Battlefield 1: Keine Ostfront, keine Franzosen an der Westfront und keine Soldatinnen

Und EA hatte schon Angst, das der 1. WK bei den Amis zu unbekannt ist. Dabei scheint das Spiel da ja nicht mehr wirklich was mit dem 1.WK zu tun zu haben. :daumen2:
Da haben die Herren von EA aber auch recht. Die neue große Zielgruppe, also ab 18 (und auch darunter, inoffiziell ;)) ist zeitlich enorm weit weg vom Ersten WK.
Dazu steht der Erste WK ohnehin im Schatten des Zweiten WKs, vor allem in den USA. Da hat der Zweite WK mit Pearl Harbor einfach mehr "Eindruck" hinterlassen. Dafür hat Verdun für die Franzosen und Deutschen eine ganz andere Stellung, und für Österreich ist Verdun wieder nicht so interessant wie die Isonzofront.
Diese Bedenken von EA sind absolut korrekt.
Die USA sind nunmal ein sehr großer Markt, und dort sind WK2, Vietnam und jetzt Afghanistan/Naher Osten einfach viel präsenter, und "überstrahlen" den Ersten WK einfach. Das ist völlig normal.
Die Japaner/Chinesen würde die Mandschurei viel mehr interessieren als europäische Schauplätze. Und im Gegenzug wird ein Deutscher die Ostfront interessanter finden, völlig normal.
 
Das wird so oder so gut. Stresst euch mal nicht wegen solchen Kleinigkeiten.

Stimmt, es wird gut.
Aber mit Liebe zum Detail kanns großartig werden. Und ich steh nunmal auf großartig!

@Leob

Aber ists bei Shootern die auf realen Konflikten basieren nicht eben der Reiz dass man Teil der Geschichte wird?
BF 1942 z.b. oder die ersten Teile CoD. Als Russe in Stalingrad, oder als US Fallschirmjäger in der Normandie.
Das war u.a. deswegen ein spielerisches Erlebnis weil es eben einen historischen Kontext hatte.

Und ich bezweifle stark dass die historische Korrektheit in irgendeiner Form mit dem Gameplay korrelieren. Man kann vernünftiges Gameplay auch mit Franzosen programmieren.

Am Ende ists eine vertane Chance für BF1. Obs als Shooter gut wird hängt sicher nicht an diesen Entscheidungen. Aber wie bereits geschrieben, es sind die Details welche Spiele großartig machen. V.a. wenn das Gameplay eigentlich immer nur aufgewärmt wird.
Das Spielprinzip hat sich ja seit BF 1942 kaum verändert, es sind eben nur mehr oder weniger spektakuläre Dinge dazugekommen.

Und grade in solchen Situationen wärs halt einfach nur Wahnsinn wenn z.b. die Kampagne an Orte wie Verdun, Flandern oder die Dolomiten führen würde. Einfach mal wieder was richtig gutes machen statt was gezwungen cooles.
Nimm BF 4. Da spielt man die Kampagne (selbst SP Muffel, weil gibt ja Waffen zum freischalten) und stellt als erstes fest dass die Story bescheuert ist. Dann kommen noch Blödsinnige Kleinigkeiten dazu wie die bescheuerten Signaturwaffen der Charaktere. Was sowieso sinnlos ist weils keine Auswirkungen hat und der ganze SP eigentlich nur darin besteht von einem Waffenlager zum nächsten zu laufen.

Jetzt kommt: "Wen interessiert denn der SP?". Mich wenn er gut gemacht ist. Und BF1 hat die technische Voraussetzung und das Setting um mal wieder eine richtig gute Kampagne in der BF Reihe abzuliefern.
 
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Naja, Kämpfe auf französischem Boden ohne französiche Soldaten, da muß man sich schon mal Fragen was sie sich dabei gedacht haben. :ugly: DICE sind ja auch keine Amis, and mangelder Europa-Kenntnis kanns also nicht gelegen haben :P
Ich find's schade, denn ich hatte mich auf französisches, deutsches und englisches Soldatengeschrei gefreut. Ich hoffe es gibt die Option die "Originalsprachen" zu hören.
 
Ich find's schade, denn ich hatte mich auf französisches, deutsches und englisches Soldatengeschrei gefreut. Ich hoffe es gibt die Option die "Originalsprachen" zu hören.

Die Deutschen sprechen in der Englischen Sprachausgabe auch Deutsch, wird vermutlich entsprechend mit den anderen Nationen sein.

War in BF4 schließlich auch schon so mit den Russen und Chinesen.
 
