublich fehlerhaft auf den Markt kommt kann und außer eim Shitstorm kann den Entwicklern nicht wirklich was passieren. (Pedition mit 200k unterschriften jucken nicht)

Aus meiner Sicht wäre es an der Zeit das sich die Branche wandelt, anfängt für sich generelle Richtlinien und Zertifizierungen zu entwickeln sowie gesetzliche Änderungen für digitale Produkte.

Wenn man in die Historie schaut dann hat sich dieser Wandel bisher in allen Branchen gezeigt, außer bei der Softwareentwicklung, und vor allem bei der Computerspielentwicklung.


Und wenn jeder das Spiel reklamieren könnte, aufgrund der Bugs BF zurückgeben oder eine Kaufpreisminderung erwirken könnte, würde sich das mit den Morddrohungen von ganz allein lösen…
 
;-)
Es ist aber wirklich schade, dass jetzt schon mehrere Titel/Serien in den Sand gesetzt worden sind oder werden, die man als sichere Käufe auf dem Schirm hatte.
Starcraft Reforced, GTA Trilogie z.B..
Und bald sehen wir, was aus Die Siedler geworden ist (Ubisoft scheint d4
Im ersten Moment vielleicht schade aber ich finde es gut. Gerade wenn mal Triple A Titel Müll sind haben die kleineren Studios beste Chancen für ihre Spiele. Des einen Leid des anderen Freud. Ich habe z.b. von BF komplett zu Hunt Showdown gewechselt welches in meinem Augen grandios ist. Während der Trend zu immer größeren Maps mit immer mehr Leuten auf der Karte und immer spektakulärer ist Hunt genau den entgegengesetzten Weg. 12 Spieler, jedes kleinste Geräusch könnte der tödliche Fehler sein,harmlose Raben und Enten der größte Feind der Hunter.... Was für eine grandiose Idee.
Ich verdanke es den immer schlechteren Bf1, 5...das ich nach Alternativen suchen musste und viel besseres fand. ?
 
Morddrohungen gehen generell mal gar nicht. Wer darüber hinaus, wegen eines freiwillig erworbenen Spiels, derartige Äußerungen von sich gibt, sollte sich umgehend in professionelle Behandlung begeben. :daumen2:
 
Im ersten Moment vielleicht schade aber ich finde es gut. Gerade wenn mal Triple A Titel Müll sind haben die kleineren Studios beste Chancen für ihre Spiele. Des einen Leid des anderen Freud. Ich habe z.b. von BF komplett zu Hunt Showdown gewechselt welches in meinem Augen grandios ist. Während der Trend zu immer größeren Maps mit immer mehr Leuten auf der Karte und immer spektakulärer ist Hunt genau den entgegengesetzten Weg. 12 Spieler, jedes kleinste Geräusch könnte der tödliche Fehler sein,harmlose Raben und Enten der größte Feind der Hunter.... Was für eine grandiose Idee.
Ich verdanke es den immer schlechteren Bf1, 5...das ich nach Alternativen suchen musste und viel besseres fand. ?
Hunt ist geil und in BF habe ich auch keine Hoffnung mehr.
Maximal wird BF in Zukunft so etwas wie Warzone, sieht jetzt ja schon danach aus.
 
Zu allererst geht es hier nicht um ein Spiel, sondern um eine Produkt und jedemenge Geld. Das Problem liegt nicht am Internet oder der Gesellschaft sondern an deren Machtlosigkeit.
Die Entwicklerstudios sind Umsatztechnisch mittlerweile so groß, das diese sich nichtmehr aus Verantwortlichkeiten ziehen können sollten, können Sie aber und daran liegt das Problem.

Es fehlen passende Gesetze für die Branche. 14-Tage Rückgaberecht, Mangelrechte, etc.. Fehlanzeige. Das führte uns zu der Situation welche wir mittlerweile haben, das Software unglaublich fehlerhaft auf den Markt kommt kann und außer eim Shitstorm kann den Entwicklern nicht wirklich was passieren. (Pedition mit 200k unterschriften jucken nicht)

Aus meiner Sicht wäre es an der Zeit das sich die Branche wandelt, anfängt für sich generelle Richtlinien und Zertifizierungen zu entwickeln sowie gesetzliche Änderungen für digitale Produkte.

Wenn man in die Historie schaut dann hat sich dieser Wandel bisher in allen Branchen gezeigt, außer bei der Softwareentwicklung, und vor allem bei der Computerspielentwicklung.


Und wenn jeder das Spiel reklamieren könnte, aufgrund der Bugs BF zurückgeben oder eine Kaufpreisminderung erwirken könnte, würde sich das mit den Morddrohungen von ganz allein lösen…
Die Idee als Konsument mal zu überlegen, scheint keine Option zu sein? Einfach mal 1-2 Monate nach dem Launch vergehen lassen und dann kaufen, löst alle Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Idee als Konsument mal zu überlegen, scheint keine Option zu sein? Einfach mal 1-2 nach dem Launch vergehen lassen und dann kaufen, löst alle Probleme.
Nein, ist keine Option. Die Verantwortung für eine Produkt liegt beim Hersteller und nicht beim Konsument... auch nicht bei einem potenziellen Konsumenten. Und der Grund dafür ist ganz einfach: Es darf nicht davon ausgegangen werden das eine Privatperson genügend Fachwissen besitzen. Dies ist übrigens der Hauptgrund dafür das eine Privatperson bei technischem Versagen nicht in der Nachweispflicht ist sondern der Hersteller.
Stell dir mal vor Putzmann Harald muss bei einem Motorschaden seines Neuwagens mittels metallographischer Analyse den Schwingungsbruch im Pleul beweisen damit der Autohersteller haftbar gemacht werden kann...
 
Nur hinkt der Vergleich. Das Spiel funktioniert, es startet, man kann spielen. Es ist "nur" schlecht. Und um auf den hinkenden Vergleich zurück zu kommen, der Autohersteller muss das Auto auch nicht zurück nehmen, wenn dem Kunden die Farbe der Sitze nicht gefällt.
 
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