Ich hoffe mal das die Franzosen noch wenigstens per DLC dazukommen. Alles andere wäre ein Witz und ein Schlag ins Gesicht aller Französischen Spieler. Deutschland und Frankreich haben den höchsten Blutzoll geleistet an der Westfront. Wäre nicht fair wenn die Amerikanische Jugend beim Spielen von BF1 auf die Idee kommen könnte dass die USA auch dort Heroisch als einzige gesiegt haben. Die USA waren letztendlich an der Westfront nur dass entscheidende Zünglein an der Waage den Krieg siegreich für die Alliierten zu beenden.

So kann man aber auch Geschichtsfälschung betreiben und die Amerikaner als Helden darstellen. Inbesondere auch wenn Russland als 2. Weltmacht ganz fehlt. :wall: Und wenn die wirklich so wenig darüber wissen, glauben die das auch noch.

Bei so vielen hunderttausend Toten sollte man da sensibler mit umgehen. Wenn das ganze in Sinnlose Ballerei abgleitet, hätte man sich das ganze aufwendige Setting sparen können.
Diese beiden Lieder bringen das ganz gut auf den Punkt, die Waffenruhe zu Weihnachten 1914 im 2. Lied gab es wirklich ( Weihnachtsfrieden (Erster Weltkrieg) – Wikipedia ).
Saltatio Mortis - Nachts weinen die Soldaten (Lyric Video) - YouTube
Saltatio Mortis - Als die Waffen schwiegen - YouTube
 
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So kann man aber auch Geschichtsfälschung betreiben und die Amerikaner als Helden darstellen. Inbesondere auch wenn Russland als 2. Weltmacht ganz fehlt. :wall: Und wenn die wirklich so wenig darüber wissen, glauben die das auch noch.
Zu der Zeit war das russische Zarenreich nicht wirklich als Weltmacht zu bezeichnen. Frankreich war dagegen die große Weltmacht neben dem Vereinten Königreich und dem Deutschen Kaiserreich. Bis 1917 war die USA militärisch aufgrund der Isolationspolitik unbedeutend.

Aber das dieses glorifizierende Verhalten nun auch in Spielen vorhanden ist, ist nach Filmen wie "Transformers" usw. eigentlich nichts neues.
 
Die USA sind nunmal ein sehr großer Markt, und dort sind WK2, Vietnam und jetzt Afghanistan/Naher Osten einfach viel präsenter, und "überstrahlen" den Ersten WK einfach. Das ist völlig normal.

Allerdings mögen die Amis Vietnam nicht wirklich, weshalb sich Battlefield: Vietnam in den USA auch ehr zimlich mäßig verkauft hat. Liegt wohl an dem Trauma das die USA dort nicht wirklich gewonnen haben und sie diesen Krieg deshalb auch lieber aus ihren Köpfen verdrängen.
Haben halt ein Problem damit nicht auf dem Siegerpodium zu stehen... :ugly:
 
@Leob

Aber ists bei Shootern die auf realen Konflikten basieren nicht eben der Reiz dass man Teil der Geschichte wird?
BF 1942 z.b. oder die ersten Teile CoD. Als Russe in Stalingrad, oder als US Fallschirmjäger in der Normandie.
Das war u.a. deswegen ein spielerisches Erlebnis weil es eben einen historischen Kontext hatte.
Den Kontext hast du nun auch. Wie genau dieser ist, ist eine andere Frage.

Am Ende ists eine vertane Chance für BF1. Obs als Shooter gut wird hängt sicher nicht an diesen Entscheidungen. Aber wie bereits geschrieben, es sind die Details welche Spiele großartig machen. V.a. wenn das Gameplay eigentlich immer nur aufgewärmt wird.
Das Spielprinzip hat sich ja seit BF 1942 kaum verändert, es sind eben nur mehr oder weniger spektakuläre Dinge dazugekommen.
Das Spielprinzip von FPS dreht sich halt darum, eine Waffe zu haben und die Gegner zu erschießen. Was sollen sie auch großartig verändern?
Gewisse Elemente werden halt beibehalten, völlig legitim und normal, macht CoD auch und hat damit massig Erfolg. Außerdem gibts in BF1 schon genug bekannte Änderungen gegenüber BF4, mal sehen was noch kommt.

Und grade in solchen Situationen wärs halt einfach nur Wahnsinn wenn z.b. die Kampagne an Orte wie Verdun, Flandern oder die Dolomiten führen würde. Einfach mal wieder was richtig gutes machen statt was gezwungen cooles.
Nimm BF 4. Da spielt man die Kampagne (selbst SP Muffel, weil gibt ja Waffen zum freischalten) und stellt als erstes fest dass die Story bescheuert ist. Dann kommen noch Blödsinnige Kleinigkeiten dazu wie die bescheuerten Signaturwaffen der Charaktere. Was sowieso sinnlos ist weils keine Auswirkungen hat und der ganze SP eigentlich nur darin besteht von einem Waffenlager zum nächsten zu laufen.
Battlefield dreht sich für mich um den MP, von mir aus können sie den SP auch ganz weglassen. Und der SP von BF4 gehört zum schlechtesten, was ich je gespielt habe.

Jetzt kommt: "Wen interessiert denn der SP?". Mich wenn er gut gemacht ist. Und BF1 hat die technische Voraussetzung und das Setting um mal wieder eine richtig gute Kampagne in der BF Reihe abzuliefern.
Potenzial hat in der Regel jedes Szenario und Setting.

Allerdings mögen die Amis Vietnam nicht wirklich, weshalb sich Battlefield: Vietnam in den USA auch ehr zimlich mäßig verkauft hat. Liegt wohl an dem Trauma das die USA dort nicht wirklich gewonnen haben und sie diesen Krieg deshalb auch lieber aus ihren Köpfen verdrängen.
Haben halt ein Problem damit nicht auf dem Siegerpodium zu stehen... :ugly:
Dieses Problem hat grundsätzlich jeder und ist nicht allein den Amerikanern zuzuschreiben.
Hier ging es aber rein darum dass die Zweifel von EA, dass der WKI zu unbekannt sei, durchaus berechtigt ist. Das heißt nicht unbedingt dass sich Spiele darüber besser verkaufen.
 
Ich befürchte EA bekommt diesmal nicht den shitstorm den sie dafür verdienen.

Da haben die Herren von EA aber auch recht. Die neue große Zielgruppe, also ab 18 (und auch darunter, inoffiziell
zwinker4.gif
) ist zeitlich enorm weit weg vom Ersten WK.
Dazu steht der Erste WK ohnehin im Schatten des Zweiten WKs, vor allem in den USA. Da hat der Zweite WK mit Pearl Harbor einfach mehr "Eindruck" hinterlassen. Dafür hat Verdun für die Franzosen und Deutschen eine ganz andere Stellung, und für Österreich ist Verdun wieder nicht so interessant wie die Isonzofront.
Diese Bedenken von EA sind absolut korrekt.
Die USA sind nunmal ein sehr großer Markt, und dort sind WK2, Vietnam und jetzt Afghanistan/Naher Osten einfach viel präsenter, und "überstrahlen" den Ersten WK einfach. Das ist völlig normal.
Die Japaner/Chinesen würde die Mandschurei viel mehr interessieren als europäische Schauplätze. Und im Gegenzug wird ein Deutscher die Ostfront interessanter finden, völlig normal.

In einer Welt voller ungebildeter Idioten würde ich vielleicht zustimmen. Wir machen dieses und jenes Spiel nicht, weil die Zielgruppe zu dumm ist, das ist ja wohl eines der absurdesten "Argumente" das ich je gehört habe. Fakt ist, die Wirtschafts- und Marketingidioten bei EA haben null Ahnung.

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Siehste... so gesehen ist es doch echt mal von Vorteil... das die Deutschen in nahezu jedem Shooter die Default-Fraktion stellen :devil:
 
Eigentlich ist es ein Nachteil. Man muss sich die Vollversion von Battlefield 1 zusammenkaufen, denn sie ist in mehrere Teile gesplittet. Na ja, sowas ist heute ja leider schon als normal zu bezeichnen.
 

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Puh. hätte es mir fast gekauft. Aber auf EA ist immer Verlass. Die Publisher sollten den Verkaufspreis aller Spiele auf 100 Euro erhöhen und die DLC's weglassen. Mittlerweile weiß doch jeder, dass DLC nur eine versteckte Preiserhöhung ist. Das Spielchen wird langsam langweilig.
 
Puh. hätte es mir fast gekauft. Aber auf EA ist immer Verlass. Die Publisher sollten den Verkaufspreis aller Spiele auf 100 Euro erhöhen und die DLC's weglassen. Mittlerweile weiß doch jeder, dass DLC nur eine versteckte Preiserhöhung ist. Das Spielchen wird langsam langweilig.
Du hast noch 4 Monate Zeit dir den Kauf zu überlegen^^
 
Aha Westfront ohne den Hauptkriegsgegner. Das man nicht jedes Schlachtfeld bekommt ist ja so dramatisch aber so klingt es verdammt nach dem üblichen Abkochen und für einen glaubhaften Shooter sollte man nicht in der Historie rumpfuschen.
 
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